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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Angst - Angststörungen



Negative Kräfte in positive Kräfte umwandeln - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Angst bzw. Angststörungen - hier wird ein weitgefächertes Thema angesprochen, was sich von Phobien (Angst vor bestimmen Dingen oder Situationen), Panikstörungen bis zu einer Angstneurose (anhaltende Angst, ohne einen Auslöser) zieht.
Die Realangst (normale Angst) schützt uns vor Bedrohungen von außen und lässt uns entsprechende Schritte gehen, damit wir uns der Gefahrensituation entziehen können. Sie betrifft uns sowohl auf der psychischen (unangenehme Gemütsbewegungen) als auch auf der körperlichen Ebene (z. B. Zittern, Herzklopfen bis hin zur Ohnmacht).

Die pathologische (krankhafte Angst) unterscheidet sich von der angebrachten Angst (die uns ja indirekt schützt), indem diese unangemessen zur Bedrohung auftritt. Oft in einem enormen Ausmaß, begleitet von körperlichen Symptomen die einer berechtigten Angst ähnlich sind (z. B. Herzklopfen, Händezittern) und/oder weiteren Symptomen wie innere Unruhe, Schlafstörungen, Beklemmungs- und Ohnmachtsgefühle, Hitzewallungen, Hyperventilation und Herzjagen.
Eine Angststörung kann von einer "depressive Verstimmung" oder einer Depression begleitet sein.
Als Auslöser für Angststörungen kommen u.a. persönliche Krisen (Ehe, finanzielle Probleme), hormonelle Veränderungen, Medikamente, Situationen am Arbeitsplatz, Suchtentzug oder schwere Erkrankungen in Frage.
Schulmedizinisch werden Tranquilizer (Beruhigungsmittel), meist Benzodiazepine, verschrieben. Diese sind meist gut verträglich, es besteht aber die Gefahr einer Abhängigkeit!
Desweiteren stehen natürlich Psychotherapien und Entspannungstherapien mit auf dem Programm.
Besteht eine sehr massive Angststörung kann die Naturheilkunde nur sehr schwer, wenn dann nur begleitend, der Störung entgegen wirken. Bei leichten und mittleren Störungen kann die naturheilkundliche Therapie den Heilverlauf positiv beeinflussen. Schüssler Salze können bei Nervosität, innerer Unruhe und Schlaflosigkeit ihre Wirkung zeigen. Bachblüten bringen wieder mehr Stabilität in das seelische Gleichgewicht und stärken die Entscheidungskraft. Im Rahmen der Phytotherapie gibt es wirkungsstarke Pflanzen die bei Unruhezuständen Beruhigung bringen.
Außeracht gelassen werden darf natürlich nicht der ganzheitliche Aspekt - meist steht in bestimmten Dingen schon lange eine Entscheidung an, welche aus unterschiedlichen Gründen (z B. Rücksichtnahme, schlechtes Gewissen, Moral, Angst vor der Zukunft) nicht getroffen wird. Diese Konfliktverdrängung kann durchaus ein "Mit-Auslöser" für die Angststörung sein.


Die Schüssler Salze Therapie:

Bestehen bei den Angstattacken verstärkt Schweißausbrüche ist an das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum zu denken. Obendrein bringt es Entspannung im Bereich des willkürlichen Muskelapparates.
Beste Einnahmezeit ist morgens (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum ist als "Depressionssalz" bekannt und kann bei Angststörungen gute Dienste leisten. Es stärkt die Nerven und bringt positive Energie in den Körper.
Empfohlene Einnahmezeit ist in den Vormittagsstunden (2 - 3 Salze täglich langsam zergehen lassen).
Bei Schlafstörungen sollte es ab dem späten Nachmittag nicht mehr eigenommen werden!

Das Schüssler-Salz Nr. 6 Kalium Sulfuricum ist angezeigt, wenn Platzangst ein Thema ist. Zugleich hilft es dabei sich zu seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu bekennen und Platz für diese zu schaffen. Da es ein langsam wirkendes Mittel ist, ist die Wirksamkeit erst nach einer längeren Einnahmedauer erkennbar.
Beste Einnahmezeit ist am späten Nachmittag (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Bei Schlafstörungen bzw. Einschlafstörungen ist das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum angezeigt. Es empfiehlt sich die Einnahme als "Heiße 7" (ca. 10 Stück des Schüssler-Salzes Nr. 10 in 1/8 Liter gekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise vor dem Einschlafen trinken)
Zugleich hilft es bei psychischer Anspannung und "innerer Unruhe", da es einen positiven Einfluss auf das Vegetativum hat.


