Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren


Zurück zur Hauptseite

Materia Medica

Klassische Homöopathie

Schüssler Salze
Bachblüten


Samuel Hahnemann: Klassische Homöopathie

Argentum nitricum, Silbernitrat


Silbermünzen

Höllenstein, salpetersaures Silberoxyd (Arg.-n.)


Silbernitrat ist ein Salz aus metallischem Silber und Salpetersäure und besteht aus farblosen undurchsichtigen Kristallen, die sich in Wasser lösen lassen. An der Luft und unter Lichteinwirkung färbt sich die Verbindung sehr schnell schwarz, daher muß sie gut verschlossen und vor Licht geschützt aufbewahrt werden. Diese Eigenschaften macht man sich in der Kriminaltechnik zunutze und verwendet Silbernitrat z. B. um Geldscheine zu präparieren, die dann bei Hautkontakt eine Schwarzfärbung der Finger verursachen, die sich nicht abwaschen läßt. Weiterhin dient es um Fingerabdrücke sichtbar zu machen und in der Histologie zur Färbung von Gewebeschnitten. Auch die Schwarz-Weiß-Fotografie wäre ohne Silbernitrat nicht denkbar gewesen. Auf Haut und Schleimhäute wirkt Silbernitrat stark reizend, daher wurde es in der Medizin als Höllensteinstift zum Entfernen von Warzen bei Mensch und Tier benutzt. In der Vergangenheit war Silbernitrat auch eine Arznei zur Behandlung von Epilepsie, Überdosierung und Vergiftung führten allerdings zu schlimmen Fällen von sog. Argyrie, eine Vergiftung bei der sich die Haut bleifarben pigmentiert.
Bei Neugeborenen ist Silbernitrat in Form von Augentropfen bis heute in Gebrauch, um unter der Geburt eine Infektion mit Gonorrhoe zu neutralisieren.
Wegen der Toxizität ist Argentum nitricum verschreibungspflichtig bis zur D3.

Polychreste - Konstitutionsmittel Argentum nitricum

Während einige "kleine" Mittel vorwiegend auf bestimmte Organe einwirken und dadurch relativ leicht den akuten Beschwerden zuzuordnen sind, haben die "großen" Mittel, die sog. Polychreste (Polychrest=für vieles zu verwenden) ein sehr großes Wirkspektrum auf Körper, Psyche und Geist (Konstitutionsmittel).

Argentum nitricum wirkt bevorzugt auf Beschwerden von

Gemüt, Zentralnervensystem, Schleimhäute, Haut

Folgende Umstände können die Beschwerden ausgelöst haben:

(Causa):
Angst, Furcht oder Schreck, geistige Anstrengung, Sorgen, Prüfungssituationen, Ausschweifungen, Sexualität, Zucker, Eis, Tabak.

Typus/Konstitution laut klassischer Homöopathie

Der Menschentyp, für den Arg.-n. als Heilmittel besonders wirksam ist, hat typischerweise folgende Charakteristika:
Es handelt sich um eher schlanke bis sehr schlanke Menschen, bei denen die Knochen sichtbar sind; sie sehen früh alt aus und haben eine faltige Haut. Das ist sogar bei kleinen Kindern der Fall, sie sehen aus wie alte Menschen. Diese Menschen sind sehr verantwortungsbewußt, aber auch nervös, ängstlich und hypochondrisch. Sie handeln und bewegen sich impulsiv und hektisch und sie empfinden alle anderen als zu langsam. Jede Bewegung wird in Eile ausgeführt; sie sprechen sehr schnell und auch ihr Gang wird immer schneller. Manchmal können sie ihre Handschrift nicht mehr lesen, weil sie wegen der großen Eile unleserlich wird.

