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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Gicht - Hyperurikämie



Wut loslassen und Zufriedenheit finden- Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei der Gicht handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung bei der ein Anstieg der Harnsäure im Blut die Beschwerden auslöst. Die Harnsäurekristalle lagern sich im Körper an den Gelenken, Sehnen, Schleimbeutel, am Ohrknorpel, an der Haut (Gichtknoten) und in der Niere (Gichtniere - Nierensteine) ab. Es entstehen sehr schmerzhafte Entzündungen, Schäden an den Gelenken bis hin zu massiven Nierenschädigungen.
Oft liegt eine erbliche Vorbelastung vor, welche durch eine sehr fleischhaltige Ernährung und häufigem Alkoholkonsum gefördert wird. Als Ursache können aber auch Erkrankungen des blutbildenden Systems (z. B. Leukämie) oder eine Zytostatikatherapie Auslöser für eine Gichterkrankung sein.
Bei einem akuten Gichtanfall werden schulmedizinisch entzündungs- und schmerzhemmende Medikamente verabreicht sowie eine Ruhigstellung der betroffenen Gelenke empfohlen. Im Anschluss wird der Harnsäurewert mit einer purinarmen Diät gesenkt und stabilisiert.
Auch mit naturheilkundlichen Verfahren kann die Gicht erfolgreich behandelt werden. Im Vordergrund steht natürlich eine entsprechende Änderung der Ernährung und der Lebensführung.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz-Nr. 3 Ferrum Phosphoricum kurbelt die Stoffwechseltätigkeit an, ist entzündungshemmend und schmerzstillend.
Bei einem akuten Gichtanfall sind alle 3 Minuten 1 - 2 Salze einzunehmen (diese langsam im Mund zergehen lassen) - die Einnahmedauer kann sich hier durchaus über einen Zeitraum von einer Stunde ziehen!
Zusätzlich kann auch die Schüssler-Salbe Nr. 3 auf das betroffene Gelenk aufgetragen und einmassiert werden.

Ein weiteres wichtiges Salz der Schüssler Salze ist die Nr. 8 Natrium Chloratum. Es ist zuständig für den Wasser- und den Säurehaushalt im Organismus. Es versorgt die Schleimhäute, Sehnen und Bänder mit den nötigen Mineralien.
Damit der Stoffwechselhaushalt ausreichend unterstützt werden kann, ist es ratsam täglich morgens 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen zu lassen.

Da es sich um eine Erkrankung des Harnsäurestoffwechsels handelt darf das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum bei einer Gichterkrankung nicht fehlen. Es ist das bedeutendste Salz für den Säurehaushalt.
Zur Behandlung der Gichterkrankung sind täglich abends 2 - 3 Salze einzunehmen (diese langsam im Mund zergehen lassen).

Zur Unterstützung der Ausscheidungsprozesse ist das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum notwendig.
Damit die Harnsäure ausreichend abgebaut und ausgeschieden werden kann, sollte bei einer Gichttherapie das Salz über einen längeren Zeitraum täglich am besten in den Vormittagsstunden eingenommen werden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea unterstützt ebeso den Abbau der Harnsäure. Es sollte allerdings nur zusammen mit dem Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum eingenommen werden, um einen Säurestau zu vermeiden.
Ideale Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Ein weiteres wichtiges Reinigungssalz ist das Schüssler-Salz Nr. 12 Calcium Sulfuricum. Es wirkt säureabbauend und gilt desweiteren als "Verstärker", was die Wirkung der anderen Schüssler-Salze untermauert und ankurbelt.
Beste Einnahmezeit ist am frühen Abend (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Bei einer Gichterkrankung ist auch immer an das Schüssler-Salz Nr. 16 Lithium Chloratum zu denken. Es hat eine harnlösende Eigenschaft und bringt so Linderung beim Patienten.
Das Salz ist täglich über einen längeren Zeitraum anzuwenden.


Bachblüten

Wildrebe
Agrimony,die Bachblüte Nr. 1 hilft dabei sich mit seinen Konflikten auseinanderzusetzen und Unannehmlichkeiten nicht aus dem Weg zu gehen, so löst sich die unbewusst angestaute Wut, was sich auch auf den Säurehaushalt des Körpers positiv auswirkt.

Steht man immer wieder vor den gleichen Schwierigkeiten bzw. macht man immer wieder die gleichen Fehler so ist die Bachblüte Nr. 7 Chestnut Bud angezeigt. Sie löst den Unmut darüber und unterstützt den Wandel in ein neues Verhaltensmuster.

