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Artischocke



Artischocke
Die Artischocke gedeiht im milden Mittelmeerklima. Schon die Ägypter verwendeten sie vor über 500 Jahren v. Chr. als wertvolle Gemüse- und Heilpflanze. Für Heilzwecke werden nicht die sogenannten Artischockenherzen verwendet, sondern die Wurzeln und Blätter, die sich am Anfang des Stängels befinden. Diese sind besonders reich an Flavonoiden und anderen Wirkstoffen.

Eine kraftvolle Distel

Artischocke enthält Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Proteine, Flavonoide (v.a. Luteolin), Bitterstoffe wie Cynaropikrin, die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Zink und die Vitamine A, B, E und K. Artischockenpräparate sind als Teemischungen, getrocknete Blätter, Saft, Kapsel, Tabletten etc. erhältlich.

Heilwirkungen der Artischocke:



- Appetitmangel, Übelkeit: Artischocke enthält Wirkstoffe (u.a. Cyanopikrin), welche die Produktion von Magensäure erhöhen und damit den Appetit anregen

- Völlegefühl, Sodbrennen, Blähungen: insbesondere bei fettigen Mahlzeiten aktiviert die Caffeoylchinasäure der Artischocke die Leber und Gallenblase. Fett verdauuende Enzyme werden vermehrt ausgeschüttet und verhindern Blähungen und Krämpfe

- Gewichtskontrolle: Ballaststoffe, wie sie in der Artischocke vorkommen, sorgen für ein schnelleres Sättigungsgefühl während der Mahlzeiten und fördern einen gesunden Stuhlgang

- Cholesterinspiegel: der Genuss von Artischocke senkt den Cholesterinspiegel. Dabei scheiden Wirkstoffe wie Luteolin überschüssiges LDL-Cholesterin aus dem Körper aus und verhindern gleichzeitig die Neubildung dieses "schlechten" Cholesterins

- Diabetes: Artischocke beugt erhöhten Blutzuckerwerten vor. Auch regulieren ihre Wirkstoffe die Umwandlung von Fett in Zucker

- Herz- und Gefäßkrankheiten: durch die kreislauffördernden und cholesterinsenkenden Eigenschaften schützt Artischocke vor Arteriosklerose. Der hohe Gehalt an Kalium sorgt für einen regelmäßigen Herzschlagrhythmus und verringert so das Risiko für Herzinfarkte

- Immunsystem: die Artischocke ist reich an Vitamin C und Flavonoiden, die als Antioxidantien wirken. Das unterstützt den Körper im Kampf gegen Krankheiten und verhindert die Ausbreitung von Krebszellen

- Knochen und Muskeln:  Das in Artischocke enthaltene Vitamin C und die Flavonoide sind wichtig für die Neubildung und Erhaltung von Kollagen und damit der Festigkeit von Gewebe. Kalium und Magnesium sind essentiell für die Funktion der Knochen, Muskeln und des Nervensystems

Wenn man für einen Schutz vor Frost im Winter sorgt, kann die Artischocke auch hierzulande im eigenen Garten angebaut werden. Menschen mit Allergien gegen Korbblütler sollten keine Artischocken zu sich nehmen, da die Artischocke zu dieser Pflanzenfamilie zählt.



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