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Aroniabeere, Apfelbeere




Aroniabeeren
Die Aroniapflanze war im Mittelalter in Europa unbekannt. Sie wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts auf unserem Kontinent eingeführt. Vor allem in den Ostblockstatten wurde sie einige Jahrzente später als gesunde, vitaminreiche und frostresistente Zuchtpflanze kultiviert und veredelt. Aronia ist bei uns auch als „Apfelbeere“ bekannt und es gibt zwei Untersorten: eine mit roten und eine mit schwarzen Beeren. Hierzulande werden getrocknte Beeren bzw. Saft angeboten.

Anthocyan in Aronia

Die Beere hat den höchsten im Pflanzenreich bekannten Gehalt am Polyphenol Anthocyan, welches stark astringierend wirkt und Krankheitserreger abzuwehren vermag. Das Anthocyan und weitere Flavonoide verursachen die dunkelblaue bzw. rote Färbung, welche die Frucht vor UV-Licht schützt.
Weitere Inhaltsstoffe der Aroniabeere sind Zucker, Proteine, Fettsäuren, Eisen, Vitamine C, A, E u. K, Folsäure, Kaffeesäure, Jod und Mineralstoffe, v.a. Kalium, Kalzium und Magnesium.


Heilwirkungen von Aronia:

- Immunsystem: der Genuss von Aronia versorgt den Körper mit Radikalfängern (Vitamin C und weitere) und beugt Infektionen vor

- Herz-Kreislauf-Erkrankungen: die in der Aroniabeere enthaltenen Polyphenole sind äußerst wirksam gegen Ablagerungen in den Blutgefäßen, Mikrokapillaren werden gefestigt

- Cholesterin und Bluthochdruck: der Genuss von Aronia senkt das schädliche LDL Cholesterin, reguliert den Blutzuckergehalt und senkt zu hohen Blutdruck

- Diabetes: Aronia hilft, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Es enthält einen hohen Anteil an Sorbit-Kohlenhydraten, welche insulinunabhängig verstoffwechselt werden

- Magen-Darm-Erkrankungen: Aronia hilft bei säurebedingter Gastritis und fördert aufgrund ihres Ballaststoffanteils die Verdauung

- Krebs, insbesondere Darmkrebs: die in der Aroniabeere vorkommende Ellagsäure, Anthocyane und weitere Polyphenole wirken stark antioxidativ, antimikrobiell, wachstumshemmend auf entartete Zellen und entgiftend

- Leberschäden: Aroniabeeren leiten Schwermetalle aus, die Wirkstoffe in der Pflanze sind imstande, Gifte zu binden und unschädlich zu machen

- Chemotherapie: oxidativer Stress wird durch enthaltene Antioxidantien herabgesetzt

- Eisenmangel: durch das in Aronia zahlreich vorhandene Eisen wird der Sauerstofftransport im Blut und die Neubildung der roten Blutkörperchen gefördert

- Muskelfaserrisse: Sportler schätzen Aroniasaft als Tonikum nach anstrengendem Training. Die Inhaltsstoffe von Aronia regen die Muskeldurchblutung an und lassen nach dem Sport Muskelkater schnell verschwinden

Gesundheitliche Gefahren der in vielen Ländern auch als Backzutat und Färbemittel verwendeten Beere sind keine bekannt. Derzeit wird der hemmende Effekt der Aroniabeere auf Cholinesterase (das Enzym ist für Alzheimer und Parkinson mitverantwortlich) weiter erforscht. Schon eine Handvoll Beeren am Tag bringen einen sehr guten gesundheitlichen Effekt.




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