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Materia Medica

Klassische Homöopathie

Schüssler Salze
Bachblüten


Samuel Hahnemann: Klassische Homöopathie

Medorrhinum-Nosode, Gonococcinum


Trippernosode (Med.)


Medorrhinum ist eine sog. Nosode und wird aus dem eitrigen Urethralsekret von Personen mit einer akuten Gonorrhoe (Tripperinfektion) hergestellt. Das Sekret wird vor jeglicher Behandlung und von mehreren Personen abgenommen. Es handelt sich also um einen biologischen Komplex aus dem Erreger und den Reaktionsprodukten. Natürlich wird das Präparat vor der Potenzierung auf Unschädlichkeit und Sterilität geprüft. Nosoden werden homöopathische Arzneimittel genannt, die aus menschlichen oder tierischen Krankheitsprodukten hergestellt wurden.
Die Gonorrhoe, auch Tripper genannt, gehört zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten; die Erreger sind Gonokokken, eine gramnegative Bakterienart, die durch sexuellen Kontakt übertragen wird. Die Krankheit war schon in der Antike verbreitet, allerdings wurde damals zwischen Syphilis und Tripper nicht unterschieden, selbst Paracelsus um 1500 unterschied die beiden Krankheitsbilder nicht. Samuel Hahnemann trennte in seinem Organon § 220 die Beschwerdebilder und bezeichnete die Gonorrhoe als Feigwarzen-Tripper.
Das homöopathische Arzneimittel Medorrhinum wurde durch den Homöopathen Dr. Samuel Swan eingeführt; er verabreichte es dann um 1870 erstmals als Medikament. Die erste Veröffentlichung erfolgte durch Constantin Hering 1891.
Seine Verschreibung erfolgt - wie bei allen Nosoden - weniger bei akuten als bei chronischen Erkrankungen oder aufgrund des sykotischen Miasmas, d. h. wegen eines Hinweises auf die entsprechende Infektion in der Vorgeschichte oder Familienanamnese.

Polychreste - Konstitutionsmittel Medorrhinum

Während einige „kleine“ Mittel vorwiegend auf bestimmte Organe einwirken und dadurch relativ leicht den akuten Beschwerden zuzuordnen sind, haben die „großen“ Mittel, die sog. Polychreste (Polychrest=für vieles zu verwenden) ein sehr großes Wirkspektrum auf Körper, Psyche und Geist (Konstitutionsmittel).

Medorrhinum wirkt bevorzugt auf Beschwerden von

Zentralnervensystem, Uro-Genital-Trakt, Schleimhäute, Wirbelsäule/Rückenmark

Folgende Umstände können die Beschwerden ausgelöst haben:

(Causa):
unterdrückte Gonorrhoe, familiäre sykotische Belastung, Impfung

Typus/Konstitution laut klassischer Homöopathie

Der Menschentyp, für den Medorrhinum als Heilmittel besonders wirksam ist, hat typischerweise folgende Charakteristika:
Der Medorrhinum-Patient ist von schwächlicher Konstitution, ist sehr reizbar und ständig in Hast und Eile, es kommt ihm vor, als wenn die Zeit zu langsam verginge. Er ist unruhig, kann nicht stillsitzen, Beine und Füße sind ständig in Bewegung. Weiterhin ist er sehr empfindlich gegen Luftzug und Erkältung, fühlt sich aber in der Umgebung des Meeres besser. Er ist ein Nachtmensch, abends geht es im besser als tagsüber, morgens zum Wachwerden braucht er eine lange Anlaufzeit. Seine Beschwerden sind schlimmer von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang (im Gegensatz dazu die Nosode Syphilinum: schlimmer von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang).

