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Gastritis - Magenschleimhautentzündung



Ich fühle mich sicher - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei einer "Gastritis" handelt es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut, die sowohl akut auftritt und sich chronisch manifestieren kann.
Auslösefaktoren für eine "akute Gastritis" können virale oder bakterielle Infektionen, Toxine (Lebensmittelvergiftung), übermäßiger Alkohol- oder Nikotingenuss, Medikamente oder aber auch stressbedingte Ursachen sein.
Zu den Symptomen zählen Magenschmerzen (Druckgefühl im Magenbereich), Übelkeit, Aufstoßen, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Kennzeichnend ist, dass sich die Symptome nach einer Nahrungsaufnahme verstärken!

Die "chronische Gastritis" wird in unterschiedliche Typen eingeteilt:
- Typ A - Autoimmungastritis
Die Abwehrzellen des Körpers richten sich gegen die körpereigenen Zellen, d. h. sie greifen bei der "chronischen Gastritis" bestimmte Zellen der Magenschleimhaut an und zerstören ferner den "Instrinsic-Faktor", der für die Vitamin-B12-Resorption verantwortlich ist. Dies führt zu einer Reduzierung der Säureproduktion und durch die blockierte Vitamin-B12-Aufnahme kommt es zu einer Anämie (Blutarmut).

- Typ B - bakterielle Gastritis (häufigste Form)
Diese wird meist mit dem Bakterium "Helicobacter pylori" verursacht, was das Entstehen eines Magengeschwürs begünstigt und das Risiko der Magenkrebs-Erkrankung steigert. Die Erkrankungshäufigkeit wächst mit zunehmendem Alter.

- Typ C - chemisch-toxische Gastritis
Diese "Gastritis" wird durch Substanzen ausgelöst, die sich schädigend auf die Magenschleimhaut auswirken. Hierzu zählen u. a. der Reflux von Gallenflüssigkeit, Medikamente (z. B. NSAR, ASS), Schimmelpilzgifte, Lebensmittelvergiftungen, Verätzungen oder ein chronischer Alkohol- und/oder Nikotinmissbrauch.

Die Anzeichen einer "chronischen Gastritis" entwickeln sich meist sehr langsam bzw. verläuft diese sogar meist jahrelang symptomfrei. Selten kommt es zu einem Völlegefühl, zu Blähungen, zu leichten Bauchschmerzen oder Durchfall. Zur Diagnosestellung werden eine Gastroskopie und eine Gewebeentnahme durchgeführt. Zudem können Blut- und Stuhluntersuchungen zur Diagnosestellung mit beitragen.
Achtung! Um eine "chronische Gastritis" zu diagnostizieren, muss unbedingt durch eine endoskopische bzw. histologische Untersuchung ein Magenkarzinom ausgeschlossen werden!

Schulmedizinisch wird bei der "akuten Gastritis" mit Atazida (magensäure-neutralsierende Arznei) behandelt und zur Schonung der Magenschleimhaut empfiehlt sich ein- bis zweitägiges Fasten mit anschließender Schonkost.
Bei der "chronischen Gastritis" erfolgt eine ähnliche Therapie wie bei der "akuten Gastritis". Patienten die an einer "Autoimmungastritis" leiden, benötigen zudem eine lebenslange Substitution von Vitamin B12.
Liegt eine "Typ-B-Gastritis" vor erfolgt eine antibiotische und säurehemmende Therapie.
Bei der "Typ-C-Gastritis" ist zudem das Meiden der schädigenden Substanzen erforderlich und es werden zudem Säureblocker verabreicht.

Naturheilkundliche Maßnahmen bieten sich sowohl bei einer "akuten Gastritis" als auch bei einer "chronischen Gastritis" als zusätzliche Hilfestellung an. Schüssler Salze sorgen für ein Gleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt und Bachblüten sorgen im seelischen Bereich für mehr Halt. Im Rahmen der Phytotherapie eignen sich Heilpflanzen, die sich beruhigend und entzündungshemmend auf die Magenschleimhaut auswirken und eine entsprechende Ernährung ergänzt den ganzheitlichen Therapieansatz.


