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Materia Medica

Klassische Homöopathie

Schüssler Salze
Bachblüten


Samuel Hahnemann: Klassische Homöopathie

Cuprum metallicum, Kupfer


1 Cent aus Kupfer (Cuprum metallicum)

(Cu.)


Der Name Cuprum leitet sich her von Cyprus=Zypern, dem Ort an dem das Metall früher gefunden wurde. Kupfer ist neben Gold das am längsten bekannte Metall; in einer Legierung mit Zinn wird es zu Bronze und gab einer ganzen menschlichen Epoche den Namen (Bronzezeit); zusammen mit Zink wird es zu Messing. Wegen seiner Korrosionsbeständigkeit wird Kupfer in der Industrie genutzt für Wasserleitungen, Dächer und Regenrohre. Da kein Metall - mit Ausnahme von Silber - eine so gute Leitfähigkeit wie Kupfer hat und weil Silber wesentlich teurer ist, findet man Kupfer in Stromleitungen, Transformatoren und Elektromotoren.
Für den menschlichen Organismus ist Kupfer ein lebensnotwendiges Element, das im gesamten Stoffwechsel wirksam ist und für vielfältige Körperfunktionen unerläßlich ist. Im vergangenen Jahrhundert war besonders in England Kupfer sehr beliebt als Schutz vor Infektionen, Cholera oder ansteckenden Durchfällen. Viele Menschen trugen damals Kupferarmbänder, Kupfereinlagen oder Kupferscheiben an bestimmten Teilen des Körpers, wenn sie dort akute Schmerzen hatten. Bei einer innerlichen Einnahme von Kupfer kann es allerdings auch schädlich auf den Körper wirken und zu Vergiftungserscheinungen führen. Werden mehr als ca. 1 g Kupfer dem Organismus zugefügt, bewirkt dies Entzündungen der Magen- und Darmschleimhäute mit Erbrechen, Koliken und Durchfällen und eine ähnliche Symptomatik wie bei Bleivergiftung.
In der klassischen Homöopathie ist Cuprum eines der wichtigsten „Krampfmittel“ der Materia medica und wird u. a. eingesetzt bei Krämpfen der glatten Muskulatur, des Magen-Darm-Traktes, der Atemorgane, der Gefäße und der Herzkranzgefäße.

Polychreste - Konstitutionsmittel Cuprum

Während einige „kleine“ Mittel vorwiegend auf bestimmte Organe einwirken und dadurch relativ leicht den akuten Beschwerden zuzuordnen sind, haben die „großen“ Mittel, die sog. Polychreste (Polychrest=für vieles zu verwenden) ein sehr großes Wirkspektrum auf Körper, Psyche und Geist (Konstitutionsmittel).

Cuprum wirkt bevorzugt auf Beschwerden von

glatte Muskulatur, Nerven, Verdauungstrakt, Nieren, Blut

Folgende Umstände können die Beschwerden ausgelöst haben:(Causa):

Schreck, Schlafmangel, geistige und körperliche Überanstrengung, Unterdrückungen, Durchfälle.


Typus/Konstitution laut klassischer Homöopathie

Der Menschentyp, für den Cuprum als Heilmittel besonders wirksam ist, hat typischerweise folgende Charakteristika:
Nach Vithoulkas ist das Leitmotiv des Cuprum-Patienten „Verkrampfung auf allen Ebenen“: verkrampfte Gefühle, verkrampfes Denken, verkrampfter Körper.
Der Cuprum-Typ ist meist hellhaarig, blass, sieht erschöpft oder extrem elend aus. Die Gesichtshaut und Lippen sind bläulich (Zyanose); bei Anfällen kann das Gesicht krampfhaft verzerrt sein mit Schaum vor dem Mund. Cuprum-Patienten neigen besonders zu Spasmen, Zuckungen und Krampfleiden; typisch ist der Beginn der Krämpfe in den Fingern und Zehen und ihre Auslösung durch Schlafmangel oder geistige Überanstrengung. Meist haben Cuprum-Patienten zwar eine Abneigung gegen Arbeit, aber sie langweilen sich zu Tode, wenn sie musse haben und müssen daher immer irgend etwas tun. Wenn sie sich nicht im Bett hin und her werfen stehen sie auf, legen sich wieder hin oder gehen umher, sind aber nur zufrieden wenn sie etwas tun. Nach J. H. Clarke ist auch Boshaftigkeit mit Verlangen jemanden zu verletzen eine Indikation für Cuprum.

