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Beschwerden-
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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Hypercholosterinämie - erhöhtes Cholesterin



Versperrte Wege öffnen - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei einer Hypercholosterinämie bestehen erhöhte Cholesterinwerte im Blut, d.h. der Cholesterinwert liegt über 200 mg/dl. Wobei beim Cholesterinwert noch zu unterscheiden ist, ob hier das HDL "gutes Lipoprotein" oder das LDL, "schlechtes Lipoprotein" überwiegt, d.h. liegt der Wert etwas über 200 mg/dl (bis zum 250 mg/dl) und das HDL dominiert, so ist dies trotzdem noch im Rahmen.
Als Ursache kommen genetisch bedingte Faktoren, Erkrankungen (z. B. Diabetes Mellitus, Hypothyreose, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Nierenerkrankungen), Medikamente (Glukokortikoide, Pille) und Fehler im Ernährungs- und Lebensstil (zu viel Stress und zu wenig Bewegung) in Frage.
Die Erkrankung zeigt vorerst keine Beschwerden, diese zeigen sich erst mit Entstehen der Folgekrankheiten (koronare Herzkrankheiten, Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen, Schlaganfall).
Die medizinische Therapie beinhaltet Allgemeinmaßnahmen wie Gewichtsreduzierung durch eine fett- und cholesterinarme Diät und durch Gabe von Lipid- und Cholesterinsenkern (z. B. Sitosterin, Anionenaustauscher, Fibrate oder Lovastatin).
Zusätzlich förderlich sind Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Walking.
Im Rahmen der Naturheilkunde kann die Phytotherapie mit ihren cholesterinsenkenden Heilpflanzen gute Dienste leisten. Schüssler Salze unterstützen die Stoffwechseltätigkeit und Bachblüten helfen dabei den seelischen Bahnen den richtigen Weg zu zeigen und zu öffnen.


Bachblüten

Chicory
Besteht ein erhöhter Drang von Fürsorglichkeit, der letztendlich nicht uneigennützig ist, so kann die Bachblüte Nr. 8 Chicory Abhilfe schaffen. Es besteht die Tendenz zu Selbstmitleid und zudem eine extreme Erwartungshaltung. Dies blockiert den Umgang mit den Mitmenschen, was sich organisch in Herzproblemen aber auch in einer Überkompensierung auf körperlicher Ebene (z. B. Bluthochdruck, Hypercholesterinämie) zeigen kann.
Chicory hilft dabei loszulassen und seine Erwartungen bzgl. seiner Umwelt herunter zu schrauben.

Besteht eine latende Reizbarkeit mit der Tendenz zur Aggressivität, ist an die Bachblüte Nr. 15 Holly zu denken. Oft steht man sich selber im Weg, so dass die erträumten Ziele und Wünsche nur schwer erfüllbar werden. Die Schuld wird dann oft bei den "Anderen" gesucht, die dann auch oft dafür verantwortlich gemacht werden. Die Bachblüte befreit von diesen Schuldzuweisungen und dämpft das Aggressionspotential, was sich sowohl auf die Selbstverwirklichung als auch auf den körperlichen Bereich positiv auswirkt.

Die Bachblüte Nr. 38 Willow ist zuständig für Erkrankungen und Beschwerden denen ein tiefer Groll unterliegt. Bei erhöhten, krankhaften Cholesterinwerten ist dies oft der Fall. Es wird mit dem Schicksal gehadert, Lebensenttäuschungen liegen zugrunde und Verbitterung und Rachegedanken stehen an der Tagesordnung.
Willow lehrt das Schicksal anzunehmen, mindert den Groll und bringt eine lebensbefürwortendere Grundhaltung.


Die Schüssler Salze Therapie:

Da Stress mit zu den Auslöserfaktoren zählt, ist an das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum zu denken. Es stärkt die Nerven und hat zudem eine ausgleichende Wirkung auf die unwillkürliche Muskeltätigkeit, was sich zusätzlich positiv auf die Herztätigkeit (Folgeerkrankung) auswirkt.
In akuten Stresssituationen kann es als "Heiße 7" eingenommen werden (die Mischung wird wie folgt zubereitet: ca. 10 Stück der genannten Schüssler Salze in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken).
Bei dauerhaftem Stress empfiehlt es sich täglich abends 2 - 3 Schüssler-Salze langsam im Mund zergehen lassen bzw. täglich abends die "Heiße 7" zu sich zu nehmen.

Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum ist ein wichtiger Mineralstoff für den Fettstoffwechsel und somit das Haupt-Schüssler-Salz im Rahmen einer Hypercholesterinämie. Zudem neutralisiert es den Säureüberfluss im Körper und regt zugleich die Ausscheidung an.
Bestmögliche Einnahmezeit ist am Abend.

Ein weiteres wichtiges Schüssler-Salz für den Fettstoffwechsel ist das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum. Es unterstützt die Leberfunktion und die Galleproduktion, was sich günstig auf den Cholesterin-Haushalt auswirkt.
Ideale Einnahmezeit ist vormittags (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Unterstützenden und regulierenden Effekt im Rahmen des Cholesterinhaushalts zeigt das Schüssler-Salz Nr. 17 Manganum Sulfuricum. Zudem hat es einen antioxidativen Effekt, was sich vorbeugend auf die Folgeerkrankungen einer Hypercholesterinämie auswirkt.
Beste Einnahmezeit ist im Laufe des Vormittags.

