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Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

HWS-Syndrom



Mit Vertrauen das Leben meistern - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei einem "HWS-Syndrom" handelt es sich um Beschwerden im Hals- und Nackenbereich, die von der Halswirbelsäule (HWS) ausgehen.
Es wird dabei zwischen einem "akuten" oder einem "chronischen HWS-Syndrom", nach der Lokalisation (oberes oder unteres HWS-Syndrom) und nach der Ursache für das "HWS-Syndrom" unterschieden.
Auslöser für die Beschwerden können funktionelle Störungen (z. B. Fehlhaltungen), post-traumatische Vorfälle (z. B. Schleudertrauma), degenerative Veränderungen (z. B. altersbedingte Verschleißerscheinungen an den Wirbelkörpern) und Muskelverspannungen der Nackenmuskulatur sein. In seltenen Fällen kann ein Bandscheibenvorfall oder eine Tumorerkrankung dafür verantwortlich sein.
Zu den Symptomen zählen - variieren je nach Lokalisation - Hals- und Nackenschmerzen, die bis in die Arme ausstrahlen können, Kopfschmerzen, Myogelosen, Bewegungseinschränkungen, Schwindelattacken, Gefühlsstörungen (Taubheitsgefühl, Kribbeln), Übelkeit, Hör-, Seh- und Schluckstörungen, Ohrgeräusche und Lähmungserscheinungen).
Zur Diagnosestellung erfolgen eine körperliche Anamnese, eine Röntgenuntersuchung, eine Computertomographie (CT) und ggf. eine Kernspintomografie (Magnetresonanztomografie, MRT).
Im Rahmen der Schulmedizin werden Analgetika, NSAR und Muskelrelaxantien zur Schmerzlinderung verabreicht. Zusätzlich erfolgen Physiotherapie und eine Wärmetherapie (z. B. Rotlicht). Kombinieren kann man die Wärmetherapie mit einem verformbaren Kirschkernkissen, das abends im Backofen erwärmt wird und sich im Bett angenehm um den Hals schmiegt.
Ergänzend kann sehr gut naturheilkundlich therapiert werden. Zur Schmerzlinderung können Heilpflanzen wie die Pestwurz oder die Weidenrinde eingesetzt werden, Schüssler Salze können für Entspannung im Bereich der Nackenmuskulatur sorgen und Bachblüten stärken den ganzheitlichen Effekt - in dem sie der Seele mehr Halt geben - was letztendlich das Vertrauen stärkt.


Bachblüten

Mimulus
Bei starken Schmerzen ist an die Bachblüte Nr. 1 Agrimony zu denken. Außerdem lehrt "Agrimony", dass es wenig nützt, wenn bestehende Konflikte überspielt und verdrängt werden, sie kommen immer wieder an die Oberfläche, gleichfalls wie immer wiederkehrende Beschwerden. Werden die vorhandenen Schwierigkeiten (Spannungen) gelöst, kann wieder vertrauensvoll und beschwerdefrei in die Zukunft geblickt werden.

Bei einem chronischen "HWS-Syndrom" kann organbezogen die Bachblüte Nr. 7 Chestnut Bud zur Besserung der Beschwerden beitragen. "Chestnut Bud" hilft dabei sich von alten Gewohnheiten zu lösen und gibt trotzdem die Zuversicht, dass "neue Gepflogenheiten" positive Wendungen herbeiführen können.

Gelenkbeschwerden und Muskelverspannungen, die durch Überarbeitung und Stress entstanden sind, können mit der Bachblüte Nr. 11 Elm gelindert werden. "Elm" löst die Anspannungen und sorgt für Ausgleich und Beruhigung.

Bestehen konkrete Zukunftsängste und eine ausgeprägte Sensibilität so ist an die Bachblüte Nr. 20 Mimulus zu denken. "Mimulus" befreit von Ängsten und gibt Vertrauen, Kraft und Mut für den weiteren Lebensweg.

Bei einem "akuten HWS-Syndrom" können zusätzlich! zur medizinischen Notfallbehandlung "Bach-Rescue-Tropfen" Rescue Remedy verabreicht werden.
Hier wird darauf hingewiesen, dass eine alleinige Behandlung mit Bachblüten im Akutfall selbstverständlich nicht ausreicht und die schulmedizinische Behandlung absolut notwendig ist!!


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphorisum ist eines der Hauptmittel bei einem "HWS-Syndrom", da es eine entspannende Wirkung auf die Nackenmuskulatur hat und die Wirbelknochen stärkt. Bei Taubheitsgefühlen sorgt die Nr. 2 zudem für Erleichterung.
Ideale Einnahmezeit: morgens (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)
Im Akutfall ist es ratsam alle 15 Minuten 2 - 3 Schüssler-Salze einzunehmen.

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zählt zu den schmerzlindernden Salzen.
Bei starken Schmerzen sind alle 5 Minuten 2 - 3 Salze einzunehmen (diese langsam im Mund zergehen lassen oder die Salze in einem heißen Wasser auflösen und schluckweise trinken). Zusätzlich kann aus den Salzen der Nr. 3 mit Wasser ein Brei angerührt werden, welcher dann auf die schmerzenden Stellen aufgetragen werden kann.

