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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Chronisches Müdigkeitsydrom (Fatigue-Syndrom)


"Energieräubern auf der Spur... - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Beim "Chronischen Fatigue-Syndrom" handelt es sich um eine chronische Erkrankung, deren genaue Ursache im Moment noch nicht geklärt ist. Vermutet wird, dass in den meisten Fällen eine Infektionskrankheit (post-infektiös) als Auslöser in Frage kommt, die in Zusammenhang mit einer Herpes-Viren-Infektion stehen kann. Desweiteren kommt ein Immundefekt, eine extreme psychische Belastung (z. B. Todesfall eines nahen Angehörigen) oder ein "Candida-Befall" als Auslöser in Frage. Auch Zusatzstoffe in Lebensmittel stehen im Verdacht als Ursache für das "Chronische Fatigue-Syndrom" verantwortlich zu sein.
Zudem kann das "Fatigue-Syndrom" als Folgeerscheinung im Rahmen einer Strahlen- und Chemotherapie bei einer Tumorerkrankung auftreten, wobei hier von keiner chronischen Erkrankung gesprochen werden kann.
Unabhängig von einer Krebstherapie können Nebenwirkungen von Medikamenten, vor allem von Antidepressiva und Tranquilizer, für die Symptome verantwortlich sein.
Kennzeichnend ist ein plötzlich eintretender Erschöpfungszustand der sich über einen Zeitraum von mind. 6 Monaten zieht und von Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, bleiernes Schweregefühl und Schlafstörungen begleitet wird.
Darüberhinaus kommt es zu körperlichen Symptomen wie z. B. Befindlichkeitsstörungen, funktionellen Magen-Darm-Störungen (z. B. Reizdarmsyndrom, Nahrungsmittelunverträglichkeiten), grippeähnliche Erscheinungen, Kopfschmerzen (z. B. Migräne) und Schmerzattacken (z. B. Fibromyalgie, Muskelschmerzen, Halsschmerzen). Ferner werden empfindliche Lymphknoten unter den Achseln und im Halsbereich beobachtet.
Typisch ist, dass die Symptome auch nach ausreichend Schlaf und Ruhezeiten nicht verschwinden und keine Erholung vonstatten geht. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Das "Chronische Fatigue-Syndrom" wird in unterschiedliche Formen, je nach Schwere der Symptomatik, eingeteilt.

Um eindeutig ein "Chronisches Fatigue-Syndrom" zu diagnostizieren, sind andere Erkrankungen wie z. B. Infektionen innerer Organe (Hepatitis), Hormonelle Störungen (Tumore, Schilddrüsen-Erkrankungen) und eine dauerhafte Überbelastung (Dauerstress) auszuschließen.

Schulmedizinisch wird, sofern der Auslösefaktor bekannt ist, mit Virostatika, Immunglobulinen, Antimykotika, Antidepressiva und "Kognitiver Verhaltenstherapie" behandelt. Bei Bedarf werden schmerzlindernde Medikamente verschrieben.

Alternative Heilmethoden können den Heilverlauf positiv unterstützen. Schüssler Salze füllen die Mineralspeicher auf und kurbeln so den Energiestoffwechsel an, Bachblüten sorgen für eine emotionale Stabilität und helfen ggf. dabei Trauerarbeit zu bewältigen und die Phytotherapie unterstützt die Entgiftungsprozesse im Körper.
Zusätzlich sollte dafür gesorgt werden, dass "Störfelder" wie z. B. Elektrosmog, Wasseradern, Mobilfunkstrahlen, Zahnherde, Schwermetalle und Erdstrahlen beseitigt werden, da diese den Körper zusätzlich belasten und schwächen.


Bachblüten

Wild Rose, Heckenrose
Die Bachblüte Nr. 18 Impatiens ist zuständig, wenn Unruhe und Nervosität die Schlaf- und Entspannungsfähigkeit hindern. "Impatiens" macht ausgeglichener und geduldiger, was schließlich das Schlafverhalten günstig beeinflusst.

Bei einer grundlegenden Erschöpfung ist die Bachblüte Nr. 23 Olive angezeigt. "Olive" sorgt im energetischen Bereich für Balance, mobilisiert und fördert neue Lebensgeister zu Tage.

Die Bachblüte Nr. 29 Star of Bethlehem ist angezeigt, wenn das "Chronische Fatigue-Syndrom" bedingt durch Trauer (Trennung, Todesfall) ausgelöst wurde.
Der "Star of Bethlehem hilft generell in allen Situationen die mit großem Leid verbunden sind oder waren, er spendet Trost und hilft dabei das Schicksal zu akzeptieren und erleichtert die Verarbeitung.