Kinder

Kinder, für die Argentum nitricum als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise folgende Charakteristika:
Für Kinder mit Schulangst oder Schulproblemen, die jeden Morgen mit Übelkeit und Bauchweh aufwachen, aber am Wochenende wenn der Schuldruck nicht da ist und in den Ferien geht es ihnen gut. Kinder, die unter starker Prüfungsangst und Lampenfieber leiden, meist schon Tage vor dem Ereignis; die vor Klassenarbeit nicht schlafen können oder krank werden. Sie haben ein sehr großes Verlangen nach Zucker und Süßem, es bekommt ihnen aber nicht, sie bekommen Durchfall oder ihre Symptome verschlimmern sich. Kinder vermeiden bei der Untersuchung Augenkontakt. Säuglinge haben entzündete verklebte Augen.

Stimmung/Gemüt laut klassischer Homöopathie

Die Beschwerden begleitend können folgende typische Gemütszustände auftreten:
Große Nervosität und Unruhe ist meist auch nach außen deutlich sichtbar, die Betroffenen sind immer in Eile, können nichts langsam tun. Sie werden von großen Erwartungs- und Zukunftsängsten gequält, z. B. steht eine Prüfung an und der Betroffene hat schon die Nacht vorher nicht schlafen können und muß vorher 10mal auf die Toilette, weil er Durchfall hat. Typisch ist auch die ständige Angst, zu spät zu einem Termin zu kommen, daher ist er immer früher als andere da, wacht nachts auf mit der Angst, verschlafen zu haben, kontrolliert häufig Dinge und Uhrzeit. Weiterhin vielerlei Ängste bis hin zu Panikattacken: vorrangig die Prüfungsangst, Lampenfieber, Versagensängste, Angst vor Menschenmengen oder Platzangst, Angst vorm Fliegen, Höhenangst, Angst vor der Dunkelheit. Angst von oben hinunter oder von unten hinauf zu schauen und das Gefühl die Häuserwände würden über ihm zusammenbrechen. Beim Überqueren einer Brücke stellt sich ein Drang ein, in die Tiefe zu springen. Hypochondrische Ängste und Zwangsvorstellungen. Der Patient muß über seine Befürchtungen reden und sei es mitten in der Nacht

Kopf

Migräne und Kopfschmerzen mit Kälte und Zittern, sie sind eher linksseitig und verbunden mit dem Gefühl, als sei der Kopf oder ein Auge enorm vergrößert. Die Ursache kann geistige Überanstrengung sein. Die Kopfschmerzen können durch festes Einbinden des Kopfes gelindert werden, geistige Anstrengungen verschlimmern sie und oft enden sie mit galligem Erbrechen. Schwindelzustände, schlimmer nachts und mit geschlossenen Augen. Schwindel vor einem epileptischen Anfall. Schwindel beim Anblick hoher Gebäude mit dem Gefühl, sie würden zusammenstürzen und ihn unter sich begraben. Die Augen und die Bindehaut sind eitrig entzündet mit viel Absonderung. Die Augen sind wund, dick und geschwollen und morgens verklebt. Sie sind sehr empfindlich gegenüber dem Licht, die Beschwerden können durch Überanstrengung der Augen hervorgerufen sein. Hornhautgeschwüre und Hornhauttrübung. Nasenverstopfung mit zähem eitrigen oder blutigen Sekret, der Geruchssinn ist eingeschränkt oder verloren. Heftiges Jucken der Nase mit ständigem Reiben. Ferner ist Arg.-n. ein Mittel bei epileptischen Anfällen, die durch Schreck verursacht wurden oder die nur während der Regel auftreten. Tage oder Stunden vor dem Anfall sind die Pupillen erweitert und die Hände zittern.

Brust/Atemwege

Chronische Heiserkeit bei Sängern oder Rednern mit Stimmlosigkeit und Kitzelhusten. Auch das Singen hoher Töne verursacht einen Hustenanfall. Die Betroffenen müssen sich dauernd räuspern. Das Gefühl von Wundheit und Rohheit in der Luftröhre wird durch Husten schlimmer. Hustenanfälle mit dem Gefühl eines Haares im Hals. Halsschmerz mit Splittergefühl oder Gefühl einer Fischgräte (auch Hepar sulphuris). Herzklopfen und Atemnot, der Brustkorb fühlt sich an wie von einem Reifen umklammert und eingezwängt. Atemnot in engen Räumen oder in Menschenmengen. Atemnot verschiedenster Ursachen wie z. B. nervös, durch Blähungen, Rauchen, Treppensteigen mit starkem Verlangen nach frischer Luft. Asthma ist schlimmer im Sommer, bei kaltem Wetter oder bei Erkältung. Herzklopfen mit Übelkeit, schlimmer beim Liegen auf der rechten Seite und beim Fahren im Wagen, besser durch Druck mit der Hand. Herzangst und Herzklopfen durch den ganzen Körper spürbar. Angina-pectoris-Anfälle sind nachts schlimmer.

