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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Candidose - Soor - Hefepilzinfektionen



Sich selbst und Andere akzeptieren - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Bei einer "Candidose" handelt es sich um eine Pilzinfektion der Haut und der Schleimhäute (Soor). Die Infektion tritt meist örtlich begrenzt auf und wird in den meisten Fällen durch den Hefepilz "Candida albicans" ausgelöst. Im besonderen Maße gefährdet sind Personen mit einem geschwächten Immunsystem (z. B. Tumorerkrankungen, Aids-Patienten, Diabetes Mellitus).
Arzneimittel (z. B. Antibiotika, Zytostatika, Cortison) die das Immunsystem schwächen, können ebenso für eine Candidose verantwortlich sein.
Eine Schwangerschaft, das Tragen von Zahnprothesen oder die Einnahme der Anti-Baby-Pille zählen zu weiteren möglichen Risikofaktoren.

Eine "Candidose" kann sich an unterschiedlichen Bereichen am bzw. im Körper bemerkbar machen. Bevorzugt werden Orte, die ein feuchtes Milieu aufweisen:

- Mundsoor
Das Auftreten von weißlichen, stippenförmigen Belägen, die mit einem Spatel abzutragen sind. Darunter erscheint eine gerötete, manchmal leicht blutende Schleimhaut. Dazu kommen - je nach Ausprägung - brennende, unangenehme Schmerzen im Mundraum und Mundgeruch. Auslöser kann eine Druckstelle einer Zahnprothese sein. Achtung! Es besteht Behandlungsverbot für Heilpraktiker!

- Auftreten auf der Haut (Dermatomykose)
Gerötete Hautareale mit Pustelbildung, verbunden mit Juckreiz und Entzündungen.
Betroffen sind der Bereich unter den Achselhöhlen, unter den Brüsten, in den Zehen- oder Fingerzwischenräumen.

- Vaginalsoor
Es besteht Scheidenausfluss und Juckreiz im Genitalbereich. Mögliche Auslösefaktoren "Anti-Baby-Pille", Schwangerschaft und Antibiotika-Behandlungen.
Achtung! Es besteht Behandlungsverbot für Heilpraktiker!

- Candida-Befall der Harnwege
Es kommt zu ähnlichen Symptomen wie bei einer "akuten Zystitis":
Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, Juckreiz, häufiger Harndrang, Krämpfe und in seltenen Fällen Fieber.

- Darmmykosen
Es kommt zu wässrigen Durchfällen, Bauchschmerzen, Blähungen und Juckreiz am After. Als Ursache zählt ein schwaches Immunsystem (z. B. AIDS-Patienten), Antibiotika-Behandlungen, ernährungsbedingt durch zu viel zuckerhaltige Speisen.

- Windeldermatitis
Es kommt zu gereizter, geröteter bis hin zu wunder Haut im Windelbereich, die durch Urin und Stuhl verursacht wird. Das "feuchte Milieu" innerhalb der Windel fördert die Anfälligkeit für Pilzerkrankungen. Das häufige Wechseln der Windel ist ratsam!

Kapuzinerkresse
Zur Diagnosesicherung werden Abstriche von der Haut, aus der Mundschleimhaut, der Vaginalschleimhaut und Urin- und Stuhluntersuchungen veranlasst.
Zum schulmedizinischen Behandlungsplan zählt das Beseitigen der Ursache ("feuchtes Milieu" vermeiden, Medikamente nach Rücksprache mit dem Arzt ändern bzw. absetzen, vorbeugende Hygienemaßnahmen z. B. Zahnbürste wechseln), die Behandlung oder das Einstellen der auslösenden Faktoren (z. B. Diabetes Mellitus) und die Gabe von Antimykotika (wie z.B. das natürliche Angocin® Anti-Infekt N bei Candidosen oder Nystatin).
Naturheilkundlich kann auch gut begleitend behandelt werden, Schüssler Salze stärken das Immunsystem, Bachblüten festigen das seelische Gleichgewicht und die Phytotherapie besitzt gute Heilpflanzen mit antimykotischen Eigenschaften.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum ist ein wichtiger Mineralstoff für die obere Schicht der Haut. Er stärkt die Hautoberfläche und macht sie so weniger anfälliger für das Eindringen von Candida-Pilzen.
Die beste Einnahmezeit ist nach 19.00 Uhr (2 - 3 Salze langsam auf der Zunge zergehen lassen)

