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Kakao



Kakao
Der Ausgangsstoff für das bei den Kindern so beliebte Kaba-Getränk stammt aus Mittelamerika. Die Kakaonutzung ist hier bereits bis 1100 Jahre v. Chr. belegt. Bei den Azteken galt die Frucht als Geschenk der Götter und wurde nach Eroberung des Kontinents durch die Spanier als gewinnbringendes Produkt in Europa publik gemacht. Im letzten Jahrhundert oft verschrien als Dickmacher in übertrieben gesüßten und kalorienhaltigen Speisen wie Schokoladenkuchen und Pralinen, erlebt der Kakao nun eine Renaissance als gesundes Heilmittel mit vielfältiger positiver Wirkung. Als „DAS Antioxidans unter den Antioxidantien“ bezeichnet, wird dies schnell verständlich, wenn man den Polyphenolgehalt der Kakaobohne betrachtet: Sie enthält mehr davon als Acai, Blaubeere, Cranberry und Granatapfel, ihrerseits anerkannte „Superfrüchte“.

Die Kakaofrucht muss, bevor sie vom Menschen als Kakaobohne und -pulver genutzt werden kann, fermentiert werden und enthält Fett, Eiweiss, Kohlenhydrate (sogar 1% Cellulosefaser), Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Magnesium und diverse Polyphenole und Salze.

Heilwirkungen von Kakao bei:

- Herzinfarkt, Schlaganfall, Gefäßverkalkung und hoher Blutdruck: Wirkstoffe im Kakao, insbesondere Epikatechin, reduzieren „schlechtes“ LDL-Cholesterin und verhindern gleichzeitig das Verklumpen von Blutplättchen. Das Blut verdünnt sich und wirkt der Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) entgegen

- Nachlassendem Gedächtnis: Enthaltene Polyphenole (vor allem Flavonol) begünstigen die Hirndurchblutung

- Depressionen: Kakao verstärkt die Bildung von Dopamin und Serotonin. Die Kakaobutter setzt im Gehirn Endorphine frei

- Liebeskummer: das im Kakao enthaltene Phenethylamin wirkt als Balsam für die Seele

- frühzeitiger (Haut)-Alterung, Krebs: enthaltene Polyphenole und Antioxidantien verhindern Zellschädigungen. N-Phenylpropenoyl-L-aminosäureamid (Trivialname: CocoHeal) stimuliert das Zellwachstum und fördert die Wundheilung

- der äußeren Hautpflege: die Kakaobutter spendet der Haut Feuchtigkeit, macht sie elastisch und hilft Narben, zu verheilen

- Herz- und Kreislaufstimulation ohne Nervosität: Theobromin (und ein geringer natürlicher Anteil an Coffein) sorgt für eine wassertreibende gefäßerweiternde Wirkung und relaxiert gleichzeitig die glatte Muskulatur

Anandamid, welches auch im Kakao enthalten ist, dockt an die gleichen Rezeptoren an wie das THC-Molekül der Cannabispflanze. Derzeit wird erforscht, in wie weit der Kakaogenuss auch davon geprägt ist. Allgemein wird als Gegenargument angeführt, dass all die "positiven" Inhaltsstoffe zu niedrig dosiert seien, was aber nur für die stark mit Zucker angereicherte Schokolade gilt, nicht aber für reines Kakaopulver bzw. Bitterschokolade mit einem Kakaoanteil von über 80%. Fest steht, dass Kakao die Pflanze mit den meisten stimmungsaufhellenden Substanzen ist, die derzeit bekannt ist, und dass Naturvölker von ihren heilsamen Wirkungen seit Jahrtausenden profitieren.




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