Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren


Zurück zur Hauptseite


Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Koronare Herzkrankheit (KHK) - Angina Pectoris, Herzschmerzen



"Einschnürendes" lockern und sich dabei von Ängsten befreien - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei!


Die "koronare Herzkrankheit" (abgekürzt "KHK") bezeichnet eine Mangeldurchblutung des Herzmuskels. Verursacht wird dies durch eine Einengung oder dem Verschluss der Koronararterien. Durch die Einengung bzw. durch den Verschluss dieser Arterien entsteht ein Sauerstoffmangel, der im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt führt. Zu den Vorboten eines Herzinfarktes kann u.a. eine "Angina-Pectoris" zählen, die in zwei Formen unterteilt wird:
Zum einen die "stabile Angina-Pectoris", bei der die Schmerzeigenschaft immer gleich ist und mit entsprechenden Maßnahmen schnell Abhilfe geschaffen werden kann.
Eine "instabile Angina-Pectoris" liegt vor, wenn der Anfall erstmalig auftritt oder der "Angina-Pectoris-Anfall" immer häufiger vorkommt, die Anfälle immer intensiver werden und/oder die Reaktion auf die Medikamente immer schlechter wird. ACHTUNG! Es besteht hier größte Herzinfarktgefahr!!
Zu den Symptomen zählen Schmerzen im Brustkorb mit Beklemmungs- und Engegefühl, die ein paar Sekunden bis hin zu Minuten (in seltenen Fällen auch länger) dauern können. Die Schmerzen strahlen in die Arme (meist linker), in den oberen Bauchraum, in den Rücken, über den Hals bis hoch zu den Unter- und Oberkiefer aus. Es besteht beim Patienten eine sehr große (Todes-)Angst.
!!Grundsätzlich muss ein Patient mit einem "Angina-Pectoris-Anfall" in eine Klinik eingewiesen werden, so dass ein Herzinfarkt ausgeschlossen werden kann!! Als Akutmedikament wird Glyceroltrinitrat eingesetzt. Sofortige Ruhe und eine Lagerung mit 30° angehobenen Oberkörper zählen desweiteren zu den Erstmaßnahmen.
Zu der medikamentösen Langzeittherapie zählen u.a. der Einsatz von ß-Blockern, Calciumantagonisten, Nitrate, Azetylsalizylsäure. Desweiteren zählen die koronare Ballondilitation oder letztendlich eine Bypass-Operation als weitere Maßnahmen. Ursache einer "KHK" ist eine arteriosklerotische Verengung der Herzkranzgefäße, die sich immer mehr weiterentwickelt. Durch die Verengung entsteht eine Minderdurchblutung des Herzmuskels und daraus folgt eine verminderte Sauerstoffversorgung des Herzens.

Folgende Risikofaktoren können zu einer "Koronaren Herzkrankheit" führen:

- Übergewicht
- Rauchen
- Diabetes mellitus
- Hypertonie
- Stress
- Hypercholesterinämie (v.a. bei erhöhten Werten des LDL-Cholesterins)
- erhöhte Harnsäurewerte

Zusätzliche Faktoren für einen "Angina-Pectoris-Anfall" können sein:
- Kälte, Wetterumschwung und/oder üppige Mahlzeiten
Im Rahmen der Naturheilkunde können gute begleitende Schritte gemacht werden. In der Phytotherapie gibt es wirkungsvolle Heilpflanzen die die Herztätigkeit sowie die Durchblutung des Herzmuskels unterstützen.
Schüssler Salze sorgen für eine entsprechende Mineralstoffzufuhr, die ebenso die Herzleistung positiv beeinflussen können. Bachblüten können bestehende Ängste und seelische Blockaden lösen.
Wenn zusätzlich zu den oben genannten Verfahren noch eine einschlägige Änderung des Lebensstils (Ernährung, Stress, etc.) vollzogen wird, kann die Symptomatik einer "Koronaren Herzkrankheit" gut in den Griff gebracht werden.


