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Schüssler Salze

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Homöopathie

Divertikulitis

Sich von der "Vergangenheit" lossagen und harmonisch im "Jetzt" leben - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Bei einem "Divertikel" handelt es sich um eine Ausstülpung der Darmschleimhaut, hauptsächlich betroffen ist der Dickdarm in den Bereichen "Colon descendens" und im "Sigma". Hervorgerufen wird ein "Divertikel" durch eine Darmwandschwäche, die entweder konstitutionell vorhanden oder altersbedingt entstanden ist. Eine ballaststoffarme Kost, Übergewicht und Bewegungsmangel fördern die Entstehung eines "Divertikels".
Zudem wird zwischen einem "echten Divertikel" und einem "falschen Divertikel", auch "Pseudodivertikel" genannt, unterschieden. Bei einem "echten Divertikel" stülpt sich die gesamte Darmwand aus. Sie sind meist angeboren und treten in der Regeln nur einzeln auf (z. B. das "Meckel-Divertikel" im Dünndarm).
Bei einem "falsches Divertikel" treten nur die inneren Schichten der Darmwand (Mukosa und Submukosa) aus, sie bilden sich im Lauf der Zeit und treten vor allem an schwachen Stellen der Darmwand auf (z. B. an den Eintrittsstellen der Blutgefäße).
Die "falschen Divertikel" treten in der Regel in der Mehrzahl auf und werden als "Divertikulose" bezeichnet, die im Allgemeinen ohne Symptome verläuft.
Ab dem 40.Lebensjahr steigt die Tendenz der Entwicklung einer "Divertikulose". Durch Stuhlablagerungen in den "Divertikeln" können sich diese entzünden, was dann zu einer "Divertikulitis" führt.
Zu den Symptomen zählen krampfartige Schmerzen im Bereich des Unterbauches (hauptsächlich links), Verdauungsstörungen (Durchfall, aber auch Verstopfung und starke Blähungen), Verhärtungen im Bauchraum und Fieber. Da die Beschwerden einer "Blinddarmentzündung" ähneln, aber auf der linken Seite auftreten, wird auch von einer "Linksappendizitis" gesprochen.
Kommt es zu den o.a. Symptomen ist dringlich ein Arzt aufzusuchen, da sich aus einer "Divertikulitis" schwerwiegende Komplikationen ergeben können (z. B. Bauchfellentzündung, Darmdurchbruch)!! Zur Diagnosesicherung erfolgen eine Blutuntersuchung (CRP-Wert, Blutsenkung), eine Abdomen-Sonografie und eine Computertomographie (CT).
Besteht eine "leichte Divertikulitis" erfolgt gewöhnlich eine Antibiotika-Behandlung und eine vorübergehende Umstellung der Nahrung auf flüssige Kost (Astronautennahrung). Nach Besserung der Beschwerden kann dem Körper wieder eine "leichte Kost" zugeführt werden.
Bei einer "schweren Divertikulitis" ist eine stationäre Behandlung unumgänglich. Es erfolgt ebenso eine Antibiotika-Therapie mit Umstellung der Ernährung auf "flüssige Kost". Bei Bildung eines Abzess (Eiteransammlung) wird der Eiter durch einen Schlauch abgelassen.
Bei einem drastischen Verlauf einer "Divertikulitis" oder bei Komplikationen wird meist der entzündete Darmabschnitt entfernt, da sonst die Gefahr einer Bauchfellentzündung (Peritonitis) besteht.
Naturheilkundliche Maßnahmen können zur Vorbeugung, aber auch bei einer "leichten Divertikulitis" begleitend zu Schulmedizin eingesetzt werden. Schüssler Salze tragen zur Entgiftung und zur Stärkung der Darmwände bei, Bachblüten fördern das "Loslassen" sowohl von "seelischen Ramsch" als auch von "körperlichen Schutt", so dass die Entzündungsgefahr herabgesetzt wird.


Die Schüssler Salze Therapie:

Zur Festigung der Zellwände empfiehlt sich generell das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum. Da es sich um ein sehr langsam wirkendes Schüssler-Salz handelt, ist eine langfristige Einnahme (auch vorbeugend) ratsam!
Einnahmempfehlung: täglich, abends 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Um den Entzündungsprozess zu mildern bzw. zu stoppen ist an das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zu denken. Es sollte sofort bei den ersten Anzeichen verabreicht werden. Oft kann damit "Schlimmeres" verhindert werden. Es ist ratsam alle 30 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen zu lassen oder 10 Salze in 250 ml Wasser auflösen und alle 5 Minuten schluckweise davon zu trinken.

Ein wesentliches Salz zur Förderung des Heilverlaufes ist das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum. Es stärkt die Widerstandskräfte und unterstützt so den Genesungsverlauf.
Einnahmeempfehlung: in den frühen Nachmittagsstunden 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen
Bei Schlafstörungen sollte es ab dem späten Nachmittag nicht mehr eigenommen werden!