Haben sich die Symptome im Rahmen des "Chronischen Fatigue-Syndroms" bereits so manifestiert, dass die Situation scheinbar auswegslos ist und Körper und Geist sich bereits "unbeweglich" und "starr" zeigen, kann die Bachblüte Nr. 30 Sweet Chestnut für Besserung sorgen.
"Sweet Chestnut" löst Blockaden, sorgt für Seelentrost und weist neue Perspektiven auf.

Zur Umwandlung von Antriebslosigkeit in Tatendrang und Aktivität kann die Bachblüte Nr. 37 Wild Rose beitragen. "Wild Rose" sorgt für neuen Schwung und Lebensmut, so dass Trägheit und Befangenheit bald der Vergangenheit angehören.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum beflügelt die Eigendynamik, so dass das "bleierne Gefühl" und die Antriebslosigkeit in Lebenskraft und Aktivität umgewandelt werden können.
Einnahmeempfehlung: 3 x tägl. 2 - 3 Stück langsam im Mund zergehen lassen - da es sich um ein langsam wirkendes Salz handelt, ist eine längere Einnahmedauer erforderlich.

Das Schüssler-Salz Nr. 6 Kalium sulfuricum ist angezeigt bei Erkrankungen die sich im Körper manifestiert haben. Zudem weist es eine entgiftende Wirkung auf, so dass Ablagerungen und Giftstoffe im Körper leichter den Weg nach "außen" finden und so den Organismus weniger belasten.
Einnahmeempfehlung: in den Nachmittagstunden (tägl. 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Besteht ein Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt mit der Tendenz zur Übersäuerung kann dies das Auftreten des "Chronische Fatigue-Syndroms" forcieren. Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum hat eine neutralisierende Wirkung auf die Säuren und unterstützt so den Abbau von angestauter Säure in unserem Körper.
Um den Säurehaushalt anhaltend positiv zu beeinflussen, wird eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum empfohlen.
Beste Einnahmezeit: in den Abendstunden tägl. 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea ist obendrein zur Säurereduzierung sinnvoll. Sollte aber, um keinen Säurestau auszulösen, immer parallel mit dem Schüssler-Salz Nr. 9 verabreicht werden.
Überdies sorgt es auf der emotionalen Ebene dafür, dass blockierte Gefühle wieder ihren "freien Lauf" erhalten, was grundsätzlich die Lebensgeister weckt und die Energie zum fließen bringt.
Ideale Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Bei Gefühlsschwankungen, Unruhe- und Erschöpfungszuständen ist an das Schüssler-Salz Nr. 16 Lithium Chloratum zu denken.
Einnahmeempfehlung: tägl. 2 - 3 Salze über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen - Achtung! Während einer Schwangerschaft sollte dieses Schüssler-Salz nur in sehr geringen Mengen eingenommen werden.

Das Schüssler-Salz Nr. 19 Cuprum Arsenicosum hat eine positive Wirkung auf das Nervensystem, so dass ein Mangel an diesem Mineralstoff ggf. Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit aufgrund nervlicher Überspanntheit auslösen kann.
Einnahmeempfehlung: 3 x täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehe lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 21 Zincum Chloratum ist essentiell für den Stoffwechsel der Zellen und das Immunsystem. Zudem ist es angezeigt bei Schlafstörungen und Unruhezuständen. Einnahmeempfehlung: 3 x täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Da beim "Chronischen Fatigue-Syndrom" meist eine Übersäuerung mit im Spiel ist, ist ferner an das Schüssler-Salz Nr. 23 Natrium Bicarbonicum zu denken. Es fördert den Entsäuerungsprozess, indem es die Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse und die Ausscheidung von Giftstoffen aktiviert.
Einnahmeempfehlung: immer nach den Mahlzeiten 2 - 3 Salz langsam im Mund zergehen lassen


Ernährung

Kakao
Ist eine Nahrungsunverträglichkeit oder sind Zusatzstoffe für das "Chronische Fatigue-Syndrom" verantwortlich, empfiehlt es sich darauf zu achten, welche Lebensmittel im Zusammenhang mit der "Erkrankung" stehen können. Ein Ernährungstagebuch kann dabei gute Dienste leisten!
Vor allem auf Lebensmittel wie Nüsse, Milch, Fisch, Schweinefleisch, Süßigkeiten, Zitrusfrüchte, scharfe Gewürze ist zu achten. Die Zutatenliste - speziell bei Fertiggerichten - sollte beachtet werden, da Lebensmittelzusatzstoffe im Verdacht stehen das "Chronische Fatigue-Syndrom" hervorzurufen.