Kinder

Kinder, für die Cuprum als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise folgende Charakteristika:
Cuprum ist indiziert bei Pseudokrupp oder Keuchhusten der Kinder, besonders wenn die Beschwerden sich durch Essen, Einatmen kalter Luft oder beim Tiefatmen verschlimmern und durch Rückwärtsbeugen oder Trinken von kaltem Wasser bessern. Die Einatmung ist pfeifend, die Atmung stoppt und die Kinder werden steif und bewußtlos; es können auch krampfartige Zuckungen eintreten. Wenn nach einer Weile das Bewußtsein wiederkehrt übergeben sich die Kinder und erholen sich nur langsam. Eine weitere Indikation von Cuprum sind Krämpfe während der Zahnung.

Stimmung/Gemüt laut klassischer Homöopathie

Auch auf geistiger und emotionaler Ebene ist der Cuprum-Patient verkrampft; er ist ständig angespannt, es fehlt ihm an Flexibilität und Leichtigkeit, er übermäßig ernsthaft und kann nicht locker sein oder fünfe gerade sein lassen, hat ein Bedürfnis nach Regeln und Disziplin. Er ist verschlossen und versucht stets, seine Gefühle unter Kontrolle zu haben. Wenn nach langer Zeit die unterdrückten Gefühle durchbrechen, so geschieht das mit extremer Gewalt und kann heftige Wutausbrüche bewirken. Die Patienten sind unruhig, stöhnen und haben große Angst oder sogar Todesangst, befürchten ein bevorstehendes Unglück. Sie sind melancholisch, fliehen vor den Menschen und suchen die Einsamkeit. Ängstlichkeit und Weinen wechselt ab mit Possenreißen, Sanftmut wechselt mit Widerspenstigkeit. Sie weinen nach geringen Gemütsbewegungen oder unwillkürlich während eines Gespräches. Wenn sie sich sehr schlecht fühlen, reden sie zusammenhanglos vor sich hin und man kann sie nur schwer unterbrechen. Auch Schreckhaftigkeit, fixe Ideen, Wut und Raserei findet man im Mittelbild. Ruhelose manische Zustände enden mit Schweißausbruch. Bei Neumond und durch geistige Anstrengung verschlimmern sich die Beschwerden.

Kopf

Die Patienten berichten über Schwindel mit dem Gefühl nach vorn zu fallen oder es fühle sich ihr Kopf an, als würde er nach vorn fallen. Die Lider zucken, Lidkrampf und Lichtscheu, es schmerzt über den Augen, die Augen drehen sich schnell bei geschlossenen Lidern. Die Nase blutet, teils nur auf einer Seite, eher rechts. Der Kopf ist rot und fühlt sich wie leer an, manchmal schief auf eine Seite gezogen (Schiefhals). Der Kopfschmerz ist verbunden mit Zerschlagenheitsgefühl des Gehirnes; er bessert sich durch Einhüllen des Kopfes und wird schlimmer bei Neumond und bei Berührung. Wenn der Kopfschmerz nachläßt, werden Hände und Füße kalt. Fast immer klagt der Cuprum-Patient über einen beständigen süßlichen metallischen Geschmack im Mund und vermehrten Speichelfluß. Lähmung der Zunge mit schwieriger stammelnder Sprache oder Stottern. Krämpfe im Hals (Schlundkrämpfe) verhindern das Sprechen. Schluckauf. Unwillkürliches Grimmassieren und unbeherrschbare Tics. Eine weitere Indikation - als extreme Form des Tics - ist das Tourette-Syndrom.

