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Schüssler Salze

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Homöopathie

Borreliose - Lyme-Borreliose



Sich von alten "Verschraubungen" lösen - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei einer "Borreliose" handelt es sich um eine Infektionskrankheit, ausgelöst durch das Bakterium "Borrelia burgdorferi". Die Übertragung erfolgt in der Regel durch einen Zeckenbiss (Gemeiner Holzbock/Ixodes ricinus). Genauer formuliert ritzt die Zecke mit ihren "Mundfortsätzen" ein kleines Loch in die Haut und schiebt ihren "Kopf", der mit Widerhaken versehen ist, hinein und verschließt dann das Loch mit ihrem "Leim", was letztendlich das Entfernen der Zecke beschwerlich macht.
Die Krankheitserreger, die Borrelien, werden erfahrungsgemäß erst nach ca. 8 Stunden "Saugzeit" der Zecke in die Wunde übertragen, da sich der Erreger im Verdauungsapparat der Zecke befindet.
Ein rasches Entfernen, am besten mit einer Zeckenzange oder ein Pinzette, mindert so die Gefahr an einer "Borreliose" zu erkranken!
Wichtig dabei ist den Zeckenkörper nicht zusammenzudrücken, damit keine Borrelien über die Wunde in den Körper gelangen!! Es sollte auch kein Öl oder ähnliches auf die Zecke gegeben werden, da dieses die Zecke zum Erbrechen bringt und auf diesem Weg die Erreger in die Wunde kommen.

Sind die Erreger in den Blutkreislauf gekommen, breiten diese sich nach der Infektion im gesamten Körper aus und können jede Körperregion (z. B. Gelenke, Nervensystem) befallen. Aber nicht jede Borrelien-Infizierung muss automatisch zu einer "Borreliose-Erkrankung" führen! Viele Infektionen verschwinden oft ohne jeglicher Therapie und Beschwerden.
Die Gefahr an einer "Lyme-Borreliose" zu erkranken, liegt nach einem Zeckenbiss bei ca. 30 % (genaue Zahlen liegen nicht vor).
Die Inkubationszeit liegt bei einigen Tagen bis hin zu einem Monat - typisch ist es, dass sich nach dem Zeckenbiss ein ca. handtellergroßer, rötlich-livider Hautauschlag, ringförmig ausbreitet (nimmt an Größe zu), zur Mitte hin blasser wird und nach außen wandert (sog. Wanderröte - Erythema migrans). Dies ist ein entschiedenes Symptom für eine "Borreliose" - aber Achtung! es kann auch eine "Borreliose-Erkrankung" ohne den Symptom einer "Wanderröte" vorliegen!!
Des Weiteren können im Erststadium Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, ggf. Fieber, allgemeine Schwäche und Lymphknotenschwellungen auftreten.

Löwenzahn
Wird die Infektion nicht frühzeitig erkannt und behandelt, (eine frühzeitige Antibiotika-Therapie kann nach momentanen schulmedizinischen Wissen für eine vollständige Ausheilung der Erkrankung sorgen!) können die Borrelien sich nach 2 - 3 Monaten im ganzen Körper über die Blut- und Lymphgefäße ausbreiten. Bevorzugte Bereiche sind die Gelenke, das Bindegewebe, Muskeln und Bänder, das Nervensystem, das Immunsystem und das Gehirn. Typisch (vor allem bei Kindern und jüngeren Erwachsenen) für den Übergang vom 1. in das 2. Stadium ist das "Borrelien-Lymphozytom" (eine Flüssigkeitsansammlung unter der Haut die sich an Hand von blauroten, knötchenartigen Schwellungen zeigt) - oft zu finden am Ohrläppchen.
Charakteristisch für das 2. Stadium sind lokal wechselnde Beschwerden sowie das "Bannwarth-Syndrom" (Neuroborreliose), entzündete Wurzeln des betroffenen Gehirnnervs führen dabei zu starken, stehenden Schmerzen, Gesichtslähmungen und Sehstörungen.
Ferner kann es zu Beeinträchtigungen im vegetativen Bereich, Herzbeschwerden und zu Sensibilitätsstörungen kommen.

