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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Magensäuremangel



"Neues" und "Altes" verarbeiten und verdauen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Im Gegensatz zum allbekannten Problem eines "Magensäureüberschuss" ist der Begriff "Magensäuremangel" eher ungeläufiger, obwohl die Häufigkeit dieses Defizits keine Seltenheit ist und zu vielerlei Beschwerden führen kann.
Dazu zählen u.a. Sodbrennen, Magendruck, Magenschmerzen, Blähungen und Aufstoßen (speziell während des Essens oder danach), Durchfall und Verstopfung im Wechsel, Juckreiz am After und Akne.
Von einem "Magensäuremangel" spricht man, wenn der "pH-Wert" kontinuierlich über einen Wert von 4,5 ansteigt und in den neutralen Bereich aufsteigt.

Liegt der "pH-Wert" nicht mehr im "sauren Bereich" bilden sich im Magen vermehrt Bakterien und Hefepilze, was zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führt. Ferner unterstützt dieser Sachverhalt die Bildung des krebserregendem Acetaldehyd und blockiert die Aufnahme von Eisen, Kalzium und Vitamin B12.
Als Konsequenz kann es zu einer Vitamin B12- und/oder eine Eisenmangelanämie, einer Osteoporose und einem erhöhten Risiko bzgl. einer Magenkrebs-Erkrankung kommen.

Als Hauptursachen für einen Mangel an Magensäure zählen Infektionen der Magenschleimhaut und eine regelmäßige Einnahme von säurehemmenden Medikamenten (Antazida). Aber auch der natürliche Alterungsprozess, Fehlernährungen und emotionale Beweggründe, wie z. B. Trauer, Stress, Sorgen und Angst können sich auf den "Magen schlagen" und so für ein Ungleichgewicht im Rahmen der Magensaftproduktion sorgen.

Zur genauen Diagnose kann eine "Langzeit-pH-metrie" Aufschluss über einen "Magensäuremangel" geben.

In Ausnahmefällen wird eine medikamentöse Behandlung durchgeführt. Zur Regulierung der Magensäure ist es wichtig, den Säure-Basen-Haushalt im Körper ins Gleichgewicht zu bringen. Eine Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten kann schnell Abhilfe schaffen.

Naturheilkundliche Maßnahmen können den Heilverlauf zudem begünstigen. Schüssler Salze können Mineraldefizite ausgleichen und auf den Säuren-Basen-Haushalt regulierend eingreifen.
Bachblüten lösen emotionale Blockaden (z. B. Ängste) und die Phytotherapie kann mit ihren Bitterstoffen die Magensäureproduktion ankurbeln und so wieder für einen entsprechenden Magen-ph-Wert sorgen.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum ist zuständig für die Beschaffenheit der Schleimhäute als auch für für den Wasserhaushalt im Körper. Obendrein spielt es auch eine bedeutende Rolle bei der Magensaftproduktion, deshalb ist es bei einem "Magensäuremangel" im Rahmen der Schüssler-Salz-Therapie unentbehrlich.
Ideale Einnahmezeit: in den Morgenstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salzes Nr. 9 Natrium Phosphoricum hat generell eine regulierende Wirkung auf den Säuren-Basen-Haushalt und wirkt sich infolgedessen auch normalisierend auf die Magensäureproduktion aus.
Ideale Einnahmezeit: am Abend (über einen längeren Zeitraum täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Das Schüssler-Salz Nr. 23 Natrium Bicarbonicum
hat eine nachhaltige Funktion im Zusammenhang mit der Bildung von Magensäure. "Natrium Bicarbonat" hat somit einen nivellierenden Einfluss auf die Beschaffenheit der Magensäure.


Bachblüten

Beech (Rotbuche)
Organbezogen wird die Bachblüte Nr. 3 Beech Magen-Darm-Problemen zugeordnet. "Beech" sorgt dafür, dass schwierige Situationen leichter verdaut werden und schafft die notwendige Toleranz beim Umgang mit seinen Mitmenschen.

Wird der "Magensäuremangel" von einer Anämie begleitet, so sollte an die Bachblüte Nr. 23 Olive gedacht werden. "Olive" sorgt für neue Kraft und Energie, was sich auch letztlich im Bereich der Verdauungsorgane wiederspiegelt und so die Produktion der Magensäure anregen kann.

