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Beschwerden-
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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Ekzem - Juckflechte


Sich in seiner Haut wohlfühlen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Als "Ekzem" bezeichnet man unterschiedliche, nicht-infektiöse, entzündliche Hauterkrankungen die in der Regel mit einem Juckreiz verbunden sind. Charakteristisch ist eine Hautrötung, eine Bläschenbildung, das Nässen der Haut und die Bildung von Schuppen und Krusten.

Unterteilung der Grundtypen eines Ekzems:
- Atopisches Ekzem (z. b. Neurodermitis)
- Allergisches Kontaktekzem (Ekzem wird durch ein Kontaktallergen ausgelöst)
- Toxisches Kontaktekzem (Ekzem wird ausgelöst durch Noxen, z. B. Säuren, Putzmittel, Konservierungsmittel)

Charakteristisch ist im Rahmen der Symptomatik, dass meist ein wesensgemäßer Ablauf der Symptome vonstattengeht, egal um welchen "Ekzem-Typ" es sich handelt:

Es beginnt mit dem "Akuten Stadium" - beginnend mit einer leichten Rötung der betroffenen Hautstelle, verstärkt sich die Reaktion kommt es zur Bläschenbildung (gefüllt mit Flüssigkeit) und Juckreiz. Nach dem Aufbrechen der Bläschen setzt der Heilungsprozess mit der Neigung zur Krusten- und Schuppenbildung ein.
Im Idealfall bleibt es bei einer einmaligen "Ekzembildung" und ein weiterer "Schub" bleibt aus.

Treten die Symptome wiederholt auf oder kommt es zu einer permanenten Ekzembildung chronifiziert sich das "Ekzem". Durch die juckreizbedingten Kratzspuren und der andauernden Hautschädigung wird sich die Beschaffenheit der Haut simplifizieren und es besteht die Gefahr des Übergangs zu einer Haut- bzw. Knötchenflechte (Licheninfektion).
Zu den Komplikationen im Rahmen eines "Ekzems" zählt eine Sub-Infektion mit Viren (z. B. Herpes-simplex-Viren) und Bakterien.

Schulmedizinisch wird je nach Intensität des "Ekzems" mit Kortison und anderen entzündungshemmenden und juckreizlinderden Präparaten behandelt.
Alternative Möglichkeiten unterstützen den ganzheitlichen Aspekt und fördern die Entgiftungsprozesse im Körper. Schüssler Salze stabilisieren die Abwehrkräfte und die Hautbeschaffenheit, Bachblüten gehen auf die seelischen Hintergründe ein und die Phytotherapie bietet im Rahmen ihrer Heilpflanzen juckreiz- und entzündungshemmende Hilfestellung.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum ist angezeigt, wenn aufgrund einer Chronifizierung die Hautbeschaffenheit ramponiert ist. Es macht die Haut wieder elastischer und fördert so die Widerstandskräfte. Es empfiehlt sich mehrmals täglich die Schüssler-Salbe Nr. 1 auf die erkrankte Haut aufzutragen und die entsprechenden Salze (3 x tägl. 2 - 3 Stück langsam im Mund zergehen lassen). Da es sich um ein langsam wirkendes Salz handelt, ist eine längere Einnahmedauer erforderlich.
Auch als Prophylaxe bei einer Neigung zur "Ekzembildung" ist dieses Schüssler-Salz zu empfehlen!

Kommt es zu Juckreiz und zu Entzündungsreaktionen ist an das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zu denken. Er wirkt sowohl juckreiz- als auch entzündungslindernd.
Besteht ein starker Juckreiz ist die Einnahme der Salze im 15-Minuten-Takt sinnvoll!

