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Weißer Tee



Weißer Tee (Thea sinensis)
Im fernen Osten gilt Tee seit Jahrtausenden als Quelle der Zufriedenheit, von Glück und sogar Weisheit.
Auch hierzulande sind zahlreiche Kräutertees seit langer Zeit für Ihre spezifischen Heilwirkung bekannt. Der Unterschied zwischen Kräutertee und Koffein- und Theophyllinhaltigem Tee wird in vielen Ländern schon in der Benennung gemacht, so z.B. in Frankreich. Letzterer kann durch seinen enorm hohen Polyphenolgehalt überzeugen. Eine Spielart hiervon, der "weiße Tee", sticht dabei aufgrund seiner Wirkstoffkonzentration besonders heraus. Zu seiner Herstellung werden nur ganz zarte und junge, fast unfermentierte Blätter verwendet, die den höchsten Gehalt einer Untergruppe der Polyphenole, den Flavonoiden, haben.

"Wunderwirkungen" des weißen Tees:

- Durchblutung, Herz- und Kreislaufsystem: Katechine und Flavonolglykoside reduzieren das "schlechte" LDL-Cholesterin, senken den Blutdruck und reinigen die Blutgefäße

- Degenerative Erkrankungen (Alzheimer, Demenz, Parkinson): Amyloidablagerungen im Gehirn können mit weißem Tee "ausgespült" werden, sowie auch schädliche Ablagerungen in anderen Organen

- Krebs: Die Polyphenole im weißen Tee wirken gegen Karzinome, z.B. gegen Colon-, Prostata- und Magentumore. Diese Antioxidantien und Radikalfänger wirken protektiv auf die Telomere des Erbguts, was lebensverlängernd auf die Zellen wirkt

- Immunsystem: die antioxidative Wirkung des Tees wird ergänzt durch seinen Reichtum an für die Immunreaktion wichtigen Wirkstoffen wie Vitaminen, Eisen, Calcium, Natrium und Zink

- Vitalisierung: der moderate Gehalt an anregenden Wirkstoffen kurbelt den Kreislauf und die Gehirnleistung an, ohne "aufzuregen". Die Aminosäure Theanin wirkt zusätzlich beruhigend

- Entschlackung: Fettdepots werden, in Kombination mit der entschlackenden Wirkung der Polyphenole, leichter abgebaut

- Rheumatoide Arthritis: die im weißen Tee enthaltenen Flavonoide hemmen schädliche Enzyme und Oxidantien, die Arthritis hervorrufen und verschlimmern. Entzündungen werden gemindert

- Antivirale und Antibakterielle Wirkungen: Der weiße Tee wirkt als Schutz gegen Viren und pathogene Bakterien, die z.B. Karies und schlechten Atem verursachen. Zusätzlich enthält weißer Tee einen sehr hohen Anteil an Fluor, der wichtig für die Mineralisierung der Zähne ist.
Die Antioxidantien helfen, viralen Erkrankungen wie Grippe und Schnupfen vorzubeugen. Sogar bei HIV-Betroffenen ist eine symptomlindernde Wirkung nachweisbar

- Hautschutz und Schutz vor Alterung: die enthaltenen Antioxidantien schützen das in der Haut enthaltene Kollagen und Elastan. Die immunfördernde Wirkung des weißen Tees gilt auch für die Haut: in der Reaktion auf UV-Strahlen bildet sie vermehrten Eigenschutz

- Osteoporose: der Genuss von weißem Tee beugt auf Grund seines Fluorgehalts dem Mineralienschwund im Skelett vor

Der edle weiße Tee, der gerade erst seinen Weg ins Bewusstsein vieler westlicher Konsumenten gefunden hat, wird mittlerweile auch als äußerlich anwendbare Produkte zur Hautpflege angeboten. Er wird Genießer, Mediziner und Wissenschaftler sicherlich weiter beschäftigen und faszinieren.




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