Brust/Atemwege

Die Patienten klagen über behinderte Atmung, Atemnot, asthmatische Zustände und krampfartigen Husten, der schon aus einiger Entfernung zu hören ist. Die Brust zieht sich krampfartig zusammen, erschwert das Atmen und verschlimmert die ohnehin schon massiven Angstzustände. Die Atemnot wird verschlimmert durch Husten und Lachen sowie Zurückbeugen des Oberkörpers nach hinten. Der schreckliche krampfartige Husten bessert sich, wenn der Patient kaltes Wasser trinkt. (siehe auch unter „Kinder“). Husten mit Erstickungsanfällen und Würgen. Lange andauernde Hustenattacken. Ängstlichkeit ums Herz mit bohrendem Schmerz in der Herzgegend oder scharfen Stichen in der linken Brust. Angina pectoris mit tödlichem Beklemmungsgefühl, Atemnot und Erstickungsangst, besonders nach Aufregung oder körperlicher Belastung.

Verdauung

Die Patienten klagen über beständiges Aufstoßen, schlimmste Übelkeit und gewaltsames Erbrechen oder Erbrechen mit Durchfällen. Starkes Druckgefühl in der Magengrube wird in unregelmäßigen Abständen von heftigen zusammenziehenden Schmerzen begleitet. Magenkrämpfe und plötzliches Zusammenziehen des geraden Bauchmuskels. Krampfartige Kolikschmerzen im Bauch und Gefühl von Bewegungen in Därmen und Magen. Ein scharfer stechender Schmerz erstreckt sich vom Nabel zum Rückgrat; schneidende Bauchschmerzen unter dem Nabel. Weiterhin ist Cuprum ein Mittel für Diarrhoen und Brechdurchfälle sowie sog. Sommerdurchfälle, wenn krampfhafte Affektionen im Vordergrund stehen. Cholera. Verstopfung wechselt ab mit Durchfall, Krämpfe des Schließmuskels, der Stuhl ist wässrig wie Reiswasser. Kein Mittel weist einen so intensiven metallischen Geschmack im Mund auf wie Cuprum (auch Rhus tox).

Uro-Genital-Organe

Cuprum wird häufig bei Nierenerkrankungen eingesetzt, der Patient muss wegen häufigem Harndrang oft nachts aufstehen. Es geht häufig übelriechender Harn ab oder dunkelroter trüber Urin mit gelbem Satz. Linksseitige Nierenerkrankungen reagieren besser auf Cuprum als rechtsseitige (hier Arsen). Anurie und Urämie. Frauen leiden unter schmerzhaften Menstruationskrämpfen vor oder während der Regel, aber besonders dann, wenn die Blutung ausbleibt und stattdessen Krämpfe auftreten. Die Krampfschmerzen dehnen sich aus bis in die Brust. Krampfanfälle treten auf vor der Regel, bei der Geburt oder im Wochenbett, mit offenem Mund und Rückwärtsbiegen (Opisthotonus). Die Nachwehen sind äußerst schmerzhaft, besonders bei Frauen die schon mehrere Kinder geboren haben. Wadenkrämpfe verhindern den Koitus, besonders bei alten und nervösen jungen Männern.

Extremitäten

Cuprum ist das „verkrampfteste“ Mittel der Materia medica; die Muskeln sind verspannt und neigen zu jeglicher Form von Krämpfen, Zuckungen bis zu extrem schmerzhaften Muskelkrämpfen. Die Krämpfe beginnen oft in den Extremitäten, in den Fingern und Zehen und bewegen sich auf das Zentrum zu bis zum Solarplexus (umgekehrt: Cicuta). Die Daumen sind eingeschlagen. Nächtliche Wadenkrämpfe von extremer Intensität, ausgelöst durch Umdrehen im Bett oder Ausstrecken der Beine. Muskelkrämpfe nach schwerer körperlicher Arbeit oder sportlicher Betätigung. Die Muskeln von Waden und Schenkeln sind knotig zusammengezogen. Die Knochen schmerzen, als wenn sie zerbrochen wären. Epileptische Anfälle, die periodisch wiederkehren und körperlich und geistig schwer erschöpfen. Typische epileptische Anfälle mit initialem Schrei, Bewußtlosigkeit, verzerrtem Gesicht, nach oben verdrehten Augen, blauen Lippen, zusammengepreßten Kiefern und Schaum vor dem Mund. Kontraktur von Fingern und Zehen, gesamter Körper mit kaltem Schweiß bedeckt. Krampfbewegungen mit abwechselndem Zusammenziehen und Ausstrecken der Glieder, Stuhl- und Harninkontinenz.

