Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren


Zurück zur Hauptseite


Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Karpaltunnel-Syndrom (KTS/CTS)


Neues im Leben (mit den Händen) ergreifen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Beim "Karpaltunnel-Syndrom" handelt es sich um eine Schädigung des Nervus medianus, der durch den Karpaltunnel in den Handbereich verläuft. Der Nervus medianus ist u.a. zuständig für das Empfindungsvermögen des Daumens, des Zeige- und stellenweise auch für den Mittelfinger.
Durch einen erhöhten Druck innerhalb des Karpaltunnels kann es zu einer Schädigung des Nervs kommen, was als "Karpaltunnel-Syndrom" bezeichnet wird. Ein erhöhter Druck kann durch ein Ungleichgewicht, zwischen dem benötigten Platz der im Kanal verlaufenden Sehnen und des Nervus medianus, zustande kommen. Als Auslöser gelten dafür u.a. degenerative Veränderungen des Handgelenks, eine Ödemneigung (z. B. während einer Schwangerschaft), eine Sehnenscheide-Entzündung, ein Diabetes Mellitus, Hormonstörungen (z. B. eine Schilddrüsenunterfunktion, eine Verletzung des Handgelenks, angeborene Fehlstellungen, eine rheumatoide Arthritis oder in seltenen Fällen ein Tumor).
Am häufigsten sind Frauen zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr betroffen. Übergewicht forciert die Entstehung des "Karpaltunnelsyndrom" zusätzlich.
Ein typisches Symptom des "Karpaltunnel-Syndroms" ist das "Einschlafen der Hände". Begleitet wird dies von weiteren Beschwerden wie einem leichten Kribbeln, Jucken und einem Taubheitsgefühl im Bereich der Hand bis hin zu den Fingerspitzen (hauptsächlich betroffen sind der Zeige- und der Mittelfinger). Im weiteren Verlauf kommen eine Einschränkung der Greiffunktion sowie Schmerzen die bis in die Schulter ausstrahlen hinzu. Die Symptome treten hauptsächlich nachts auf und meist kommt es zu einem beidseitigen Befall der Hände.

Zur Diagnosesicherung werden manuelle Untersuchungstechniken, eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit und ggf. eine Elektromyographie (EMT) und ein MRT durchgeführt.
Bei leichteren Beschwerden bzw. im Anfangsstadium der Erkrankung erfolgt zunächst eine konservative Therapie, die das Tragen einer Armschiene (vor allem nachts) oder von speziellen Stützverbänden tagsüber beinhaltet. Unterstützend können schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente oder Glukokortikoid-Infiltrationen verabreicht werden.
Bringt dies keine Besserung erfolgt ein operativer Eingriff (offene OP oder endoskopisch), der sich in dem meisten Fällen positiv auf das Krankheitsbild auswirkt.
Treten die Symptome während einer Schwangerschaft auf, klingen diese in Regel nach Beendigung dieser wieder ab.

Auch im Rahmen der Naturheilkunde können bei der Behandlung eines "Karpaltunnelsyndrom" gute Erfolge erzielt werden, so dass diese Therapierichtung, vor einem operativen Eingriff, durchaus einen Versuch wert ist.
Schüssler Salze, sowohl äußerlich als auch innerlich angewandt versorgen die Sehnen und Bänder mit den nötigen Mineralstoffen.
Das Umstellen der Ernährung in eine säurearme Kost und eine Gewichtsreduktion bei Übergewicht lindern die Beschwerden desweiteren beträchtlich.
Bachblüten stärken den emotionalen Hintergrund, der ganzheitlich betrachtet hinter allen Beschwerden und Erkrankungen zu finden ist. Im Rahmen des "Karpaltunnelsyndroms" werden Änderungen oder Neuerungen nur ungern akzeptiert bzw. angenommen. Auch neue Ideen werden ignoriert und verdrängt. Diese Blockaden können sich organbezogen auf den Handbereich auswirken.
Entzündungshemmende Heilpflanzen wie z. B. die Ringelblume oder Arnika können die Beschwerden zusätzlich lindern. Desweiteren kann die Neuraltherapie, die Akupunktur als auch die Chiropraktik zur Verbesserung der Symptome beitragen.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum fördert die Elastizität der Bänder, Muskeln und Sehnen. Es empfiehlt sich sowohl die äußere und die innere Anwendung dieses Schüssler-Salzes:
Die Schüssler-Salbe Nr. 1 mehrmals täglich in das Handgelenk einmassieren. Zudem wiederholt über den Tag verteilt 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen. Alternativ zur Salbe kann ein Brei aus Wasser und ca. 20 Schüssler-Salzen der Nr. 1 hergestellt werden und aufgetragen werden.
Da es sich um ein sehr langsam wirkendes Schüssler-Salz handelt, ist eine Einnahme über einen längeren Zeitraum ratsam.

Eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung weist das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum auf.
Bei akuten Beschwerden alle 30 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen zu lassen oder 10 Salze in 250 ml Wasser auflösen und alle 5 Minuten schluckweise davon zu trinken.
Prophylaktisch empfiehlt es sich täglich, nach dem Aufstehen, 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen zu lassen!

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum stärkt die Zellmembranen und macht das Nervengewebe insgesamt widerstandsfähiger und hat zudem noch eine beruhigende Wirkung.
Ideale Einnahmezeit: in den Nachmittagstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Bei Schwellungen und Flüssigkeitsstauungen ist das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum angesagt. Es reguliert den Flüssigkeitsbedarf und sorgt dafür, dass die betroffenen Stellen mit den notwendigen Stoffen versorgt werden.
Verabreichung: bei Schwellungen das betroffene Gelenk mehrmals täglich mit der Schüssler-Salbe Nr. 8 einmassieren (Alternativ: Salbenverband) und zusätzlich stündlich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum reguliert den Säure-Basen-Haushalt. Beobachtungen zeigen, dass eine starke Übersäuerung des Organismus das Auftreten eines "Karpaltunnel-Syndrom" forciert.
Ideale Einnahmezeit: gegen 19.00 Uhr (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)



Bachblüten

Wild Rose, Heckenrose
Die Bachblüte Nr. 3 Beech ist u.a. organbezogen angezeigt bei Gelenkstörungen. "Beech" fördert die Aufgeschlossenheit gegenüber alles "Fremden" und protegiert mehr Toleranz und Akzeptanz im Hinblick auf Veränderungen und Neuerungen. Zudem wird das Loslassen an "alten Gewohnheiten" unterstützt!

Die Bachblüte Nr. 7 Chestnut Bud ist empfehlenswert bei chronischen bzw. immer wiederkehrenden Erkrankungen. Dies spiegelt sich gleichermaßen im emotionalen Bereich wieder. Es werden immer wieder die gleichen Verfehlungen gemacht, obwohl man eigentlich schon längst aus den misslungenen Situationen gelernt habe müsste. "Chestnut Bud" macht freier und objektiver, was dazu führt Konsequenzen aus dem "alten Fehlverhalten" abzuleiten und zukünftig angemessener in bestimmten Konstellationen zu reagieren.

Die Bachblüte Nr. 15 Holly wird organbezogen mit entzündlichen Prozessen in Verbindung gebracht. Leitsymptom von "Holly" sind dauerhafte Kontroversen/Reibungen im Alltag, die sich auf der körperlichen Ebene anhand von Entzündungen bemerkbar machen. "Holly" hilft dabei negative Gefühle (z.B. Missgunst, Eifersucht) aufzulösen, mindert dadurch die Reizbarkeit und fördert die Toleranz gegenüber seinen Mitmenschen.

Zur Förderung der eigenen Individualität und zur Durchsetzung eigener Ideen und Interessen kann die Bachblüte Nr. 33 Walnut beitragen. "Walnut" hilft dabei sich vom "Vergangenen" loszusagen und fördert die Bereitschaft einen neuen Lebensabschnitt bzw. generell Neuerungen anzunehmen.

Fehlt die nötige Motivation und der Antrieb um Veränderungen ins Leben zu lassen, kann die Bachblüte Nr. 37 Wild Rose Abhilfe schaffen. "Wild Rose" aktiviert den Unternehmungsgeist und sorgt so für den nötigen Schwung und die Energie um Änderungen positiv entgegen zu sehen.


Ernährung

Auch Mandeln wirken basenbildend, jedoch nicht die anderen Nussarten!
Die Ernährungsgewohnheiten haben einen wesentlich höheren Einfluss auf das "Karpaltunnel-Syndrom" als man annimmt. Eine Übersäuerung des Organismus trägt u.a. bedeutend zur Entstehung dieser Erkrankung bei. Beobachtungen zeigen, dass eine Ernährungsumstellung auf eine säurearme Kost die Beschwerden lindern kann. Deshalb empfiehlt sich eine hauptsächlich basen-orientierte Ernährungsweise, d. h. unser Essen sollte aus ca. 70 % - 80 % "basenspendenden Nahrungsmitteln" bestehen.

