Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren

 
Zurück zur Hauptseite

Naturwirkstoffe
von A-Z


Nahrungs-
Ergänzungsmittel


Schüssler Salze
Bachblüten




Noni



Noni
Der Noni-Baum ist beheimatet in Südostasien und gedeiht bevorzugt in tropischen Küstengebieten wie Polynesien und Tahiti. Die Pflanze wird aber auch andernorts, z.B. in Australien, kultiviert. Traditionell wird Noni naturheilkundlich genutzt, aus Sicht der Ayurveda-Medizin ist sie eine heilige Pflanze. Für medizinische Zwecke werden Wurzeln, Rinde, Blätter, Früchte und Blüten der Noni verwendet.

Kräftefreisetzung durch Fermentierung

Für den Handel werden Säfte hergestellt, welche meist den fermentierten Saft der Frucht enthalten bzw. Saft aus den getrockneten Bestandteilen der Frucht. Der fermentierte, nicht erhitzte Saft gilt als besonders wirksam, hat jedoch einen eher fruchtuntypischen Geruch. Die Nonifrucht enthält wertvolle Proteine, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Fettsäuren, Vitamine C, B und A, Mineralstoffe, Spurenelemente und zahlreiche weitere Phytowirkstoffe.  Aus Gründen der Haltbarmachung werden in Deutschland erhältliche Säfte pasteurisiert, dennoch enthalten sie einen beträchtlichen Anteil an Wirkstoffen.

Heilanwendungen der Noni:

- Schmerzstillend: Noni ist wirksam gegen Kopfweh, Druckschmerzen und Fibromyalgie

- Immunsystem: Nonisaft kurbelt die Produktion der immunfördernden Makrophagen und Lymphozyten an. Die in Noni enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine sorgen für mehr Gesamtvitalität

- Verdauungsprobleme, Magengeschwüre: Noni verbessert die Verdauung und die Peristaltik, hilft gegen Magengeschwüre

- Krebs: Die in Noni enthaltenen Polysaccharide verhindern Vorstufenzellen zu Krebs, z.B. von Dickdarmtumoren. Die Selbstheilungskräfte von angegriffenen Zellen werden aktiviert, bzw. betroffene Zellstrukturen abgestoßen

- Asthma: auf Grund der immunregulativen und zellstärkenden Wirkung des Nonisafts können mit ihm bestimmte Sorten von Asthma bekämpft werden

- Blutzucker und Cholesterinwerte: Noni hilft, den Blutzuckerwert auszugleichen und sorgt dafür, dass die Werte an schädlichem LDL-Cholesterin niedrig bleiben

- Entgiftung: Noni wirkt antitoxisch und unterstützend bei der Regeneration der Leber

- Nervliche Belastungen: Noni enthält Tryptophan, welches die Vorstufe von zahlreichen im Gehirn und in den Nervenzellen aktiven Stoffen wie Serotonin und Melatonin ist. Die Stimmung wird verbessert und die Frucht verhilft zu besserem Schlaf

- Ekzeme, Entzündungen, Flechten, Quetschungen der Haut: mit Nonisaft bzw. -pulver getränkte Umschläge fördern die Durchblutung und wirken antibakteriell und schmerzstillend. Auch bei Arthritis lindert der Noni-Saft Beschwerden und leitet eine Heilung ein

- Akne: die antibakteriellen Inhaltsstoffe in der Noni helfen, Akne zu bekämpfen und reinigen die Haut sanft aber wirksam. Die Frucht senkt die Histaminausschüttung, und damit Entzündungsreaktionen

Noni ist bislang weder in Europa noch in den USA als Arznei zugelassen, und die Wirksamkeit der Frucht wird teils kontrovers diskutiert. Der Saft ist als Nahrungsmittel frei erhältlich; auf Grund des Geschmacks allein ist er aber wohl nicht als Genussmittel einzustufen. Es empfiehlt sich, bei Einnahme die  Dosierungsempfehlungen zu beachten und in sich zu horchen und zu spüren, wieviel der Frucht einem gut tut.




Naturheilkunde Forum
Klassische Homöopathie   Erste Hilfe Fibel   Heilpilze   ätherische Öle   Top