Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren


Zurück zur Hauptseite


Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität - AD(H)S



Besser wahrgenommen werden und besser wahrnehmen - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei der Diagnose "Aufmerksamkeitsdefizit (ADS)" bestehen Schwierigkeiten Informationen aufzunehmen und diese entsprechend zu ordnen und zu behalten. Bei den Betroffenen handelt es sich um verträumte, stille Persönlichkeiten, die "gedanklich" in ihrer "eigenen Welt" leben. Da ihre Arbeitsabläufe langsam vonstatten gehen, kommt es zu Problemen bei Tätigkeiten, bei denen eine längere Aufmerksamkeitsdauer erforderlich ist.
Beim Aufmerksamkeitsdefzit mit Hyperaktivität (ADHS) kommt noch eine motorische Unruhe bei den betroffenen Personen hinzu. Die Betroffenen sind zappelig, impulsiv, haben oft einen verstärkten Rededrang und lassen sich schnell ablenken.

Folgende Symptome können zusätzlich auftreten:
- Vergesslichkeit
- Angststörungen
- Schlafstörungen
- unwillkürliches Muskelzucken (Tics)
- Bettnässen
- Koordinationsprobleme
- feinmotorische Schwierigkeiten
- Lern- und Entwicklungsstörungen
- Wahrnehmungsstörungen
- Stimmungsschwankungen
- fehlendes Selbstbewusstsein
- Depressionen
- aggressives Verhalten

Um die Erkrankung zu diagnostizieren bzw. um differential-diagnostisch eine andere Erkrankung auszuschließen, ist ein zeitaufwendiges Verfahren erforderlich. Dieser Prozess setzt sich aus neurologischen Untersuchungen, dem Ausfüllen von standardisierten Fragebögen, psychologischen Tests und z. T. mit Video-unterstützenden Beobachtungen der Verhaltensweisen, zusammen.
Spezialisten gehen davon aus, dass der Erkrankung ein Ungleichgewicht der Botenstoffe (Dopamin, Noradrenalin, Serotonin und Acetylcholin) im Gehirn zugrunde liegt.

Zu den im Moment bekannten Ursachen der "AD(H)S-Erkrankung" zählen:
- seelische Erschütterungen z. B. Tod oder schwere Erkrankung eines Familienmitglieds; Familienzuwachs; häusliche Gewalt; Missbrauch; hohes Streitpotential innerhalb der Familie

- Medikamente, dazu zählen auch Arzneimittel die während der Schwangerschaft der Mutter eingenommen wurden
z. B. Antidepressiva; Anti-Epileptika; einzelne Antibiotika; Antihistamine; Beruhigungs- und Schlafmittel; Psychopharmaka; Barbiturate; Stimmungsstabilisierer und ggf. auch Impfstoffe

- Erkrankungen und Verletzungen , wie z. B. Geburtsverletzungen; insulinabhängiger Diabetes; Infektionen wie Meningitis, Encephalitis oder hohes Fieber; Kinderkrankheiten, neurologische Erkrankungen wie z. B. eine Epilepsie; Gehirntumor; Hormonstörungen; Vitaminmangel; Kopfverletzungen, Sauerstoffmangel z. B. durch Würgen, Beinahe-Ertrinken, Ersticken; zu starkes Schütteln im Baby- und Kleinkindalter

- Giftstoffe, wie z.B. Quecksilber; starke Luftverschmutzung und Kohlenmonoxid

- sonstige Gründe :
- allergische Reaktionen (z. B. auf Zusätze in Fertigprodukten wie Konservierungsmittel, E-Nummern, etc.);
- Überforderung und Überbelastung des Kindes (z. B. durch "Freizeitstress");
- hoher Fernseh- und Computerkonsum, dazu noch Sendungen und Spiele die dem Alter des Kindes nicht entsprechen
- Schulstress;
- Belastungen durch Mobilfunkstrahlen und/oder geopathischen Störzonen (z. B. Wasseradern), Elektrosmog