Verdauung

Magenschmerzen bei hektischen nervösen überarbeiteten Menschen mit drückenden und brennenden Schmerzen, die in alle Richtungen ausstrahlen. Oft bessern sie sich nach etwas Essen, treten aber kurz danach wieder auf. Der Verdauungstrakt ist aufgetrieben und voller Gasansammlung, die Patienten müssen aufstoßen und übelriechende Blähungen gehen ab, das Aufstoßen kann auch mühsam und erfolglos sein. Der Magen ist schmerzhaft geschwollen, eiweißartiger Schleim wird erbrochen, häufig wird ein Pulsieren oder Zittern im Bauch gespürt. Die Schmerzen bessern sich durch Druck - entweder durch Druck auf den Bauch oder durch Zusammenkrümmen. Trotz der Beschwerden besteht ein Verlangen nach Süßigkeiten, was aber meist schlecht vertragen wird. Laute Flatulenz durch Zucker. Arg.-n. ist häufig bei Gastritis von Trinkern angezeigt. Durchfälle durch Emotionen: z. B. durch Lampenfieber, Erwartungsspannung, auch vor freudigen Ereignissen wie z. B. ein Theaterbesuch. Der Durchfall kann sofort nach dem Essen auftreten. Der Stuhl ist sehr übelriechend, laut und geräuschvoll, wäßrig oder grün wie Spinat.

Uro-Genital-Organe

Nieren- und Blasenentzündung mit Brennen beim Wasserlassen und Schmerzen entlang der Harnleiter mit typischem Splittergefühl. Urin entleert sich unwillkürlich Tag und Nacht. Frauen ist vor der Regel kalt, sie haben kalte Hände und Füße und kalten Schweiß, verlangen aber trotzdem nach kalten Getränken. Impotenz durch Nervosität und Stress; Impotenz durch seine eigene Erwartungshaltung. Der Koitus ist schmerzhaft bei beiden Geschlechtern, Bluten danach. Schmerzhafte Eierstöcke mit Ausstrahlung zum Kreuzbein und in die Oberschenkel. Unregelmäßige Menstruation: zu früh, zu spät oder nur einen Tag lang. Krampfhaftes Zusammenziehen der Brust vor der Regel. Nervöse Reizbarkeit im Klimakterium.

Extremitäten

Die Hände zittern und das Schreiben fällt schwer. Die Fingerspitzen sind taub, die Hände krümmen sich zusammen. Starke Schwäche besonders der unteren Extremitäten mit Unsicherheit beim Gehen. Die Beine zittern, der Betroffene kann nicht mit geschlossenen Augen gehen. Er geht und steht sehr wackelig und unsicher, besonders wenn er sich unbeobachtet glaubt. Er hat das Gefühl, die Beine seien aus Holz oder Watte. Schwäche der Beine bis hin zu Lähmung. Ataxie. Zittern, Tremor. Epileptische Anfälle mit weiten Pupillen, veitstanzartige Krampfbewegungen, den Krampfanfällen geht starke Unruhe voraus. Offene Beine mit dem Gefühl wie von Splittern oder Fremdkörpern darin, als sei etwas Spitzes zerbrochen. Nächtliche Rückenschmerzen mit empfindlicher Wirbelsäule. Das Kreuz schmerzt, besonders beim Aufstehen vom Sitzen und besser beim Stehen oder Gehen.

