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Weihrauch




Weihrauch-Harz
Weihrauch gehört zu den Balsambaumgewächsen und wird schon seit über 5000 Jahren für spirituelle und heilerische Zwecke verwendet. Das Gehölz gedeiht auf mineralreichen Böden, unter extrem trockenen Bedingungen. Der im Handel erhältliche Weihrauch stammt in der Regel aus Arabien oder Indien. Besonders angesehen ist der Weihrauch in der Ayurvedischen Medizin.


Ein wertvolles Harz

Weihrauch ist ein konzentriertes Gemisch aus ätherischen Ölen, Harzen, Schleim und Proteinen. Das Harz ist essbar, für viele Anwendungen eignet sich aber das durch Wasserdestillation oder Alkoholauszug gewonnene Weihrauchöl. Für religiöse Zwecke wird Weihrauch auch auf speziellen Kohlen verbrannt.
Eine der Weihraucharten, Boswellia Papryfera, enthält das psychoaktive Incensol (wirkt u. a. gegen Angst und Depression), welches wohl für die rituelle Verwendung in verschiedenen Religionen mitverantwortlich ist. Bei uns gebräuchlicher ist der Indische Weihrauch (Boswellia serrata).

Heilwirkungen des Weihrauch:

Weihrauch
- Rheuma, Arthritis, Entzündliche Erkrankungen der inneren Organe (z.B. auch Lungen und Bauchspeicheldrüse):  die Boswelliasäuren im  Weihrauch interagieren mit Proteinen, die Entzündungen hervorrufen, vermindern Schmerzen und Schwellungen

- Karzinome/Tumore: die Antioxidantien in Weihrauch hemmen das Zellwachstum entarteter Zellen und töten selbige ab

- Immunsystem: Weihrauch stimuliert die Leukozytenproduktion, wirkt antibakteriell und lindert Symptome von Autoimmunkrankheiten

- Leber: die Inhaltsstoffe des Weihrauchs schützen die Leberzellen vor Schädigungen durch Gifte

- Asthma und Bronchitis: der charakteristische Duft von Weihrauchöl hilft beim Durchatmen und Erweitern der Lungen und desinfiziert von innen

- Frauenleiden: Weihrauch wirkt gegen Rückensschmerzen und Migräne während der Menstruation

- Entspannung, Geistige Fitness: Aromatherapeutisch angewendet fördert Weihrauch die innere Ruhe, überwindet Ängste und hilft bei Schlafstörungen. Weihrauch enthält Sesquiterben, welches das emotionale Zentrum und das Gedächtnis im Gehirn stimuliert. Es hilft, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und eignet sich daher sehr gut für Meditationen

- Mundhygiene: der astringierende Effekt des Weihrauchs stärkt das Zahnfleisch. Die antibakteriellen Bestandteile schützen vor Karies

- Wundheilung: Weihrauchöl, das direkt oder über Cremes auf die Haut aufgetragen wird, beschleunigt und verbessert die Wundheilung und wirkt antibakteriell

- Schuppenflechte, Neurodermits, Akne, Allergien: Weihrauch hemmt Enzyme, die für schmerzhafte und allergische Entzündungsprozesse  verantwortlich sind

Weihrauch maßvoll oral genossen und in der Aromatherapie ist sehr gut verträglich. Bei der Verbrennung jedoch entstehen, ähnlich dem Tabakrauch, Feinstaub und weitere Stoffe, welche bei manchen Menschen Übelkeit hervorrufen und in hoher Konzentration gesundheitlich bedenklich sind.



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