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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Blähungen - Meteorismus



"Druck ablassen" mit Schüssler-Salze, Bachblüten, Ernährung, Heilpflanzen


Hauptsymptome sind Schmerzen und Krämpfe im Magen- und Darmbereich, ausgelöst durch eine übermäßige Füllung von Luft und Gasen in den unteren Verdauungsorganen, die zu einem vermehrten Abgang von Winden führen.
Ursachen sind meist Nahrungsmittel mit schlecht resorbierbaren Kohlenhydraten (z.B. Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Kohlgemüse, frisches Brot), kohlensäurehaltige Getränke aber auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. Eiweißallergien, Laktose-Intoleranz). Luftschlucken (Aerophagie) - bedingt durch zu "schnellem Essen" kann ebenso zu Flatulenzen führen. Desweiteren können ein Reizdarm-Syndrom oder eine schwere Grunderkrankung (z.B. Stenosen im Magen-Darm-Trakt, Verwachsungen und Tumore) die Symptome verursachen. Deshalb ist eine genaue Abklärung der Ursache auf alle Fälle anzustreben. Auch psychosomatische Hintergründe können sich auf den Magen-Darm-Bereich auswirken und zu Blähungen führen.


Bachblüten

Die Blüte Nr. 3 Beech ist im Rahmen der Bachblüten-Therapie angezeigt, wenn es sich um Störungen im Magen-Darm-Bereich handelt. Sie hilft Aggressionen (die sich im Körper manifestiert haben) gegenüber sich Selbst und Anderen "besser zu verdauen".

Impatiens, Springkraut
Eine weitere gute Blüte im Zusammenhang von Aggressionen ist die Nr. 15 Holly. Leitsymptom der Blüte ist eine chronische Aggressivität die der Organismus oft in Krämpfen und Koliken auslebt. Hier hilft die Bachblüte die negativen Gefühle (z.B. Missgunst, Eifersucht) besser zu verarbeiten und das "giftige" und "schlecht gelaunte" Gemüt in ein "sanfteres" und "geduldigeres" umzuwandeln. .

Impatiens, Bachblüte Nr. 19 bringt den "Schnell- und Hast-Essern" mehr Ruhe ins Leben. Die Mahlzeiten können langsamer zu sich genommen werden, was das sogenannte "Luftschlucken" (Aerophagie) verringert und somit den Luftanteil im Magen-Darm-Bereich reduziert.

Sind die Flatulenzen von "stinkenden Winden" begleitet, kann die reinigende Wirkung von Crab Apple, der Blüte Nr. 10, den Verdauungsablauf begleitend unterstützen.

Bachblüte Nr. 6 Cherry Plum kann den Druck von angestauten Emotionen (die sich ggf. im Darmbereich angesiedelt haben) lösen und somit die Flatulenzen günstig beeinflussen und auflösen.


Die Schüssler Salze Therapie:

An die Nr. 7 Magnesium Phosphoricum ist bei einer Neigung zu Krämpfen als erstes zu denken. Durch das Salz Nr. 7 werden die Gase, welche bei der Verdauung bestimmter Nahrungsmittel entstehen, leichter und schmerzloser aus dem Körper ausgeschieden. Empfehlenswert ist es das Schüssler-Salz schluckweise und gut eingespeichelt als "Heiße 7" zu sich zu nehmen. (Die Mischung wird wie folgt zubereitet: ca. 10 Stück der genannten Schüssler Salze in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen). Zusätzlich kann man die Wirkung noch Verstärken, indem man die Salbe des Salzes Nr. 7 mehrmals täglich auf den Magen-Darm-Bereich aufträgt und einmassiert.

Das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium chloratum hat einen großen Bezug zu den Schleimhäuten und somit auch auf den Verdauungsapparat. Da es regulierend auf den Wasserhaushalt wirkt, unterstützt es bei Verdauungsstörungen den Ausscheidungsprozess.

Das Salz für den Stoffwechsel als auch für die Fettverdauung ist die Nr. 9 Natrium Phosphoricum. Es wirkt sanft auf die Verdauungsorgane, was die Ausscheidung letztendlich erleichtert (wirkt leicht abführend).

Natrium Sulfuricum,die Nr. 10 ist das Salz der "Körperentschlackung" und der "Ausscheidung von Giften". Stinken die Winde nach "faulen Eiern" ist dies oft auf eine "starke Verschlackung" zurückzuführen. Durch die Gabe der Nr.10 wird die Tätigkeit der Gallenproduktion angeregt, was sich wiederum positiv auf die Fettverdauung auswirkt.