Zu den "basenspendenen Nahrungsmitteln" zählen Obst, Gemüse, Kartoffel, Pilze, Salate, Kräuter, Sprossen, Mandeln und Keimlinge. Als Getränke empfehlen sich kohlensäurefreies Wasser und Kräutertees.

Stark säurespendende Nahrungsmittel ("Schlechte Säurebildner") wie z. B. Fleisch, Weißmehlprodukte, zuckerhaltige Nahrungsmittel, Wurstwaren, Milchprodukte (Ausnahme Butter), Ketchup und Getränke wie kohlensäurehaltige Mineralwasser, Soft-Drinks, schwarzer Tee, Früchtetee, Kaffee und Alkohol sollten nur zu 20 % (oder noch weniger) auf unserem Speiseplan stehen und immer mit "Basenspendern" kombiniert werden.
Desweiteren gibt es noch die "Guten Säurebildner" wie z. B. Hülsenfrüchte, Nüsse, Bio-Tofu, Mais, Getreide (Dinkel, Amaranth, Buchweizen, Hirse) und Ölsaaten (Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne), die im Verhältnis zu den "Schlechten Basenbildnern" häufiger mit den basenbildenden Nahrungsmitteln zu kombinieren sind.

Weiter unterteilt wird noch in sogenannte "neutrale Nahrungsmittel". Hierzu zählen kaltgepresste Öle, Butter und Leitungswasser.

Ratsam als Einstieg, zur Umstellung der Ernährung auf eine basenorientierte Kost, ist eine Basenfasten-Kur (Anleitungen dazu in entsprechender Fachliteratur). Hiermit werden die ersten Schritte einer Entsäuerung eingeleitet und eine anschließende Koständerung fällt leichter.

Oberdrein empfehlen sich Nahrungsmittel, die mit Vitamin B6, Vitamin C und E angereicht sind. Hierzu zählen Bananen, Rosenkohl, grüne Bohnen, Seelachsfilet, Paprika, Johannisbeeren, Zitrusfrüchte, Weizenkeimöl und Mandeln.


Heilpflanzen

Ringelblume, Calendula
Die Ringelblume (Calendula officinalis) wirkt entzündungshemmend, lindert Schwellungen und fördert damit den Abfluss von Flüssigkeitsansammlungen im entzündeten Bereich.
Verabreichung: Einreibung mit Arnika-Öl, als Salbenverband oder als Umschlag (Ringelblumentinktur)

Ebenso entzündungshemmend und abschwellend wirkt Arnika (Arnica montana). Achtung! "Arnika" sollte nicht innerlich angewendet werden (Ausnahme: homöopathisch aufbereitet)!!
Verabreichung: Einreibung mit Arnika-Öl, als Salbenverband oder als Umschlag (Tinktur)

Schmerzlindernd und entspannend wirkt das Johanniskraut (Hypericum perforatum). Ferner wirkt es schlaffördernd, was bei dem nächtlichen Auftreten der Symptome das schnelle "Wiedereinschlafen" unterstützt.
Verabreichung: Einreibung mit Johanniskraut-Öl (Rotöl), als Tee oder als Fertigpräparat

Das im Beinwell (Symphytum officinale) enthaltene Cholin fördert ebenso den Abschwellungsprozess und wirkt zudem noch schmerzlindernd.
Verabreichung: als Salbe und Tinktur (Umschläge)
Achtung! Nicht in der Schwangerschaft und in der Stillzeit, aufgrund der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide, anwenden!!

Auch Umschläge mit Heilerde können die Beschwerden lindern!


Zusammenfassung

Naturheilkundliche Maßnahmen können beim "Karpaltunnel-Syndrom" gute Dienste leisten und oft eine Operation hinfällig machen.
Natürlich ist das eigene Mitwirken von Nöten, d. h. eine entsprechende Ernährungsumstellung und das Erkennen und Ändern bestimmter Lebensgewohnheiten sind notwendig, um dauerhaft vom "Karpaltunnel-Syndrom" befreit zu werden!
In sehr hartnäckigen Fällen ist es ratsam eine Prüfung eventueller Störfelder in Betracht zu ziehen (z. B. Zähne).




Naturheilkunde Forum
Schüssler Salze Test  Bachblüten Test  Klassische Homöopathie  Aromatherapie  Heilpilze  Top