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Sekundäre Pflanzenstoffe - > Obst- und Gemüse-Index - > Knoblauch


       Knoblauch


Knoblauch findet seit Tausenden von Jahren als Naturheilmittel Anwendung. Der bei uns erhältliche Knoblauch stammt meist aus Italien.

Knoblauch

Wichtige Inhaltsstoffe:

Vitamin B1
Selen

bioaktive Substanzen:

Allicin
Diallyl-Disulfid
Ajoen
Mercaptan
Adenosin



Knoblauch bekämpft Bakterien, Viren und Pilze. Das Allicin wirkt stark antibiotisch:
noch in einer Verdünnung von 1:85.000 bis 1:125.000 kann es das Wachstum von Bakterien hemmen.


Roher Knoblauch setzt vor allem Darmbakterien wie den Salmonellen und E. coli zu, die häufig für Durchfallerkrankungen verantwortlich zu machen sind. Knoblauch soll sogar gegen Keime wirken, die gegen chemische Antibiotika resistent sind.

Die Flavonoide Allicin senkt auch den Cholesterin- und Fettgehalt des Blutes und verhindert die Oxidation von LDL-Cholesterin und damit die Entstehung der plaquebildenden Schaumzellen, die sich an den Arterienwänden ablagern. Damit wirkt Knoblauch vorsorglich gegen Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Ajoen und Adenosin wirken hemmend auf das Zusammenballen der Blutplättchen und damit die Bildung von Blutgerinnseln. Sie können sogar Blutgerinnsel wieder auflösen, was man sich auch in der Tierheilkunde zu nutze macht. Daher müssen Patienten, die mit Marcumar® behandelt werden, den Arzt zu Rate ziehen, bevor sie Knoblauch essen.

Die Sulfide im Knoblauch wirken durch die Hemmung der Prostaglandine und Leukotriene entzündungshemmend. Mir hat der Knoblauch bei der Behandlung meiner chronischen Bronchitis schon sehr geholfen!

Knoblauch stärkt auch das Immunsystem, T-Lymphozyten, Fresszellen und Killerzellen werden vermehrt gebildet.

Knoblauch hemmt auch die Bakterien, die Nitrat in Nitrit oxidieren, woraus wiederum die krebserregende Nitrosamine entstehen könnten. Aber auch Nitrit selbst hemmt die Sauerstoffaufnahme und CO2 Abgabe in den Blutkörperchen. Das Hämoglobin wird dabei reversibel geschädigt. Auch deshalb ist ein übermäßiger Genuss von nitrithaltiger Wurst ungesund.


Knoblauch wirkt

- gegen Bakterien, Viren und Pilze
- entzündungshemmend
- bei Bronchitis
- hemmend auf die Bildung von Blutgerinnsel
- auf den Blutdruck senkend
- der Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall entgegen
- stärkend auf das Immunsystem
- hemmend auf die Bildung von Nitrat zum ungesunden Nitrit
- sich positiv auf unser Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit aus
- dem Alterungsprozess entgegen.



Anwendung:

Als selbstgepresster Saft, warme Küche oder Rohkost.


Rezepte:

Durch Einlegen in Essig wird die Knoblauchwirkung noch gesteigert. Knoblauch verliert jedoch beim Kochen zum Teil seine Wirkung.

Selbstgepresster Saft pro Person:

1 bis 2 Knoblauchzehen
3 Karotten ca. 300 g
1 Apfel ca. 200 g
1/2 TL Öl z.B. Hanföl

Warme Küche - Knoblauchsuppe Balkan für 2-4 Personen:

4 Knoblauchzehen
1/2 L Wasser
2 Scheiben Toast
1 EL Öl
Suppenwürfel für 1/2 L
1 TL Sliwowitz

Zubereitung:

Toast in kleine Würfel schneiden, im Öl in einem Topf kurz anrösten. Knoblauchzehen durchpressen und dazugeben. Wasser zum Kochen bringen, Suppenwürfel einrühren, dies alles zu dem Knoblauch und dem Toast in den Topf geben, verrühren, Sliwowitz dazugeben, guten Appetit!




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