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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Gürtelrose - Herpes Zoster - Zoster



Auf die Hilferufe des Körpers hören - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Beim "Herpes-Zoster" handelt es sich um eine Erkrankung, die durch den Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird. Diese Viren bleiben nach einer durchgemachten Windpocken-Infektion (meist in der Kindheit) in unserem Körper. Durch die Erkrankung an "Herpes-Zoster" werden diese wieder reaktiviert und gelangen über die Nervenbahnen zu den entsprechenden Arealen auf der Haut. Typische Lokalisationen sind im Bereich der "Gürtelregion" (deshalb der Name "Gürtelrose"), im Bereich der Ohrmuschel, im Gesicht (ggf. auch die Augen!), im Genitalbereich und schlimmstenfalls ist das gesamte Nervensystem (Zoster generalisatus) betroffen.
Für Heilpraktiker besteht Behandlungsverbot für beide Erkrankungen, also der Gürtelrose und den Windpocken! Die Erkrankung tritt in der Regel im Erwachsenenalter auf (meist bei Patienten über 40 Jahren) und als Ursache liegen oftmals Übersäuerung Nerven - ausgelöst durch enormen Stress und Überbelastungen - zugrunde. Desweiteren erkranken oft immungeschwächte Personen (z. B. durch Aids, bösartige Tumore) an diesem Krankheitsbild.
Als Erstsymptome zählen allgemeines Krankheitsgefühl, regionale Lymphknotenschwellungen, ggf. Fieber und stichartige Schmerzen in den betroffenen Hautsektoren. Die ersten auf der Haut sichtbaren Symptome sind Hautrötungen, aus denen sich dann ein stark juckender Hautausschlag mit Bläsenbildung entwickelt, der mit starken brennenden Schmerzen einhergeht.
Achtung! Der Bläscheninhalt ist infektiös! Bei Kindern und Personen ohne Windpockenschutz oder Immunität besteht die Gefahr an Windpocken zu erkranken. Cave! Bei Schwangeren in den ersten Monaten kann eine Windpockenerkrankung Fehlbildungen beim Embryo auslösen.

Desto schneller eine Behandlung gegen einen "Herpes-Zoster" in die Wege geleitet wird, desto kürzer ist der Heilungsverlauf. Schulmedizinisch werden bei einem "Herpes-Zoster" die betroffenen Hautpartien mit entzündungshemmenden, desinfizierenden Mitteln (z. B. Zinkpaste) behandelt und mit der Gabe eines Virustatikums die Virenbekämpfung in die Wege geleitet. Zur Schmerzlinderung werden Schmerzmittel verabreicht.
Wird keine entsprechende oder eine zu späte Therapie in die Wege geleitet, besteht die Gefahr einer Postzoster-Neuralgie, was zu jahrelangen starken neuralgischen Schmerzen führen kann bzw. bei Beteiligungen von Augen und Ohren zur Blindheit bzw. Taubheit führen kann. U.a. können eine Hirnhautentzündung, eine Rückenmarksentzündung oder Lähmungen als weitere Komplikationen genannt werden.
Die naturheilkundliche Therapie kann gute begleitende Hilfe leisten. Schüssler Salze können den Mineralhaushalt pushen, was sich stärkend auf die Nervenbahnen auswirkt. Bachblüten stärken den psychischen Hintergrund und bringen mehr Objektivität gegenüber der eigenen Persönlichkeit, was zu positiven Veränderungen in der Lebensgestaltung führen kann und so den Heilverlauf entsprechend günstig beeinflussen kann.


Die Schüssler Salze Therapie:

Eines der wichtigsten Schüssler-Salze zur Behandlung eines "Herpes-Zoster" ist das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum, da es als "Baumaterial" für die Nervenzellen dient. Vor allem nach Überanstrengungen, enormen Stresssituationen und massiven Nervenbelastungen besteht oft ein Mangel an diesem Mineralstoff. Das Salz dient zur Regeneration der Nerven und stärkt den Kräftehaushalt im Körper.
Da bei einer großen Erschöpfung meist ein sehr großer Mangel zugrunde liegt, empfiehlt sich eine längere Einnahmedauer.
Beste Einnahmezeit ist in den frühen Nachmittagsstunden (es sollte aufgrund der "anregenden Wirkung" nicht zu spät eingenommen werden!)

Das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum ist ein weiteres bedeutendes Mittel, wenn es sich um Erkrankungen des Nervensystems handelt. "Magnesium Phosphoricum" ist ein wichtiger Bestandteil der Nervenbahnen. Es zeigt vor allem eine sehr positive Wirkung, wenn "Nervenschmerzen" mit ins Spiel kommen. Im Akutfall kann es als "Heiße 7" verabreicht werden (ca. 10 Stück des Schüssler-Salzes Nr. 10 in 1/8 Liter gekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken). Ideal ist die Kombination mit der entsprechenden Schüssler-Salbe, die auf die schmerzenden Hautareale aufgetragen wird.
Zur "Heißen 7" (im Akutfall) ist es ratsam stündlich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen zu lassen.