Das Schüssler-Salz Nr. 6 Kalium Sulfuricum hat ebenso eine lindernde Wirkung auf das Entzündungsgeschehen und wirkt sich obendrein positiv auf den Verdauungsprozess im Organismus aus. Zusätzlich befreit es den Körper von Stoffwechselschlacken.
Empfehlenswert ist die gleichzeitige Einnahme des Schüssler-Salz Nr. 10 , da dieses Salz die Ausleitung der schädlichen Stoffe ankurbelt und dadurch für eine bessere Entgiftung gesorgt wird.
Beste Einnahmezeit: in den frühen Abendstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Eine Übersäuerung des Organismus begünstigt die Entzündungsbereitschaft im Körper, deshalb ist bei einer "Divertikulitis" die Einnahme des Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum zusätzlich ratsam, da dieses den Säurehaushalt im Körper reguliert.
Um den Säurehaushalt dauerhaft positiv zu beeinflussen, ist eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum empfehlenswert.
Beste Einnahmezeit: abends (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Geht eine "Divertikulitis" mit einer Abzessbildung einher, kann zusätzlich zur schulmedizinischen Therapie das Schüssler-Salz- Nr. 11 Silicea den Abtransport des Eiters mit ankurbeln.
Achtung! Das Salz Nr. 11 ist immer nur zusammen mit dem Schüssler-Salz Nr.9 einzunehmen, da andernfalls die freigesetzte Säure nicht ordentlich abgebaut wird und es zu weiteren säurebedingten Erkrankungen kommen kann.
Ideale Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)


Bachblüten

Impatiens (Springkraut) ist eines der 5 in Rescue enthalten Bachblüten
Bei einer Neigung zu Darmerkrankungen ist an die Bachblüte Nr. 1 Agrimony zu denken. Vor allem bei Patienten die ihre Sorgen gerne überspielen und verdrängen, kann sich der "ganze Kummer" auf den Darm schlagen. "Agrimony" schafft "Innere Ruhe" und sorgt für Beruhigung und Ausgleich, so dass sich Zeit findet über Probleme nachzudenken, Unstimmigkeiten anzusprechen und diese zu lösen.

Kommt es wiederholt zu einer "Divertikulitis" kann die Bachblüte Nr. 7 Chestnut Bud diesem entgegenwirken. "Chestnut Bud" hilft dabei sich von alten Gewohnheiten zu lösen und gibt Zuversicht, dass "neue Wege" positive Wendungen herbeiführen können.

Schmerzen, die durch entzündliche Vorgänge im Körper verursacht werden, können mit der Bachblüte Nr. 15 Holly gelindert werden. Zudem ist die Bachblüte "Holly" angezeigt bei Erkrankungen die mit krampfartigen bzw. kolikartigen Beschwerden einhergehen.

Bei starken Schmerzen kann die Bachblütenmischung Rescue-Remedy Erleichterung bringen.
Iim Akutfall alle 15 Minuten 4 - 5 Tropfen auf die Zunge tröpfeln!


Ernährung

Feigen im Feigenbaum
Um die Entzündungsbereitschaft eines Divertikels zu reduzieren, ist eine erhöhte Aufnahme von Ballaststoffen ratsam. Die Steigerung der Ballaststoffe im Speiseplan sollte langsam erhöht werden, da ansonsten eine vermehrte Gasbildung im Darm entsteht und dies mit einem unnötigen "Druck" im Darmbereich einhergeht!
Ballaststoffreiche Kost besteht u.a. aus Vollkornprodukten (Brot, Nudeln), Obst (Äpfeln, Pflaumen, Birnen) und Gemüse (Kartoffeln, Salate, Tomaten, Brokkoli, Paprika), Leinsamen (geschrotet) und Haferkleie. Wichtig dabei ist, dass ausreichend getrunken wird (mind. 2 - 3 Liter Wasser pro Tag).
Achtung! Ballaststoffe und wenig Flüssigkeit führen zu einer Obstipation (Verstopfung)!
Ideal ist es den Tag mit einem Glas "heißen Wasser" und einem Müsli oder Frischkornbrei zu starten.
Verdauungsfördernd sind zudem milchsaueres Gemüse, Weizenkleie und Feigen.
Verzichtet werden sollte auf Fleisch, Wurst, Süßigkeiten, Fertiggerichte und mit Kohlensäure angereicherte Getränke!
Eine Heilfastenkur mit anschließender Ernährungsumstellung bietet eine gute "Divertikulitis-Prophylaxe"!

Anders verhält es sich bei einer akuten "Divertikulitis". Hier ist in den ersten Tagen ein Nahrungsverzicht und eine Umstellung auf flüssige Kost (Astronautennahrung) notwendig (ärztliche Therapie unumgänglich!)
In der nächsten Phase erfolgt eine leicht Aufbaukost (z. B. Gemüsebrühe, Zwieback, fettarmer Joghurt, püriertes Obst). Ist die Entzündung abgeheilt, empfiehlt es sich in langsamen Schritten die Ernährungsgewohnheiten auf eine frischkosthaltige Vollwertkost umzustellen.
Kleine, mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt, langsames Essen und ausreichendes Kauen sind zudem zur Vorbeugung empfehlenswert!


Heilpflanzen

Weihrauch, ein Gummiharz des Weihrauchbaumes
Entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt die Kamille (Chamomilla recutita).
Verabreichung: mehrmals über den Tag verteilt 1 Tasse Kamillentee

Der Weihrauch (Boswellia serrata) wirkt ebenso entzündungshemmend.
Verabreichung: in Kapselform

Gerbstoffhaltige Heilpflanzen wie z.B. die Eichenrinde (Quercus robur) und Heidelbeeren haben in Maßen zugeführt eine positive Wirkung auf die Darmschleimhaut. Zudem wurden gute Heilerfolge bei Entzündungen der Schleimhaut beobachtet.


Zusammenfassung

Bei einer akuten "Divertikulitis" ist eine schulmedizinische Behandlung absolut notwendig!
Alternative Heilmethoden können die Beschwerden lindern und den Heilverlauf beschleunigen. Zur Vorbeugung und für eine gesunde Darmflora sollten vor allem im Rahmen der Ernährung auf die o.a. Punkte geachtet werden.
Der Ganzheitlichkeit zu Gute ist es ratsam sowohl den Druck im Darm als auch im seelischen Bereich in Balance zu halten! D.h. "altes was auf die Seele drückt, sollte verarbeitet werden und abgeschlossen werden...




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