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Farbtherapie

Farbtherapie nach Dinshah



Auch heute noch ist Licht ein Naturphänomen. Auch wenn Physiker die Eigenschaften des Lichtes mit Hilfe der Quantenphysik und der Relativitätstheorie zu erklären versuchen, konnte das Geheimnis noch immer nicht vollständig gelüftet werden.

Was ist Licht?

Je länger die Lichtwelle ist, desto besser kann sie in unsere Haut eindringen. Alle im Bild genannten Strahlen: Gamma-, Röntgen-, UV-Strahlen, Sichtbares Licht, Radar-, TV-, und alle Radiostrahlen sind prinzipiell gleichartige elektromagnetische Wellen. Sie sind so genannte Transversalwellen, d.h. ihr elektrischer und ihr magnetischer Feldvektor schwingen senkrecht zur longitudinalen Ausbreitungsrichtung. Trotz dieser im Prinzip gleichartigen Strahlung verhalten sich z.B. Röntgenstrahlen, UV-Strahlen und sichtbares Licht physiologisch unserem Körper gegenüber unterschiedlich. Dabei spielt die jeweilige Frequenz- und Strahlungsenergie auch eine wesentliche Rolle. Licht ist elektromagnetische Strahlung und für unser Auge sichtbar im Wellenlängenbereich von etwa 400 bis 700 Nanometer. Lichtstrahlung entsteht durch Energieabgabe vieler angeregter Atome. Dabei springen Elektronen aus kernferneren Bahnen auf kernnähere Bahnen zurück, senden je ein Lichtquant aus und werden dadurch energieärmer. Einen solchen Rücksprung bei einem einzelnen Atom bezeichnet man auch als Quantensprung. Er ist eine der kleinsten physikalischen Größen und nicht etwas ganz Großes, wofür das Wort "Quantensprung" umgangssprachlich oft benutzt wird. Ein Lichtquant allein ist so minimal, dass es mit dem Auge nicht wahr genommen werden kann. Erst die Summe sehr vieler Lichtquanten ergibt einen für uns sichtbaren Lichteffekt. Da es eine Menge unterschiedliche Elektronenbahnen gibt, sind die Quantensprünge verschieden von einander. So ist zu erklären, dass Licht der verschiedenen Farben mit verschiedenen Frequenzen entsteht. Ein Nanometer ist 0,000 000 001 Meter. Unterhalb der Wellenlänge von 400 nm, das heißt bei höheren Frequenzen, haben wir UV-(=ultraviolettes) Licht und oberhalb von 700 nm gibt es infrarotes Licht. Dabei ist UV-Licht zwar das energiestärkere als höhere Wellenlängen, aber mit geringerer Eindringtiefe in unsere Haut.



Dass das UV-Licht wohl dosiert uns Menschen gut tut, ist schon lange kein Geheimnis mehr, so kann beispielsweise mit Hilfe der kurzwelligen ultravioletten Strahlung in unserer Haut Vitamin D synthetisiert werden. Und dies ist möglich, obwohl die Wellenlänge relativ kurz ist und die Eindringtiefe gering. Es war klar, dass es noch einen weiteren Mechanismus geben muss in unseren Körper eindringen zu können, als nur durch die Epidermis (äußere Schicht der Haut): man fand heraus, dass durch die Poren unserer Biomembranen, wo reger selektiver Austausch von Ionen und anderen Stoffwechselprodukten stattfindet, das Licht eindringen und seine Wirkung entfalten kann.

Dinshah P. Ghadiali wurde am 28.11.1873 in Indien (Bombay) geboren und siedelte in die USA über, wo er sein Lebenswerk trotz vieler Widersacher und Neider vollbrachte: Als Herausgeber der Zeitschrift Das Spektro-Chrom-Magazin war er seiner Zeit weit voraus und schrieb seine Erfahrungen mit der Farbtherapie akribisch nieder, die er mit seinen Patienten gemacht hat.

Als Beispiele der wirksamen Farbtherapie* seien genannt:

Grün:

- hilft Mikroorganismen, Krankheitskeime und Bakterien zu zerstören
- schafft zerebrales Gleichgewicht
- regt die Hirnanhangdrüse an, ausgleichschaffend
- regt die Muskel- und Gewebeneubildung an.


GelbGrün:

- fördert das Abhusten von Schleim und Flüssigkeit aus der Lunge und den Luftwegen
- hilft Blutgerinnsel aufzulösen
- wirkt sich günstig auf die Stoffwechselprozesse der Ernährung und Wiederherstellung nach langwierigen chronischen Erkrankungen aus
- baut durch Phosphoreffekt die Knochen auf
- regt das Gehirn an
- regt das Verdauungssystem leicht an (abführend)
- baut die Thymusdrüse auf bzw. regt sie an.



Orange:

- baut die Lunge auf, regt die Atmung an
- hilft gegen Blähungen und Gasbildung im Verdauungstrakt
- baut die Schilddrüse auf, regt diese an
- regt den Magen an
- bildet Knochensubstanz (Kalziumeffekt).


Die Farbtherapie hat sich heute als wirksames Naturheilverfahren etabliert, regelmäßig finden darüber auch Kongresse statt.







Quellennachweis: Farbe & Gesundheit, Roland Aull, Callwey Verlag 2004. *Es werde Licht, Darius Dinshah, Dinshah Health Society, Malaga NJ 08328 USA 1989.
Bildnachweis (Farbskala): SIEMENS-Fachbuch, H.-J. Hentschel, Licht und Beleuchtung, Theorie und Praxis der Lichttechnik, München 1972.

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