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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Fersensporn - Kalkaneussporn



Mit Bedacht neue Schritte gehen - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei einem "Fersensporn" handelt es sich um einen kleinen, dornartigen Auswuchs, der sich an der Unterseite des Fersenbein gebildet hat. Die seltenere Variante "der obere Fersensporn" tritt am Ansatz der Achillessehne (hinterer Teil des Fersenbeins) auf.
Betroffen sind ca. 10 - 20 % der Erwachsenen, das Durchschnittsalter liegt zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr und Frauen leiden häufiger an einem "Felsensporn" als Männer.
Zu den Symptomen zählen stechende Fersenschmerzen beim Auftreten, Druckschmerzen direkt unterhalb der Ferse (beim "unteren Fersensporn") bzw. Druckschmerzen am Ansatz der Achillessehne (beim "oberen Fersensporn") - die betroffene Stelle kann eine Schwellung oder ein Rötung aufweisen und die Druckbeschwerden können auch im Ruhezustand vorhanden sein. Insgesamt werden das "Gehen" als auch "das Stehen" immer schmerzhafter.
Schulmedizinisch wird überwiegend konservativ (nicht-operativ) behandelt; d. h. mit Einlagen und Fersenkissen werden die Schmerzen gelindert, physikalische Therapien (Kälte- und Wärmebehandlungen) wie Sauna, Wechselduschen, Wickel, Krankengymnastik, entzündungslindernd wirken sich auch Ultraschallwellen aus und medikamentös kommen schmerzstillende und entzündungshemmende Pharmazeutikum (NSAR, Kortikoide) in Frage.
Naturheilkundliche Therapien können die oben genannten Maßnahmen unterstützen. Hierzu zählen Schüssler Salze, diese haben eine positive Wirkung auf das Knochengewebe, Bachblüten stärken die Psyche und Heilpflanzen, wie z.B. der Ackerschachtelhalm (Zinnkraut), sorgen für eine Linderung der Beschwerden.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum ist ein wichtiger Mineralstoff für den Aufbau der Knochensubstanz und ist deshalb unabdingbar im Rahmen der Schüssler-Salz-Therapie bei einem Fersensporn.
Einnahmeempfehlung: morgens 2 - 3 Salze über einen längeren Zeitraum im Mund zergehen lassen

Als schmerzlinderndes und entzündungshemmendes Schüssler-Salz ist die Nr. 3 Ferrum Phosphoricum bekannt. Bei akuten Schmerzen kann das Schüssler-Salz alle 5 Minuten eingenommen werden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen). Zusätzlich empfiehlt es sich die betroffene Stelle mit der Schüssler-Salbe Nr. 3 mehrmals täglich einzucremen.

Ein Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt kann die Bildung eines "Fersensporns" begünstigen. Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum bringt den Säurehaushalt wieder in Balance, so dass die Verstoffwechselung im Organismus wieder mehr ins Gleichgewicht kommt.
Einnahmeempfehlung: jede Stunde 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Als weiteres schmerzstillendes Schüssler-Salz ist die Nr. 7 Magnesium Phosphoricum bekannt. Es empfiehlt sich die Einnahme als "Heiße 7" (ca. 10 Stück des Schüssler-Salzes Nr. 7 in 1/8 Liter gekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken). Zusätzlich kann zur "Heißen 7" das Schüssler-Salz Nr. 3 gegeben werden, so dass sich der schmerzstillende Effekt noch verstärkt.

Lindernd und heilungsfördernd ist ein tägliches Fußbad (Dauer ca. 10 Minuten), dass mit den o.a. Schüssler-Salzen angereichert ist. Je 10 Salze der genannten Schüssler-Salze in einem kalten Wasser auflösen und die Füße darin baden.


Bachblüten

Vervain
Die Bachblüte Nr. 31 Vervain ist angezeigt, wenn Überreaktionen in unserem Körper stattfinden. Auf der seelischen Ebene hat "Vervain" eine zügelnde Wirkung und Übereifer wird gedrosselt, so dass zukünftige Schritte in Ruhe reflektiert werden können.


Ernährung

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt fördert generell den Heilverlauf und unterstützt die Stoffwechseltätigkeiten, so dass unser Körper seinen Aufgaben ordnungsgemäß nachkommen kann.
Säurehaltige Nahrungsmittel wie z. B. Produkte aus Weißmehl und Raffinade-Zucker, Fast-Food, Süßigkeiten, Konserven, Transfette und tierische Lebensmittel sind deshalb nur noch reduziert oder am besten gänzlich vom Speiseplan zu streichen.
Ideal sind Lebensmittel wie frisches oder gedünstetes Gemüse, Obst, Vollkornprodukte (z. B. Dinkelmehl) und naturbelassene Pflanzenöle (z. B. Leinöl, Rapsöl, Olivenöl).
Viel Trinken unterstützt die Ausscheidungsvorgänge im Körper. Günstig sich kohlensäurefreies Wasser oder verdünnte Obstsäfte. Auf Kaffee, zuckerhaltige Produkte (z. B. Limonade, Fruchtsaftgetränke, Cola), schwarzer Tee und Alkohol sollte verzichtet werden.
Leinblüte
Ideal ist es die Ernährungsumstellung mit einem mehrwöchigem Basenfasten oder Heilfasten als Kur zu starten, um so den Körper zu entsäuern und zu entgiften.


Heilpflanzen

Gute Erfahrungen zur Linderung der Beschwerden werden mit dem Zinnkraut (Equisetum arvense), auch Ackerschachtelbalsam genannt, gemacht. Zur Schmerzlinderung empfiehlt sich ein Fußbad mit abgekühltem Zinnkraut-Tee, welcher zugleich noch eine entzündungshemmende Wirkung aufweist.


Zusammenfassung

Alternative Heilmethoden lassen sich gut in die schulmedizinische Therapie mit einpflegen.
Zur Mitbehandlung der Seele empfehlen sich die Bachblüten. Der "Fersensporn-Patienten" ist meist aufgrund seines Idealismus einen Schritt voraus, was sich nicht immer auszahlt oder gar seine Mitmenschen überfordert.
Der "Fersensporn" versucht ihn bildhaft übersetzt "zu bremsen" und mit Bedacht seinen Weg zu gehen..., aber auch das Gegenteil kann der Fall sein, d.h. "neue Schritte" sind unumgänglich und werden aber nicht gemacht!




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