Da eine Erkrankung der Haut häufig im Zusammenhang mit einer "Befreiungsaktion" des Körpers steht, ist es förderlich den Entgiftungsprozess im Körper zu unterstützen. Hier kann das Schüssler-Salz Nr. 6 Kalium Sulfuricum Beihilfe leisten. Es intensiviert die Tätigkeit der Leber und sorgt so für eine ausgeglichenere Stoffwechselarbeit und einem besserem Abbau von "belastenden Stoffen".
Nahezulegen ist dazu die parallel verlaufende Einnahme des Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum, da dieses Salz die Ausleitung der "schädlichen Substanzen" ankurbelt und dadurch für eine noch bessere Entgiftung gesorgt wird.
Beste Einnahmezeit: in den frühen Abendstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Ein Säureüberschuss im Organismus kann für das Auftreten eines "Ekzems" mit verantwortlich sein (vor allem beim "Atopischen Ekzem" und beim "Allergischen Kontaktekzem").
Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum hat eine neutralisierende Wirkung auf die Säuren und fördert damit den Abbau von angestauter Säure in unserem Körper.
Um den Säurehaushalt dauerhaft positiv zu beeinflussen, ist eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum anzuraten.
Beste Einnahmezeit: in den Abendstunden 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea ist zusätzlich zur Säurereduzierung sinnvoll. Sollte aber, um keinen Säurestau zu verursachen, immer nur gemeinsam mit dem Schüssler-Salz Nr. 9 verabreicht werden. Zudem beruhigt "Silicea" das entzündete Gewebe, stärkt die Hautbeschaffenheit und unterstützt so den Heilverlauf.
Ideale Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Ein weiteres interessantes Schüssler-Salz für die Haut ist das Salz Nr. 12 Calcium Sulfuricum, da es die Entgiftungsprozesse ankurbelt und die Stoffwechselfunktionen positiv unterstützt.

Bei einem "nässenden Ekzem" sollte auch an das Schüssler-Salz Nr. 21 Zincum Chloratum gedacht werden. Es regt die Stoffwechseltätigkeit an und pusht das Immunsystem, was den Heilverlauf beschleunigen kann.


Bachblüten

Water violet, Wasserfeder
Bei einem Entzündungsgeschehen im Körper kann die Bachblüte Nr. 6 Cherry Plum für Linderung sorgen. "Cherry-Plum" reduziert den "Überdruck" und sorgt so sowohl auf körperlicher aber auch im emotionalen Bereich für mehr Ausgeglichenheit.

Hauterkrankungen werden u.a. der Bachblüte Nr. 10 Crab Apple zugeordnet. "Crab Apple" fördert die Entgiftungsvorgänge im Körper und im seelischen Bereich sorgt "Crab Apple" dafür, dass die eigenen Schwächen und auch die der Mitmenschen besser akzeptiert werden können.

Die Bachblüte Nr. 15 Holly ist den "Entzündungsprozessen" zugeordnet. "Holly" fördert auf emotionaler Ebene die Offenheit gegenüber seinen Mitmenschen, so das vorhandener Kummer leichter ausgesprochen und angesprochen werden kann.

Für "Entspannung" sorgt die Bachblüte Nr. 23 Olive. Organbezogen hat "Olive" einen stabilisierenden Einfluss auf die Hautbeschaffenheit.

Wird das "Ekzem" durch eine allergischer Reaktion hervorgerufen, ist an die Bachblüte Nr. 24 Pine zu denken. "Pine" sorgt für mehr Ausdauer und Konsequenz, was sich ganzheitlich betrachtet gut auf den Heilungsprozess auswirkt.

Die Bachblüte Nr. 34 Water Violet ist ebenfalls symptombezogen angezeigt, wenn eine Hauterkrankung vorliegt. Obendrein hilft "Water Violet" dabei sich aus der eigenen Isolation zu lösen und unterstützt die Fähigkeit leichter auf andere Menschen zuzugehen.


Ernährung

Kokosöl wird aus Nüssen der Palmen gemacht
Spielt ein Allergen als Auslöser für das "Ekzem" ein Rolle, ist es ratsam darauf zu achten, welche Lebensmittel im Zusammenhang mit der "Ekzembildung" stehen können. Ein Ernährungstagebuch kann dabei hilfreich sein - dies empfiehlt sich auch beim "Atopischen Ekzem".
Vor allem auf Nahrungsmittel wie Nüsse, Milch, Fisch, Schweinefleisch, Süßigkeiten, Zitrusfrüchte, scharfe Gewürze ist zu achten. Die Zutatenliste - insbesondere bei Fertiggerichten - sollte grundsätzlich beachtet werden, da Lebensmittelzusatzstoffe im Verdacht stehen allergische Reaktionen hervorzurufen.