Bei starker Rötung, gereizter Haut und begleitenden Entzündungen ist an das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zu denken. Zudem stärkt es die Abwehrkräfte, was den Körper widerstandsfähiger gegen Pilzinfektionen macht. Im akuten Stadium ist es ratsam alle 15 Minuten ca. 2 - 3 Salze einzunehmen. Ergänzend können die betroffenen Stellen direkt mit einem Schüssler-Salz-Brei betupft werden, dies fördert zusätzlich den Heilverlauf. (Achtung! Nicht bei offenen Wunden!)

Das Hauptmittel bei einer Pilzerkrankung ist das Schüssler-Salzr Nr. 5 Kalium Phosphoricum. Es Salz kräftigt das Gewebe und macht den Organismus resistenter gegen Pilzinfektionen. Hier empfiehlt sich sowohl die Einnahme des Salzes als auch eine Breiauflage auf die befallenen Körperstellen.
Ideale Einnahmezeit: in den Nachmittagsstunden

Ein wichtiges Mineralsalz zur Behandlung von Pilzerkrankungen ist das Schüssler-Salz Nr. 6 Kalium Sulfuricum. Es hat eine mildernde Wirkung, auf den meist mit einhergehenden Juckreiz bei einer "Candidose" und ist zudem ein bedeutender Mineralstoff für die Haut.
Sehr gute Wirkung zeigt es bei gleichzeitiger Einnahme des Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum, da dieses Salz generell die Ausleitung unterstützt und somit für eine bessere Entgiftung gesorgt wird.
Beste Einnahmezeit: in den frühen Abendstunden

Das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum ist zuständig für den Wasserhaushalt im Körper. Es bringt ein "feuchtes Milieu" wieder in die Balance und macht die Haut- bzw. Schleimhäute weniger angreifbar für Pilzinfektionen.
Die beste Einnahmezeit ist morgens.

Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum ist zuständig für ein gesundes Gleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt. Zudem forciert es die Stoffwechseltätigkeit, stabilisiert die Beschaffenheit der Haut- und Schleimhäute und mindert das Milieu für Pilzerkrankungen.
Die beste Zeit für die Einnahme ist nach 19.00 Uhr.

Das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum hat einen regulierenden Einfluss auf die Verdauungsorgane und sorgt so für ein gesundes "Milieu", so dass den Hefepilzen das Fundament entzogen wird.
Das Schüssler-Salz sollte in den Vormittagsstunden eingenommen werden (ca. 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Bei einer Darmmykose kann zusätzlich das Schüssler-Salz Nr. 23 Natrium Bicarbonicum gute Dienste leisten. Es begünstigt den Säuren-Basen-Haushalt, was letztendlich einer gesunden Darmflora zu Gute kommt.


Bachblüten

Centaury
Pilzerkrankungen werden u.a. der Bachblüte Nr. 4 Centaury zugeordnet. Das geschwächte Immunsystem spricht auf der ganzheitlichen Ebene für eine schwächliche Persönlichkeit mit Neigung zur Selbstaufgabe. "Centaury" unterstützt den Selbstfindungsprozess, stärkt das Selbstbewusstsein und die Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit.

Erkrankungen der Haut werden zudem der Bachblüte Nr. 10 Crab Apple zugeordnet. "Crab Apple" verstärkt die Reinigungskräfte im Körper und kann im seelischen Bereich dafür sorgen, dass die eigenen Makel aber auch die der Mitmenschen besser akzeptiert werden können.

Zur Stärkung der Abwehrkräfte kann die Bachblüte Nr. 13 Gorse beitragen. Ferner stärkt es die Akzeptanz der gegebenen Situation und sich selbst gegenüber.

