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Rooibos-Tee (Rotbusch)



Rooibos Tee
Botanisch erfasst wurde der im afrikanischen Gebirge wild gedeihende Rooibos-Strauch im Jahre 1768 durch einen niederländischen Naturforscher. Heute wird der Strauch als Kulturpflanze angebaut, und zwar ausschließlich im Gebiet der Zedernberge in Afrika. Dort ist der Rooibos-Tee traditionell ein beliebtes Heilgetränk. In Deutschland ist er vor allem seit den 1990er Jahren der breiten Bevölkerung als Genußmittel bekannt. In den meisten Restaurants und Cafés gehört der rote Rooibos-Tee mittlerweile zum Sortiment. Neben der roten Teeversion bietet der Handel auch unfermentierten, grünen Rooibos-Tee an: Dieser enthält mehr Flavonoide und einen weniger süßlichen, dafür grasigen Geschmack.

Rooibos - die gesunde Alternative

Rooibos ist ideal für alle Menschen, die die Vorteile eines schmackhaften, "nichtkräutrigen" Tees haben wollen, aber kein Koffein zu sich nehmen möchten. Das beliebte Getränk ist somit auch hervorragend für Schwangere, Säuglinge und Kinder geeignet. Im Gegensatz zu manchem Grün- und Schwarztee und Kaffee ist Rooibos-Tee nicht pestizidbelastet.
Der Aufguss enthält Vitamin C, zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente (auch Fluor) und antioxidative Flavonoide.

Heilende Wirkungen des Rooibos-Tee:

- Durstlöscher/Mineralstoffquelle: Rooibos-Tee ist, kalt oder warm genossen, ein idealer Durstlöscher. Sportler schätzen ihn aufgrund seines hohen Mineralstoffgehalts als isotonisches Getränk, welches Magnesium, Kalzium, Mangan, Zink und Eisen enthält. Rooibos-Tee enthält wenig Tannine, was die Eisenaufnahme fördert. Er kann problemlos literweise getrunken werden

- Bluthochdruck: das in Rooibos-Tee vorhande Chysoeriol stoppt gefäßschädigende Enzyme. Der Tee senkt den Blutdruck und Cholesteringehalt

- Immunsystem und Krebsvorsorge: die Polyphenole, v.a. Aspalathin und Nothofagen, schützen den Körper vor freien Radikalen und beugen so Zellschädigungen und Funktionsstörungen vor
 
- Magen- und Verdauungsbeschwerden: Im Rooibos-Tee sind krampflösende Flavonoide wie Quercetin enthalten. Diese lösen Verstopfung, Bauchkrämpfe, Koliken und Blähungen (auch bei Kleinkindern)

- Demenz: regelmäßiger Rooibos-Tee-Konsum schützt vor Lipidperoxidation: Die Antioxidantien im Tee verhindern, dass freie Radikale das Nervengewebe schädigen (Alzheimer, Demenz, aber auch bei Parkinson)

- Nerven allgemein: die Mineralstoffe des Rooibos, v.a. Magnesium sorgen für einen erholsamen Schlaf und lindern Stresssymptome und beugen einem Mineralstoffmangel vor

- Knochen und Zähne: das im Rooibos vorhandene Kalzium, Mangan und Fluor unterstützt die Knochenbildung und -härte

- Heißhungerattacken: der liebliche Geschmack und die Flüssigkeitsaufnahme durch Rooibostee helfen, Heißhunger zu vertreiben und sind hilfreich bei Essstörungen

- Akne, Neurodermitis und Ekzeme:
Phenylpuretinsäure wirkt antientzündlich auf  die Haut. Auch bei Wundliegen kann Rooibos-Extrakt zur Linderung angewendet werden

- Gesunde Haut: der Rooibush-Tee wirkt sich aufgrund seines Zink und seiner Antioxidantien sehr positiv auf das Hautbild und die Zellgesundheit aus

Zahlreiche wissenschaftliche Studien zur Förderung der Herz-Kreislauf-Gesundheit durch den Tee und zu den Antioxidantien im Tee sind im Gange. Das Ziel hierbei ist unter anderem, dass Rooibos zukünftig auch innerhalb der EU als gesundheitsförderndes Mittel gekennzeichnet werden darf.
Gegenanzeigen zu diesem Geschenk der Natur sind hingegen keine bekannt, man kann ihn getrost auf die Liste der eigenen "Grundnahrungsmittel" setzen.




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