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Beschwerden-
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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Krampfadern - Varizen - Venenschwäche



Ich gehe mit Freude durch das Leben - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


An einer Venenschwäche (Veneninsuffizienz) leiden über 20 % der Bevölkerung in Deutschland, davon sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer.
Die ersten Symptome zeigen sich durch schwere Beine, Kribbeln und Spannungsgefühle in den Beinen, angelaufene und geschwollene Beine gefolgt von Muskelkrämpfen, Krampfadern, Venenentzündungen, offene Beine bis hin zu einer Thrombose. Ursache ist eine Bindegewebsschwäche, welche je nach Veranlagung schwächer und stärker ausgeprägt ist. Auslöser können Übergewicht, Bewegungsmangel, viel Stehen im Beruf oder/und eine Schwangerschaft sein.
Im Rahmen der Naturkeilkunde können vorbeugende/präventive Maßnahmen ergriffen werden. Aber sowohl bei akuten als auch bei chronischen Venenleiden können Schüssler-Salze, Heilpflanzen und Co. Linderung schaffen.


Die Schüssler Salze Therapie:

Zu den Hauptmitteln der Schüssler-Salze zählt hier die Nr. 1 Calcium Fluoratum. Das Salz ist zuständig für das Bindegewebe, den Aufbau der Aderwände und für die Elastizität der Körperstruktur. Da es eine langsame Wirksamkeit zeigt, ist eine längere Einnahmen erforderlich.
Es empfiehlt sich eine tägliche Einnahme von 2 - 3 Salzen (langsam im Mund zergehen lassen)- beste Einnahmezeit ist nach 19.00 Uhr. Zusätzlich ist es ratsam die Beine täglich mit der Schüssler-Salbe Nr. 1 einzumassieren.
Sowohl die innere als auch die äußere Anwendung haben eine vorbeugende (präventive) Wirkung.

Bei einer Venenentzündung ist Nr. 3 Ferrum Phosphoricum der Schüssler Salze angezeigt.
Bei akuten Entzündungen stündlich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen bzw. aus dem Salz einen Brei erstellen und auf die betroffene Stelle geben.

Eine weitere gute Wirkung auf das Bindegewebe hat das Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium Chloratum. Es entlastet das Bindegewebe und steigert die Fließfähigkeit des Blutes.
Die beste Einnahmezeit ist nachmittags. Auch hier empfiehlt es sich zusätzlich die Beine mit der entsprechenden Schüssler-Salbe einzumassieren.

Eines der Hauptmittel ist dass Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum, da es den Säure-Basenhaushalt regelt und den Fettstoffwechsel ankurbelt.
Beste Einnahmezeit ist abends nach 19.00 Uhr (tgl. 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Um die Ausscheidung der Säure zu verstärken, hilft eine zusätzliche Einnahme des Schüssler-Salzes-Nr. 10 Natrium Sulfuricum. Es wirkt zusätzlich entzündungshemmend und abschwellend bei angelaufenen Beinen.
Beste Einnahmezeit ist vormittags. Täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen.

Das Salz schlechthin für die Festigkeit der Adern und Venen ist das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea. Ebenso unterstützt es den Abbau der Säure im Körper. Wichtig ist dabei, dass es gleichzeitig mit dem Schüssler-Salz Nr.9 eingenommen wird.
Beste Einnahmezeit ist morgens (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).


Bachblüten

Centaury
Die Bach-Blüte Nr. 4 Centaury bringt mehr Festigkeit bzgl. der eigenen Meinung/Persönlichkeit ins Leben. Sie verhilft dazu auch einmal "Nein" zusagen und stärkt das Selbstwertgefühl.

Für Menschen die am Rande ihrer Belastbarkeit angekommen sind, sich übernommen haben und fast am Ende Ihrer Grenzen sind, kann unter den Bachblüten die Blüte Nr. 11 Elm Kraft geben, den Endspurt noch zu schaffen. Hilft aber auch dabei zu erkennen, dass Grenzen gesetzt werden müssen bzw. der eigene Lebensstil überdacht werden sollte.

Bei einer Venenentzündung ist auch an die Bachblüte Nr. 15 Holly zu denken. Bei entzündlichen Prozessen spielt auf der seelischen Ebene meist ein Aggressionsthema eine Rolle. Die Blüte hilft beim Abbau der Aggressionen und sorgt dadurch für mehr Sanftheit und Kompromissbereitschaft.