Schreitet die "Borreliose" weiter fort, was auch durch eine erfolglose Behandlung der Fall sein kann, so geht die Erkrankung in das 3. Stadium über ("chronische Borreliose). Krankheitsschübe in unregelmäßigen Abständen (ggf. sogar nach jahreslanger Beschwerdefreiheit) gehen einher. Die "Borrelien" haben sich so im Organismus manifestiert, dass sie bei Erschöpfungszuständen des Körpers (ausgelöst durch grippale Infekte, Stress oder anderen Belastungen) wieder mit ihren typischen Symptomen (Müdigkeit, Erschöpfung, Nervenschmerzen, Gefäßentzündungen, Herzkrankheiten, Muskel- und Gliederschmerzen bis hin zu einer Meningitis) in Erscheinung treten. Eine Verschlechterung einer "chronischen Borreliose" ist möglich, was letztendlich bis zu einer Mulitsystemerkrankung führen kann.

Eine rechtzeitige Antibiotika-Behandlung, bei Beginn der Erkrankung, von ca. 2 - 3 Wochen kann einen weiteren schwereren Verlauf meistens stoppen, deshalb ist es unerlässlich nach einem Zeckenbiss schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen. Auch im 2. und 3. Stadium wird schulmedizinisch mit hochdosiertem Antibiotika therapiert, wobei ein erfolgreicher Heilverlauf in diesen Stadien immer seltener wird.

Naturheilkundlich kann sehr gut begleitend!! therapiert werden, da naturheilkundliche Maßnahmen sehr gute Möglichkeiten bieten das Immunsystem zu stärken. Schüssler Salze füllen mangelnde Mineralstoffspeicher auf und haben zugleich eine entgiftende und säureregulierende Wirkung, Bachblüten stärken die Psyche und den Geist und die Phytotherapie unterstützt die Ausleitungs- und Entgiftungsvorgänge des Körpers. Ernährungsumstellungen und entsprechende Entgiftungskuren stärken unser Immunsystem, was nach einer Antibiotika-Therapie eigentlich zu einer selbstverständlichen Vorkehrung gehören sollte!!


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum ist ein wichtiges Mineralsalz für den Zellaufbau, für die Knochenbildung und für die Regeneration des Muskelgewebes. Da bei einer "Borreliose" die Körpersubstanz generell geschwächt ist, ist eine längere Einnahme dieses Schüssler-Salzes empfehlenswert.
Einnahmeempfehlung: morgens 2 - 3 Salze im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz ist die Nr. 3 Ferrum Phosphoricum sollte so bald als möglich nach einem Zeckenbiss verabreicht werden. Als entzündungshemmendes Mittel kann es bei rechtzeitiger Einnahme dem Entzündungsprozess (der sog. Wanderröte) entgegenwirken (Achtung! Keine Wanderröte bedeutet aber nicht, dass keine Borrelien-Infektion stattgefunden hat!!) und der Eisenbestandteil dieses Schüssler-Salzes kann die Abwehrkräfte im Organismus stärken.
Im Anfangsstadium empfiehlt sich eine häufige Einnahme (über den Tag verteilt alle 30 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen). Zugleich ist es ratsam, in den ersten Tagen, auf die Bissstelle die Schüssler-Salbe Nr. 3 aufzutragen!

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum hat eine festigende und beruhigende Wirkung auf die Nervenzellen und gilt zudem als "das Schüssler-Salz" bei Erschöpfung, Niedergeschlagenheit und im Rahmen der Rekonvaleszenz.
Eine längere Einnahme ist ratsam - ideale Einnahmezeit: am Nachmittag

