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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

COPD - Chronisch obstruktive Lungenerkrankung



Wieder "Leben" ins Leben lassen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Bei einer "COPD" (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) handelt es sich um eine chronische obstruktive Lungenerkrankung, die in den letzten Jahren immer häufiger diagnostiziert wird. "COPD" ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen der Lunge, die infolge einer Lungenschädigung Atemstörungen verursachen. ("obstruktive Bronchitis"/"Lungenemphysem").
Die Erkrankung setzt schleichend ein, beginnt meist erst ab dem 40. Lebensjahr und es kommt zu einem produktiven Husten der durch Rauchen, häufige Atemwegsinfektionen oder durch Luftverschmutzung verursacht wird. Genetische Faktoren zählen desweiteren als Auslösefaktoren.
Das Hauptsymptom ist der Husten, der zunächst nur gelegentlich auftritt (v.a. am Morgen), im Laufe der Zeit aber chronisch wird. Charakteristisch ist eine steigende Schleimbildung (gelb-grüner Auswurf). Im weiteren Verlauf kommt es zu Atemnot (v.a. in Belastungssituationen, z. B. beim täglichen Treppensteigen). Zu den weiteren Symptomen zählen trockene Rasselgeräusche, generelle Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Gewichtsverlust, Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression, Refluxbeschwerden, Brustschmerzen und Schwellungen der Knöchel.
Die Erkrankung wird in 4 Stadien unterteilt:

Stadium I:
Anfangsstadium - leicht eingeschränkte Lungenfunktion (Abweichung ca. 20 % vom Normalwert) - Symptome nur schwach
ausgeprägt, werden meist noch gar nicht bemerkt bzw. sind z. T. noch gar nicht vorhanden
Stadium II:
Mittelschwere COPD - eingeschränkte Lungenfunktion (Abweichung ca. 20 - 50 % vom Normalwert) - Zunahme von Husten, Auswurf und Kurzatmigkeit (wird aber meist nur beim Sport oder bei anderweitigen Anstrengungen bemerkt) - vor allem am Morgen treten die Symptome vermehrt auf

Stadium III:
Fortgeschrittene COPD - stark eingeschränkte Lungenfunktion (Abweichung ca. 50 - 70 % vom Normalwert) - die spezifischen Symptome (Husten mit Auswurf) sind bereits ausgeprägt vorhanden. Die Kurzatmigkeit tritt bereits bei kleineren Anstrengungen auf und weitere Symptome wie z. B. Erschöpfung und Kreislaufprobleme nehmen aufgrund der Sauerstoffunterversorgung zu.

Stadium IV:
Endstadium, sehr weit fortgeschrittene COPD - sehr stark eingeschränkte Lungenfunktion (Abweichung um mehr 70 % vom Normalwert) - durch die chronische Sauerstoffunterversorgung kommt es zusätzlich zu einer Herzschwäche (Cor Pulmonale), zu Knöchelschwellungen und zu einer schweren Atemnot (sogar im Sitzen), was zu einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustandes führt. Exazerbationen (Verschlechterungen) können lebensbedrohliche Ausmaße annehmen!

Der wichtigste Schritt im Rahmen der Therapie stellt das Ausschalten der schädigenden Faktoren, was in den meisten Fällen einen sofortigen Rauchstopp bedeutet (gilt auch für Passivraucher!) bzw. das Eliminieren/Meiden anderweitiger Belastungen (z. B. Abgase).
Medikamentös werden je nach Ausmaß (Stadium) der Beschwerden unterschiedliche Arzneimittel verordnet. Kombiniert werden hauptsächlich Bronchodilatatoren zur Erweiterung der Bronchien (z. B. Beta-2-Agonisten, Anticholinergika, Methylxanthine) und Kortison (zum Inhalieren).
Im fortgeschrittenem Stadium verbessern der Einsatz einer Sauerstofftherapie (Langzeittherapie) das Befinden der Patienten.
Desweiteren kann ein Luftreiniger für eine Entlastung sorgen. Leichte Bewegung (z. B. spezielles Training für Lungenpatienten), eine Atemphysiotherapie, eine Umstellung der Ernährung und viel Trinken (um den Schleim flüssig zu halten) fördern eine Verbesserung der Beschwerden.
Entsprechende Schutzimpfungen (z. B. Influenza, Pneumokokken) sind vorsorglich mit dem Arzt abzusprechen, da vor allem bei einer fortgeschrittenen COPD derartige Erkrankungen schlimme Folgen haben können.

