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Materia Medica

Klassische Homöopathie

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Samuel Hahnemann: Klassische Homöopathie

Okoubaka aubrevillei Peleg, Okoubaka-Baum


Okoubaka, Familie der Octoknemataceae (Okou.)


Okoubaka kommt in Westafrika vor Bei Okoubaka handelt es sich um die pulverisierte Rinde eines bis 25 m hohen Baumes aus Westafrika, die Anfang der 70er Jahre durch die homöopathische Ärztin Frau Dr. med. M. Kunst nach Europa gelangte. Zum Dank für eine Behandlung schenkte ein Eingeborener Frau Dr. Kunst einen Teelöffel dieser Rinde. Diese Rinde sei in seiner Heimat als Arznei gegen jegliche Art von Vergiftungen bekannt und würde viele Gifte unwirksam machen; nach einem Gastmahl würde man vorsichtshalber dieses Pulver einnehmen, wenn man sich der Freundschaft des Gastgebers nicht ganz sicher sei. Nachdem erste Versuche mit der Arznei von Erfolg gekrönt waren, überzeugte Frau Dr. Kunst den Pharmazeuten Dr. Willmar Schwabe, der dann aus der Rinde das homöopathische Mittel herstellte.
In Deutschland bekannt wurde Okoubaka jedoch vor allem durch Frau Dr. Veronica Carstens und ihren Verein "Natur und Medizin".


Okoubaka wirkt bevorzugt auf Beschwerden von

Verdauungsorgane (Magen, Darm, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse) und Immunsystem.

Folgende Umstände können die Beschwerden ausgelöst haben:

(Causa):
Vergiftungen. Diätfehler. Allergien. Chemische Stoffe. Insektengifte. Tabak. Antibiotika. Nebenwirkungen von Medikamenten. Influenza.

Hauptanwendungsgebiete von Okoubaka

- Vergiftungen mit chemischen Mitteln wie z. B. Zusatzstoffe in der Nahrung, Spritzgifte, Konservierungsstoffe
- Vergiftungen oder Nebenwirkungen von Arzneimitteln wie z. B. Chemotherapie, allopathische Medikamente, Antibiotika
- Folgen von Umweltgiften wie z. B. Holzschutzmittel, Formaldehyd, Insektizide
- sog. sick-building-Syndrom
- Nikotinvergiftung
- Folgen von verdorbenen Lebensmitteln
- Unverträglichkeiten von Lebensmitteln
- Magen-Darm-Störungen auf Reisen ("Montezumas Rache")
- Störungen des Gastro-Intestinaltraktes wie z. B.
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall , Brechdurchfall
- Verstopfung
- Magenschmerzen
- Sodbrennen
- Blähungen
- Appetitlosigkeit
- Allergien
- Heuschnupfen
- Urtikaria (Nesselsucht)
- Ödeme (Wassersucht)
- Alopecia (Haarausfall)
- Lebererkrankungen, Druck im Lebergebiet
- Autoimmunerkrankungen
- Diabetes

Stimmung/Gemüt laut klassischer Homöopathie

Die Beschwerden begleitend können folgende typische Gemütszustände auftreten:
Dem Patienten fällt das Lernen schwer und er leidet unter Gedächtnisschwäche. Es können Ängste und depressive Verstimmungen vorliegen oder Reizbarkeit und Zorn. Konzentrationsstörungen, die nach einer Grippe oder längeren Erkrankung auftreten, ferner Schlafstörungen.

Studien

1972 wurde die erste Publikation über die Behandlung von 80 Patienten mit Okoubaka durch die homöopathische Ärztin Frau Dr. med. Magdalena Kunst veröffentlicht.
1991 veröffentlichte Dr. med. E. Schlüren (Krankenhaus Reutlingen) eine Studie über die Behandlung mit Okoubaka D3 von über 700 Patienten mit Arzneimittelvergiftungen bzw. Arzneimittelallergien. Als Resultat zeigte sich bei 435 der Patienten eine gute Wirkung, bei 112 Patienten eine Besserung und lediglich bei 153 Patienten zeigte sich keine Wirkung.

Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome von Okoubaka:

Beschwerden des Magen-Darm-Traktes aller Art wie z. B. Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen. Auslöser der Beschwerden können sein: Unverträglichkeiten, Vergiftungen, Allergien, Völlerei, zu schwere oder ungewohnte Kost. Vergiftungen oder Unverträglichkeiten von Medikamenten wie z. B. nach Antibiotika- oder Chemotherapie. Nahrungsmittelüberempfindlichkeiten. Lebensmittelvergiftungen. Nikotinvergiftung. Schwächezustände nach Infektionskrankheiten. Beschwerden während der Rekonvaleszenz. Folgen von Kinderkrankheiten, Tropenkrankheiten oder Toxoplasmose. Allergische Hautausschläge durch chemische Stoffe, Arzneimittel oder Lebensmittel. Urtikaria und Allergien unklarer Ursache. Haarausfall. Begleitend bei Diabetes zur Blutzuckerstabilisierung. Bei undeutlicher Symptomatik oder schwieriger Mittelfindung.

Modalitäten

(=alles was den Krankheitszustand verbessert oder verschlimmert)
Folgende Umstände sind typisch für Beschwerden, für die Okoubaka als Heilmittel infrage kommt:
Besserung der Beschwerden durch:
nicht bekannt.

Verschlechterung der Beschwerden durch:
Tabak.

Sonstiges

Okoubaka wirkt erfahrungsgemäß am besten in der D2 oder D3; auch häufige Gaben sind möglich.
Einnahmerichtlinie: bei schweren Symptomen halbstündliche Gaben, bei chronischen Zuständen 3-4 mal täglich 1 Gabe.
Viele Landwirte verwenden Okoubaka wenn eine Futtermittelvergiftung z. B. mit Mykotoxinen vorliegt.

Bitte beachten Sie:

Tritt eine Besserung der Beschwerden ein, muss die Einnahme abgesetzt bzw. reduziert werden, mehr dazu unter Handhabung homöopathischer Arzneien.

Fall aus der Veterinärmedizin: Magen/Darmstörung nach Kolik-Operation

An der Chirurgischen Tierklinik der Freien Universität Berlin wurde eine klinische Studie mit Okoubaka in der D3 bei über 50 Pferden nach Kolik-Operation durchgeführt.
Die betroffenen Pferde zeigten alle eine beginnende Magen/Darmstörung, eine häufige Komplikation, die sich nach Kolik-Operationen einstellen kann und die sich häufig infolge einer inneren Vergiftung zu unstillbaren therapieresistenten Durchfällen entwickeln kann. Nach der Behandlung mit Okoubaka normalisierte sich der Gesundheitszustand bei allen Tieren innerhalb von 3-5 Tagen.




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