Das Schüssler-Salz ist die Nr. 7 Magnesium Phosphoricum ist ein weiteres bekanntes "Nervensalz". Es wirkt beruhigend und schmerzstillend, bei akuten Nervenschmerzen empfiehlt sich die Einnahme als "Heiße 7" (ca. 10 Stück des Schüssler-Salzes Nr. 7 in 1/8 Liter gekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken). Zusätzlich kann zur "Heißen 7" das Schüssler-Salz Nr. 3 gegeben werden, so dass sich der schmerzstillende Effekt noch verstärkt. Eine zusätzliche regelmäßige Einnahme ist zudem empfehlenswert.
Beste Einnahmezeit: in den Abendstunden, entweder als "Heiße 7" oder 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Ein Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt schwächt die Abwehrkräfte zusätzlich.
Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum hat eine regulierende Wirkung auf das Säureverhältnis um Organismus.
Einnahmeempfehlung: täglich abends 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Zur Unterstützung der Stoffwechselprozesse und der Ausscheidungsvorgänge ist das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum angesagt. Es hat eine entgiftende Wirkung und sorgt für einen effizienten Abbau der Gift- und Schlackenstoffe in unserem Körper.
Ideale Einnahmezeit: in den Vormittagsstunden


Bachblüten

Centaury
Besteht das Bedürfniss es allen Recht machen zu wollen, ist die Bachblüte Nr. 4 Centaury angezeigt. "Centraury" sorgt für den nötigen Mut "Nein" zusagen, so dass man nicht Gefahr läuft, sich von seinen Mitmenschen ausnutzen zu lassen (was im "Innersten" meist belastend wirkt). Zudem wird dadurch für eigene Interessen mehr Platz, was zu mehr Lebensfreunde und somit zu einem gefestigteren Immunsystem führt.

Entzündliche Prozesse und starke (Nerven)schmerzen werden der Bachblüte Nr. 15 Holly zugeordnet. Auf psychischer Ebene bestehen bei einer Erkrankung durch Borrelien oft stark verdrängte und tief in die Seele "eingeschraubte" (Borrelien schrauben sich durch ihre spiralförmige Form ebenso in unseren Organismus) unausgesprochene Konflikte und negative Gemütsbewegungen, die sich durch Aggressivität und anderen negativen Eigenschaften zeigen können.
"Holly" kann dabei helfen sich von diesen negativen Gefühlen zu befreien und sich von den im Körper angestauten "Toxikum" zu lösen.


Ernährung

Leinblüte
Ein übersäuertes Körpermilieu ist ein guter Nährboden um Erreger jeder Art die Chance zu geben unseren Körper bzw. unser Immunsystem zu schwächen.
Deshalb ist es für den Heilverlauf generell förderlich seinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot zu bringen.

Ein guter Einstieg ist das Entgiften durch ein mehrwöchiges Heilfasten (Basenfasten), was den Körper auch entsäuert, mit anschließender Ernährungsumstellung. Ist der Körper aufgrund der "Borreliose" stark geschwächt, ist von einer radikalen Fastenkur abzuraten und es sollte eine sanfte Umstellung der Ernährung (leichte vollwertige Kost, mit viel frischen, naturbelassenen Nahrungsmitteln auf mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt) erfolgen. Zur Stärkung des Immunsystems empfehlen sich im speziellen Karotten, Tomaten und Süßkartoffeln.
Zwiebelgewächse, wie z. B. Knoblauch Bärlauch und Lauch wird eine bakterienhemmender Effekt nachgesagt und tragen somit zur Besserung der Beschwerden bei.
Optimal ist es dabei ausreichend viel zu Trinken, da dies den Ausscheidungsprozess zusätzlich unterstützt.
Als Getränke empfehlen sich dabei kohlensäurefreies Wasser oder verdünnte Obstsäfte.
Auf Kaffee, zuckerhaltige Produkte (z. B. Limonade, Fruchtsaftgetränke, Cola), schwarzer Tee und Alkohol sollte erstmals verzichtet werden.
Prinzipiell gilt es auf sogenannte "säurebildende Nahrungsmittel" zu verzichten. Dazu zählen u.a. Produkte aus Weißmehl und Raffinade-Zucker, Fast-Food, Süßigkeiten, Konserven, Transfette und tierische Lebensmittel.
Optimal sind Lebensmittel wie frisches oder gedünstetes Gemüse, Obst, Vollkornprodukte (z. B. Dinkelmehl) und naturbelassene Pflanzenöle (z. B. Leinöl, Rapsöl, Hanföl, Walnussöl und Olivenöl).
Nach einer bzw. schon bereits während der Einnahme von Antibiotika ist es ratsam eine Darmsanierung nach Antibiotika durchzuführen, damit die Abwehrkräfte des Darms wieder reanimiert werden und so das Immunsystem wieder ordnungsgemäß seinen Aufgaben nachkommen kann.