Naturheilkundliche Maßnahmen bieten eine gute zusätzliche Hilfestellung und können so dem Fortschreiten der Erkrankung entgegentreten. Schüssler Salze haben einen positiven Einfluss auf die Schleimbildung, stärken das Immunsystem und können das Abhusten erleichtern. Bachblüten komplimentieren den ganzheitlichen Aspekt und helfen dabei seelische Blockaden zu lösen (z. B. sich dem Leben nicht verweigern). Die Phytotherapie hat z. B. mit dem Pestwurzelextrakt die Möglichkeit eine bronchienerweiternde Wirkung hervorzurufen.


Bachblüten

Die Bachblüte: Water Violet (Wasserfeder)
Zur Unterstützung der Reinigungsprozesse in den Atemwegen kann die Bachblüte Nr. 10 Crab Apple beitragen. Zusätzlich befreit "Crap Apple" im ganzheitlichen Sinne von seelisch angehäuftem Ballast.

Bei entzündlichen Vorgängen im Körper kann die Bachblüte Nr. 15 Holly für Linderung sorgen. "Holly" begünstigt zudem die Offenheit gegenüber seinen Mitmenschen, was letztendlich zu weniger Verbitterung führt.

Die Bachblüte Nr. 22 Oak ist dabei behilflich Altlasten "loszulassen". Was sich sowohl auf körperlichen als auch auf seelischen "Müll" bezieht.

Die Bach-Blüte Nr. 23 Olive ist "die Blüte der Schleimhäute", sie stärkt die Lungenschleimhaut und sorgt dafür, dass energetisch wieder ein Gleichgewicht hergestellt werden kann, was sich zusätzlich positiv auf der körperlichen Ebene bemerkbar macht.

Sitzt der Schleim besonders fest, kann die Blüte Nr. 27 Rock Water Erleichterung schaffen, da "Rock Water" sowohl den Schleim und auch die Gemütsebene "auflockern" kann.

Die Bachblüte Nr. 34 Water Violet wird organbogen den Lungenerkrankungen zugeordnet. "Water Violet" hat die Gabe Verhärtungen/Blockaden zu lösen, was sich sowohl auf der geistigen als auch auf der körperlichen Ebene bemerkbar macht.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium Chloratum ist ein wichtiger Mineralstoff für die Schleimdrüsen in den Atemwegen. Zudem gilt es als das Mittel der Schüssler-Salze, die dem Festsetzen einer Erkrankung im Organismus entgegentreten kann.
Einnahmeempfehlung: täglich 2 - 3 Salze in den Nachmittagsstunden langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 6 Kalium Sulfuricum ist angezeigt, wenn sich eine Erkrankung im Körper etabliert hat. Zudem ist es ein bedeutender Mineralstoff für den Sauerstofftransport im Körper. Empfehlenswert ist die gleichzeitige Einnahme des Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum, da dieses Schüssler-Salz die Ausleitung schädlicher Stoffen verbessert.
Beste Einnahmezeit:
Schüssler-Salz Nr. 6 in den frühen Abendstunden
Schüssler-Salz Nr. 10 in den Vormittagsstunden
jeweils 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen!

Die Nr. 7 Magnesium Phosphoricum wirkt sich entspannend und entkrampfend auf die Bronchialmuskulatur aus.
Einnahmeempfehlung: als "Heiße 7" - ca. 10 Stück der Nr. 7 in 1/8 Liter gekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise vor dem Einschlafen trinken

Das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum ist zuständig für den Flüssigkeitshaushalt im Körper und sorgt somit für eine ausreichende Befeuchtung in den Atemwegen.
Einnahmeempfehlung: täglich in den Morgenstunden 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz- Nr. 14 Kalium Bromatum hat eine entlastende Wirkung auf die Schleimhäute (Lungenschleimhaut) und lindert das Auftreten von Reizhusten.
Ideale Einnahmezeit: am frühen Abend (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 20 Kalium Sulfuricum Aluminium ist angezeigt bei Symptomen wie Krampfhusten und trockenem Reizhusten.
Einnahmeempfehlung: in den Morgenstunden 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Die Nr. 21 Zincum Chloratum unterstützt den Zellstoffwechsel, was sich generell positiv auf die Lungenschleimhaut auswirkt. Zudem hat es eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem.


