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Heilerde



Heilerde
Heilerde wird in zahlreichen Völkern seit Jahrtausenden verwendet, wie etwa bei den Ägyptern, Römern, Griechen oder Naturvölkern. Unter den Begriff „Heilerde“ fallen Gesteinsmehle verschiedener Herkunft und verschiedener Zusammensetzung. Sie wird gegessen, getrunken, großflächig aufgetragen, als Lehmwickel in Tüchern aufgelegt, in Bädern verwendet, gegurgelt oder in kleinen Tupfen appliziert. Allen Heilerden gemeinsam ist ihre feinkörnige Struktur und ihr Reichtum an Mineralien, welcher auch zur Versorgung mit Spurenelementen dient. Sie enthält unter anderem Kalzium, Natrium, Kalium, Silicium und Eisen-, Kupfer- und Magnesiumoxide. Je nach Zusammensetzung entstehen verschiedene Farben, wie beispielsweise weißlich, grünlich oder rötlich.

Ein "Schwamm" in Pulverform

Die Wirkweise der Heilerde beruht auf einer großen Oberfläche: je kleiner das Teilchen, desto größer insgesamt die Oberfläche. Die Saug- bzw. Anhaftfähigkeit von Wasser, Öl und Giftstoffen an diese Mini-Körnchen ist enorm hoch sie können gewissermaßen Toxine aufsaugen. Bei der äußerlichen Nutzung (als Brei/Umschlag) spielt auch die Wasserspeicherkapazität des Pulvers eine Rolle: Die Erde gibt über einen längeren Zeitraum ihre Wärme oder Kälte ab. Eine sehr dünn oder punktuell aufgetragene Schicht wirkt beim Eintrocknen stark kühlend , da die Verdunstungsenergie der Haut Wärme entzieht.

Positive Effekte der Heilerde:

- Sodbrennen/Magenübersäuerung: die Kolloide der Heilerde binden überschüssige Säure und Gallensäuren im Verdauungstrakt machen sie so unschädlich

- Entschlackung: Die Heilerde „fängt“ Toxine ein und fixiert sie bis zur Ausscheidung. Der Darm wird von Ablagerungen befreit

- Durchfall: die feinen Poren der Heilerde binden Wasser und schädliche Keime

- Zahnfleischentzündungen, Mundgeruch: Heilerde wirkt gegen Bakterien und desinfiziert auf natürliche Weise den Mund- und Rachenraum

- Sportverletzungen: bei Prellungen und Stauchungen lindert ein kühler Heilerde-Umschlag die Schwellung und Schmerzen

- Hautpflege: Heilerde kann als Hautpeeling und Reinigung für Gesicht, Körper und Intimbereich verwendet werden. Heilerde hat einen stark entfettenden Effekt und entfernt abgestorbene Hautschüppchen

- Durchblutung: ein Bad mit Heilerde fördert die Durchblutung und Mineralstoffversorgung der Haut

- Rheuma, Arthrose: Warme Wickel wirken gegen rheumatoide Arthritis und fördern die Durchblutung entzündeter Gewebe

- Sonnenbrand, Insektenstiche: Umschläge mit Heilerde kühlen das Gewebe innerlich und sorgen für das schnellere Abklingen der Hautreizung

- Neurodermitis, Ekzeme, Akne: der kühlende und antibakterielle Effekt der Heilerde hilft bei der natürlichen Bekämpfung von entzündlichen Hautirritationen

- wässrige Wunden, Eiterherde: überschüssige Flüssigkeit wird von der Heilerde aufgesogen, der Eiter wird gebunden. Die Erde hat einen kühlenden Effekt

- Blutungen: die Wundgerinnung wird durch Heilerde gefördert und das Ausheilen der Wunde wird unterstützt

Heilerde stellt seit Jahrhunderten ein bewährtes und nachhaltiges Heilmittel dar und hat keinerlei Nebenwirkungen. In Deutschland ist die Bezeichnung „Heilerde“ geschützt, und nicht jede Heilerde darf als solche bezeichnet werden. Das heißt aber nicht, dass die Qualität oder Reinheit des angebotenen Produkts schlecht sein muss. Die meisten Heilerden sind in der letzten Eiszeit (Lößablagerungen) entstanden.



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