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Schüssler Salze

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Harnwegsinfekt - Zystitis



"Altes loslassen" und "Neues zulassen" - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Bei einer "akuten Harnwegsinfektion" (Blasenentzündung) handelt es sich um eine meist von Bakterien (z. B. E. coli, Enterokokken, Staphylokokken) hervorgerufene Entzündung, die über die Harnröhre in die Blase aufsteigen kann (unkomplizierter Harnwegsinfekt). Steigt die Entzündung weiter nach oben, spricht man von einer "komplizieren Harnwegsinfektion", d.h. wenn die Bakterien /Viren weiter zu den Nieren aufsteigen (Pyelonephritis oder Glomerulopathie).
Bei immer wiederkehrenden Infekten der Harnwege handelt es sich um eine chronisch-rezidivierenden Harnwegsentzündung.
Aufgrund der weiblichen Anatomie sind Frauen häufiger von diesem Infekt betroffen (kürzere Harnröhre).

Kapuzinerkresse
Als Sofortmaßnahme und zur Vermeidung von komplizierten Harnwegsinfekten bietet sich das stark wirkende pflanzliche Antibiotika Angocin Anti-Infekt N an!

Als Symptome treten häufiges Wasserlassen (Pollakisurie), Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen (Dysurie), Harndrang ohne der Möglichkeit des Wasserlassens, krampfartige Schmerzen im Unterbauch und trüber, übelriechender, manchmal sogar blutiger Urin auf.
Treten zusätzlich Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl auf, so besteht die Gefahr, dass die oberen Harnwege mit involviert sind und es sich um eine "komplizierte Harnwegsinfektion" handelt.

Zur Krankheitsbestimmung werden Urin-Streifen-Schnelltests verwendet. Zur genaueren Diagnostik wird mit dem Mittelstrahlurin der Urinstatus ermittelt bzw. eine Urinkultur angelegt.
Als Ursache gelten oftmals Darmbakterien, die bedingt durch die anatomische Nähe (v.a. bei Frauen) in die Harnröhre gelangen und so die Infektion auslösen können. Desweiteren können z.B. Viren, Hefepilze, Kälte, Abflussstörungen, Katheterbehandlungen, Geschlechtsverkehr, Stress, Menstruation oder Begleiterscheinungen durch Medikamente (z. B. Analgetika) für eine Harnwegsentzündung verantwortlich sein.

Können keine pathologischen Ergebnisse festgestellt werden (keine Keime, etc.), handelt es sich u. U. um eine "Reizblase" (Zystalgie), meist sind hiervon Frauen betroffen. Ursachen können z. B. eine Schwangerschaft, hormonelle Veränderungen oder vegetative Störungen sein. Wichtig ist, dass alle organisch in Frage kommenden Erkrankungen (z. B. Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, Tumore, etc.) vor einer Diagnosestellung "Reizblase" ausgeschlossen werden.

Schulmedizinisch werden bei einer Harnwegsinfektion Schmerzmittel, krampflösende Medikamente (Spasmolytika) und Antibiotika (bei bakteriellen Infekten) eingesetzt. Zusätzlich wird angeraten 2 - 3 Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken.
Bei einem "unkomplizieren Harnwegsinfekt" und bei einer "Reizblase" kann gut (begleitend) naturheilkundlich therapiert werden. Schüssler Salze können die Entzündung lindern und die Ausscheidung der Giftstoffe unterstützen. Bei immer wiederkehrenden Infekten können Bachblüten die seelischen Zusammenhänge der Erkrankung aufdecken und positiv beeinflussen.
Die Phytotherapie bietet sehr gute Heilpflanzen zur Blasenspülung und Desinfektion.

Bei einem "aufsteigenden Infekt" ist dringend eine Antibiotika-Behandlung notwendig, um der Gefahr der Nierenschädigung zu entgehen!


