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Schleimbeutelentzündung - Bursitis



Dem Körper Entspannung zukommen lassen - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Eine Entzündung des Schleimbeutels kann durch Verletzungen, Infektionen oder Dauerreizungen des entsprechenden Bereichs entstehen. Betroffen sind hauptsächlich die Schleimbeutel der Kniegelenke und des Ellenbogens.
Zu den Symptomen einer "akuten Schleimbeutelentzündung" zählen starke Schmerzen, das Hautareal über dem Schleimbeutel ist gerötet, warm und zudem geschwollen.
Bei einer "chronischen Schleimbeutelentzündung" handelt es sich um Rezidive bzw. um eine über Wochen andauernde Entzündung des Schleimbeutels.
Schulmedizinisch wird das betroffene Gelenk vorübergehend ruhiggestellt und mit entzündungshemmenden (nichtsteroidale) Medikamenten (oral als auch lokal) therapiert. Bei einer "chronischen Schleimbeutelentzündung" werden physikalische Anwendungen, Absaugung der Flüssigkeit aus dem Schleimbeutel oder in schweren Fällen die Entfernung des Schleimbeutels vorgenommen.
Naturheilkundliche Maßnahmen können die Beschwerden lindern und begleitend zur Schulmedizin gute Erfolge erzielen. Schüssler Salze können den Entzündungsprozess lindern, durch Heilpflanzen kann die Durchblutung verbessert werden und Bachblüten helfen den ganzheitlichen Aspekt der Erkrankung besser zu verstehen.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zählt mit seiner "entzündungshemmenden Kraft" bei einer "Schleimbeutelentzündung" zu einem der wichtigsten Schüssler-Salze.
Sofort bei den ersten Anzeichen einer Entzündung ist eine halbstündlich Einnahme von 2 - 3 Salzen empfehlenswert, ggf. kann so der Entzündungsverlauf von Beginn an gemindert werden. Im "akuten Zustand" kann durch eine häufige Gabe (alle 15 Minuten 2 - 3 Salze) für Schmerzlinderung gesorgt werden (wichtig ist, dass die Salze langsam im Mund aufgelöst werden!).

Hat sich die Entzündung bereits manifestiert, ist das Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium Chloratum zusätzlich angezeigt. Es hat eine abschwellende Wirkung und erleichtert den Abfluss der Gelenkflüssigkeit aus dem Schleimbeutel.
Auch hier empfiehlt sich im akuten Zustand eine häufige Einnahme (2 - 3 Salze je Stunde langsam im Mund zergehen lassen).

Zur Regulierung des Wasserhaushalts im Körper und zur Ausschwemmung der Flüssigkeit aus dem Schleimbeutel ist das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum angezeigt.
Im Akutfall ca. 10 Salze von "Natrium-Chloratum" in einem Glas mit abgekochtem Wasser auflösen und alle zwei Stunden jeweils 1 Glas davon langsam schluckweise trinken.
Vorbeugend empfiehlt sich eine tägliche Einnahme von 2 - 3 Salzen am besten in den Morgenstunden.

Eine Übersäuerung des Organismus begünstigt den Entzündungsprozess, deshalb ist bei einer "Schleimbeutelentzündung" die Einnahme des Schüssler-Salz Nr. 9 zusätzlich ratsam, da dieses den Säurehaushalt im Körper reguliert.
Um den Säurehaushalt dauerhaft positiv zu beeinflussen, ist eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum empfehlenswert.
Beste Einnahmezeit: abends (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Zum Abbau der Entzündungsstoffe kann das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Phosphoricum gute Dienste leisten.
Desweiteren hat es eine entwässernde Wirkung, was zudem der Schwellung und der Flüssigkeitsansammlung im Schleimbeutel entgegenwirkt.
Ideale Einnahmezeit: in den Vormittagsstunden

Das Schüssler-Salz-Nr. 11 Silicea unterstützt zusätzlich zur Gabe des Salzes Nr. 9 Natrium Phosphoricum den Abbau des Säureüberschusses. Achtung! Das Salz Nr. 11 sollte grundsätzlich nur zusammen mit dem Salz Nr. 9 (siehe oben) eingenommen werden, damit kein Säurestau im Körper entsteht.
Einnahmezeit: morgens, täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen.