Im Rahmen der schulmedizinischen Behandlung werden u.a. Verhaltenstherapie, Elterntraining, Integrationstherapie und eine medikamentöse Therapie (z.B. Ritalin® mit dem Wirkstoff Methylphenidad oder Strattera® mit dem Wirkstoff Atomoxetin) angeboten.
Naturheilkundliche Maßnahmen wie Schüssler Salze, Bachblüten und die Phytotherapie bieten gute Möglichkeiten den Beschwerden entgegenzuwirken. Eine zusätzliche Ernährungsumstellung und ggf. das Umstellen einiger Lebensgewohnheiten kann zusätzlich den Heilverlauf begünstigen.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum stärkt das Selbstvertrauen und vermindert das Geltungsbedürfnis, welches bei ADHS-Patienten meist aufgrund der Angst nicht Wahrgenommen zu werden, stark ausgeprägt ist.
Ideale Einnahmezeit: morgens (gleich nach dem Aufstehen 2 Salze langsam im Mund zergehen zu lassen und ggf. nach dem Frühstück nochmals 2 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum steht im Zusammenhang mit den Gehirn- und Nervenzellen. Es unterstützt die Neubildung der Zellen, fördert die Konzentrationsfähigkeit und die Entspannungs- und Schlafbereitschaft.
Beste Einnahmezeit: früher Nachmittag (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum gilt als das "Beruhigungssalz" im Rahmen der "Schüssler-Salz-Therapie". Es hat eine entspannende Wirkung auf das unwillkürliche Muskelsystem, die Nerven und löst ferner vorhandene Minderwertigkeitskomplexe.
Bei Einschlafstörungen kann es als "Heiße 7" verabreicht werden (Zubereitung: ca. 10 Stück der genannten Schüssler-Salze in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise vor dem Einschlafen trinken).
Beste Einnahmezeit: am Abend, nach 19.00 Uhr (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen oder als "Heiße 7" verabreicht)

Bei "nervösen Beschwerden" wie Ruhelosigkeit und Umtriebigkeit, Muskelzuckungen, Bettnässen kann das Schüssler-Salz Nr. 14, Kalium Bromatum Abhilfe schaffen. Durch seinen starken Bezug zum Nervensystem hat es die Fähigkeit die Beschwerden zu lindern..
Einnahmeempfehlung: mehrmals täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Besteht ein Hang zur Aggressivität sollte an das Schüssler-Salz Nr. 15 Kalium Jodatum gedacht werden. Zudem steigert "Kalium Jodatum" die Konzentrationsfähigkeit und mindert den ständigen Bewegungsdrang.
Einnahmeempfehlung: 3 x täglich nach den Mahlzeiten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen


Das Schüssler-Salz Nr. 21 Zincum Chloratum kann einen bestehenden Zink-Mangel ausgleichen. Ein Defizit dieses Mineralstoffes kann für eine Überreizung des Nervensystems verantwortlich gemacht werden.
Einnahmeempfehlung: mehrmals täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen


Bachblüten

Impatiens
Besteht ein starker Geltungsdrang und die Neigung der Selbstdarstellung ist an die Bachblüte Nr. 14 Heather zu denken. "Heather" stärkt die Sensibilität gegenüber den Mitmenschen, was sich umgekehrt positiv auf die Anerkennung und Zuwendung gegenüber der eigenen Person auswirken kann.

Bei extremer Reizbarkeit und der Tendenz zur Aggressivität kann die Bachblüte Nr. 15 Holly dabei helfen, die negativen Emotionen zu überwinden und so Platz für liebevollere Gefühle gewähren.

Die Bachblüte Nr. 18 Impatiens ist angezeigt bei bestehender Unruhe, impulsivem Verhalten, Reizbarkeit, Zappeligkeit und verstärktem Bewegungsdrang. "Impatiens" födert den Abbau von Rastlosigkeit, Hast und Hektik und sorgt für mehr Ausgeglichenheit und Geduld.

Bei Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen und Sprunghaftigkeit kann die Bachblüte Nr. 28 Scleranthus für mehr Ausgeglichenheit und Entschlossenheit sorgen.

Sind die "ADHS-Symptome" im Zusammenhang mit einem Trauma entstanden, so kann die Bachblüte Nr. 29 Star of Bethlehem die Verarbeitung des schockierenden Erlebnisses forcieren.


Ernährung

Leinfrucht mit hohem Anteil von Omega-Fettsäuren!
Der Zusammenhang zwischen unserer "Ernährung" und der Erkrankung an "AD(H)S" lässt sich nicht unbedingt leugnen. Wissenschaftlich anerkannt ist mittlerweile, dass ein Nährstoffmangel bzw. der Konsum bestimmter Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln auf einen gestörten Gehirnstoffwechsel hinweist.

Wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit den Nährstoffen Omega-3-Fettsäuren (fetthaltige Fischsorten), Eisen (Vollkornprodukte, Erbsen, Spinat), Zink (Eier, Milch, Käse, Hülsenfrüchte), Magnesium (Hülsenfrüchte, Kartoffeln, fettarme Milchprodukte und kohlensäurearmes Wasser mit einen hohen Magnesiumanteil).
Das Vitamin B6 (Pyridoxin) hat eine unterstützende Wirkung bei der Bildung der Botenstoffe im Gehirn. Gute Vitamin-B6-Quellen sind Gemüsesorten wie Kohl, grüne Bohnen, Feldsalat, Bananen, Kartoffeln und Vollkornprodukte.
Generell sollten auf dem Speiseplan Gerichte aus natürlichen und frisch zubereiteten Lebensmitteln stehen. Fertiggerichte, Lebensmittel mit vielen Zusatzstoffen (v.a. Polyphosphate) und stark denaturierte Speisen sollten gestrichen werden.
Der Verzehr stark zuckerhaltiger Lebensmittel sollte eingeschränkt werden (dies gilt ebenso für Produkte die mit Süßstoffen hergestellt sind). Alternativ können Trockenobst, zuckerfreie Kekse oder Obst Ersatz bieten.
Auf Geschmacksverstärker sollte prinzipiell verzichtet werden.
Als Getränke empfehlen sich kohlensäurearmes Wasser, Obstsaftschorlen (Obstsaft ohne Zuckerzusatz) und ungezuckerter Tee. Auf Coca-Cola und andere stark zuckerhaltigen Getränke sollte ebenso verzichtet werden.

Mindestens einmal täglich sollte eine gemeinsame, gemütlich ablaufende Mahlzeit am Speisetisch mit der Familie als Ritual eingeführt werden.


Heilpflanzen

Nachtkerze
Das enthaltene Öl der Nachtkerze (Oenothera biennis) hat eine vorteilhafte Auswirkung auf die Tätigkeit des Gehirns und begünstigt zudem die Konzentrationsfähigkeit. Im Rahmen einer AD(H)S-Erkrankung empfiehlt sich die innerliche Einnahme - gute Fertigpräparate können in der Apotheke bezogen werden.

Bei Stimmungsschwankungen und bestehenden Ängsten kann das Johanniskraut (Hypericum perforatum) Linderung schaffen. Es kann als Tee oder als Fertigpräparat verabreicht werden.

Bei starker Unruhe kann der Baldrian (Valeriana officinale) beruhigend wirken. Abends als Teeaufguss (1 Tasse vor dem Schlafengehen) oder in Kapselform (Dosierung je nach Anbieter) sorgt er für Entspannung und Beruhigung.


Zusammenfassung

Besteht der Verdacht auf eine AD(H)S-Erkrankung ist es ratsam sich mehrere ärztliche Meinungen einzuholen und einer medikamentöser Therapie sollte nur nach genauem Abwägen zugestimmt werden.
Die angegebenen naturheilkundlichen Vorkehrungen können ggf. zusammen mit einer entsprechenden Änderung im Alltagsleben für eine Milderung der Symptome sorgen.

Das Einführen eines geregelten Tagesablaufs mit eingebauten Ritualen (gemeinsames Frühstück, die Gute-Nacht-Geschichte), das Minimieren des Zeitraums vor dem Fernseher, dem Computer oder ähnlichen Spielkonsolen, viel Aufenthalt an der frischen Luft, das Übertragen von einfachen alltäglichen Arbeiten (in der Küche, im Garten) an das Kind und gemeinsame Unternehmungen können kleine Schritte auf dem Weg zur Besserung sein.

Desweiteren können Tiergestützte Therapien (Reittherapie) oder eine Homöopathische Konstitutionsbehandlung empfohlen werden.
Hatha-Yoga oder andere Entspannungstechniken wie Meditation können das Beschwerdebild erleichtern.

Störfaktoren wie Mobilfunk, W-LAN, Elektrosmog und ggf. geopathische Störungen sollten eliminiert werden.

Grundlegend ist es, dem Kind oder der erkrankten Person das Gefühl zu geben, dass es trotz seiner "Erkrankung" eine liebenswerte Person ist und mit all seinen Eigenschaften uneingeschränkt geliebt wird. Das Selbstwertgefühl des "Patienten" ist zu stärken, so dass Sicherheit und Selbstvertrauen den Weg ebnen können, was letzendlich zu mehr Gelassenheit und Stärke führt.




Naturheilkunde Forum
Schüssler Salze Test  Bachblüten Test  Klassische Homöopathie  Aromatherapie  Heilpilze  Top