Haut

Die Haut ist gespannt und hart und neigt zu brauner Pigmentation. Blauschwarzer Ausschlag. Warzenförmiges Granulationsgewebe, wildes Fleisch entwickelt sich bei der Wundheilung. Böse tiefe Geschwüre mit harten Rändern. Fest anhaftende Schorfe oder Krusten. Warzen. Nächtlicher Juckreiz

Schlaf

Die Betroffenen können nur auf der linken Seite schlafen. Oft ist es ihnen zu heiß im Bett und sie wälzen sich hin und her um eine kühle Stelle zu finden. Oder sie können nicht einschlafen, weil der Gedankenandrang sie daran hindert. Sie machen sich Sorgen um die Zukunft, um den Termin am nächsten Tag, um die Gesundheit; sie können nicht abschalten. Sie träumen von Schlangen oder Dieben und Einbrechern. Nächtlicher Juckreiz.

Schmerzen/Empfindung

Typisch ist Schmerz wie von einem tief eingedrungenen Splitter bei fast allen Beschwerden. Die Schmerzen können auch scharf oder blitzartig sein, auch schießend und wühlend; sie nötigen den Patienten zum Zusammenfahren, sie ziehen Rücken oder Beine hinab. Ausstrahlende Schmerzen. Allmähliches Ansteigen und Nachlassen der Schmerzen. Kopfschmerzen mit Zittern, Gefühl von Besserung bei festem Einbinden des Kopfes. Bohrender Schmerz im linken Stirnhöcker. Jucken und Kribbeln auf der Kopfhaut. Empfindung wie von einem Haar im Hals. Magenschmerz erscheint an einer kleinen Stelle und strahlt von dort aus. Zittern und Klopfen im Magen. Empfindung wie ein Stein auf dem Brustbein, wie eine Eisenstange um die Brust gespannt. Heftiger Schmerz von den Nieren zur Blase. Gefühl, als ob ein Gewicht am Steißbein hinge.

Fieber

Der Patient fröstelt wenn er abgedeckt wird, fühlt sich aber wie erstickt wenn er zugedeckt wird. Er hat ein starkes Verlangen nach frischer Luft. Der Frost ist verbunden mit Übelkeit. Kindbettfieber. Zerebro-spinales Fieber. Septisches Fieber.

Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome von Argentum nitricum:

Passend für abgemagerte Menschen mit gealtertem Aussehen. Häufig bei Störungen von Psyche, Gedächtnis oder Intellekt. Halluzinationen und Einbildungen. Herzklopfen mit Unruhe und Angst aus geringem Anlaß. Tremor. Schwindel mit Schwäche und Zittrigkeit. Ruhelosigkeit, muß alles hastig und in Eile tun, Nervosität mit Zittern und vielen Ängsten und Neurosen. Lampenfieber und Prüfungsangst, kann nicht abschalten. Panikattacken. Höhenangst, Angst in engen Räumen, Menschenmengen, Platzangst, vorm Fliegen. Zwanghafte Gedanken, sieht im Geiste ein Unglück voraus. Wichtiges Mittel bei Magenleiden aller Art wie Ulcus oder Gastritis mit Nüchternschmerz oder Spätschmerz, alle Schleimhautbeschwerden mit typischem Splitterschmerz. Nervöse Magenbeschwerden durch z. B. Aufregung oder Prüfungssituationen. Magenbeschwerden mit Verlangen nach Zucker und Süßem, was aber schlecht vertragen wird. Erbrechen von Schleim. Sodbrennen. Aufstoßen von viel Luft. Durchfälle mit heftigen übelriechenden Blähungen. Auftreibung des Bauches mit nach allen Seiten ausstrahlenden Schmerzen. Diabetes. Durchfälle durch Aufregung oder Erwartungsspannung. Herzklopfen beim Liegen auf der rechten Seite (linke Seite: Phosphorus). Augenentzündungen. Chronische Heiserkeit, durch Überanstrengung der Stimme. Nierenentzündung mit Blut und Eiweiß im Urin, Schmerzen längs der Harnleiter und in der Nierengegend, Brennen in der Harnröhre beim Urinieren, Splittergefühl. Herpes zoster, Warzen. Warmblütige Patienten, Hitze ist unverträglich, alle Symptome verschlimmern sich in der Wärme. Verlangen nach frischer Luft. Verlangen nach Kälte, kalten Getränken oder eiskaltem Wasser (eines der heißesten Mittel der Materia medica). Starkes Verlangen nach Salz und Süßem; das Süße wird meist nicht vertragen. Gefühl als ob einzelne Körperteile vergrößert seien. Die Beschwerden finden sich bevorzugt auf der linken Körperseite.