Bachblüten

Larch
Die Bachblüte Nr. 2 Aspen ist eines der Hauptmittel bei Angststörungen. Schon der deutsche Name "die Zitterpappel" zeigt den Bezug zur Thematik. Es ist ein Mittel für allgemeine, diffuse Ängste, die oft durch zu wenig Urvertrauen, nach psychischen Traumatas (Vergewaltigung, Missbrauch) oder auch nach einem Drogenabusus auftreten. Die Blüte greift auch bei Panikattacken, Verfolgungswahn und Schlafstörungen.
Bei Kindern hilft sie, wenn Angst vor der Dunkelheit vorhanden ist und bei Ängsten die nach Märchen, Gruselgeschichten und Filmen auftreten. Die Bachblüte verhilft dabei die belastenden Situationen zu verarbeiten und bringt verlorenes Vertrauen zurück.

Hat man Angst "durchzudrehen", "sich etwas anzutun" oder "umsichzuschlagen", so die Bachblüte Nr. 6 Cherry Plum der Rettungsanker. Werden Ängste von Aggressionen und Gewalttätigkeit begleitet, kann die Blüte dabei helfen, diese Aggression anzunehmen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Alte Blockaden können so aufgelöst werden und die Energien die bisher für die Angstzustände aufgebraucht wurden, können so gezielter und sinnvoller eingesetzt werden.

Die Bachblüte Nr. 10 Crab Apple ist zuständig, wenn die Angst vor einer Erkrankung besteht. Dazu gesellt sich ein krankhafter Reinigungs- und Sauberkeitstrieb. Desweiteren kann Panik bestehen bei einem Besuch einer öffentlich Toilette, beim Umgang mit erkrankten Personen oder ähnlichem (krankhafter Zwang sich die Hände zu waschen).
Die Bachblüte macht gelassener und lehrt, dass sich im Leben nicht immer alles kontrollieren lässt.

Die Bachblüte Nr. 19 Larch tut gut bei Ängsten, deren Ursache ein mangelndes Selbstbewusstssein ist. Die Blüte stärkt die Selbstsicherheit, so dass sich Ängste (z. B. vor bestimmten Aufgaben) mindern und man sich immer mehr zutraut und dadurch mit gestärktem Selbstbewusstsein seinen Lebensweg bestreiten kann.

Red Chestnut
Können die Ängste konkret benannt werden, ist an die Bachblüte Nr. 20 Mimulus zu denken. Es besteht eine übermäßige Angst vor bestimmten Dingen (z. B. Angst vor einer neuen Situation, Platzangst, vor der Dunkelheit, vor Krankheiten, vor Spinnen, etc.), die oft von einer extremen Empfindsamkeit und Schüchternheit begleitet wird. Die Bachblüte bringt mehr Courage, damit man sich leichter seinen Ängsten stellen kann.

Besteht eine extreme Angst um andere Personen (Angehörige) die u.U. mit Schlafstörungen und/oder Herz-Kreislaufbeschwerden einhergehen, so kann die Bachblüte Nr. 25 Red Chestnut diese Ängste mindern. Die Bachblüte bringt mehr Optimismus ins Leben, so dass viele Situationen positiver gesehen werden können und die negative Erwartungshaltung geschmälert wird.

Die Bachblüte Nr. 26 Rock Rose ist angezeigt nach akuten Schock- und Panikzuständen (z. b. nach Unfällen, nach unerwarteten schlechten Nachrichten oder anderen Unglücksituationen). Die Blüte zeigt außerdem gute Wirkung bei akuten Panikattacken. Sie beruhigt und macht gelassener, so dass die vorherrschende Gegebenheit mit mehr Ruhe bewältigt werden kann.