Heilpflanzen

Kapuzinerkresse
Gute Erfahrungen zur Ausheilung der "Borreliose" wurden bisher mit der wilden Karde (Dipsacus fullonium) gemacht. Die Therapie mit dieser Heilpflanze kann begleitend zur Antibiotika-Behandlung oder im Nachhinein erfolgen. Sie kann als Tinktur (in Tropfenform) oder als Tee (1 TL der Wurzel mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen und kurz ziehen lassen) verabreicht werden. Eine mehrwöchige Einnahme ist empfehlenswert!
Um die Wirkung noch zu verstärken ist eine begleitende Einnahme einer Echinacea-Tinktur (Alternativ in Tablettenform) empfehlenswert, da diese Heilpflanze das Immunsystem zusätzlich stärkt.

Als pflanzliche Antibiotika gelten die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) und der Meerrettich (Armoracia rusticana), als Angocin Anti-Infekt erhältlich. Die enthaltenen Senföle wirken zum einen antibakteriell und zum anderen immunstärkend. Die Heilpflanzen können als Fertigpräparat in der Apotheke bezogen werden oder als Tee verabreicht werden.
Bei starken Kopfschmerzen können Meerrettich-Auflagen (im Nackenbereich) für Linderung sorgen. Hierzu frischen Meerrettich aufreiben und mit warmem Wasser verrühren. Die Meerrettich-Paste auf ein Tuch streichen und dieses ca. 15 Minuten auflegen.

Um die Entgiftungsvorgänge im Körper anzuregen und die Stoffwechseltätigkeit zu aktivieren, empfehlen sich folgende Heilpflanzen:

Löwenzahn regt den Stoffwechsel an und wirkt entgiftend
Der Löwenzahn (Taraxacum officiale) ist eine der wirksamsten Heilpflanzen um den Entgiftungsprozess anzuregen. Er unterstützt die Nieren bei der Ausscheidung von Giftstoffen, hilft der Leber und der Galle bei ihrer "Reinigungsarbeit" und hat dazu noch eine sehr erfrischende Wirkung.
Verabreichungsform: Tee oder Frischpflanzensaft

Die Brennnessel (Urticaceae) wirkt blutreinigend und entgiftend. Zudem erhöht sie die Harnmenge, was die Ausscheidung der Giftstoffe unterstützt.
Verabreichungsform: Tee

Das Veilchen (Violaceae) hat eine entgiftende und harntreibende Wirkung und zählt somit zu einer wichtigen Heilpflanze im Rahmen einer Entgiftungskur.
Verabreichungsform: Tee

Schadstoffausleitende und entzündungshemmende Wirkung hat die Schafgarbe (Achillea millefolium).
Verabreichungsform: Tee.


Zusammenfassung

Für eine erfolgreiche Behandlung einer "Borreliose" ist sowohl die Schulmedizin als auch die Naturheilkunde nötig. Beide Systeme können sich hier gut ergänzen, so dass der ganzheitliche Aspket letztendlich zum Erfolg führen kann.
Werden beide Wege kombiniert, kann der Körper die nötige Kraft und Energie entwickeln um mit den "Erregern" zurecht zu kommen. Nicht zu vergessen, ist die Betrachtung psychosomatischer Aspekte - die Verarbeitung von alten unterdrückten Konflikten und die Stärkung des eigenen Selbstvertrauens unterstützen den Heilverlauf zusätzlich.
Des Weiteren förderlich ist eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung an der frischen Luft, das Reduzieren von Stressfaktoren und ein "guter Umgang mit sich selbst". Immunschwächende Faktoren wie Rauchen und Alkohol sollten eingeschränkt oder am besten eliminiert werden!




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