Damit die Giftstoffe (Viren) im Körper besser ausgeschwemmt werden können, ist das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum angezeigt.
Bei Bildung von Bläschen ist es sehr wirkungsvoll, wenn aus dem Salz Nr. 8 ein Brei gemischt wird und dieser auf die betroffenen Stellen vorsichtig gestrichen wird. Alternativ kann auch die Schüssler-Salbe Nr. 8 aufgetragen werden.
Die beste Einnahmezeit für das Salz ist in den frühen Vormittagsstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Ein weiteres Salz, das die Ausscheidung der Giftstoffe forciert, ist das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfurcium. Zugleich hat es eine entzündungshemmende Wirkung, was den Heilverlauf zusätzlich begünstigt.
Ideale Einnahmezeit: vormittags (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Zur Immunstärkung und zur Stabilisierung des Nervensystems trägt das Schüssler-Salz Nr. 21 Zincum Chloratum bei. Bei einem "Herpes-Zoster" sollte dieses Salz im Rahmen einer Schüssler-Salz-Therapie nicht fehlen.
Ideale Einnahmezeit: am Morgen (2 - 3 Salze über einen längeren Zeitraum langsam im Mund zergehen lassen)


Bachblüten

Impatiens
Unterdrückte Ängste können ihre "Hilfeschreie" über die Haut loswerden. So können Zukunftsängste, aber auch undefinierbare Ängste als Ursache für einen "Herpes-Zoster" in Frage kommen. Die Bachblüte Nr. 2 Aspen hilft dabei diese Ängste aufzulösen bzw. diese besser zu verarbeiten, so dass eine Kompensation über die Haut nicht mehr notwendig ist.

Da im Zusammenhang eines "Herpes-Zoster" fast immer eine Überforderung bzw. eine extreme Anstrengung vorhanden war oder ist, ist an die Bachblüte Nr. 11 Elm zu denken. Die Bachblüte hilft dabei sich Grenzen zu setzen und achtsamer mit seinen Kräften umzugehen.

Bestehen Ungeduld und Nervosität, so kann die Bachblüte Nr. 18 Impatiens Abhilfe schaffen. Zudem hat die Blüte eine organbezogene Komponente bei juckenden und schmerzenden Hauterkrankungen. Die Blüte kann die innere Anspannung lösen und für mehr Geduld sorgen.

Bei einem "Herpes-Zoster" handelt es sich um eine Art "Nervenerschütterung", die sich auf den Hautarealen geltend macht. Durch die Schmerzen will uns der Körper sagen: "es reicht" - "ich brauche Hilfe". Damit die Verzweiflungsrufe besser gehört werden, sollte die Bachblüte Nr. 30 Sweet Chestnut bei einer "Herpes-Zoster-Behandlung" nicht fehlen. Sie verhilft dazu, dass Hilfe von "außen" besser angenommen werden kann und zeigt auf, dass es aus jeder noch so verfahrenen Situation Auswege geben kann.

Da Kummer ein Auslöser für einen "Herpes-Zoster" sein kann, sollte an "die Kummerblüte" unter den Bachblüten, die Nr. 29 Star of Bethlehem gedacht werden. Sie trägt dazu bei, dass zugefügter Schmerz in Form von Schocksituationen, Trauer oder andere Traumata besser verarbeitet werden kann und stärkt obendrein die Akzeptanz des Schicksals.


Ernährung

Leinblüte
Grundsätzlich ist eine immunstärkende, basenreiche Ernährung ratsam. Auf dem Speiseplan sollten Lebensmittel mit viel Vitamin C (z. B. Paprika, Brokkoli, Grünkohl, Zitrusfrüchte, Beeren und natürlich die Acerola-Kirsche) und Zink (z. B. Bohnen, Vollkornprodukte) stehen. Hochwertige Öle (z. B. Hanföl, Leinöl, Olivenöl) und wenig tierische Produkte ergänzen den Ernährungsplan.
Gemieden werden sollten Nahrungsmittel, die das Immunsystem schwächen. Dazu zählen raffinierte Zucker, Weißmehlprodukte, Chips, die meisten Fertigprodukte und gehärtete Fette.
Besserungen der Beschwerden werden auch mit dem Verzehr von frischen Knoblauchzehen und Scheiben vom Ingwer erzielt (je 2 Stück pro Tag).


Heilpflanzen

Acerola-Kirschen
Günstig sind entgiftende Heilpflanzen wie z.B. die Sarsaparille (Similax aristolochiaefolia) und die Klettenwurzel (Bardanae radix) Diese Heilpflanzen empfehlen sich als Teemischung (je zu gleichen Teilen) 3 x täglich zu trinken.
Zur Anregung der Immunabwehr und zur Bekämpfung der Viren dient der Sonnenhut (Echinacea purpurea). Er kann als Fertigpräparat oder als Wurzeltinktur angewandt werden.
Zur äußerlichen und zur innerlichen Behandlung ist an das Johanniskraut (Hypericum perforatum) zu denken. Das Öl kann zur Linderung der Nervenschmerzen vorsichtig auf die betroffenen Areale aufgetragen werden. Zur "inneren" Nervenstärkung dient ein Fertigpräparat (Kapseln) oder tägliche eine Tasse Johanniskrauttee.
Adstringierende Heilpflanzen wie z. B. die Walnuss (Juglans regia), die Eichenrinde (Quercus cortex) oder das Stiefmütterchen (Viola tricolor) können als Auflage (Tücher mit Pflanzensud tränken und auflegen) Linderung schaffen.


Zusammenfassung

Ursache für die Reaktivierung des "Varizella-Zoster-Virus" und der damit verbundenen Beschwerden ist ein immungeschwächter Organismus. Dies kann durch schwere Erkrankungen wie z. B. Aids oder bösartiger Tumore der Fall sein oder aber durch körperliche Überbelastungen, seelischen Leiden oder durch eine starke Übersäuerung des Körpers ausgelöst werden. Gemeinsam mit der schulmedizinischen Therapie kann die Naturheilkunde gute Dienste leisten. Erfolgt eine entsprechende Lebensumstellung (z. B. weniger Stress, mehr Entspannung, Ernährungsumstellung) hat der Hilfeschrei des Körpers durch die Erkrankung an "Herpes-Zoster" die angemessenen Schritte in die Wege geleitet, die zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude führen werden.




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