Die Bachblüte Nr. 28 Scleranthus bringt mehr Sicherheit und Entscheidungsbereitschaft ins Leben. Der Lebensweg kann wieder leichter und zielgerichteter fortgeschritten werden.

Blockieren konkrete Ängste den Lebensweg, kann die Bachblüte Nr. 20 Mimulus diese Blockaden lösen. Sie bringt mehr Zuversicht und Selbstvertrauen, so dass man mit mehr Gelassenheit seinen Weg bestreiten kann.


Ernährung

Bei Übergewicht sollte eine Gewichtsreduzierung ins Auge gefasst werden. Empehlenswert ist außerdem eine Ernährungsumstellung in Richtung vegetarischer Kost (wenig tierische Eiweiße). Rohkost und stark blähende Lebensmittel sind zu meiden.
Viele Ballaststoffe und dazu mind. 2 - 3 Flüssigkeit (am besten Wasser ohne Kohlensäure) bringen die Verdauung auf Trapp und bringen gleichzeitig noch Abhilfe bei ggf. vorhandenen Hämorrhoiden.
Vitamin-C reiche Kost gekoppelt mit Flavonoiden stärkt die Gefäßwände und schützen diese somit vor dem "Erschlaffen". Deshalb ist es wichtig viel Obst (z.B. Äpfel, Zitrusfrüchte, Beeren und Weintrauben) auf den Speiseplan zu setzen.
Polyphenole im Grünen Tee sorgen für Antioxidantien, welche der Schädigung der Blutgefäße entgegenwirken.


Heilpflanzen

Hamamelis
Die Rosskastanie (Aesculuc hippocastanum) stärkt die Venenwände und wirkt gleichzeitig entzündungshemmend. Die Anwendung kann äußerlich sowohl innerlich (Fertigpräparate) erfolgen.
Arnika (Anica montana) schafft Linderung bei Venenentzündungen. Mit einer Tinktur mehrmals täglich Umschläge auf die betroffenen Stellen auftragen. Cave! Arnika nicht innerlich anwenden - Ausnahme homöopathische Dosis!
Steinklee (Melilotus officinalis) fördert den Lymphabfluss, wirkt entzündungshemmend und antiödematös. Er kann innerlich (am besten Fertigpräparate) als auch äußerlich angewandt werden (Umschläge, Salben). Cave! Nicht gleichzeitig mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten einnehmen!
Stärkend auf die Venenbeschaffenheit wirkt sich der Mäusedorn (Ruscus aculeatus) aus. Hier ist ebenso die äußerliche Anwendung (Salbe, Umschläge) und die innere Anwendung (2 x täglich eine Tasse Tee trinken) empfehlenswert.
Die Gerbstoffe in der Zaubernuss (Hamamelis virginiana) wirken adstringierend und entzündungshemmend. Krampfadern mehrmals täglich mit eine Salbe bzw. Creme eincremen. Heilfördernd wirken auch Umschläge mit Hamamelis-Wasser.
Das Buchweizenkraut (Fagopyrum esculeatum) enthält Rutin, welches eine venenfestigende Wirkung hat und zugleich die Durchblutung fördert. Innerliche Anwendung: mehrmals täglich eine Tasse Tee und dies über einen längeren Zeitraum - auch zur Vorbeugung!
Auch die Raute (Ruta graveolens) enthält Rutin und kann gut mit dem o.a. Buchweizenkraut als Teemischung getrunken werden.
Bei offenen Geschwüren kann ein Brei aus Beinwell (Symphytum officiale) Abhilfe schaffen.


Zusammenfassung

Sowohl präventiv als auch im akuten und chronischen Stadium einer Venenerkrankung kann die Naturheilkunde gute Dienste leisten. Allgemeine Maßnahmen, wie z.B. das Vermeiden von langem Stehen und Sitzen, viel Laufen, Wechselduschen, Wassertreten und das Meiden von zu warmen Bädern, können vorbeugen, die Beschwerden lindern und den Heilverlauf unterstützen.
Bachblüten können auf der seelischen Ebene mehr Stabilität und Festigkeit bringen, was sich wiederum auf eine Venenschwäche positiv auswirken kann.




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