Die Schüssler Salze Therapie:

Bei einer "Reizblase" oder generell bei gehäuftem Drang zum Wasserlassen kann das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum eingesetzt werden. Da es sich um ein sehr langsam wirkendes Salz handelt, ist eine längere Einnahmedauer notwendig.
Beste Einnahmezeit ist abends (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum gehört als "entzündungshemmendes Salz" bei einem Harnröhreninfekt zu den Hauptmitteln der Biochemie.
Sofort bei Beginn der Entzündung ist eine halbstündlich Einnahme von 2 - 3 Salzen empfehlenswert, ggf. kann so der Entzündungsprozess gleich zu Beginn ausgebremst werden. Auch zum späteren Zeitpunkt kann durch eine häufige Gabe (halbstündlich 2 - 3 Salze) für Linderung gesorgt werden; bei begleitenden Schmerzen empfiehlt es sich alle 5 Minuten 2 - 3 Salze einzunehmen (Wichtig ist, dass diese langsam im Mund aufgelöst werden!)

Zur Regulierung des Wasserhaushalts im Körper und zur Ausschwemmung der Giftstoffe ist das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum angezeigt.
Zusätzlich fördert das Salz die Schleimbildung und unterstützt so den Aufbau der Blasenschleimhaut, die durch das Entzündungsgeschehen meist mit angegriffen ist.
Im Akutfall ca. 10 Salze von "Natrium-Chloratum" in einem Glas mit abgekochtem Wasser auflösen und alle zwei Stunden jeweils 1 Glas davon langsam schluckweise trinken.
Generell zur Stärkung der Blasenschleimhaut bzw. vorbeugend empfiehlt sich eine tägliche Einnahme von 2 - 3 Salzen am besten in den Morgenstunden.

Da eine Übersäuerung des Körpers im Allgemeinen die Infektanfälligkeit ansteigen lässt, ist im Zusammenhang mit einem Harnröhreninfekt auch immer an das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum zu denken, da es den Säurehaushalt im Organismus reguliert. Um den Säurehaushalt auf Dauer positiv zu beeinflussen, ist eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum anzuraten.
Beste Einnahmezeit: abends (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Als Verstärker für die anderen Salze oder bei einer Tendenz zur Eiterbildung ist das Schüssler-Salz Nr. 12 Calcium Sulfuricum angesagt. Darüber hinaus fördert es die Reinigungs- und Ausscheidungsvorgänge im Körper, was sich vorteilhaft auf den Heilungsvorgang bei einem Harnwegsinfekt auswirkt.
Ideale Einnahmezeit: in den Abendstunden.

Zur Stärkung der Abwehrkräfte leistet zusätzlich das Schüssler-Salz Nr. 16 Lithium Chloratum gute Dienste. Außerdem wird dem Salz nachgesagt, dass es den Heilungsverlauf verstärken bzw. sogar beschleunigen kann.
Es empfiehlt sich eine mehrmals tägliche Einnahme (alle 2 Stunden) von 2 - 3 Salzen (diese langsam im Mund zergehen lassen).


Bachblüten

Centaury
Zur Unterstützung der Reinigungsprozesse im Organismus ist die Bachblüte Nr. 10 Crab Apple zuständig. Zusätzlich unterliegt "Crab Apple" einem großen Kontrollzwang, dem große Ängste - vor allem vor der Zukunft - zugrunde liegen.
Die Bachblüte lehrt, dass sich im Leben nicht immer alles kontrollieren lässt und gibt Kraft sich auf "neue Dinge" einzulassen, ohne, dass man weiß wie sich die Angelegenheiten entwickeln werden.

Organisch bezogen, hat die Bachblüte Nr. 4 Centaury einen Hang zur Infektanfälligkeit. Grund dafür ist, dass größtenteils eine Überforderung zugrunde liegt, da die "Centaury-Persönlichkeit" versucht es jedem Recht zu machen und unfähig ist "NEIN" zu sagen.
Die Blüte stärkt die eigene "Courage" und schafft so mehr Platz für die eigenen Ambitionen.

Bestehen Schuldgefühle (berechtigte oder unberechtigte) aus der Vergangenheit, die einem nicht loslassen, ist an die Bachblüte Nr. 24 Pine zu denken. "Pine" hilft dabei, dass diese besser verarbeitet werden bzw. verhilft dazu, dass von diesen Schuldgefühlen "losgelassen" werden kann.

Als Kummermittel unter den Bachblüten gilt die Nr. 29 Star of Bethlehem. Er trägt dazu bei, dass zugefügter Schmerz in Form von Schocksituationen, Trauer oder andere Traumata besser verarbeitet werden können und stärkt obendrein die Akzeptanz des Schicksals.