Bei starken Blähkoliken können zusätzlich noch die Nr. 20 Kalium Aluminium Sulfuricum und die Nr. 19 Cuprum Arsenicosum, welches eine besondere Wirkung auf die Krampfbereitschaft des Körpers ausübt, im 5 Minuten-Takt (je 5 - 7 Stück), verabreicht werden.


Ernährung

Artischocke
Grundsätzlich ist es empfehlenswert langsam! auf eine ballaststoffreiche Kost umzustellen. Ganz wichtig ist es zusätzlich viel zu Trinken (am besten stilles Wasser und Kräutertees), damit die Ballaststoffe "aufquellen" und so den Verdauungsprozess anregen können und einer Verstopfung (Obstipation) vorgebeugt wird. Rohkost ist schwer verdaubar, hier ist es besser Gemüse leicht anzudünsten, damit dieses von den Verdauungsorganen besser "verarbeitet" werden kann. Blähende Nahrungsmittel (z.B. Kohlsorten, Zwiebeln, Hülsenfrüchte) sollten grundsätzlich gemieden werden. Ebenso ist der Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln, dazu zählen auch süßes Obst und Fruchtsätze, zu reduzieren. Fertigprodukte, auch Tiefkühlkost (durch das Gefrieren verändern sich die Kohlenhydrate und können u.U. schlechter verdaut werden) und Konservenkost sollten vom Speiseplan gestrichen werden. Langsames Essen, mind. 15 mal kauen und gutes "Einspeicheln" lassen den Verdauungsprozess bereits im Mund beginnen und entlasten somit die unteren Verdauungsorgane. Es empfiehlt sich öfters kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, anstatt einmal am Tag eine "Völlerei".

Das Trinken von Heilerde (2 mal tägl. 1 EL in ca. 100 ml Wasser einrühren) bindet Luft und kann die Gasmenge im Darm reduzieren. Da die Heilerde Toxine binden kann, welche durch den Fäulnis- und Gärungsprozess entstehen, bringt dies oft schnelle Abhilfe.

Ein Heilfasten kann sinnvoll sein, wenn im Nachhinein die Ernährungsgewohnheiten umgestellt werden.


Heilpflanzen

Tausendgüldenkraut
Hier sind in erster Linie Pflanzen mit einer karminativen (reinigend, blähungsvermeidend)und spasmolytischen (krampflösend) Wirkung angezeigt. Dazu zählen der Kümmel (Carum cavi), welcher zusätzlich noch eine magenstärkende Wirkung hat. Dieser kann als Tee, aber auch äußerlich als Öl (Einreiben der Magen-Darm-Gegend) verabreicht werden. Ebenso äußerlich als innerlich können der Fenchel (Foeniculum vulgare) und Anis (Pimpinella anisum) verwendet werden, der Fechel hat sogar noch eine beruhigende Wirkung, was sich zusätzlich positiv auf die Verdauungsstörungen auswirkt.

Kurkuma fördert den Gallenfluss und wirkt sich so auf die Fettverdauung positiv aus.
Bitterstoffe (wie z.B. Wermut, Scharfgarbe, Artischocken, Tausendgüldenkraut) fördern die Verdauung (vor allem die Fettverdauung) und regen die Darmtätigkeit an. Die Bitterstoffe sollten etwas vor den Mahlzeiten eingenommen werden, als eine Art "Aperitif" (lat. aperire = sich öffnen!). Bitterstoffe können auch gut mit in den Speiseplan eingebaut werden, z.B. Kräuterquark mit Basilikum, Thymian und Rosmarin; Chicorée-Salat, Rucola-Salat.


Zusammenfassung

Prinzipiell, außer es liegt eine schwere Grunderkrankung vor, kann man diesem unangenehmen "Leiden" gut Abhilfe schaffen. Erstmals sollte ausgeschlossen werden, dass eine Nahrungsmittelunverträglichkeit die Beschwerden hervorruft. Eine wichtige Maßnahme ist die Ernährungsumstellung. Außerdem sollte das Krankheitsbild "ganzheitlich" betrachtet werden, was heißt, sich seinen momentanen Lebensstil anzuschauen und zu überdenken. Hier kann man mit der Bachblüten-Therapie gute Erfolge erzielen. Weitere erfolgreiche naturheilkundliche Behandlungen sind z.B. die o.a. Schüssler-Salze, eine Fußreflexzonenmassage oder eine Darmsanierung.




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