Die Schüssler Salze Therapie:

Bei nervösen und stressbedingten Herzbeschwerden ist an das Schüssler Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum zu denken. Es stärkt die Nerven und behebt einen Kalium-Mangel im Körper.
Beste Einnahmezeit ist in den Vormittagsstunden, da das Salz eine leicht anregende Wirkung hat, sollte es nicht mehr in den späten Nachmittagsstunden eingenommen werden! (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Das Schüssler-Salz Nr. 6 Kalium Sulfuricum unterstützt die Sauerstoffversorgung und fördert die Verdauungsarbeit der Leber, was sich letztendlich positiv auf die Arbeitskraft des Herzens auswirkt.
Ideale Einnahmezeit ist in den frühen Abendstunden (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Das Hauptmittel im Rahmen einer "Angina-Pectoris" ist das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum. Es reduziert die Erregbarkeit des Vegetativum, was sich vorteilhaft auf die Herzmuskeltätigkeit auswirkt. Es kann im Akutfall als "Heiße 7" (die Mischung wird wie folgt zubereitet: je 10 Stück der genannten Schüssler-Salze in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken) verabreicht werden. ACHTUNG! Es ersetzt im Akutfall keine schulmedizinische Notfalltherapie!!!
Vorsorglich empfiehlt sich eine 3 x tägliche Einnahme von 2 - 3 Salzen (langsam im Mund zergehen lassen) oder 3 x täglich verabreicht als "Heiße 7".


Bachblüten

Olive
Bei bestehenden Ängsten (z. B. Zukunftsängsten, nicht definierbaren Ängsten) kann die Bachblüte Nr. 2 Aspen für Linderung sorgen. Sie fördert die Auseinandersetzung mit seinen Ängsten und stärkt so schließlich das Vertrauen in das Leben.

Organisch bezogen wird die Bachblüte Nr. 14 Heather den Herzerkrankungen zugeordnet. Sie stärkt das Selbstwertgefühl und dem permanenten Drang nach krampfhafter Anerkennung wird so entgegengesetzt.

Ebenso organisch bezogen, hat die Bachblüte Nr. 23 Olive eine Bedeutung bei Herzleiden. Bei der "Olive-Persönlichkeit" liegt eine absolute Erschöpfung sowohl auf geistiger als auch auf körperlicher Basis vor, die durch schwere körperliche Arbeit, durch Stress oder durch ein seelisches Trauma verursacht wurde.
Die Bachblüte verhilft zu neuen Kräften, sorgt für eine energetische Balance und fördert die Regeneration.

Besteht eine extreme Fürsorglichkeit und ein stark ausgeprägtes Verantwortungsgefühl gegenüber seinen Mitmenschen, das mit übertriebenen Ängsten und Sorgen geprägt ist, so ist an die Bachblüte Nr. 25 Red Chestnut zu denken. Die Bachblüte sorgt für mehr Optimismus und fördert das positive Denken, was sich schließlich auch auf die Tätigkeit des Herzens günstig auswirkt.

Bei bestehendem Kummer und Leid ist die Bachblüte Nr. 29 Star of Bethlehem unabdingbar. Sie trägt dazu bei, dass zugefügte Schmerzen in Form von Schocksituationen, Trauer oder anderen Traumata besser verarbeitet werden können und stärkt zusätzlich die Akzeptanz des Schicksals.