Kinder

Kinder, für die Medorrhinum als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise folgende Charakteristika:
Das typische Medorrhinum-Baby ist klein, blaß, rachitisch und anämisch, auch zurückgeblieben in Geist und Wachstum; oft findet sich bei Säuglingen ein Windelausschlag in Form eines roten flüchtigen Exanthems am Gesäß. Auffällig ist auch die Schlaflage: auf dem Bauch, das Gesäß in die Luft gestreckt und den Kopf in den Kissen vergraben. Sie leiden unter chronischen Schleimhautkatarrhen mit dicken gelben Absonderungen. Kinder sind frech und schwierig zu erziehen, unruhig und widerspenstig und brauchen viel Bewegung. Sie sind aggressiv und produzieren Zornesausbrüche. Sie kauen extrem an den Fingernägeln und sogar an den Fußnägeln. Ihre Beziehung zu Tieren ist oft extrem: entweder sie sind hart und grausam zu Tieren oder sie lieben sie abgöttisch im Übermaß.

Stimmung/Gemüt laut klassischer Homöopathie

Die Gemütsstimmungen des Medorrhinum-Patienten sind extrem und wechseln von tiefer Traurigkeit und Todesahnungen bis zu Glückseligkeit Die Betroffenen haben große Angst vor einem Unglück, das sie ereilen könnte; der Kopf ist voller schneller Gedanken, sie haben Wahnideen, dass sie beobachtet werden oder dass jemand ihren Kopf berühren würde, regen sich auf über jede Kleinigkeit, haben das Gefühl oder die Wahnidee, dass jemand hinter ihnen geht. Charakteristisch ist auch die Konzentrationsschwäche und eine enorme Vergeßlichkeit, speziell die letzten Geschehnisse betreffend, die Patienten verlieren den Faden beim Sprechen. Schuldgefühle oder religiöser Fanatismus belastet sie, z. B. als Furcht vor Krebs als Strafe Gottes. Weiterhin bestehen böse Vorahnungen, Furcht vor der Dunkelheit und paranoide Ängste. Ihr Verlangen nach Stimulanzien und extremer Lebensweise führt häufig in die Alkohol- und Drogensucht.

Kopf

Die Kopfschmerzen sind häufig in der Stirn lokalisiert mit Bandgefühl um den Kopf und Brechreiz, schlimmer bei feuchtem Wetter sowie durch Licht und Husten. Die Patienten klagen über neuralgisch rheumatische Kopfschmerzen, besonders im Hinterkopf mit Schwere und Druck auf dem Scheitel. Schwindel mit Furcht zu fallen, schlimmer beim Bücken, besser in ausgestreckter Lage. Die Kopfhaut juckt heftig und schuppt. Der Patient leidet unter Sehstörungen: er sieht schwarze oder braune Flecken im Gesichtsfeld oder die Gegenstände erscheinen doppelt oder zu klein. Die Augen sind entzündet und morgens verklebt mit Sandgefühl unter den Lidern. Das Gehör wird schlechter oder vollständige Taubheit, die Gehörgänge jucken stark.

Brust/Atemwege

Die Nase ist entzündet, geschwollen und verstopft, chronische Sinusitis mit heftigem Jucken der Nase, auch mit Geruchsverlust. Kälte der Nasenspitze. Die Nasensekretion ist weiß, gelb oder blutig. Die Stimme ist heiser oder verloren, der Husten ist trocken, schmerzhaft mit Kitzeln unter dem Brustbein und als ob der Kehlkopf zerspringen würde. Der Auswurf ist reichlich, der Schleim ist vermischt mit Blut. Der Husten quält unaufhörlich, besonders nachts. Der Husten ist besser beim Liegen auf dem Gesicht. Asthma und Husten sind besser beim Aufenthalt am Meer. Atemnot, Herzklopfen und Herzflattern setzt ein nach geringster Anstrengung. Die ausstrahlenden Herzschmerzen werden durch geringste Bewegung verschlimmert. Brennen in der Herzgegend strahlt aus in den linken Arm. Die Brüste sind sehr kalt, schmerzhaft und empfindlich.

