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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Fibromyalgie - Generalisierte Tendomyopathie



Seine Reizschwelle erhöhen - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei der Fibromyalgie handelt es sich um eine Erkrankung die seit ungefähr ca. 20 Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wobei die Symptomatik schon viel länger bekannt ist, die Symptome aber nicht einer Krankheitsbezeichnung zugeordnet wurden. Betroffen sind vor allem Frauen zwischen dem 25. - und 60. Lebensjahr. Die Ursache der Erkrankung ist unklar.
Die Beschwerden, wie z. B. unklare (Muskel)Schmerzen, andauernde Müdigkeit, Schlafstörungen, Reizblase, Ohrgeräusche, vegetative Störungen und Wassereinlagerungen, gehen langsam einher und werden im Laufe der Zeit immer schlimmer. Es gibt sogenannte "Tender-Points" am Körper die bei einer Fibromyalgie von Schmerzattacken (treten oft schubweise auf) betroffen sein können.

Eine labordiagnostische Bestätigung des Krankheitsbildes ist nicht möglich, sie kann lediglich als Ausschlussmöglichkeit für andere Erkrankungen genutzt werden.
Im Rahmen der Schulmedizin werden symptombezogen Schmerzmittel (welche z.T. nicht sehr hilfreich sind), aber auch Anti-Depressiva mit schmerzlindernder Wirkung (z. B. Amitriptylin) verabreicht. Begleitet wird die medikamentöse Therapie mit Meditation, Wärmetherapien, leichtes Bewegungstraining und ggf. einer psychologischen Therapie.
Auf naturheilkundlicher Ebene kann hier viel zur Besserung der Beschwerden beigetragen werden. Eine entsprechende Ernährung und Schüssler Salze können den Säurehaushalt stabilisieren. Die Bachblüten wirken auf den emotionalen Bereich und haben einen positiven Einfluss auf das "seelische Gleichgewicht".


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum ist das Salz um Verhärtungen im Körper als auch seelischer Ebene zu lockern. Eine gelöstere Gesamtkonstitution stärkt den Organismus und macht ihn widerstandsfähiger gegen Reize von außen.
Es empfiehlt sich eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum von täglich 2 - 3 Salzen,
ideale Einnahmezeit ist am Abend.

Wichtiges Mineralsalz für die Muskeln ist das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum. Es hat eine positive Wirkung auf den Musekeltonus, so dass sich vor allem im Ruhezustand die Muskelfasern besser entspannen können.
Das Schüssler-Salz kann bei akuten Beschwerden als "Heiße 7" verabreicht werden (die Mischung wird wie folgt zubereitet: ca. 10 Stück des genannten Schüssler Salzes in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken).
Im Akutfall ist es auch ratsam die entsprechende Schüssler-Salbe auf die entsprechenden Areale einzumassieren.
Desweitern täglich 2 - 3 Salze am besten morgens langsam im Mund zergehen lassen.

Magnesium Phosphoricum, das Schüssler-Salz Nr. 7 gilt als Nervensalz und ist außerdem ein bedeutender Wirkstoff für die unwillkürliche Muskulatur im Organismus.
Bei Schmerz- und Krampfattacken kann es verabreicht als "Heiße 7" Linderung schaffen (die Mischung wird wie folgt zubereitet: ca. 10 Stück des genannten Schüssler Salzes in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken).
Als Einschlafhilfe kann das Schüssler-Salz ebenso als "Heiße 7" verabreicht werden.
Um Verspannungen und Anspannungen entgegenzusteuern, empfiehlt es sich täglich abends 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen zu lassen.

Zur Regulation des Säurehaushalts ist das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum zuständig. Vor allem bei Erkrankungen, der eine Übersäuerung zugrunde liegt, kann es gute Dienste leisten.
Hier ist eine regelmäßige Einnahmen, am besten am Abend, sinnvoll (2 - 3 Salze täglich im Mund zergehen lassen).

Das Schüssler-Salz-Nr. 13 Kalium Arsenicosum wirkt stärkend. Dies erstreckt sich vor allem auf das Stütz- und Bindegewebe, auf die Unterleibsorgane und auf den Magen- und Darmbereich.
Zugleich zeigt es eine gute Wirkung bei Unruhe und Nervosität. Mehrmals täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen, bei Einschlafstörungen kann das Schüssler-Salz zur "Heißen 7" gemischt werden.

Das Schüssler-Salz Nr. 19 Cuprum Arsenicosum wird vor allem bei Krämpfen eingesetzt. Zudem stärkt es das Immunsystem und hat einen günstigen Einfluss auf das Bindegewebe und die Gelenke.
Das Schüssler-Salz kann bei akuten Schmerzen zusammen mit dem Schüssler-Salz Nr. 2 und 7 als "Heiße 7" verabreicht werden.


Bachblüten

Water Violet (Wasserfeder)
Werden Kummer und Sorgen mit guter Laune und Sorglosigkeit verdrängt, so ist die Bachblüte Nr. 1 Agrimony angezeigt. Durch die Energie die durch die Verdrängung der Konflikte vom Körper verbraucht wird, wird die Reizschwelle des Organismus so reduziert, dass er mit den "einfachsten Dingen" überfordert ist. Zugleich versucht der Körper über die verschiedenen Beschwerden ein Ventil zu finden, um nicht an der Last der Sorgen zu zerbrechen.

