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Granatapfel



Granatapfel
Die seit Jahrtausenden für ihre medizinische Wirkung bekannte wohlschmeckende Frucht ist seit fast einem Jahrzehnt im Fokus der wissenschaftlichen Forschung. Zahlreiche kosmetische Produkte, Nahrungs-und Heilmittel, die Granatapfel enthalten, haben ihren Weg auf den Markt gefunden und werden stark beworben. Dabei sticht das Gesundheits-Multitalent Granatapfel vor allem als natürlicher Gegenspieler zweier Erscheinungen hervor, die für unsere moderne Zivilisation besonders relevant sind: Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.


Ein optimierter Polyphenol-Cocktail

Anthocyane, Punicalagin, Ellagsäure, Gallussäure und Flavonoide wie Quercetin und Kaempferol: derlei Namen tragen die für die medizinische Wirkung des Granatapfels hauptverantwortlichen Polyphenole. In konzentrierter oder isolierter Form teils sogar giftig, wie Quercetin, bewahrheitet sich einmal mehr die paracelsische Wahrheit, dass die Dosis das Gift bzw. das Heilmittel macht. Die Polyphenole wirken anti-inflammatorisch, anti-cancerogen, anti-arteriosklerotisch, anti-oxidativ, immunmodulativ, regulierend auf Blutwerte und die Verdauung und sogar anti-östrogen (Ellagsäure, Östron=Phytoöstrogene). Neben den Polyphenolen sind im Granatapfel natürlich weitere gesunde, fruchttypische Bestandteile erhalten, wie zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

Anwenden kann man Granatapfel bzw. Granatapfelprodukte bei:

- Krebs allgemein:
Polyphenole helfen, Krebszellen zu eliminieren und verhindern deren Entstehung. Allgemein wird durch die Granatapfel-Phenole hemmend in vielerlei Stoffwechselprozesse eingegriffen, die den Krebs fördern. Hierzu gehört eine optimierte Genregulation durch die Polyphenole und deren antioxidative Wirkung, die Schäden an der Erbsubstanz verhindert, welche häufig die Ursache von Krebs ist. Cancerogene Metalle wie z.B. Kupfer bilden mit den Polyphenolen Komplexe, und helfen dem Körper so bei der Verhinderung und Eliminierung von Krebszellen

- Brustkrebs: wird durch Phytoöstrogene gehemmt

- Prostatakrebs: Bei Männern, deren Androgenrezeptoren zu zahlreich vorhanden sind und so Krebs fördern können, hemmen Polyphenole sowohl den Rezeptor als auch die Bildung des im Übermaß ausgeschütteten Androgens, welches am Rezeptor andockt

- Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Verhinderung Herzinfarkt, Senkung von Blutdruck und Cholesterinspiegel

- Demenz: Arterosklerotische Wirkung verhindert Gefäßverkalkung und fördert die Gehirnleistung

- Hautalterung: Antioxidantien und UV-Schutz verlangsamen Alterungsprozesse

- Arthritis: Polyphenole wirken entzündungshemmend und hemmen knorpelabbauende Enzyme

- Infektionskrankheiten wie Erkältung, Grippe: Polyphenole, Mineralstoffe und Vitamine stärken die Immunabwehr

- Zahnfleischbluten, Parodontose: entzündungshemmende Wirkung der Polyphenole

- Verdauungsprobleme, Verstopfung: Ballaststoffe und Polyphenole fördern die Verdauung, die Enzyme der Bauchspeicheldrüse werden gefördert

- Übergewicht: Zuckeraufnahme im Darm wird reguliert

- PMS: Phytoöstrogene mindern Hormon-Entzugserscheiungen


Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die medizinische Wirkung des Granatapfels in sehr vielen Bereichen stattfindet, und hier keine vollständige Darstellung erreicht werden kann. So wird diskutiert, dass er sogar eine HIV-Infektion verhindern kann. Die verschiedenen Komponenten wie Schale, Fruchtsaft und -mark, Blüten, Wurzeln, Rinde und Blätter werden von den Wissenschaftlern gesondert unter die Lupe genommen. Es bleibt also spannend, was in Zukunft noch an Erkenntnissen und Anwendungsmöglichkeiten für die "Wunderfrucht" gewonnen wird.




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