Zur Intensivierung der anderen Schüssler-Salze oder bei einer Neigung zur Eiterbildung ist das Schüssler-Salz Nr. 12 Calcium Sulfuricum angesagt. Darüber hinaus fördert es zusätzlich die Reinigungs- und Ausscheidungsvorgänge im Organismus, was sich günstig auf den Genesungsprozess bei einer "Schleimbeutelentzündung" auswirkt.
Optimale Einnahmezeit: abends.


Bachblüten

Elm
Vor allem bei einer Überbeanspruchung ist die Bachblüte Nr. 11 Elm gefragt. Zusätzlich fördert des den verantwortungsvollen Umgang mit dem Körper, vor allem was Stress und Überarbeitung betreffen.

Organisch bezogen, zeigt die Bachblüte Nr. 15 Holly einen Tendenz zu Entzündungsprozessen im Körper. Insbesondere das Thema "Aggressivität" und "Gereiztheit" spielen bei der "Holly-Persönlichkeit" eine Rolle.
Die Blüte sorgt für mehr Ausgeglichenheit, stärkt das "Feingefühl" seinen Mitmenschen gegenüber und senkt so das Aggressionspotential, was sich letztendlich auch auf körperlicher Ebene auszahlt.

Bei übersteigertem Ehrgeiz bzw. bei einem äußert ausgeprägten Arbeitseifer ist die Bachblüte Nr. 22 Oak angezeigt. Die Bachblüte hilft dabei, die Kräfte besser einzuteilen und dem Körper und dem Geist "Pausen" einzugestehen.


Ernährung

Leinblüte
Zu meiden sind Lebensmittel mit Arachidonsäure, da diese die Entzündungsreaktion begünstigen. Hierzu zählen Fleisch, Wurst, Eier und Milchprodukte.
Positive Wirkung zeigen Lebensmittel mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen, wie z. B. Fisch, Walnüsse, Leinöl, Leinsamen und Vollkornprodukte. Bei der Qualität der Lebensmittel sollte auf frische Produkte aus möglichst schadstoffarmen Anbau (Biolebensmittel) geachtet werden.
Eine Heilfastenkur mit anschließender Ernährungsumstellung kann, vor allem bei einer "chronischen Schleimbeutelentzündung", den Heilerfolg sehr gut begünstigen.


Heilpflanzen

Johanniskraut, Hypericum
Entzündungshemmend wirkt die Arnika (Arnika montana), aber Achtung! diese Heilpflanze sollte nicht innerlich angewendet werden (Ausnahme: homöopathisch aufbereitet)!! - Bei einer "Schleimbeutelentzündung" empfiehlt es sich die betroffene Stelle mit einer Arnika-Tinktur einzureiben. Alternativ kann ein Quarkwickel, der mit einer Arnika-Tinktur getränkt ist, die Entzündung stoppen.
Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) hat eine schmerzlindernde Wirkung. Es empfiehlt sich mehrmals täglich die betroffene Stelle mit Johanniskrautöl einzureiben.
Zur entzündungshemmenden Wirkung und um den Stoffwechsel anzuregen kann folgende Teemischung gute Dienste erweisen:
20 g Brennessel (Urtica urens), 20 g Holunder (Sambucus nigra), 20 g Löwenzahn (Taraxacum officiale) und 20 g Stiefmütterchen (Viola tricolor). 1 TL der Mischung je Tasse mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Minuten ziehen lassen und 3mal täglich eine Tasse trinken.


Zusammenfassung

Ein Entzündungsgeschehen im Körper weist meist auf ein "Zuviel" hin. Hier kann es sich um starke Aggressionen oder um zu hohe körperliche und/oder geistige Belastungen handeln. Wichtig ist es dem Körper als auch der Seele Pausen zu gönnen, seine Grenzen zu kennen und lernen mit seinen Kräften "zu haushalten". Aggressionspotentiale sollten angesprochen bzw. gelöst werden.
Die Natur stellt als Hilfestellung zahlreiche Möglichkeiten (z. B. Heilpflanzen, Schüssler-Salze) zur Verfügung. Bachblüten können auf seelischer Ebene das "Umdenken" unterstützen und Schüssler-Salze bringen den Mineralstoffhaushalt wieder ins Lot.
Wenn zugleich eine entsprechende Umstellung der Lebensgewohnheiten erfolgt, kann eine "Schleimbeutelentzündung" vermieden bzw. gut ausgeheilt werden.




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