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Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Endometriose



Mit naturheilkundlicher Hilfe (z.B. mit Schüssler-Salzen) die Weiblichkeit annehmen und genießen


Bei einer Endometriose (gr. endo=innen; gr. metra=Gebärmutter) handelt es um eine chronische, schmerzhafte, aber gutartige Erkrankung bei Frauen. Auslöser der Beschwerden ist die Gebärmutterschleimhaut, welche sich außerhalb der Gebärmutterhöhle befindet. Die Gebärmutterschleimhaut wandert pathologisch (krankhaft) aus der Gebärmutter, z.B. in die Eileiter, Eierstöcke und weitere benachbarte Organe im unteren Bauch- und Beckenraum.

Die Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologische Erkrankung unserer Zeit. Das Haupterkrankungsalter liegt zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr.
Die Symptome zeigen sich meist bei Beginn der monatlichen Regelblutung bzw. mit deren Zyklus. Es kommt zu krampfhaften, sehr schmerzhaften Unterleibsschmerzen, die in den Bauch- und Rückenbereich ausstrahlen können. Als weitere Beschwerden können auftreten:
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Makrohämaturie (sichtbares Blut im Urin), Schmerzen beim Harnlassen und beim Stuhlgang. Wenn bereits starke Verwachsungen durch die Endometriose vorhanden sind, besteht oft ein "Dauerschmerz". Die Endometriose kann Ursache für eine Unfruchtbarkeit sein.

Anfangs und bei leichtem Beschwerdebild wird meist hormonell (Pille) therapiert. Bei stärkeren Beschwerden werden die Endometrioseherde im Rahmen einer OP entfernt, vor allem bei Verlegung der Eileiter. Sobald die Menopause eintritt, verschwinden die Symptome, da sich die hormonelle Lage ändert.
Eine naturheilkundliche Behandlung weist durchaus positive Ergebnisse auf. Die Stärkung der Selbstheilungskräfte (z.B. mit den Schüssler-Salzen), die Regulation des Hormonhaushalt mit Heilpflanzen und eine zusätzliche Therapie auf der psychosomatischen Ebene (unterstützt z.B. mit den Bachblüten) können das Beschwerdebild lindern und zu mehr Akzeptanz des "Weiblichen" führen, so dass die Gebärmutterschleimhaut wieder in ihrer "Höhle" bleibt und "frau" mit dem monatlichen "Dilemma" der Regelblutung besser leben kann.


Die Schüssler Salze Therapie:

Bei starken Schmerzen und Krämpfen helfen die Salze Nr. 2 Calcium Phosphoricum und die Nr. 7 Magnesium Phosphoricum. Beide Salze wirken wärmend und beruhigend, was sich auf die Unterleibsmuskulatur schmerzlindernd auswirkt.
Die Nr. 7 sollte als "Heiße 7" eingenommen werden (die Mischung wird wie folgt zubereitet: ca. 10 Stück der genannten Schüssler Salze in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen). Zusätzlich kann man die Wirkung noch verstärken, indem man die Salbe des Salzes Nr. 7 bei akuten Beschwerden auf den betroffen Unterleibsbereich aufträgt und sanft einmassiert.

Die Nr. 4 Kalium Chloratum ist das Salz der Schleimhäute. Es stärkt die Gebärmutterschleimhaut in ihrer Beschaffenheit und stabilisiert deren Funktion.

Häufig liegt bei einer Endometriose ein gestörter Säure- und Fettstoffwechsel vor. Das Schüssler-Salz-Nr. 9 Natrium Phosphoricum reguliert den Säurehaushalt und den Fettstoffwechsel.

Ebenso säureabbauend wirkt sich das Salz Nr. 11 Silicea aus. Dieses Salz setzt die gebundene Säure frei, deshalb ist es wichtig bei der Einnahme der Nr. 11 zusätzlich die o.a. Nr. 9 einzunehmen, damit die Säure von Organismus entsprechend abgebaut werden kann!

Die Nr. 25 Aurum chloratum natronatum reguliert alles "Rhythmische" im Organismus und ist somit das "Salz", wenn es sich um Menstruationsbeschwerden bzw. Erkrankungen im Rahmen der Regelblutung handelt.


Bachblüten

Beech
Bei einer Neigung zu Krämpfen bringt die Bachblüte Nr. 15 Holly Erleichterung. Außerdem fördert sie das "Emotionale" und lockert so die Gefühlsebene auf, wenn diese zu sehr ignoriert wird.

Beech, die Blüte Nr. 3, lässt einem auf der mentalen Ebene toleranter werden, was sich auch im Rahmen der Menstruationsbeschwerden "durch das Loslassen von starren Mustern und Ansichten" positiv bemerkbar machen kann ("Muskulaturauflockernd").

Oft besteht bei einer Endometeriose "Energiemangel" im Unterleib. Um diese zu stärken, vor allem bei sehr überarbeiteten Frauen, die oft freudlos den Alltag meistern, ist unter den Bachblüten die Blüte Nr. 23 Olive angebracht. Sie läßt die Energie wieder besser fliesen, hilft beim Aufladen der "Batterien" und lässt so wieder mehr Freude ins Leben.

Die Blüte Nr. 22 Oak ist die Blüte der "Kämpfer und Arbeitstiere". Frauen, die diese Bachblüte benötigen versuchen oft ihre Menstruation zu verdrängen, damit die "Pflichterfüllung Arbeit" nicht darunter leidet. Der weibliche Zyklus läßt sich aber nur schwer ignorieren und "meldet sich so durch Menstruationsbeschwerden zu Wort".