Das Schüssler-Salz Nr. 27 Kalium Bichromicum hat eine cholesterinsenkende Wirkung. Es unterstützt den Fettstoffwechsel und hat zugleich eine schützende Funktion bzgl. einer Arteriosklerose.
Beste Einnahmezeit ist nach den Hauptmahlzeiten.


Ernährung

Kokosöl wird aus Nüssen der Palmen gemacht Um die Zufuhr von "außen" zu reduzieren, ist in erster Linie darauf zu achten, dass die Fettzufuhr gedrosselt wird. Die Tagesdosis von 300 mg Cholesterin pro Tag sollte nicht überschritten werden. Außerdem ist bei den Lebensmitteln auf die Fettzusammensetzung zu achten! Es wird unterschieden zwischen "guten Fetten" (HDL=high density lipoproteins) und "schlechten Fetten" (LDL=low density lipoproteins). Das "gute Fett" hat eine schützende Wirkung, das "schlechte Fett" gilt als Auslöser für Fettstoffwechselstörungen und deren Folgekrankheiten (z. B. Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt).

Zimt reguliert den Cholesterinspiegel, das schädliche LDL-Cholesterin wird abgebaut, das gesunde HDL bleibt erhalten. Das Kokosöl wird aus der Kokosnuss gewonnen und optimiert die Blutfettwerte. Grundsätzliche empfiehlt sich eine laktovegetabile Ernährung und der Verzicht auf Trans-Fette (künstlich gehärtete Fette) und tierische Nahrungsmittel (Fleisch, Wurst, Speck). Trans-Fettsäuren sind vor allem in industriell gefertigter Nahrung enthalten (z. B. Margarine, frittierte Produkte, Instandsuppen, Fertiggerichte)!
Reich an "guten Fetten" sind z. B. Nüsse siehe auch Mandeln, Avocados, Olivenöl, Mandeln und Fische mit Omega3-Fettsäuren.
Kakao verringert die schlechte LDL-Cholesterin Fraktion und verhindert auch das Verklumpen von Blutplättchen. Förderlich zum Abbau der "schlechten Fette" sind lösliche Ballaststoffe. Diese sind z. B. in Möhren, Leinsamen, Hülsenfrüchten und (Hafer-)Kleie zu finden.
Auch der Verzehr von Sojaprodukten kann die "schlechten Fette" im Körper verringern.
Desweiteren besitzen Auberginen und Zwiebeln eine cholesterinsenkende Wirkung.
Vorteilhaft ist der tägliche Verzehr von Äpfeln - das enthaltende Pektin wirkt cholesterinsenkend.
Ein guter Einstieg zur Ernährungsumstellung ist eine Heilfastenkur, die sich sehr positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt - es sei denn es besteht eine krankheitsbedingte Ursache (z. B. eine vererbte Stoffwechselstörung).


Heilpflanzen

Artischocke
Vorbeugend als auch zur Therapie eignet sich der Knoblauch (Allium sativum). Er unterstützt die Prozesse des Stoffwechsels und hat eine senkende Wirkung auf den Cholesterinspiegel. Er kann direkt zu den Mahlzeiten als Würzmittel gegeben werden. Alternativ gibt es gute Fertigpräparate zum Einnehmen.

Ebenso cholesterinsenkend gilt die Artischocke (Cynara scolymus). Sie regt die Verdauungssäfte an und kurbelt die Lebertätigkeit an. Sie kann pur gegessen werden, als Press-Saft oder als Fertigpräparat eingenommen werden.

Zur besseren Verdauung von Fetten trägt der Flohsamen (Plantago ovata) bei. Zusätzlich hat er noch eine entgiftende und entsäuernde Wirkung.
Flohsamen sollte immer in Verbindung mit ausreichend Wasser eingenommen werden! Alternativ kann er als Fertigpräparat (Kapseln) zugeführt werden.
Achtung! Bei zu starkem Verzehr besteht ein stark abführender Effekt!

Als Tee empfiehlt sich der Ehrenpreis (Veronica officinalis) - zur Senkung der Cholesterinwerte 2 x täglich eine Tasse nach den Hauptmahlzeiten trinken (1 EL Ehrenpreis mit 1 Tasse kochendem Wasser übergiessen und ca. 10 Minuten ziehen lassen).

Desweiteren hat die Meisterwurz (Peucedanum ostruthium) als Tinktur verabreicht eine cholesterinsenkende Wirkung (täglich ca. 15 Tropfen einnehmen).


Zusammenfassung

Erhöhte Cholesterinwerte können, sofern keine organische oder genetisch bedingte Ursache vorliegt, mit naturheilkundlichen Therapien und einer entsprechenden Lebens- und Ernährungsumstellung sehr gut behandelt werden.
Schüssler-Salze regen die Tätigkeit des Stoffwechsels an und die Phytotherapie hat zahlreiche cholesterinsenkende Heilpflanzen in petto.
Kommt man der Sache ganzheitlich entgegen, sorgen Bachblüten für das nötige seelische Gleichgewicht.
Sie machen offener, wecken wieder die Neugier am Leben und kompensierter Kummer und Ärger kann leichter bewältigt werden. So nimmt der Druck an Belastungen ab, was sich ganzheitlich betrachtet positiv auf die Hypercholesterinämie auswirkt.




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