Verdauung

Die Patienten klagen über einen metallischen Mundgeschmack, besonders am Morgen. Die Mundschleimhaut ist entzündet (ulceröse Stomatitis) mit Neigung zu Aphten- und Blasenbildung, die Zunge ist dick braun belegt, der Mund ist trocken wie verbrannt und mit schlechtem Atem. Heißhunger tritt sogar nach dem Essen auf sowie starker Durst. Krampfhafte Magenschmerzen und Erbrechen von klarem Schleim oder von schaumigen kaffeesatzartigen Massen. Gallen- und Leberbeschwerden mit dunklen Stühlen und Durchfall, aber auch knollige Stühle und heftiges Afterjucken mit nässender Absonderung sowie Klumpengefühl im After. Der Stuhl kann nur abgesetzt werden, wenn der Patient sich stark zurückbeugt.

Uro-Genital-Organe

Die Betroffenen haben häufigen Harndrang nachts mit Blasenschwäche und schwachem Urinstrahl. Nächtliche Urininkontinenz kann auftreten. Der Urin ist dunkelgelb, mit stechendem Geruch und fließt sehr langsam. Entzündungen der Blase, Prostata und der Nieren, Nierenkoliken mit heftigen Tenesmen. Impotenz stellt sich ein nach einer Tripperinfektion. Hoden und Samenstränge schmerzen mit Beteiligung des Ischiasnervs, vor allem links. Frauen leiden unter chronischen Eierstockschmerzen und Regelschmerzen, die sich bis in die Beine erstrecken und sich bessern beim Anziehen der Beine an den Körper. Weiterhin starke Regelblutungen und übelriechender grünlicher Ausfluß, der Juckreiz hervorruft.

Extremitäten

Mitteltypisch sind akute oder chronische rheumatische Schmerzen, die sich verschlimmern durch Berührung, tagsüber sowie durch kalte Feuchtigkeit und die sich bessern am Meer. Akute rheumatische Beschwerden verschlimmern sich bei Bewegung, während das chronische Rheuma sich bei Bewegung bessert. Weiterhin brennende Schmerzen entlang der Wirbelsäule sowie brennende Schmerzen in Händen und Füßen (auch Sulfur). Die Finger- und Handgelenke sind deformiert und steif. Fersen und Fußsohlen sind extrem schmerzhaft und empfindlich. Hüftschmerzen sind vorwiegend links, Schmerzen im Skaroiliakalgelenk ziehen von der Hüfte bis zu den Schenkeln. Schmerzen neuralgischer Art können plötzlich auftreten und ebenso plötzlich wieder verschwinden Knieschmerzen und Knieschwellung nach Tripper, Gonarthrose. Reiter-Syndrom.

Haut

Die Haut ist gelb, feucht und ölig glänzend, der Schweiß ist übelriechend. Mitteltypisch ist heftiges Hautjucken, besonders auf dem Rücken und in der Genitalgegend, wobei sich kupferrote Flecken finden, die sich gelb bis bräunlich verändern und dann verschwinden. Gelbe Flecken auf den Händen. Kirschrote Flecken auf der Haut. Man findet vielerlei Wucherungen auf Haut und Schleimhäuten. Gestielte Warzen wie kleine Pilze treten an unterschiedlichen Körperstellen auf sowie Feigwarzen und Poylpen. Chronische Ekzeme und Dermatosen. Die Nägel sind brüchig und deformiert durch Querfurchen.

Schlaf

Ein sehr typisches Medorrinum-Symptom ist die Neigung, in Knie-Brust-Lage zu schlafen, d. h. auf dem Bauch, das Gesäß in die Luft gestreckt und der Kopf in den Kissen vergraben, was besonders häufig bei Säuglingen und Kleinkindern vorkommt. Die Betroffenen sind müde und schläfrig, können aber erst gegen Morgen einschlafen. Große Unruhe nachts mit Erwachen wie durch einen Schreck, danach große Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen. Der Schlaf ist eher flach und oberflächlich, der Patient hört alles was um ihn herum geschieht; er träumt von Gespenstern, die ihn erschrecken oder dass er trinke. Kinder nässen ein im Schlaf.