Haut

Cuprum ist indiziert wenn Hautausschläge nach innen schlagen, z. B. bei Scharlach, und daraus dann Beschwerden entstehen wie z. B. Erbrechen oder Krampfanfälle; es läßt den Ausschlag wieder erscheinen. Die Haut ist kalt, oft bläulich oder marmoriert (Zyanose). Man findet eine trockene Haut mit veralteten Geschwüren, mit Krätzeausschlag, mit juckenden Stellen in den Gelenkbeugen, auch gelbe schuppende Hautausschläge, besonders in der Ellenbeuge. Cuprum ist auch indiziert bei Psoriasis. Oder die Haut juckt stark ohne sichtbaren Hautausschlag. Weitere Symptome sind schwarze Verfärbungen, Aufgedunsenheit und ödematöse Schwellungen.

Schlaf

Die Patienten müssen häufig und krampfhaft gähnen, besonders gegen Abend. Sie gähnen und sind schläfrig, ohne jedoch schlafen zu können, geistige Erschöpfung mit Schlaflosigkeit. Der Schlaf ist unruhig mit Zuckungen der Muskeln. Der Schlaf wird gestört durch die Zuckungen oder durch Träume und wecken den Patienten. Krampfzustände des Tages können sich auch im Schlaf fortsetzen. dass Zuckungen auch und gerade im Schlaf auftreten unterscheidet Cuprum von Agaricus.

Schmerzen

Mitteltypisch sind vor allem innerliche drückende Schmerzen und krampfartige Schmerzen und Konvulsionen. Besonders betroffen sind die glatten Muskeln, sie zucken und ziehen sich unwillkürlich zusammen. Die meisten Schmerzen werden durch Berührung verschlimmert. Die Beschwerden neigen dazu periodisch wiederzukehren, alle 15, 30 oder 60 Minuten oder alle 2 Wochen; oder sie halten eine halbe Stunde bis vier Stunden an. Weiterhin klagen die Patienten über Zusammenschnürungsgefühle innerlich und äußerlich, über Schmerzen wie Messerstiche, die sich bei geringster Bewegung verschlimmern, die den Atem nehmen. Rückenschmerzen erstrecken sich zum Magen.

Fieber

Das Fieber erscheint anfallsweise in kurzen Schüben, die Hitze ist schwächend und erschöpfend mit feuchter Haut und nächtlichem kalten Schweiß. Fieberanfälle enden mit Schweiß. Fieber bei Ausschlagserkrankungen wie z. B. Scharlach. Fieber bei Typhus, Gelbfieber, Wechselfieber, rheumatisches Fieber, Fieber während der Zahnung. Die Patienten klagen über Verstopfung während des Fiebers. Essen oder das Trinken von kaltem Wasser bessert den Fieberzustand. In der Frostphase breitet sich die Kälte über den ganzen Körper aus, am stärksten an den Gliedern, mit Eiseskälte des Körpers, kaltem Schweiß und dem Gefühl, als ob ein kalter Wind von der Haut ausginge. Der Puls ist langsam und fast nicht fühlbar.

Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome von Cuprum:

Eines der wichtigsten Krampfmittel der Materia medica: Krämpfe der glatten Muskulatur, des Magen-Darm-Traktes, der Atemorgane, der Gefäße, der Herzkranzgefäße. Krämpfe, Spasmen und Zuckungen jeglicher Art, häufig ausgehend vor allem von den Fingern und Zehen, ausstrahlend von oder zu einzelnen Körperteilen. Krampfanfälle und epileptische Anfälle, die periodisch wiederkehren und körperlich und geistig schwer erschöpfen mit durchdringenden Schreien. Kontraktur von Fingern und Zehen, kalter Schweiß des gesamten Körpers, tonisch-klonische Krämpfe, Stuhl- und Harninkontinenz. Krampfanfälle ausgelöst oder verschlimmert durch geistige oder körperliche Erschöpfung, durch Schlafmangel, durch Schädelverletzung. Wadenkrämpfe. Muskelkrämpfe während der Schwangerschaft, nach heftigen Durchfällen, durch intensive sportliche Betätigung, Besserung durch Ausstrecken. Koliken und Krämpfe im Magen-Darm-Trakt, der Speiseröhre mit Schluckstörungen, der Atmung (Krampfhusten, Pseudokrupp, Keuchhusten, Asthma), mit Erbrechen. Auffällige Besserung durch Trinken kalten Wassers. Metallischer Geschmack im Mund. Krämpfe nach Schockerlebnissen. Krämpfe während der Zahnung, spastischer Schiefhals. Nierenkoliken, Urämie, Menstruationskrämpfe, Gefäßkrämpfe, Angina pectoris. Neurologische Beschwerden nach unterdrückten Hautausschlägen. Lähmung der Beugemuskeln (Streckmuskeln: Plumbum), Lähmung der Zunge. Eines der wichtigsten Arzneien wenn Krankheiten „nach innen schlagen“, Ausschläge und Absonderungen unterdrückt werden oder gar nicht erst erscheinen. Eiskalte Haut, kalter Schweiß, langsamer Puls, Periodizität.