Ein Mangel an Vitamin B 12 (Cobalamin) kann sowohl Müdigkeit als auch Depressionen hervorrufen. Das Vitamin ist nur in tierischen Lebensmitteln zu finden, hierzu zählen u.a. Leber, Fisch, Milch, Eier und Joghurt.
Auch die Vitamine B 1 (Thiamin), Vitamin B 2 (Riboflavin) und Vitamin B 6 (Pyridoxin) können für einen Energieschub sorgen. Nahrungsmittel wie z. B. grüne Erbsen, Kartoffeln, Weizenkeime, Bananen, Rosenkohl, Vollkornprodukte und Champignons zählen zu den Vitamin-B-Lieferanten.

Der Mineralstoff Magnesium spielt im Rahmen des Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle, deshalb sollte im Zusammenhang mit dem "Chronischen Fatigue-Syndrom" auch auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium geachtet werden. Gute Lieferanten sind Vollkornprodukte, Milchprodukte, Fisch, Kartoffeln und Bananen.

Bestehen trotz stetiger Müdigkeit Einschlaf- und Durchschlafprobleme sollte an die Aminosäure "Tryptophan" gedacht werden, da der Körper diese in Serotonin verwandeln kann, was die Schlafbereitschaft fördert. Es empfehlen sich dazu Lebensmittel wie z. B. Erbsen, Bananen und (Bio-)Geflügel bzw. Geflügel aus artgerechter Haltung. Auch die wohlschmeckende Leckereien wie Feigen und Kakao enthalten viel Tryptophan. Beide "Süßigkeiten" wirken daher auch bei Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen.

Kaffee, schwarzer Tee, Cola und Alkohol wirken kontraproduktiv und sollten deshalb gemieden bzw. erstmals gestrichen werden!


Heilpflanzen

Johanniskraut, Hypericum
Die Beeren des Holunders (Sambucus nigra) weisen neben einem hohen Vitamin-C-Gehalt auch einen relativ hohen Gehalt an B-Vitaminen auf, so dass beim "Chronischen Fatigue-Syndrom" die Heilkräfte der Holunderbeeren nicht unterschätzt werden sollten. Achtung! Der Verzehr der Beeren kann abführend wirken!
Verabreichung: verdünnter Holundersaft

Kräftigende Wirkung bei Erschöpfungszuständen haben der Löwenzahn (Taraxacum officinale), der Hafer (Avena sativa) und der Gelbe Enzian (Gentiana lutea). Der Gelbe Enzian wirkt sich zudem positiv auf das Verdauungssystem aus und der Löwenzahn kurbelt obendrein noch die Entgiftungsprozesse an.
Verabreichung: Tee bzw. Teemischung, als Frischpflanzensaft (Löwenzahn und Hafer) oder Fertigpräparat

Zu den schlaffördernden und entspannenden Heilpflanzen zählen u.a. die Melisse (Melissa offizialis), die Passionsblume (Passiflora incarnata), der Baldrian (Valeriana officinalis), der Hopfen (Humulus lupulus) und der Lavendel (Lavandula officinalis).
Verabreichung: Tee bzw. Teemischung oder als Fertigpräparat

Liegt eine depressive Verstimmung vor kann das Johanniskraut (Hypericum perforatum) stimmungsaufhellend wirken.
Verabreichung: Tee oder Fertigpräparat

Leistungssteigernd bei Müdigkeit und Erschöpfung wirkt die Rosenwurz (Rhodiola Rosea). Im Zusammenhang mit dem "Chronischen Fatigue-Syndrom" wurden bereits sehr positive Wirkungen durch den Einsatz der Rosenwurz erzielt.
Verabreichung: Extrakt oder Tinktur (Dosierung nach Angabe des Herstellers)


Zusammenfassung

Was hat mir meine Kräfte geraubt? Emotionen wie Wut, Kummer, Sorgen und Angst sind regelrechte Energieräuber und können für das "Chronische Fatigue-Syndrom" verantwortlich bzw. mitverantwortlich sein. Ist der Körper aufgrund der genannten Emotionen geschwächt, ist dieser natürlich anfälliger für Viren und andere Parasiten.
Deshalb ist eine ganzheitlich Betrachtung der Erkrankung für eine erfolgreiche Heilung ausschlaggebend. Hierbei können "Alternative Heilmethoden" gute Unterstützung leisten.
Förderlich für den Heilverlauf sind zudem Entspannungstechniken wie z. B. Yoga, Meditation und Autogenes Training. Bei starken emotionelen Belastungen sind psychotherapeutische Maßnahmen absolut heilungsfördernd!




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