Kokosöl dringt gut in die Hautschichten ein, so dass die im Kokosöl entahltene antibakteriell wirkende Laurinsäure ihre Wirkungen gut entfalten kann.

Eine Umstellung der Ernährung in Richtung frischer Vollwerternährung mit viel Obst und Gemüse ist vorteilhaft. Nahrungsmittel mit einem hohen Vitamin-A, -C,Vitamin D und -E Gehalt und einem hohen Anteil an Antioxidantien fördern die Genesung, beugen einer wiederholten Ekzembildung vor und lindern das Austrocknen der Haut.
Speziell das "Beta-Karotin" (Vorstufe von Vitamin A) macht die Haut widerstandsfähiger und schützt zugleich vor der schädlichen Wirkung der "freien Radikalen".

Ein häufiger Fleischkonsum dagegen begünstigt die Entzündungsbereitschaft des Körpers, folglich sollte dieser erheblich reduziert bzw. vorübergehend gestrichen werden.
Ideal sind fettreicher Fisch oder Meeresfrüchte, da diese entzündungshemmende Substanzen enthalten und so dem Entzündungsgeschehen entgegenwirken können.
Förderlich sind außerdem Lebensmittel mit einem hohem Zink-Gehalt (z.B. Geflügel -aus artgerechter Haltung!- , Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte).

Generell ist der Verzicht auf Alkohol, Kaffee und starken Gewürzen ratsam!
Sehr gute Erfahrungen werden im Rahmen einer Heilfastenkur/Basenfasten-Kur mit einer anschließenden Ernährungsumstellung gemacht.

Hamamelis

Heilpflanzen

Die Zaubernuss (Hamamelis) kann bei einem "nässenden Ekzem" Linderung schaffen. Durch seine adstringierende und entzündungshemmende Wirkung fördert es die Heilung des erkrankten Hautareals.
Verabreichung: als Salbe oder Tinktur

Die Ballonrebe (Cardiospermum halicacabum) lindert Juckreiz und wirkt zudem anti-ekzematös und feuchtigkeitsspendend.
Verabreichung: als Fertigpräparat, Salbe oder als Tinktur

Bei Hautrötung und starker Trockenheit der Haut (Schuppenbildung) sollte an die Nachtkerze (Oenothera biennis) gedacht werden. Die enthaltene "gamma-Linolensäure" wirkt entzündungshemmend und besänftigend.
Verabreichung: Kapseln (innerlich) und äußerlich als Creme


Zusammenfassung

Was lässt einem förmlich "aus der Haut fahren"? Wie wissenschaftlich mittlerweile bewiesen, besteht in den meisten Fällen bei einer "krankhaften Hauterscheinungen" ein Bezug zur emotionalen Ebene, dem endlich die notwendige Aufmerksamkeit zugeteilt werden sollte!!
Unterdrückte psychische Last - plobbt buchstäblich - auf unserer äußeren Hülle auf und schreit stumm "Hallo - ändere etwas - es reicht!"
Bachblüten helfen dabei die vegetativen Blockaden auszuheben und sich seinen Problemen zu stellen bzw. diese aufzuarbeiten und notwendige Änderungen durchzuführen.
Eine alleinige Symptombehandlung führt oft nur zu einem vorübergehenden Heilungserfolg. Oft werden die Hauterscheinungen nur unterdrückt und zeigen sich wiederum an einer anderen Stelle oder äußern sich über andere Organe (z.B. Asthma).
Darüberhinaus sind regelmäßige Entspannungsübungen und "seelische Streicheleinheiten" (z.B. sich selber schöne Momente schenken) heilungsfördernd.




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