Die Schüssler Salze Therapie:

Bei einem entzündlichen Prozess ist an das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zu denken. Gleich zu Beginn der ersten Anzeichen einer "Gastritis" ist eine halbstündliche Einnahme von 2 - 3 Salzen ratsam, so kann unter Umständen einer Manifestierung der Entzündung entgegen gesteuert werden. Im akuten Stadium können alle 15 Minuten 2 - 3 Salze für Linderung sorgen; bei sehr starkem Magendrücken empfiehlt es sich sogar alle 5 Minuten 2 - 3 Salze einzunehmen.
Zu beachten ist, dass die Salze langsam im Mund aufgelöst werden!
Wahlweise können 5 Salze in einem Glas abgekochtem Wasser aufgelöst werden (die Flüssigkeit langsam schluckweise trinken - dies kann alle 30 Minuten wiederholt werden).

Das Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium Phosphoricum ist angezeigt in der zweiten Phase des Krankheitsgeschehens, d. h. die "Gastritis" hat sich bereits im Körper festgesetzt. Es unterstützt den Organismus bei der Abwehr von Giftstoffen und fördert so den Heilungsverlauf.
Eine stündliche Einnahme von 2 - 3 Salzen ist in diesem Stadium angebracht.

Geht die "Gastritis" mit krampfartigen Schmerzen und/oder Blähungen einher, so kann das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum für Linderung sorgen.
Es empfiehlt sich die Einnahme als "Heiße 7" (die Mischung wird wie folgt zubereitet: ca. 10 Stück des Schüssler-Salze Nr. 7 in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken). Nebenbei kann es hilfreich sein, die Schüssler-Salbe-Nr. 7 auf den Oberbauchbereich aufzutragen und im Uhrzeigersinn vorsichtig einmassieren.

Besteht ein vermehrter Speichelfluss ist das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum angebracht. Es reguliert den Wasserhaushalt im Körper und fördert zudem die Ausschwemmung der Giftstoffe. Zusätzlich unterstützt es die Neubildung bzw. die Regeneration der Darmschleimhaut.
Einnahmeempfehlung: ca. 10 Salze von "Natrium-Chloratum" in einem Glas mit abgekochtem Wasser auflösen und alle zwei Stunden jeweils 1 Glas langsam schluckweise trinken.

Sowohl bei einer "akuten" als auch bei einer "chronisch" bedingten "Gastritis" ist eine Unausgewogenheit im Säuren-Basen-Haushalt vorhanden. Das Schüssler-Salzes Nr. 9 Natrium Phosphoricum fördert den Abbau von zu viel Säure im Organismus, so dass sich die Magenschleimhaut wieder besser rehabilitieren kann.
Einnahmeempfehlung: bei akuten Beschwerden: alle 30 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen
zur Prophylaxe: über einen längeren Zeitraum täglich abends 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Insgesamt körperkräftigend wirkt das Schüssler-Salz Nr. 13 Kalium Arsenicosum, so dass der Organismus, vor allem bei chronischen Leiden, wieder zu mehr Kraft kommen kann. Zudem hat es eine krampflösende und eine entzündungshemmende Wirkung.
Beste Einnahmezeit: in den Nachmittagsstunden


Bachblüten

Elm
Bei einer Neigung zu Magenkrämpfen und Magenkoliken ist an die Bachblüte Nr. 1 Agrimony zu denken. Besonders bei Patienten die ihre Sorgen gerne überspielen und verdrängen, kann sich der "ganze Kummer" auf den Magen schlagen. "Agrimony" schafft "Innere Ruhe" und sorgt für Entspannung, so dass sich Zeit findet über seine Probleme nachzudenken, Unstimmigkeiten anzusprechen und diese zu lösen.

Beschwerden, die durch entzündliche Prozesse ausgelöst werden und die kolik- oder krampfartig auftreten, können mit der Bachblüte Nr. 15 Holly gelindert werden. "Holly" mildert zudem Gemütsbewegungen wie Aggressionen und Missgunst, was sich auf den Gesamttonus entspannend und beruhigend auswirkt.

Die Bach-Blüte Nr. 4 Centaury stärkt die Selbstsicherheit und sorgt für die notwendige Stärke auch einmal "Nein" zu seinen Mitmenschen zu sagen, was sich auf das Selbstwertgefühl positiv auswirkt und zusätzlich für weniger Stress im Leben sorgt.