Besteht die Neigung zur Aggressivität - begleiten Neid, Rachsucht und Missgunst die Gedankenwelt, so kann hier die Bachblüte Nr. 15 Holly entgegen steuern. Sie löst diese negativen Emotionen und hilft dabei mehr Geduld, Verständnis und Liebe gegenüber seiner Umwelt zu zeigen.

Wirkt man durch sein Verhalten auf seine Mitmenschen sehr dominant und intolerant, so ist an die Bachblüte Nr. 32 Vine zu denken. Sie stärkt die Führungsqualitäten, lässt diese aber harmonischer erscheinen und erleichtert so den Umgang mit seinen Zeitgenossen.

Im akuten Gichtanfall kann die Notfallmischung der Bachblüten gute Dienste leisten Rescue. Als Dosierung können im Akutfall alle 5 Minuten 5 Tropfen eingenommen werden.


Ernährung

Süßlupine
Grundsätzlich ist eine purimarme Ernährung angesagt. Die lässt sich am besten umsetzen, indem man auf eine fleisch- und fischarme Ernährung setzt. Der Verzehr von Wurstprodukten sollten minimiert werden. Innereien, wie z. B. Leber, Niere und Herz sind komplett vom Speiseplan zu nehmen.

Ebenso sollte auf Hülsenfrüchte wie z. B. Erbsen, Linsen und Sojabohnen verzichtet werden.
Purinarme Gemüse- und Obstsorten bevorzugen - dazu zählen z. B. Kartoffeln, milch-sauer eingelegtes Gemüse, Süßlupine, Trockenfrüchte und Salate - dem Sellerie wird eine harnsäuresenkende Wirkung nachgesagt.
Eingeschränkt empfehlenswert sind Artischocken, Mais, Paprika, Porree, Brokkoli, Pilze und Spinat.

Der Genuss von Alkohol sollte erheblich eingeschränkt werden bzw. vollständig darauf verzichtet werden.

Günstig für den Purinhaushalt sind alle Vollkornerzeugenisse wie Vollkornbrote, Vollkornnudeln und ungesüßte Müslis.
Als Aufstriche kommen anstatt Wurst vegetarische Pasteten (ohne Hefe) in Frage. Auch Kaffee kann das Gichtrisiko verringern.

Milch und Milchprodukte (ungezuckert) sind sehr purinarm und ideal, da das enthaltene Eiweiß die Harnsäureausscheidung fördert.
Wichtig ist es viel zu trinken (mind. 2 - 3 l pro Tag). Es eigenen sich hier am besten Mineralwasser, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte, Molkegetränke (ungesüßt), Kräuter- und Früchtetees.

Auf Industriezucker sollte verzichtet werden, da diese die Harnsäureausscheidung erschweren. Als alternative Süßstoffe kommen Honig, Agavendicksaft, Stevia oder Ahornsirup in Frage.

Lindernde Eigenschaften bei Gichtanfällen werden den dunkeln Kirschen, Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren nachgesagt.


Heilpflanzen

Heidelbeeren
Da die Weidenrinde (Salicaceae) eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung hat und zusätzlich die Harnsäureausscheidung fördert ist sie im Rahmen der Gichterkrankung eine wichtige Heilpflanze.
Es ist ratsam täglich mehrere Tassen Weidenrindentee zu trinken (1TL Weidenrinde mit kochendem Wasser übergießen und ca. 15 - 20 Minuten ziehen lassen). Achtung! Nicht bei Asperinallergie anwenden!

Zur Unterstützung der Ausscheidung empfiehlt sich ebenso folgende Teemischung:
40 g Brennesselkraut, 30 g Löwenzahnwurzel undn 30 g Birkenblätter - von der Teemischung 3 x täglich eine Tasse trinken.

Eine weitere hilfreiche Heilpflanze ist das Mädesüss (Filipendula ulmaria) - es wirkt entzündungshemmend, säurereduzierend und schmerzlindernd. Es kann als Tinktur auf die schmerzenden Gelenke aufgetragen werden oder in Tablettenform eingenommen werden.



Zusammenfassung

Naturheilkundliche Therapien zeigen bei Gicht-Patienten gute Erfolge. Grundlage ist eine Ernährungsumstellung und eine Änderung der Lebensweise. Entgiftungs- und Ausscheidungskonzepte im Rahmen der Phytotherapie und der Schüssler-Salze unterstützen den Behandlungsplan.
Mehr Bewegung z. B. durch Sparziergänge, Radfahren etc. fördern die Harnsäureausscheidung.
Um eine dauerhafte Verbesserung zu erzielen, ist eine Mitarbeit des Patienten erforderlich und wenn die o.a. Punkte geändert werden, steht dem Therapieerfolg nichts mehr im Weg. Für den geistigen-seelischen Anstoß können die Bachblüten Beistand leisten.





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