Schmerzen

Der Medorrhinum-Patient ist allgemein sehr schmerzempfindlich, die Schmerzen sind vor allem wund schmerzend und wie zerschlagen am ganzen Körper. Weiterhin treten brennende und stechende Schmerzqualitäten auf, auch Steifheit und Taubheitsgefühle. Schmerzen neuralgischer Art können plötzlich auftreten und ebenso plötzlich wieder verschwinden. Die Haut kribbelt wie von Ameisen.

Fieber

Während des Fiebers verlangt der Patient, dass man ihm Luft zufächle. Es fröstelt ihn den Rücken hinauf und hinunter. Während die Haut von Beinen, Armen, Händen und Brüsten kalt ist, hat er Hitzewallungen in Gesicht und Nacken. Nachts bricht Schweiß aus. Die Füße brennen vor Hitze, so dass der Patient sie aus dem Bett streckt.

Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome von Medorrhinum:

Personen mit sykotischer Belastung in der Familienanamnese. Sehr leidenschaftliche Menschen mit Neigung zu extremen Gemütszuständen, zu Aggressivität und Grausamkeit. Große Empfindlichkeit, Neigung zu Depressionen, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche. Zittern. Große Hast, Eile und Ungeduld, die Zeit scheint zu langsam zu vergehen, Furcht vor Unglück, fühlt sich beobachtet. Wahnideen und Paranoia. Säuglinge mit Analekzem, Aftervorfall bei Kindern, Impfschäden. Kauen an den Finger- und Fußnägeln, Bettnässen. Blasse kleine zurückgebliebene Kinder. Schlaflage in Knie-Brust-Stellung. Schnupfen und Nebenhöhlenentzündung mit Geruchs- und Geschmacksverlust. Apthen der Mundschleimhaut. Akne im Gesicht. Asthma und schmerzhafter trockener Husten, schlimmer nachts, besser am Meer. Husten besser beim Liegen auf dem Gesicht. Allgemeine Erkältungsneigung, reichlich scharfe Absonderungen. Kopfschmerzen besonders in Hinterkopf und Stirn bis in die Augen mit Bandgefühl. Brennende Magenschmerzen, morgendliche Übelkeit, Schwangerschaftserbrechen. Schwieriger Stuhlgang, muss sich zurücklehnen um Stuhl abzusetzen. Afterjucken mit nässender Absonderung. Hitze und Brennen der Wirbelsäule, diese empfindlich und wie wund. Rheumatische Beschwerden schlimmer durch feuchte Kälte, Gonarthritis. Deformation der Finger- und Handgelenke. Schmerzen erscheinen plötzlich und verschwinden ebenso plötzlich wieder. Heiße Hände, Handflächen, Fingerspitzen. Heiße Füße, muss sie entblößen. Schmerzhaft empfindliche Fußsohlen. Wassersucht und Ödeme. Akute und chronisch Entzündungen des Uro-Genital-Traktes: Vaginitis, Urethritis, Zystitis, Prostatitis, Folgen von unterdrückter Gonorrhoe. Sterilität. Nierenkoliken. Kondylome. Menstruationsstörungen und Ausfluß. Verlangen nach Stimulantien, Süßigkeiten, Eis, Bier und Salz. Verschlimmerung der Beschwerden morgens, sie sind schlimmer von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang (im Gegensatz dazu die Nosode Syphilinum: schlimmer von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang). Große Empfindlichkeit gegenüber Kälte und Luftzug, erkältet sich leicht.