Ist die Funktionalität des Magens eingeschränkt besteht - auf seelischer Ebene betrachtet - oft eine große Portion Angst. Die Bachblüte Nr. 26 Rock Rose kann von Ängsten befreien und dabei helfen vorhandene Blockaden (ggf. ausgelöst durch ein Schockerlebnis, Trauma, etc.) aufzulösen.


Ernährung

Ingwer
Einen wesentlichen Einfluss auf unseren Säuren-Basen-Haushalt hat unsere Ernährung.
Besteht ein Ungleichgewicht im Säurehaushalt kann dieser durch eine adäquate Umstellung der Ernährungsgewohnheiten wieder ins Lot gebracht werden.
Grundsätzlich ist es vorteilhaft auf eine säure- und kohlenhydratarme Kost umzusteigen (gedünstete Reisgerichte, basische Suppen, Gemüseeintöpfe). Vorsicht ist angezeigt bei Lebensmittel wie Zitrusfrüchte, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Fruchtsäften.
Gemieden werden sollten ebenso Kaffee, Schokolade, Alkohol und Nikotin.
Zudem ist besser mehrmals täglich kleinere, leichtere Portionen zu essen und üppige, fette Mahlzeiten zu meiden!
Auch empfiehlt sich eine ballaststoffreiche Küche (Vollkornprodukte) - da diese schneller satt macht und so für eine geringere Nahrungszufuhr sorgt (Achtung! Es sollten dazu mind. 2 Liter kohlensäurearmes Wasser getrunken werden, da ansonsten die Gefahr einer Obstipation besteht)

Zur Regulierung der Magensäure empfehlen sich ferner "milchsauer vergorene Lebensmittel" wie z. B. eingelegte Gurken, Kombucha-Getränke und Sauerkraut.

Das Trinken von "Ingwer-Wasser" (dazu ein kleines Stück Ingwer schälen und aufschneiden - mit kochendem Wasser übergießen - ca. 15 Minuten ziehen lassen und dann langsam schluckweise trinken) wirkt sich gleichfalls günstig auf die Magensäureproduktion aus.

Förderlich für die Magenschleimhaut als auch für die Säureproduktion ist eine warme Speise (z. B. Suppen), da der Verzehr von kalten Gerichten im Magen zusätzliche Energie benötigt, da die "kalte Kost" auf Körpertemperatur angepasst werden muss.

Liegt das Essen schwer im Magen können ein paar Tropfen Zitronensaft den Verdauungsprozess ankurbeln.


Heilpflanzen

Löwenzahn regt den Stoffwechsel an und wirkt entgiftend
Bitterstoffe, enthalten in Heilpflanzen wie z. B. dem Löwenzahn (Taraxacum officinale), dem Wermut (Artemisia absinthium), der Schafgarbe (Achillea millefolium), dem Fenchel (Foeniculum vulgare), dem Anis (Pimpinella anisum) und der Artischocke (Cynara cardunculus) beleben die Produktion der Verdauungssäfte und sollen deshalb immer vor dem Essen eingenommen werden.
Verabreichung: als Tinktur (Fertigpräparate)

Auch an das Tausengüldenkraut (Centaurium umbellatum) und den Enzian (Gentiana lutea) sollte gedacht werden. Beide Heilpflanzen haben eine anregende Wirkung auf die Verdauung und die Bildung der Verdauungssäfte.
Verabreichung: als Tee vor den Mahlzeiten
Achtung: Der Enzian sollte nicht bei einem "Hohen Blutdruck" angewandt werden!



Zusammenfassung

Insbesondere bei einem Mangel an Magensäure kann die Naturheilkunde sehr gute Dienste erweisen. Erfolgt eine entsprechende Änderung der Ernährungsgewohnheiten und werden die "auf dem Magen lastenden Sorgen" aufgearbeitet, kann gemeinsam mit den oben angegebenen Heilpflanzen schnell eine Besserung der Symptome erfolgen.
Der Abbau von Stress durch entspannungsfördernde Maßnahmen kann zusätzlich die Linderung der Beschwerden beschleunigen.




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