Ernährung

Aus dem Wurzelstock der Pflanze wird das Kurkuma gewonnen. Hier: hochwertiges Kurkuma aus kbA.
Um die Atemwege bzw. die Lunge vor weiteren Schädigungen zu bewahren, ist es ratsam vermehrt Nahrungsmittel mit antioxidativen Eigenschaften zu sich zu nehmen, da diese die Lunge vor weiteren Angriffen mit freien Radikalen schützen können.
Obst, Gemüse, Sprossen, Salate, Wild-(Kräuter) und naturbelassene Öle und Fette sollten somit bevorzugt in den Speiseplan mit eingebaut werden.
Omega-3-Fettsäuren haben die Fähigkeit die Entzündungsbereitschaft des Körpers zu reduzieren. Fettreiche Kaltwasserfische (wie z.B. Thunfisch, Hering, Lachs und Sardinen), Hanf-, Lein-, Raps- und Krillöl sowie Walnüssen sind mit Omega-3- Fettsäuren angereichert und sollten deshalb regelmäßig verzehrt werden.

Zur Steigerung des Immunsystems kann der Mineralstoff Zink beitragen. Als gute Zinklieferanten gelten Fleisch, Eier und Käse (bevorzugt aus Bioqualität), Haferflocken, Bohnen, Kürbiskerne und Vollkornprodukte.

Entzündungshemmende Eigenschaften werden dem Gewürz Kurkuma (Gelbwurz) nachgesagt. Zudem wirkt es stimmungsaufhellend und antioxidativ.

Obendrein ist eine salzarme Kost zu bevorzugen, da zuviel Salz die Atmung erschweren kann.

Um eine Überlastung des Verdauungssystems (Blähungen, Völlegefühl) zu vermeiden, ist es ratsam mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zunehmen, da schwere und "gasbildende" Kost den Druck auf das Zwerchfell und die Atemwege verstärken.

Zur besseren Schleimlösung ist das Trinken von mind. 2 Liter pro Tag empfehlenswert (bevorzugt kohlensäurefreies Wasser, Kräutertees und verdünne Obstsäfte)


Heilpflanzen

Regelmäßige Salbenauflagen aus Kampfer (Cinnamomum camphora), Eukalyptus (Eucalyptus globulus), Menthol (Mentha), Fichte (Picea abies)und Koniferenöle können die Beschwerden lindern.
Verabreichung: Salben (Fertigprodukt), ätherische Öle und als Badezusatz

Schleimlösend und entspannend auf die Atemwege wirkt der Anis (Pimpinella anisum L.).
Verabreichung: als Tee (oder in einer Teemischung) und als ätherisches Öl

Stärkend, antiseptisch, schleimlösend und Auswurf fördernd wirkt zudem der Thymian (Thymus vulgaris).
Verabreichung: als Tee (oder in einer Teemischung), ätherisches Öl und als Badezusatz

Desweiteren hat der Ysop (Hyysopus officinalis) eine entzündungshemmende, schleimlösende und belebende Wirkung.
Verabreichung: Tee oder Tinktur

Bronchienerweiternd und stärkend wirkt die Pestwurz (Petasites officinalis).
Verabreichung: als Tee, Tinktur oder als Extrakt

Abwehrstärkend und immunstimulierend wirken der Sonnenhut (Echinacea angustifolia), der Lebensbaum (Thuja occidentalis) und der Propolis (Harz der Bienen).
Verabreichung: Fertigpräparate


Zusammenfassung

Was nimmt mir die Energie am Leben (sprich den Atem...)?
Neben dem Nikotinverzicht und dem Ausschalten anderer schädigender Faktoren sollte die geistig-seelische Ebene in den Therapieplan mit einbezogen werden. Die Bachblüten-Therapie hilft dabei Blockaden zu lösen und den Energiefluss wieder ins Laufen zu bringen.
Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Mediation und Entspannungsübungen lindern ferner die Beschwerden und können dem weiteren Verlauf der COPD entgegenwirken.




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