Bei chronischen Erkrankungen ist an die Bachblüte Nr. 7 Chestnut Bud zu denken. Bei immer wiederkehrenden Beschwerden bzw. bei Dauerbeschwerden besteht auf der seelischen Ebene oft ein Prozess, der nicht gelöst wurde bzw. bei dem immer die gleichen Fehler gemacht werden. Die Bachblüte kann helfen, sich mit diesen Angelegenheiten auseinanderzusetzen und ggf. mit diesen abzuschließen oder einen Weg zu finden, um mit diesen Dingen besser leben zu können.

Da die Reizschwelle bei einer Fibromyalgie meist sehr niedrig ist, besteht die Tendenz dass sich eine chronische Aggressivität dazu entwickeln kann. Die Bachblüte Nr. 15 Holly kann dabei helfen diese negative Stimmung aufzulösen und die Schwelle der Akzeptanz erhöhen.

Bestehen zu den Schmerzen noch Niedergeschlagenheit bis hin zur Depression, kann die Bachblüte Nr. 21 Mustard Linderung schaffen. Sie bringt wieder mehr Esprit und Freude ins Leben, was die Reizschwelle gegenüber anderen Dingen wieder weiter nach oben setzt.

Organbezogen zu die Gelenke besteht ein Zusammenhang zur Bachblüte Nr. 34 Water Violet. Sie löst Verspannungen und macht zugleich den Menschen wieder entspannter gegenüber seiner Umwelt. Diese Entspannung wirkt sich günstig auf das Krankheitsgeschehen aus.


Ernährung

Leinblüte
Da bei einer Fibromyalgie die Reizschwelle sehr niedrig ist, ist es ratsam dem Körper eine säurearme Kost mit vielen naturbelassenen Anteilen zukommen zu lassen.
Zu vermeiden sind Produkte aus Weißmehl, Raffinade-Zucker, Fast-Food, Süßigkeiten, Konserven, Transfette und tierische Nahrungsmittel.
Ideal sind Lebensmittel wie frisches oder gedünstetes Gemüse, Obst, Vollkornprodukte (z. B. Dinkelmehl) und naturbelassene Pflanzenöle wie z.B. Leinöl, Rapsöl, Olivenöl.
Bei den Getränken sollte auf Kaffee, zuckerhaltige Produkte (z. B. Limonade, Fruchtsaftgetränke, Cola), schwarzer Tee und Alkohol verzichtet werden. Es empfiehlt sich hier auf kohlesäurefreies Wasser oder verdünnte Obstsäfte umzusteigen.
Optimal ist es die Ernährungsumstellung mit einem mehrwöchigem Basenfasten oder mit einer Heilfastenkur zu starten, um so den Körper zu entsäuern und zu entgiften. Durch das "Abwerfen von Ballast und der inneren Reinigung" bekommt der Körper wieder mehr Kraft und kann so seiner Reizschwelle wieder mehr Kapazität einräumen.


Heilpflanzen

Baldrian
Die Chinarinde (Rubiaceae) wirkt sowohl schmerz- und krampflösend als auch magensaftanregend, was sich bei einem Reizmagen bzw. bei Verdauungsstörungen günstig auswirkt. Sie kann als Tinktur, als Abkochung oder als Fertigpräparat verabreicht werden.

Bei Schlafstörungen, innerer Unruhe und Nervosität können die Heilpflanzen Lavendel (Lavandula officinalis), Baldrian (Valeriana officinalis) und Melisse (Melissa officinalis) Abhilfe schaffen. Sie können als Teemischung oder auch einzeln als Tee zubereitet mehrmals täglich getrunken werden (beim Baldrian ist es ratsam, diesen erst am Abend vor dem Einschlafen zu sich zu nehmen, da er eine einschläfernde Wirkung hat!). Beruhigend und schlaffördernd ist es, sich vor dem Schlafengehen ein Lavendelbad zu gönnen (hier auf echtes Lavendelöl achten und keine künstlichen Öle verwenden).

Bei Stimmungsschwankungen und leichten Depressionen ist an das Johanniskraut (Hypericum perforatum) zu denken. Es kann als Fertigpräparat oder als Tee eingenommen werden. Außerdem empfiehlt es sich bei akuten Schmerzattacken das Johanniskraut-Öl auf die schmerzenden Stellen einzumassieren.


Zusammenfassung

Die Hauptproblematik bei der Fibromyalgie liegt darin, dass die Schmerzgrenze bzw. die Reizschwelle bei Patienten sehr niedrig ist. Hier spielen sehr viele verschiedene Faktoren (z.B. genetische Disposition, Übersäuerung, Reizüberflutung, Stress) eine Rolle, die das "Fass" sozusagen "zum Überlaufen" bringen.
Um die Beschwerden zu lindern ist es wichtig, dem Körper zu helfen, seine "Reizschwelle" wieder zu erhöhen.
Hier kann die Naturheilkunde sehr viel dazu beitragen. Bachblüten können den seelischen Bereich von Ballast befreien und Schüssler Salze können aufgrund ihrer Mineralsalze stützende und entsäurernde Dienste leisten.
Im Rahmen der Phytotherapie kann auf sanfte Weise für Entspannung gesorgt werden.
Kommt dazu noch eine entsprechende Ernährungsumstellung und gibt man dem Körper die Zeit durch Entspannungstechniken und viel sanfter Bewegung (am besten an der frischen Luft) wieder mehr Stabilität ins Leben zu bringen, so können auf langer Sicht gesehen die Beschwerden einer Fibromyalgie gelindert werden.




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