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DMSO (Dimethylsulfoxid)


DMSO wird aus Holz gemacht

Ein Lösungsmittel auf Erfolgskurs

Die Geschichte des DMSO beginnt in den 1960er Jahren, wo die Penetration der Haut durch DMSO zufällig entdeckt wird. Die Forscher testen daraufhin die biologischen Effekte an Mensch und Tier und listen zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten des Mittels bei schwer behandelbaren, teils schmerzhaften Erkrankungen auf. Obwohl DMSO als Medikament zugelassen wird, macht es kurze Zeit später negative Schlagzeilen wegen vermeindlicher Nebenwirkungen im Tierversuch. Die Öffentlichkeit war derzeit stark sensibilisiert durch den Contergan-Skandal. Heute ist DMSO als Heilmittel in der Tiermedizin (vor allem in der Unfallmedizin für Pferde) sehr bedeutsam, gilt aber unter Humanmedizinern und Behörden nicht als gleichermaßen anerkannt.  Die Ursache ist wohl teils in der Pharmalobby zu finden, welche an der sehr günstig herzustellenden und lizenzfreien Substanz kein Geld verdienen kann, teils auch in der "untypischen", direkten Wirkweise des Medikaments. Durch das Internet, Literatur und Mund-zu-Mund-Propaganda ist DMSO mittlerweile ins Bewusstsein zahlreicher Patienten gelangt und auf dem Erfolgskurs.

DMSO - Trägersubstanz und Heilmittel zugleich

Dimethylsulfoxid ist ein organisches Lösungsmittel, das heißt, es besitzt sowohl die Fähigkeit sich in Wasser zu lösen, als auch in Fett. Es dringt mühelos durch die Haut ein und kann Substanzen mittransportieren. Medikamente, wie beispielsweise Cortison oder Hormone, können so (in DMSO gelöst) direkt "auf" die Organe, wo sie wirken sollen, aufgetragen werden. Doch das reine, lediglich mit Wasser gemischte DMSO hat eine stark schmerzlindernde, entzündungshemmende und abschwellende Wirkung. Diese Effekte sind bereits wenige Minuten nach der Gabe (meist über die Haut, oder intravenös/oral) sichtbar.

Positive Wirkung von DMSO:




- Harnblasenerkrankungen: bei einer chronischen oder akuten Blasenentzündung verhilft DMSO zur schnellen Heilung

- Rheuma, Arthritis und Arthrose, Schleimbeutelentzündung: DMSO lindert Schwellung, Entzündung und Schmerz und fördert die Heilung von Gelenken und deren Bestandteilen

- Sportverletzungen/Gelenk- und Muskelschmerzen: DMSO verringert den Schmerz, die Schwellung und lässt die Verletzung schneller ausheilen. Dies gilt insbesondere für Bänderrisse

- Schädeltraumata: eine der größten Gefahren bei Schädelverletzungen ist das Anschwellen der Gehirnmasse. Durch DMSO wird dem effektiv entgegengewirkt, da DMSO das Wasser bindet und ausleitet

- Schlaganfall: DMSO mindert den Blutdruck im Gehirn und verringert so die Gefahr der Verstopfung der Blutgefäße durch Blutgerinnsel

- Herpes simplex: DMSO verschafftt Linderung bei Herpes- und Fieberbläschen

- Erfrierungen / Durchblutungsstörungen: DMSO wärmt das Gewebe spürbar nach dem Auftragen und fördert so die Durchblutung

- Amyloidosis: bei abnorm veränderten Proteinablagerungen in den Zellzwischenräumen verschafft DMSO eine Verbesserung der Funktion betroffener Organe

- Wunden/Narben: DSMS lässt Wunden schneller heilen, auch Brandblasen. Es hemmt das Bakterienwachstum, fördert die Durchblutung und glättet bereits vorhandene Narben durch seine antifibroplastische (=das Bindegewebe auflockernde Wirkung)

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von DMSO wie bei Glaukomen, Katarakten und Hühneraugen werden erforscht. Aufgrund der antioxidativen Wirkung von DMSO wird auch die Einnahme zur Krebsvorbeugung/-behandlung (lindert u.a. Wirkungen der Chemotherapie) diskutiert, ebenso wie Anti-Aging-Anwendungen.

Besonderheiten von DMSO

Über die Haut verabreichtes DSMO macht sich innerhalb weniger Minuten mit einem knoblauchartigen Mundgeruch bemerkbar, da ein Stoffwechselprodukt der Substanz direkt in den Blutkreislauf gelangt, und so über die Lungen exhaliert wird. Je nach verabreichter Konzentration können Rötungen der Haut auftreten, welche aber nicht schädlich sind. Da DMSO eine Trägersubstanz ist und andere Stoffe in den Körper einzuschleusen vermag, sollte die Haut vor der Behandlung frei von Cremes, Verschmutzungen und sonstigen Pflegeprodukten sein. DMSO selbst ist in normaler Dosierung nicht toxisch.




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