Für mehr Ausgeglichenheit sorgt die Bachblüte Nr. 23 Olive. Organbezogen hat diese Bachblüte eine festigende Wirkung auf die Beschaffenheit der Haut- bzw. der Schleimhäute. Diese stabilisierende und kraftspendende Eigenschaft wirkt sich zugleich auf die seelischen Komponenten aus.


Ernährung

Knoblauch
Hefepilze lieben Zucker, deshalb sollte vorrangig über einen längeren Zeitraum auf Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel verzichtet werden bzw. diese sehr eingeschränkt verzehrt werden. Dies gilt ebenso für Weißmehlprodukte und süßes Obst.
Eine Umstellung auf eine ausgewogene ballaststoffreiche Vollwertkost begünstigt den Heilverlauf. Heilfastenkuren können sich sehr unangenehm mit erheblicher Zunahme der Beschwerden auswirken, da die Pilze beim Fasten anfangen können zu wuchern und ihre Fäden weit in die Peripherie wachsen lassen, um wieder mehr Nahrung zu erhalten.

Ungesüßter Joghurt mit lebenden Kulturen (Probiotika) als auch milchsauer vergorene Nahrungsmittel (z.B. Sauerkraut) sorgen für eine gesunde Darmflora und stärken dadurch die Abwehrkräfte des Organismus.

Eine pilztötende (antimykotische) Wirkung wird auch dem Knoblauch nachgesagt. Der enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Allicin sorgt für die Eliminierung der Hefepilze im Körper.

Immunstärkende Eigenschaften haben Nahrungsmittel mit hohem Vitamin-C-Gehalt. Hierzu zählen u.a. Zitrusfrüchte, Paprika, Tomaten, Kohlarten, und natürlich die Acerola-Kirsche.


Heilpflanzen

Kapuzinerkresse
Die Meerrettichwurzel zusammen mit dem Kapuzinerkressenkraut wirken stark hemmend auf den Candida Hefepilz. Beides kann man bequem in richtiger Dosierung, wie eingangs schon erwähnt, als Angocin® Anti-Infekt N einnehmen, zu bekommen in jeder Apotheke!

Auch eine starke anti-mykotische Wirkung wird dem Knoblauch (Allium sativum) nachgesagt. Die Verabreichungsmöglichkeiten sind vielseitig - er kann zu den Mahlzeiten gegeben werden (siehe Punkt Ernährung). Mullbinden können mit frisch gepressten Knoblauchsaft getränkt werden und diese dann auf die betroffenen Stellen aufgelegt werden. Alternativ kann der Knoblauch über Fertigpräparate zugeführt werden.

Die Eichenrinde (Quercus cortex) weist ebenso eine pilzabtötende Wirkung auf. Innerlich kann die Eichenrinde als Tee verabreicht werden, bei Mundsoor empfehlen sich Mundspülungen, bei Fußpilz Fußbäder auf Eichenrinden-Basis und bei Auftreten der Pilzerkrankung auf der Haut können Abwaschungen oder Vollbäder mit Eichenrinde gute Dienste leisten.


Zusammenfassung

Bei einer "Candidose" können naturheilkundliche Maßnahmen gute begleitende Hilfe zur Schulmedizin leisten. Ganzheitlich betrachtet spricht eine Pilzerkrankung für einen Mangel an Stärke und Festigkeit. Der Glauben an sich Selbst und an die eigenen Fähigkeiten ist eingeschränkt, was zu Schwäche und Kraftlosigkeit führt. Dies macht sich auch auf der körperlichen Ebene bemerkbar macht -> schwaches Immunsystem. Werden diese Komponenten gestärkt, wird das "Milieu" anders (besser) im Organismus und Pilzerkrankungen haben so weniger Chancen.
Ferner werden gute Erfahrungen mit einer Symbioselenkung gemacht. Hierbei werden dem Körper physiologische Bakterienstämme zugeführt, die eine gestörte Darmflora wieder regenerieren können. In den Apotheken werden zahlreiche gute Produkte zum Wiederaufbau der Darmschleimhaut angeboten, siehe unter Darmsanierung.




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