Ernährung

Acerola-Kirschen
Förderlich ist es Lebensmittel (z. B. Bananen, Karotten und Milchprodukte) mit auf den täglichen Speiseplan zu setzen, die die Serotonin-Produktion unterstützen. Dieser Neurotransmitter ist u.a. zuständig für unser Wohlgefühl und unsere innere Stabilität.
Auch Nahrungsmittel mit Vitamin B6-Gehalt unterstützen die Serotonin-Bildung. Vitamin B6 findet man vor allem in Kartoffeln, Fischprodukten (z. B. Sardinen, Makrelen) und Walnüssen.
Desweiteren unterstützen mehrkettige Kohlenhydrate (komplexe Kohlenhydrate) den Serotoninhaushalt - gute Lieferanten sind hier Kartoffeln, Vollkornprodukte, Reis, Kleie, Bohnen und Sojaprodukte.
Zur Muskelentspannung empfiehlt sich eine magnesiumreiche Kost (enthalten z. B. in Weizenkeimen, Naturreis, Vollkornprodukte, Avocados und Sonnenblumenkernen).
Da durch eine psychische Störung meist eine erhöhte Infektanfälligkeit besteht (geschwächter Körper) ist es ratsam diesen durch eine vitamin-C-reiche Ernährung zu stärken, enthalten in beispielsweise Zitrusfrüchten, Paprika, Brokkoli, Ananas, schwarzen Johannisbeeren und natürlich in der Acerola-Kirsche.
Vorteilhaft ist es auf Koffein, Schwarzen Tee und Alkohol zu verzichten, da diese die Beschwerden verstärken können. Gleichzeitig ist auch der Genuss von gesüßten Speisen (vor allem mit raffinierten Zuckern) einzuschränken.


Heilpflanzen

Hypericum perforatum, Johanniskraut
Zur Beruhigung und zum Ausgleich können Heilpflanzen wie Baldrian (Valeriana officinalis), Melisse (Melissa officialis), Hopfen (Humulus lupulus) und Passiflora (Passiflora incarnata) eingesetzt werden. Bei Einschlafstörungen kann eine Teemischung der o.a. Heilpflanzen gute Dienste leisten (dazu 1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 Tasse trinken).
Tagsüber empfiehlt sich eine Mischung aus der Melisse (Melissa officialis) und der Passiflora (Passiflora incarnata), da die anderen angegebenen Kräuter eine einschläfernde Wirkung haben.
Gute Dienste bei Angststörungen leistet das Johanniskraut (Hypericum perforatum). Es wirkt zusätzlich antidepressiv und entspannend. Es kann als Tee mehrmals über den Tag verteilt getrunken werden, als Tinktur verabreicht werden oder als Fertigpräparat eingenommen werden.
Positive Erfahrungen gibt es mit Kava Kava (Piper methysticum), da es entsprechende Botenstoffe im Gehirn positiv beeinflusst. Das Pfeffergewächs gibt es nur in homöopathischer Form oder in homöopathischer Dosierung in Fertigpräparaten.


Zusammenfassung

Angst ist eine Energie die sich sowohl im seelischen als auch im körperlichen Bereich bemerkbar macht. Ist diese Energie so massiv, dass sich daraus eine pathologische (krankhafte) Angst entwickelt, besteht meist eine unausgewogene Gleichgewichtsstörung auf der seelischen Ebene. Hier kann oft nur eine Psychotherapie Abhilfe schaffen, da diese die Ursache aufdecken kann bzw. dem Patienten zeigen kann, wie man mit seinen Ängsten umgehen und diesen entkommen kann. Bei extremen Angststörungen ist eine begleitende medikamentöse Behandlung erstmals notwendig um die Kraft zu finden sich seinen Problemen zu stellen und sich mit diesen auseinanderzusetzen.
Im Rahmen der Naturheilkunde kann sehr gut begleitend therapiert werden. Bachblüten können die seelische Ebene ansprechen, Schüssler-Salze die Nerven stärken und die Phytotherapie hat hilfreiche Heilpflanzen zu Stabilisierung des seelischen Gleichgewichts.
Unterstützend wirken sich Entspannungsübungen wie Hatha-Yoga, Meditation und Muskelentspannungstechniken aus.
Letztendlich müssen die negativen Energien, die für die Angst verantwortlich sind, verarbeitet werden, damit sich die vorhandene kräftereibende "Dynamik" in eine positive Kraft verwandeln kann, um so den weiteren Lebensweg zu bereichern.




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