Die Bachblüte Nr. 11 Elm ist angezeigt, wenn die "Gastritis" stressbedingt auftritt. Der Patient setzte sich selbst sehr unter Druck und hat Angst seinen Aufgaben nicht mehr gewachsen zu sein. Der "Druck im Magen" kann bei einem "Elm-Naturell" als Ventil dienen. "Elm" spendet Mut und stärkt den Glauben in die eigenen Fähigkeiten, so dass das "Druckgefühl" leichter wird und wieder mehr Ruhe ins Leben kommt.


Ernährung

Hericium / Igelstachelbart
Der Heilpilz Hericium wirkt gegen das Bakterium "Helicobacter pylori" antibakteriell. Er hat auch eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung auf die Magenschleimhaut.
Besteht ein konkreter Auslöser, der für die "Gastritis" verantwortlich ist, so gilt es diesen komplett auszuschließen (z. B. verdorbene Nahrungsmittel, Alkohol, Nikotin).
Zur Schonung der Magenschleimhaut ist bei akuten Beschwerden ein mehrtägiges Fasten mit Tee/Zwieback oder Getreideschleim ratsam. Im Anschluss empfiehlt sich ein langsamer Kostaufbau mit einer Schonkost.
Grundsätzlich ist es bei einer immer wiederkehrenden "Gastritis" besser viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.
Außerdem sind säurebildende Nahrungsmittel wie tierische Fett und Eiweiße, Süßigkeiten, anregende Gewürze wie z. B. Chilli, Pfeffer, Meerrettich und scharfer Senf, Orangensaft und Fertiggerichte zu meiden.
Basenbildenden Lebensmitteln ist prinzipiell der Vorzug zu geben. Hierzu zählen z. B. gekochtes Gemüse, Obst, Kartoffeln, pflanzliche Öle und Kräuter.
Eine beruhigende Wirkung auf die Magenschleimhaut hat der Leinsamen (in Joghurt mischen oder in kalten Wasser ziehen lassen und im Anschluss schluckweise trinken).
Zur Neutralisierung der Magensäure empfiehlt sich die Heilerde (1 EL Heilerde in Wasser auflösen).
Günstig wirkt sich eine Heilfastenkur oder ein Basenfasten aus. Im Anschluss ist eine generelle Ernährungsumstellung auf eine leichte basenreiche Kost ratsam.

Heilpflanzen

Aroniabeeren
Aronia hilft bei Übersäuerung des Magens, während die Zistrose pathogene Keime wie Helicobacter pylori und andere Bakterienarten hemmen.

Krampflösende und beruhigende Eigenschaften werden der Melisse (Melissa officinalis) nachgesagt, was bei einer stressbedingten "Gastritis" für Linderung sorgen kann.
Verabreichungsform: Tee

Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Kamille (Matricaria chamomilla) und der Schafgarbe (Achilla millefolium) fördern den Heilungsverlauf zusätzlich.
Verabreichungsform: Tee

Reizlindernd, aufgrund seiner enthaltenen Schleimstoffe, ist der Eibisch ((Althaea officinalis).
Verabreichungsform: Tee oder als kalter Aufguss (ideal vor den Mahlzeiten)

Zur Anregung der Magensäfte und zur Stärkung der Verdauungsprozesse ist die Einnahme von Bitterstoffen vorteilhaft. Bitterstoffe findet man im Enzian (Gentiana lutea), im Wermut (Artemisia absinthium) und im Tausendgüldenkraut (Centaurium minus).
Verabreichungsform: Tinktur/Fertigpräparat

Magenberuhigend wirkt der Kümmel (Carum carvi)
Verabreichungsform: Tee/Fertigpräparat.


Zusammenfassung

Da die Ursachen einer "Gastritis" vielfach sein können, empfiehlt es sich besonders bei einer "chronischen Gastritis" der "Sache auf den Grund zu gehen". Hier ist die ganzheitliche Betrachtungsweise gefragt.
Welche Belastungen und Sorgen "liegen mir schwer im Magen"? Was setzt mich unter Druck?
Aber auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten können für eine "Gastritis" verantwortlich sein.
Entspannungstechniken wie z. B. Yoga, Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Meditation und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft (Spaziergänge) fördern zusätzlich den Heilungsverlauf.




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