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Apfelessig        


Nicht nur der Apfel, auch Apfelessig besitzt heilende Kräfte.

„One apple every day, keeps the doctor away“ – Das weit bekannte englische Sprichwort rühmt den täglichen Apfelkonsum als eine Quelle dauerhafter Gesundheit. Ein Abkömmling des Apfels, der Apfelessig, besitzt ebenfalls geballte heilende Kräfte. Schon Hippokrates und Hildegard von Bingen berichten von seiner positiven Wirkung auf den gesamten Organismus. Er ist preisgünstig erhältlich, und mit heimischen Früchten der Region sogar selbst leicht herzustellen.

Was ist nun der Unterschied zum normalen Essig?

Für jeden Essig gilt zunächst: Alkohol wird über eine Zwischenstufe zu Essigsäure umgewandelt. Doch der Ausgangsstoff des Apfelessigs, der Apfelmost, ist nicht nur eine einfache Wasser-Alkohol-Verdünnug, sondern enthält viele wertvolle Bestandteile des Apfels (an der trüben Färbung erkennbar). Diese bleiben bei der Umwandlung in Essig erhalten, oder werden in eine Form umgewandelt, in der sie vom Körper wesentlich leichter aufzunehmen als im „Urstoff“, dem Apfel: Tannin, welches auch in Tees und Rotwein enthalten ist. Die Vitamine A, C, und E, welche unter anderem freie Radikale unschädlich machen. B1, B2, B6 und Folsäure, sowie die Mineralstoffe und Spurenelemente Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphat, Eisen, Fluor, Jod und Zink, Kupfer, Selen.

Bei folgenden Beschwerden verschafft der Apfelessig Linderung:

- Verstopfung: vermindert Fäulnisbakterien im Darm, insbesondere Hefepilze
- Verdauungsbeschwerden: fördert die Bildung der wichtigsten Verdauungsenzyme
- Hautunreinheiten, trockenes Haar: hier auch äußere Anwendung
- Übergewicht: Entschlackung und Entwässerung wird begünstigt

Er fördert elementare Funktionen des Körpers:

- Immunsystem, Gefäße (Vitamin E)
- Hautbildung (Vitamin A)
- zahlreiche Stoffwechselvorgänge, u. a. das Nervensystem und die Zellbildung (v. a. Vitamin B-Komplexe, Mineralstoffe)
- Immunsystem, Eisenaufnahme (Vitamin C)
- Herz, Gewebe und Muskulatur (v. a. Natrium, Calcium, Magnesium)

Ganz allgemein enthält der Apfelessig die oben genannten Inhaltsstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis, und wirkt so anregend auf den gesamten Kreislauf. Apfelessig ist jedoch nicht gleich Apfelessig. Im Reformhaus gekaufter oder selbst hergestellter Bioapfelessig enthält alle wichtigen Bestandteile, gewissermaßen den „ganzen Apfel“. Das ist bei billigeren Varianten, die aus Apfelresten gefertigt werden, nicht der Fall.

Sauer oder Basisch?

Wichtige Bestandteile des Apfelessigs sind Basenbildner, etwa Kalzium und Magnesium. Für viele Leser irritierend ist die Einordnung des Apfelessigs als „basisches“ Lebensmittel: Da jeder Speiseessig einen Säureanteil von durchschnittlich 5 % enthält, erscheint das unlogisch. Die Lösung liegt in unserem Körper: Die Moleküle des Essigs können auch Säure binden. Dem Körper wird dadurch Säure entzogen und wird basischer. Auch Zitronen und Orangen wirken im Körper basisch, weil auch hier deren Moleküle Säure (Protonen) absorbieren. Diese Tatsache wird leichter verständlich, wenn man sich vor Augen hält, dass sehr viele Lebensmittel, wie Zucker und Gebäck, stark säurebildend sind, obwohl sie beim Verzehr süß schmecken.




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