Ernährung

Paprika
Außerordentlich wichtig bei einem "Harnwegsinfekt" ist eine ausreichende Trinkmenge über den Tag verteilt (mind. 3 Liter), um die Giftstoffe aus dem Körper auszuspülen (Durchspülungstherapie). Die idealen Getränke sind Wasser ohne Kohlensäure, Cranberry bzw. Preiselbeer-Saft (als Schorle getrunken) und die unter der Rubrik "Heilpflanzen" angegebenen Heiltees.
Um unsere "nützlichen Bakterien" (probiotische Bakterien) im Darmbereich zu stärken, ist anzuraten, täglich einen Joghurt mit auf den Speiseplan zu setzen. Es ist nachgewiesen, dass dieser das Wachstum der schädlichen Mikroorganismen hemmen kann und außerdem stärkt er die Darmflora, die vor allem nach einer Antibiotika-Therapie sehr angeschlagen ist.
Um den Säurehaushalt zu regulieren, empfiehlt sich besonders bei häufigen Rezidiven eine Basen-Fasten-Kur (Start der Kur zu einem nicht-akuten Zeitpunkt!).
Um das Immunsystem grundsätzlich zu stärken, sollten vermehrt Vitamin-C angereicherte Lebensmittel konsumiert werden (z. B. Beeren, Paprika, Brokkoli).
Auf Genussmittel wie Kaffee und Alkohol sollte verzichtet werden. Ebenso sind scharfe Gewürze, Spargel und Spinat zu meiden, da sie den Urin negativ beeinflussen können.


Heilpflanzen

Acerola Kirsche
Als stark pflanzliches Antibiotikum gilt die Mischung aus Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) und Meerrettich (Armoracia rusticana). Es kann als Angocin Anti-Infekt N in der Apotheke bezogen werden. Die darin enthaltenen Senföle wirken zum einen antibakteriell und zum anderen immunstärkend. Auch eine stark antivirale Wirkung konnte nachgewiesen werden. Angocin® Anti-Infekt ist das Mittel der 1. Wahl !
Die Brennessel spült unsere Harnwege gut durch, daher wirkt es gegen Blasen- und Nierenbeckenentzündungen. Die Brennessel enthält Kalium, das den Harn saurer macht und der Steinbildung entgegen wirkt.

Wer oft unter Harnwegsinfekte leidet, kann z.B. mit einem Cocktail aus Cranberrys, Kürbiskernen, Preiselbeeren, Acerola-Kirschen und Traubenkernen vorbeugen, zu bekommen als Kani.

Harntreibend wirken auch die Goldrute (Solidago virgaurea), die Birke (Betula pendula) und der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense). Diese Heilkräuter können als Teemischung gute Dienste bei einem Harnwegsinfekt leisten. Mindestens 1 Liter dieser Teemischung sollte im Akutfall über den ganzen Tag verteilt (zusätzlich zu anderen Getränken wie Wasser und Preiselbeersaft) getrunken werden.
Eukalyptus Hain

Eine weitere antibakterielle und desinfizierende Wirkung hat die Bärentraube (Arctostaphylos uva ursi). Sie kann zu o.a. Teemischung gemischt werden oder separat als Tee getrunken oder als Fertigpräparat eingenommen werden. (Achtung! max. Einnahmedauer der Bärentraube 7 Tage!) Auch Eukalyptus hat sich durch seine antiseptische Wirkung bei Entzündungen der Blase als äußerliche Anwendung (Wickel) bewährt.


Zusammenfassung

Bei einem "unkomplizierten Harnwegsinfekt" oder bei einer "Reizblase" kann gut (begleitend) naturheilkundlich therapiert werden. Kommen allerdings bei einer reinen naturheilkundlichen Therapie Fieber und eine stärkere Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens dazu bzw. erfolgt nach 1 - 2 Tagen keine Besserung der Symptomatik, ist die schulmedizinische Therapie unumgänglich und dringend notwendig!
Auch sollte die seelische Problematik nicht unterschätzt werden (insbesondere bei chronischen Harnwegsinfekten). Es können Zusammenhänge zu den Themen "zu viel Druck" (selbstgemachter oder von "außen"), Loslassen von Problemen und Angst vor Neuem dahinterstecken. Hier können speziell die Bachblüten gute begleitende Unterstützung bringen. Sie helfen dabei Druck abzulassen, erleichtern das Loslassen und geben Mut um "neue Dinge" ins Leben zu lassen.




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