Eine weitere Blüte kann bei dem Krankheitsbild "Endometeriose" eine Rolle spielen, und zwar dann, wenn sich die Frau zu sehr unterordnet, sich durch ihre Gutwilligkeit ausnützen lässt und aus Furcht vor Verantwortung versäumt ihr "eigenes Leben" zu leben. Dann ist die Blüte Nr. 4 Centraury angebracht. Sie hilft diesen Frauen dabei ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln, mal "Nein" zu sagen und ihren eigenen Weg zu finden. Diese "eigenen Weg" schaffte bisher meist nur die "Gebärmutterschleimhaut" im Unterleib!


Ernährung

Generell wurde festgestellt, dass sich eine "gesunde Ernährung" positiv auf das Endometriose-Bild auswirkt. Vor allem Zucker, weißes Mehl, rotes Fleisch, Milchprodukte und histaminhaltige Lebensmittel (z.B. Rotwein, Geräuchertes, viele Fischprodukte, Bier) sollten gemieden werden.
Speisen mit gesättigten Fettsäuren sollten ausgetauscht werden mit Mahlzeiten, die mit ungesättigten Fettsäuren angereichert sind. Auf dem Speiseplan sollte mehr "frisch zubereitete Kost" stehen, als industrielle "Fertiggerichte".
Zink und Selen wirken entzündungshemmend und sollten bei der Lebensmittelwahl mit berücksichtigt werden. Man findet diese Mineralstoffe vor allem im Getreide (Vollkornprodukte). Die dort enthaltenen Ballaststoffe regulieren obendrein die Darmfunktion.
Außerdem ist nahezulegen, dass ein regelmäßiger "Rhythmus" wichtig für das Krankheitsbild ist. Darauf sollte auch bei der Einnahme der Mahlzeiten geachtet werden. Regelmäßige und in Ruhe eingenommene Mahlzeiten bringen insgesamt eine Stabilität in den Organismus, was bei der Endometriose ein wichtiger Faktor ist.
Einige Gaben Leinsamen über den Tag verteilt, beruhigen die Gebärmutterschleimhaut und unterstützen ebenso die benachbarte Verdauungsregion.
Es ist zu beachten, dass bei einer ballaststoffreichen Kost und bei der Einnahme von Leinsamen wichtig ist, viel zu trinken (mind. 2 - 3 Liter/Tag), damit die Ballaststoffe ordentlich aufquellen können und damit durch den Verzehr dieser keine Verstopfung eintritt.


Heilpflanzen

Mistel
Himbeerblättertee (Rubi idai folium) löst Verkrampfungen und stärkt die Gebärmutterschleimhaut und die benachbarte Beckenmuskulatur.

Der Frauenmantel (Alchemilla vulg.) wirkt ebenso krampflösend und hat zusätzlich durch seine enthaltenen Pflanzenhormone eine ausgleichende Wirkung auf den weiblichen Zyklus.

Als schmerzstillende und beruhigende Heilkräuter gelten die Melisse (Melissa officinalis) und das Gänsefingerkraut (Potentilla anserina). Das Gänsefingerkraut hat auch noch eine blutstillende Wirkung (bei sehr starker Monatsblutung).

Ein weiteres wichtiges Frauenkraut ist die Schafgarbe (Millefolii herba). Sie ist menstruationsregulierend, krampflösend und stoffwechselregulierend. Alles "Regulierende" ist im Rahmen der Endometriose stark unterstützend!

Mönchspfeffer (Agnus Castus) bringt durch seine enthaltenen Phytohormone ein gestörtes Hormongleichgewicht wieder ins Lot und bessert so die Endometriose-Beschwerden. Noch besser als im Teeaufguß kommen die Wirkstoffe des Mönchspfeffers zur Geltung, wenn der dieser pulverisiert wird. Der Geschmack ist pfefferähnlich und kann so gut zum Würzen der täglichen Speisen verwendet werden (max. ca. 30 mg täglich).

Da bei einer Endometeriose der Stoffwechsel oft gestört ist, unterstützt der Löwenzahn (Taraxcum officiale) die Stoffwechseltätigkeit und fördert den Ausscheidungsprozess.

Die Mistel ist eine weitere Heilpflanze, die durch ihre wachstumshemmenden, krampflösenden und zusammenziehenden Eigenschaften, im Rahmen der Phytotherapie bei der Endometeriose-Erkrankung nicht fehlen sollte.

Zu guter Letzt sollte in einer Teemischung noch an die Ringelblume (Calendula) gedacht werden, sie wirkt krampflösend und zyklusregulierend aufgrund eines östrogenartigen Wirkstoffs, der in der Pflanze enthalten ist.


Zusammenfassung

Wichtig ist es bei der "Endometriose" nicht nur den körperlichen Aspekt zu sehen - auch der seelisch-geistige Bereich sollte angeschaut werden! Wird die eigene "Weiblichkeit" ignoriert oder zu wenig beachtet? Es sollte versucht werden, das "Frau sein" mehr zu genießen und seinen eigenen Körper besser zuzuhören.
Die naturheilkundliche Therapie zeigt bei diesem Krankheitsbild sehr gute Erfolge, vor allem im Bereich der Phytotherapie gibt sehr gute Heilpflanzen, die bei hormonellen Störungen gute Dienste leisten. Wenn dann noch die Selbstheilungskräfte gestärkt werden - z.B. durch Schüssler Salze und Bachblüten - und der ganzheitliche Hintergrund betrachtet und beachtet wird, können die Symptome gelindert werden.




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