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Naturwirkstoffe
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Rote Beete (Beta Vulgaris)



Rote Beete
Die Wurzel mit der attraktiven Färbung hat ihre Heimat in Nordafrika und dem Mittelmeeraum. Sie wurde schon bei den alten Griechen als Nahrungs- und Heilmittel verwendet, die Nutzung in Deutschland ist für das Mittelalter ebenfalls belegt. Als haltbares Ganzjahresgemüse ist Rote Beete ein Fitmacher und hilft gegen Erkältungskrankheiten. Bei Kindern ist Rote Beete teils deshalb beliebt, weil durch sie der Urin und Stuhl für kurze Zeit eine (völlig harmlose) Rotfärbung erhält.

Ein Vitamin- und Mineralstoffcocktail

Rote Beete enthält Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Proteine, Antioxidantien und Vitamine (A, B6, C, Folsäure), Saponine, Betain, Flavonoide, Phenolsäuren und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink und Selen. Manche Inhaltsstoffe der Roten Beete, etwa die Folsäure und der rote Farbstoff Betalain (nicht identisch mit Betain), sind hitze- und lagerempfindlich. Es bietet sich daher an, Rote Beete auch als Rohkost zu sich zu nehmen. Besonders geeignet hierfür sind die butterzart schmeckenden, nussgroßen Rübchen, welche ab Mai auf den Wochenmärkten erhältlich sind. Auch die Blätter der Pflanze sind essbar und besonders vitamin- und mineralstoffreich.

Gesunde Wirkungen der Roten Beete:






- Krebs- und Immunvorsorge (insbesondere Darmkrebs): Rote Beete ist reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und weiteren Vitalstoffen, die die Darmwand reinigen und schützen. Das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte werden durch Rote Beete positiv beeinflusst, das verhindert Erkältungen etc.

- Arteriosklerose: die Kombination von Betain und anderen Vitalstoffen der Roten Beete wirkt vorbeugend gegen Arteriosklerose und Herzinfarkte . Die Saponine, Flavonoide und Phenolsäuren wirken entzündungshemmend und mindern so typische Symptome der Krankheit

- Blutdruck: das in der Roten Beete enthaltene Nitrat und die Mineralstoffe senken den Blutdruck und mindern so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Polyphenole der Roten Beete wirken cholesterinsenkend und schützen die Gefäßwände

- Homocystinurie: bei dieser angeborenen Krankheit ist der Aminosäurestoffwechsel gestört. Das in der Roten Beete enthaltene Betain mindert die Krankheitsbeschwerden und ist als Therapeutikum anerkannt

- Muskelfitness: das in der Roten Beete enthaltene Nitrat (nicht Nitrit) ist förderlich für die Muskelleistung, die Vitalstoffe sichern die Nährstoffversorgung

- Natürlicher Stimmungsaufheller: der Glycingehalt in der Roten Beete fördert einen gesunden Serotoninspiegel. Die Folsäure der Rübe ist ebenfalls wichtig für einen funktionierenden Gehirnstoffwechsel

- Rekonvaleszenz/Schwangerschaft: Folsäure ist wichtig für die Zellneubildung und wirkt daher unterstützend in der Genesungsphase, nach Verletzungen/Krankheiten und beim Wachstum des Embryos

- Wundheilung: die Folsäure ist förderlich bei einer schnelle Wundheilung, insbesondere bei Akne und Ekzemen. Durch die Vitalstoffversorgung ist die Haut nicht so leicht angreifbar

- Mundhygiene: Der Saft von Rote-Beete(Blättern) kann gegen Mundgeruch und Entzündungen gegurgelt werden

Rote Beete ist in normaler Menge genossen sehr gesund. Bei Problemen mit der Niere sollte darauf geachtet  werden, den Konsum von Rote Beete nicht zu übertreiben, da Rote Beete Oxalsäure enthält, welche Calciumoxalat-Steine bilden kann (Nierensteine).




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