Das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum hat sowohl eine entspannende als auch eine schmerzlindernde Wirkung. Bei starken Beschwerden empfiehlt sich die Einnahme als "Heiße 7" (ca. 10 Stück des Schüssler-Salzes Nr. 10 in 1/8 Liter gekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken). Ferner kann zur "Heißen 7" das Schüssler-Salz Nr. 3 gegeben werden, so dass sich der schmerzstillende Effekt noch verstärkt. Des Weiteren kann man die Wirkung noch einmal verstärken, indem man die Salbe der Nr. 7 vorsichtig in den Nackenbereich einmassiert.

Besteht ein Säureüberschuss im Organismus kann dies zur Demineralisierung der Knochensubstanz führen. Die Einnahme des Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum kann bei entsprechender Lebensführung den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot bringen.
Einnahmeempfehlung: abends, täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Zur Stützung und zur Festigung der Halswirbelsäule trägt das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea bei. Achtung! Das Salz Nr. 11 sollte immer nur zusammen mit dem Schüssler-Salz Nr.9 eingenommen werden, da andernfalls die freigesetzte Säure nicht ordnungsgemäß abgebaut werden kann und es zu säurebedingten Krankheitssymptomen kommen kann.
Ideale Einnahmezeit: morgens (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Kommt es zu plötzlich einschießenden Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule kann das Schüssler-Salz Nr. 19 Cuprum Arsenicosum für Linderung sorgen. Obendrein stärkt es die Nackenmuskulatur und unterstützt den Sauerstofftransport in die obere Wirbelsäule. Im Akutfall alle 5 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen.


Ernährung

Mandeln
Besteht eine zu hohe Säurebelastung, kann sich dies negativ auf das Muskelgewebe, die Wirbelkörper und die Knochensubstanz auswirken.
Es ist daher ratsam den Verzehr säurelastiger Lebensmittel (z. B. Fleisch, Eier, Milchprodukte) zu reduzieren und diese mit basenspendenden Nahrungsmitteln (z. B. Buchweizen, Kresse, Dinkel, Sahne, Süssrahm-Butter, Mandeln, Kürbiskerne, Kräuter, Kopfsalat, Rucola, Rote Beete, Pilze, Frühlingszwiebel, usw.) zu kombinieren.

Des Weiteren empfiehlt sich fettreicher Fisch, da die enthaltenen Omega-Fettsäuren Verschleißerscheinungen vorbeugen können.

Vitamin C z.B. in der Acerola-Kirsche beugt gleichfalls Abnutzungserscheinungen an den Wirbelkörpern vor. Einen hohen Vitamin-C-Gehalt findet man in Lebensmitteln wie z. B. Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchte und Beeren.

Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke (auch kohlensäurehaltiges Mineralwasser), Milch, Schwarzer Tee und Früchtetee zählen ebenfalls zu den säurebildenden Getränken. Aus diesen Gründen sollte deren Konsum reduziert bzw. bestenfalls komplett auf diese Getränke verzichtet werden. Gute Alternativen sind stilles Wasser und Kräutertees.

Mit einer Heilfastenkur und anschließender Ernährungsumstellung (basenorientierte Vollwertkost) können die Beschwerden rasch gelindert und weiteren Beschwerden vorgebeugt werden.


Heilpflanzen

Johanniskraut, Hypericum
Heublumen (Flores graminis) fördern die Durchblutung und haben zugleich eine muskelentspannende Wirkung. Sie können als Heublumensack auf die schmerzhaften Stellen aufgelegt werden oder als Badezusatz verwendet werden (Achtung! Allergiegefahr)

Die Weidenrinde (Salicis cortex) wirkt sowohl schmerz- als auch entzündungshemmend.
Eine zusätzlich krampflösende Wirkungsweise hat die Pestwurz (Petasites hybridus). Verabreichung: Fertig- bzw. Kombipräparate

Zum Einmassieren der betroffenen Punkte empfehlen sich Salben bzw. Öle die mit Arnika Montana (schmerzlindernd), Rosmarin (Rosmarinus officinalis) und Johanniskraut (Hypericum officialis) angereichert sind.

Zusammenfassung

Je nach Auslöser kann ein "HWS-Syndrom" sehr gut behandelt werden, wenn es auch Geduld und Ausdauer bedarf. Naturheilkundliche Maßnahmen können den Heilverlauf beschleunigen und weiteren Beschwerden vorbeugen. Manuele Therapien wie z. B. Massagen zur Lockerung der Muskulatur und Krankengymnastik runden das Therapiekonzept ab.
Der ganzheitliche Aspekt sollte zweifellos nicht unterschätzt werden. Einem "HWS-Syndrom" werden emotionale Hintergründe wie z. B. Ängste, Unentschlossenheit, Schuldgefühle und Überlastung zugeordnet. Die "Bachblüten-Therapie" bietet hier effektive Möglichkeiten für seelische Ausgeglichenheit, so dass das "Vertrauen ins Leben" wieder gedeihen kann.




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