Modalitäten

(=alles was den Krankheitszustand verbessert oder verschlimmert)
Folgende Umstände sind typisch für Beschwerden, für die Medorrhinum als Heilmittel infrage kommt:
Besserung der Beschwerden durch:
Liegen auf dem Bauch, Rückwärtsbiegen, ausstrecken, frische Luft, festes Reiben, am Meer, durch Absonderungen, abends

Verschlechterung der Beschwerden durch:
Feuchtigkeit, Kälte, vor Gewitter, Denken an die Beschwerden, Berührung, tagsüber.

Speisen und Getränke

Patienten, für die Medorrhinum als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise Verlangen bzw. Abneigung nach folgenden Speisen und Getränken:
Die Patienten haben meist starken Durst und Heißhunger, sog. Wolfshunger, sogar noch nach dem Essen. Ein starkes Verlangen besteht nach Stimulanzien, nach Tabak und Alkohol. Weiterhin verlangt es die Patienten nach Salz, Fett und Süßigkeiten. Ebenso nach Käse und Orangen, außerdem nach unreifem grünen Obst. Gern wird Süßes und Saures abwechselnd gegessen. Unwohlsein tritt ein nach dem Essen und dem Trinken von Wasser.

Sonstiges

Ipecacuanha sollte nicht zusammen mit Medorrhinum eingenommen werden.
Medorrhinum ist oft hilfreich bei Patienten mit Thuja-Symptomen, bei denen Thuja nicht genügend Wirkung zeigt.

Hauptanwendungsgebiete von Medorrhinum:

Beschwerden des Gemütes wie
Aggressivität, Angststörungen, Depressionen, Alkoholismus, Apathie, Bettnässen, Bulimie (Ess-Brech-Sucht), Gedächtnisschwäche, Gedankenandrang, geistige Verwirrung, Hypochondrie, innere Unruhe, Manie, Nägelbeißen, Neurosen, Reizblase, Reizdarm, Schlafstörungen, Suchterkrankungen, vegetative Dystonie, Wahnideen.
Beschwerden des Nervensystems wie
Alzheimer-Krankheit, Epilepsie (Krampfanfälle), Chorea, Geschmacksstörungen, Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson (Schüttellähmung) Neuralgien, Neuritis (Nervenentzündung).
Beschwerden des Kopfes wie
Foetor ex ore, Gesichtsakne, Haarausfall, Kopfschuppen, Kopfschmerzen, Lippenherpes, Migräne, Morbus Meniere, Mundwinkeleinrisse, Nasenbluten, Nasenkrebs, Schwindel, Zahnschmerzen, Zähneknirschen.
Beschwerden der Augen wie
Ambylopie (Schwachsichtigkeit), Amaurose (Lähmung des Sehnerv), Augenmuskellähmung, Augenzucken, Diplopie (Doppeltsehen), Entzündung der Hornhaut (Keratitis), der Lider (Blepharitis), Fremdkörper, Gersten- und Hagelkorn, Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Hemianopsie (Halbsichtigkeit), Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Lidrandentzündung, Netzhautentzündung (Retinitis), Photophobie (Lichtempfindlichkeit), Strabismus (Schielen), Trockenheit, Tränenfluß, Trübung der Hornhaut, Verletzungen der Augen.
Beschwerden der Ohren wie
Hörsturz, Ohrekzem, Otitis media (Mittelhrentzündung), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tubenkatarrh, Tinnitus (Ohrgeräusche).
Beschwerden der Brust und Atemwege wie
Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Asthma bronchiale, Bronchitis, Bronchiektasen, Brustwarzenentzündung, COPD, Emphysem, Herzbeschwerden, Herzinfarkt, Laryngitis (Kehlkopfentzündung), Lungenemphysem, Mukosviszidose, Mundgeruch, Pharyngitis (Rachenentzündung), Pleuritis (Rippenfellentzündung), Pneumonie (Lungenentzündung), Rhinitis (Schnupfen), Sarkoidose, Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung), Tonsillitis (Mandelentzündung), Tuberkulose.
Beschwerden von Stoffwechsel/Verdauung wie
Adipositas, Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), Colitis ulcerosa (Darmentzündung), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Diarrhoe (Durchfall), Divertikulosel, Enteritis (Dünndarmentzündung), Fettleber, Flatulenz (Blähsucht), Gallensteine, Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Gicht, Hepatitis (Leberentzündung), Ikterus (Gelbsucht), Meteorismus (Auftreibung), Morbus Crohn, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Obstipation (Verstopfung), Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen, Schluckauf, Stomatitis (Mundschleimhautentzündung), Übelkeit und Erbrechen, Ulcus ventriculi (Magengeschwür), Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür)
Uro-Genital-Beschwerden wie
Afterfissuren, Amenorrhoe (fehlende Menstruation), Blasen- und Gebärmuttersenkung, Endometriose, Enuresis (Bettnässen), Eierstockzyste, Feigwarzen, Gonorrhoe (Tripper), Nephritis (Nierenentzündung), Ovarialtumor, Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung), Hämorrhoiden, Hodenentzündung, Hydrozele (Wasserbruch), Kondylome, Myome, Nierenkoliken, Nierensteine, Parametritis, Prostatitis, Prostatahypertrophie (Vergrößerung der Prostata), Pruritus ani (Afterjuckreiz), Urethritis (Harnröhrenentzündung), Uterusverhärtung, Vaginitis, Zystitis (Blasenentzündung)
Allergische Beschwerden wie
Heuschnupfen, Asthma, Allergien, Ekzeme, Neurodermitis, Quaddeln, Urtikaria (Nesselsucht).
Hormonelle Beschwerden wie
Fluor (Ausfluß), klimakterische Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Morbus Basedow, PMS (prämenstruelles Syndrom), Pubertätsprobleme, Schwangerschaftsbeschwerden, Stillprobleme, Struma (Kropf), Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse), Über- und Unterfunktion der Schilddrüse.
Beschwerden des Bewegungsapparates wie
Arthritis (Gelenkentzündung), Arthrose, Fibromyalgie (Weichteilrheuma), Gonarthritis, Ischialgie, Lumbago (Hexenschuß), Monarthritis, Morbus Bechterew, Osteoprose, Reiter-Syndrom, Rheuma, Rückenschmerzen, Verletzungen wie Frakturen, Stauchung, Verrenkung, Zerrung.
Hauterkrankungen wie
Abszesse, Akne, Analekzem, Dekubitus (Wundliegen), Dermatosen, Drüsenschwellungen, Ekzeme, Erytheme, Fisteln, Frostbeulen, Furunkel, Herpes zoster (Gürtelrose), Hautausschläge, Hühneraugen, Hyperkeratosen, Impetigo (Grindflechte), Keloide, Kondylome, Melanose, Nagelgeschwür, Narben, Neurodermitis, Paronychie (Nagelbettentzündung), Pruritus (Juckreiz), Psoriasis (Schuppenflechte), Rachitis, Rhagaden, Urtikaria (Nesselsucht), Wundheilungsstörungen, Ulcus cruris (offenes Bein), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), Warzen, Zysten.
Krankheiten von Herz und Gefäßen wie
Apoplexie (Schlaganfall), Anämie, Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Arteriosklerose, Blutungen, Entzündungen (Phlebitis), Hämorrhoiden, Herzbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Hypertonie (Bluthochdruck), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Koronare Herzkrankheit, Roemheld-Syndrom, Thrombose, Varizen (Krampfadern), Wassersucht (Ödem).
Ferner Infektionskrankheiten wie grippaler Infekt, Influenza, periodisch wiederkehrende Fieberzustände, Kinderkrankheiten, Lähmungen, Schwäche, Ohnmachtsneigung und viele weitere Erkrankungen!


Bitte beachten Sie:

Tritt eine Besserung der Beschwerden ein, muss die Einnahme abgesetzt bzw. reduziert werden, mehr dazu unter Handhabung homöopathischer Arzneien.




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