Modalitäten

(=alles was den Krankheitszustand verbessert oder verschlimmert)
Folgende Umstände sind typisch für Beschwerden, für die Cuprum als Heilmittel infrage kommt:
Besserung der Beschwerden durch:
kalte Getränke, beim Schwitzen, Handauflegen auf den leidenden Teil.

Verschlechterung der Beschwerden durch:
Gemütsbewegungen, Zorn, Überanstrengung - geistig und körperlich, Bewegung, heißes Wetter, Schlafmangel, Berührung, vor der Menstruation, bei Neumond.

Speisen und Getränke

Patienten, für die Cuprum als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise Verlangen bzw. Abneigung nach folgenden Speisen und Getränken:
Meist handelt es sich um Patienten mit wenig Appetit, die das Essen so schnell wie möglich hinter sich bringen wollen und es daher schnell herunterschlingen, was ihre Schmerzen verschlimmert oder Schluckauf hervorruft. Sie bevorzugen kalte Speisen und haben großen Durst auf kaltes Wasser, welches die Beschwerden bessert. Z. B. bessert ein Schluck kaltes Wasser sofort den Husten oder das Erbrechen. Es besteht eine Abneigung gegen warme Getränke und Milch; Milch verursacht Erbrechen.

Sonstiges

Während der Einnahme von Cuprum sollte man Milch und scharfe Speisen meiden.

Hauptanwendungsgebiete von Cuprum:

Beschwerden des Gemütes wie
Angststörungen, Depressionen, Alkoholismus, Apathie, Bettnässen, Bulimie (Ess-Brech-Sucht), Gedächtnisschwäche, Gedankenandrang, geistige Verwirrung, Hypochondrie, innere Unruhe, Manie, Neurosen, Reizblase, Reizdarm, Schlafstörungen, Suchterkrankungen, vegetative Dystonie, Wahnideen.
Beschwerden des Nervensystems wie
Alzheimer-Krankheit, Epilepsie (Krampfanfälle), Chorea, Geschmacksstörungen, Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson (Schüttellähmung) Neuralgien, Neuritis (Nervenentzündung).
Beschwerden des Kopfes wie
Foetor ex ore, Gesichtsakne, Haarausfall, Kopfschuppen, Kopfschmerzen, Lippenherpes, Meningitis, Migräne, Morbus Meniere, Mundwinkeleinrisse, Nasenbluten, Nasenkrebs, Schwindel, Zahnschmerzen, Zähneknirschen.
Beschwerden der Augen wie
Ambylopie (Schwachsichtigkeit), Amaurose (Lähmung des Sehnerv), Augenmuskellähmung, Augenzucken, Entzündung der Hornhaut (Keratitis), der Lider (Blepharitis), Fremdkörper, Gersten- und Hagelkorn, Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Hemianopsie (Halbsichtigkeit), Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Lidrandentzündung, Netzhautentzündung (Retinitis), Photophobie (Lichtempfindlichkeit), Strabismus (Schielen), Trockenheit, Tränenfluß, Trübung der Hornhaut, Verletzungen der Augen.
Beschwerden der Ohren wie
Hörsturz, Ohrekzem, Otitis media (Mittelhrentzündung), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tubenkatarrh, Tinnitus (Ohrgeräusche).
Beschwerden der Brust und Atemwege wie
Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Asthma bronchiale, Bronchitis, Bronchiektasen, Brustwarzenentzündung, COPD, Emphysem, Herzbeschwerden, Herzinfarkt, Keuchhusten, Pseudokrupp, Laryngitis (Kehlkopfentzündung), Laryngospasmus, Lungenemphysem, Mukoviszidose, Mundgeruch, Pharyngitis (Rachenentzündung), Pleuritis (Rippenfellentzündung), Pneumonie (Lungenentzündung), Rhinitis (Schnupfen), Sarkoidose, Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung), Tonsillitis (Mandelentzündung), Tuberkulose.
Beschwerden von Stoffwechsel/Verdauung wie
Adipositas, Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), Colitis ulcerosa (Darmentzündung), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Diarrhoe (Durchfall), Divertikulosel, Enteritis (Dünndarmentzündung), Fettleber, Flatulenz (Blähsucht), Gallensteine, Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Gicht, Hämatemesis (Bluterbrechen), Hepatitis (Leberentzündung), Ikterus (Gelbsucht), Meteorismus (Auftreibung), Morbus Crohn, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Obstipation (Verstopfung), Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen, Schluckauf, Stomatitis (Mundschleimhautentzündung), Übelkeit und Erbrechen, Ulcus ventriculi (Magengeschwür), Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür)
Uro-Genital-Beschwerden wie
Afterfissuren, Amenorrhoe (fehlende Menstruation), Anurie (Harnverhalt), Blasen- und Gebärmuttersenkung, Endometriose, Eierstockzyste, Nephritis (Nierenentzündung), Ovarialtumor, Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung), Hämorrhoiden, Hodenentzündung, Hydrozele (Wasserbruch), Myome, Nierensteine, Prostatitis, Prostatahypertrophie (Vergrößerung der Prostata), Urämie(Harnvergiftung), Urethritis (Harnröhrenentzündung), Uterusverhärtung, Zystitis (Blasenentzündung)
Allergische Beschwerden wie
Heuschnupfen, Asthma, Allergien, Ekzeme, Neurodermitis, Quaddeln, Urtikaria (Nesselsucht).
Hormonelle Beschwerden wie
Fluor (Ausfluß), klimakterische Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Morbus Basedow, PMS (prämenstruelles Syndrom), Pubertätsprobleme, Schwangerschaftsbeschwerden, Stillprobleme, Struma (Kropf), Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse), Über- und Unterfunktion der Schilddrüse.
Beschwerden des Bewegungsapparates wie
Arthritis (Gelenkentzündung), Arthrose, Fibromyalgie (Weichteilrheuma), Ischialgie, Lumbago (Hexenschuß), Morbus Bechterew, Osteoprose, Rheuma, Rückenschmerzen, Verletzungen wie Frakturen, Stauchung, Verrenkung, Zerrung.
Hauterkrankungen wie
Abszesse, Akne, Dekubitus (Wundliegen), Drüsenschwellungen, Ekzeme, Erysipel, Erytheme, Fisteln, Frostbeulen, Furunkel, Herpes zoster (Gürtelrose), Hautausschläge, Hühneraugen, Hyperkeratosen, Impetigo (Grindflechte), Keloide, Melanose, Milchschorf, Nagelgeschwür, Narben, Neurodermitis, Paronychie (Nagelbettentzündung), Pruritus (Juckreiz), Psoriasis (Schuppenflechte), Rhagaden, Tinea, Urtikaria (Nesselsucht), Wundheilungsstörungen, Ulcus cruris (offenes Bein), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), Warzen, Zysten.
Krankheiten von Herz und Gefäßen wie
Apoplexie (Schlaganfall), Anämie, Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Arteriosklerose, Blutungen, Entzündungen (Phlebitis), Hämorrhoiden, Herzbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Hypertonie (Bluthochdruck), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Koronare Herzkrankheit, Roemheld-Syndrom, Thrombose, Varizen (Krampfadern), Wassersucht (Ödem).
Ferner Infektionskrankheiten wie grippaler Infekt, Influenza, periodisch wiederkehrende Fieberzustände, Kinderkrankheiten, Lähmungen, Schwäche, Ohnmachtsneigung und viele weitere Erkrankungen!


Bitte beachten Sie:

Tritt eine Besserung der Beschwerden ein, muss die Einnahme abgesetzt bzw. reduziert werden, mehr dazu unter Handhabung homöopathischer Arzneien.




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