Ernährung

Kaffee
Bei bestehendem Übergewicht ist dringend eine Gewichtsreduzierung erforderlich. Diese kann in Form von einer Ernährungsumstellung angestrebt werden oder durch eine entsprechende Diät erreicht werden (was im Anschluss ebenso eine Umstellung der Ernährung erfordert um dem Yo-Yo-Effekt zu vermeiden!).
Tierische Fette (Fleisch und Wurst) sollten gemieden werden und durch Gemüse und Fisch (wertvolle Omega-3-Fettsäuren!) ersetzt werden.
Gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren sind durch hochwertige Fette (einfach ungesättigte oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren) zu ersetzen. Diese sind z. B. in Olivenöl, Rapsöl und Distelöl enthalten.
Nahrungsmittel mit viel Vitamin-C (z. B. Brokkoli, rote Paprika, Zitrusfrüchte) und Vitamin-E (z. B. Nüsse) sind auf den Speiseplan zu setzen, da diese den Körper von den schädlichen "freien Radikalen" befreien können.
Tomaten wird nachgesagt, dass diese einer Arteriosklerose entgegen wirken können.
Ebenso werden dem Knoblauch und dem Lauch eine vorbeugende Wirkung im Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachgesagt.
Zur Senkung des schlechten Cholesterins ist eine mit Ballaststoffen angereicherte Kost empfehlenswert (z. B. Vollkornprodukte, Bohnen, Möhren, Hülsenfrüchte). Wichtig ist, dass bei einer ballaststoffreichen Kost viel getrunken wird (mind. 2 Liter pro Tag) - ideal sind Kräutertees, kohlensäurearmes oder stilles Wasser!
Alkohol, starker Kaffeegenuss und das Rauchen sollten schnellstmöglich abgesetzt werden!
Moderater Genuss von Kaffee dagegen verringert das Risiko einen Herzinfarkt zu bekommen! Ein guter Einstieg zur Ernährungsumstellung ist eine Heilfastenkur, die sich an sich selbst sehr günstig auf eine "Koronare Herzerkrankung" auswirken kann.


Heilpflanzen

Die bekannteste Heilpflanze bei Herzerkrankungen ist der Weissdorn (Crataegus laevigata). Die enthaltenen Flavonoide verbessern die Durchblutung des Herzens und stärken aufgrund ihrer antioxidanten Eigenschaften die Substanz der Blutgefäße. Der Weissdorn kann als Fertigpräparat eingenommen werden oder als Tee mehrmals täglich getrunken werden.
Stark gefäßerweiternd wirkt auch das Bischofs- oder Zahnstocherkraut (Ammi visnaga) und erweist im Rahmen der "Koronaren Herzkrankheit" gute Dienste. Es ist mit in Fertigpräparaten verarbeitet und kann als Aufguss (Tee) verabreicht werden (1 Tasse Tee täglich). Achtung! Es sollte nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden, da bei einer längeren Anwendung Übelkeit, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit auftreten können!
Die in den Ginkgoblätter (Ginkgo biloba) enthaltenen Ginkgolide und Flavonglykoside verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und sorgen so für eine bessere Durchblutung des Herzmuskels. Die Ginkgoblätter werden als Tinktur oder als Tabletten verabreicht.


Zusammenfassung

Erfolgt eine einschlägige Umstellung der Lebensgewohnheiten bzgl. Ernährung, mehr Bewegung, Verzicht auf das Rauchen, Gewichtsreduzierung, weniger Stress, Verarbeitung von Kummer und Ängsten, etc. können gemeinsam mit naturheilkundlichen Maßnahmen gute Erfolge im Rahmen der Therapie erzielt werden.
Schüssler-Salze gleichen Mängel im Mineralstoffhaushalt (Kalium und Magnesium) aus, Heilpflanzen fördern die bessere Durchblutung des Herzmuskels und Bachblüten greifen auf der seelischen Ebene ein, welche nicht unterschätzt werden darf. Bei "Angina-Pectoris-Patienten" bzw. hinter einer "Koronaren Herzkrankheit" steckt meist ein großes Potential an unverarbeiteten Ängsten. Bachblüten können hier bei der Verarbeitung gute Hilfe leisten und dabei von diesen Ängsten befreien, was insgesamt für mehr Entspannung und Freiheit auf allen Ebenen sorgt.




Naturheilkunde Forum
Schüssler Salze Test  Bachblüten Test  Klassische Homöopathie  Aromatherapie  Heilpilze  Top