Modalitäten

(=alles was den Krankheitszustand verbessert oder verschlimmert)
Folgende Umstände sind typisch für Beschwerden, für die Argentum nitricum als Heilmittel infrage kommt:
Besserung der Beschwerden durch:
frische Luft, starker Druck, Kälte, kaltes Baden, Aufstoßen

Verschlechterung der Beschwerden durch:
Süßigkeiten, Wärme in jeder Form, Emotionen, Angst, enge Räume, Höhe, während der Regel, Liegen auf der rechten Seite, nachts.

Speisen und Getränke

Patienten, für die Argentum nitricum als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise Verlangen bzw. Abneigung nach folgenden Speisen und Getränken:
Typisch ist das starke Verlangen nach Zucker und Süßigkeiten, obwohl es nicht gut bekommt oder die Symptome verschlimmert. Ebenso stark ist das Verlangen nach Salzigem; häufig wird süß und salzig zusammen gegessen. Auch saure Speisen bekommen nicht gut. Meist herrscht eine Abneigung gegen Käse vor. Mental geht es dem Patienten besser, wenn er Alkohol getrunken hat, er wird ruhiger und die Spannungen reduzieren sich; die körperlichen Probleme werden aber schlimmer, z. B. meldet sich sein Magenleiden. Kalte Speisen und Getränke werden bevorzugt. Weiterhin auffallend ist die plötzliche Abneigung gegen den gewohnten Tabak bei Rauchern.

Sonstiges

Argentum nitricum wird empfohlen als Antidot bei ersten Tabakrauchversuchen Jugendlicher. Der typische Splitterschmerz ist auch bei Hepar sulfuris kennzeichnend.
Arg.-n. sollte nicht zusammen mit Coffea oder Kaffee eingenommen werden.

Hauptanwendungsgebiete von Argentum nitricum:

Beschwerden des Gemütes wie
Angststörungen, Depressionen, Alkoholismus, Angstneurosen, Apathie, Bettnässen, Bulimie (Ess-Brech-Sucht), Gedächtnisschwäche, Gedankenandrang, geistige Verwirrung, Hypochondrie, innere Unruhe, Manie, Neurosen, Reizblase, Reizdarm, Schlafstörungen, Suchterkrankungen, vegetative Dystonie, Wahnideen.
Beschwerden des Nervensystems wie
Alzheimer-Krankheit, Epilepsie (Krampfanfälle), lokomotorische Ataxie, Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson (Schüttellähmung) Neuralgien, Neuritis (Nervenentzündung).
Beschwerden des Kopfes wie
Gesichtsakne, Haarausfall, Kopfschuppen, Kopfschmerzen, Lippenherpes, Migräne, Morbus Meniere, Mundwinkeleinrisse, Nasenbluten, Schwindel, Zahnschmerzen, Zähneknirschen.
Beschwerden der Augen wie
Ambylopie (Schwachsichtigkeit), Amaurose (Lähmung des Sehnerv), Augenmuskellähmung, Augenzucken, Entzündung der Hornhaut (Keratitis), der Lider (Blepharitis), Fremdkörper, Gersten- und Hagelkorn, Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Lidrandentzündung, Netzhautentzündung (Retinitis), Ophtalmia neonatorum, Photophobie (Lichtempfindlichkeit), Strabismus (Schielen), Trockenheit, Tränenfluß, Trübung der Hornhaut, Verletzungen der Augen.
Beschwerden der Ohren wie
Hörsturz, Ohrekzem, Otitis media (Mittelhrentzündung), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tubenkatarrh, Tinnitus (Ohrgeräusche).
Beschwerden der Brust und Atemwege wie
Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Asthma bronchiale, Bronchitis, Bronchiektasen, Brustwarzenentzündung, COPD, Emphysem, Herzbeschwerden, Herzinfarkt, Laryngitis (Kehlkopfentzündung), Lungenemphysem, Mukosviszidose, Mundgeruch, Pharyngitis (Rachenentzündung), Pleuritis (Rippenfellentzündung), Pneumonie (Lungenentzündung), psychoneurotische Herzbeschwerden, Rhinitis (Schnupfen), Sarkoidose, Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung), Tonsillitis (Mandelentzündung), Tuberkulose.
Beschwerden von Stoffwechsel/Verdauung wie
Adipositas, Aphten, Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), Colitis ulcerosa (Darmentzündung), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Diarrhoe (Durchfall), Divertikulosel, Enteritis (Dünndarmentzündung), Fettleber, Flatulenz (Blähsucht), Gallensteine, Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Gicht, Hepatitis (Leberentzündung), Meteorismus (Auftreibung), Morbus Crohn, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Obstipation (Verstopfung), Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen, Schluckauf, Stomatitis (Mundschleimhautentzündung), Übelkeit und Erbrechen, Ulcus ventriculi (Magengeschwür), Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür)
Uro-Genital-Beschwerden wie
Afterfissuren, Amenorrhoe (fehlende Menstruation), Blasen- und Gebärmuttersenkung, Endometriose, Eierstockzyste, Nephritis (Nierenentzündung), Ovarialtumor, Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung), Hämorrhoiden, Hodenentzündung, Myome, Nierensteine, Prostatitis, Prostatahypertrophie (Vergrößerung der Prostata), Urethritis (Harnröhrenentzündung), Zystitis (Blasenentzündung)
Allergische Beschwerden wie
Heuschnupfen, Asthma, Allergien, Ekzeme, Neurodermitis, Quaddeln, Urtikaria (Nesselsucht).
Hormonelle Beschwerden wie
Fluor (Ausfluß), klimakterische Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Metritis, Morbus Basedow, Morbus Addison, PMS (prämenstruelles Syndrom), Pubertätsprobleme, Schwangerschaftsbeschwerden, Stillprobleme, Struma (Kropf), Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse), Über- und Unterfunktion der Schilddrüse.
Beschwerden des Bewegungsapparates wie
Arthritis (Gelenkentzündung), Arthrose, Fibromyalgie (Weichteilrheuma), Ischialgie, Lumbago (Hexenschuß), Morbus Bechterew, Osteoprose, Rheuma, Rückenschmerzen, Spinalreizung, Verletzungen wie Frakturen, Stauchung, Verrenkung, Zerrung.
Hauterkrankungen wie
Abszesse, Akne, Dekubitus (Wundliegen), Drüsenschwellungen, Ekzeme, Erytheme, Fisteln, Frostbeulen, Furunkel, Herpes zoster (Gürtelrose), Hautausschläge, Hühneraugen, Impetigo (Grindflechte), Keloide, Nagelgeschwür, Narben, Neurodermitis, Paronychie (Nagelbettentzündung), Pruritus (Juckreiz), Psoriasis (Schuppenflechte), Rhagaden, Urtikaria (Nesselsucht), Wundheilungsstörungen, Ulcus cruris (offenes Bein), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), Warzen, Zysten.
Krankheiten von Herz und Gefäßen wie
Apoplexie (Schlaganfall), Anämie, Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Arteriosklerose, Blutungen, Entzündungen (Phlebitis), Hämorrhoiden, Herzbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Hypertonie (Bluthochdruck), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Koronare Herzkrankheit, Roemheld-Syndrom, Thrombose, Varizen (Krampfadern), Wassersucht (Ödem).
Ferner Infektionskrankheiten wie grippaler Infekt, Influenza, periodisch wiederkehrende Fieberzustände, Kinderkrankheiten, Lähmungen, Schwäche, Ohnmachtsneigung und viele weitere Erkrankungen!

Bitte beachten Sie:

Tritt eine Besserung der Beschwerden ein, muss die Einnahme abgesetzt bzw. reduziert werden, mehr dazu unter Handhabung homöopathischer Arzneien.




Naturheilkunde Forum
Schüssler Salze Test  Bachblüten Test  Heilpilze   Top