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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Mandelentzündung - Angina tonsil. - Tonsillitis- Seitenstrangangina



Den Gefühlen freien Lauf lassen - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei einer "Angina tonsillaris" handelt es sich um eine akute Entzündung der Tonsillen (Gaumenmandeln). Die Entzündung wird hauptsächlich durch Bakterien wie Streptokokken (Hauptverursacher!), Pneumokokken und Staphylokokken ausgelöst; eine Vireninfektion liegt seltener vor.
Kennzeichnend für eine "Angina tonsillaris" ist ein plötzlicher Krankheitsbeginn, der mit Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, verstärktem Speichelfluss, Fieber, geschwollenen Lymphknoten und einer starken Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens einhergeht. Außerdem können die Mandeln mit Eiter (bei bakteriellen Infekten) oder mit gelbweißen Stippchen belegt sein.
Sind die Seitenstränge an der hinteren Rachenwand ebenso mit Stippchen belegt, spricht man von einer Seitenstrangangina. Dies ist häufig der Fall, wenn die Gaumenmandeln bereits operativ entfernt worden sind.
Um differentialdiagnostisch eine Scharlach-Erkrankung ausschließen zu können, ist ein Streptokokken-Schnelltest dringend angeraten! Bezeichnend für die Diagnose "Scharlach" sind b-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A - welche durch einen Rachenabstrich beim Arzt schnell diagnostiziert werden können.
Aber auch eine "Angina tonsillaris" darf nicht unterschätzt werden und sollte schnellstmöglich schulmedizinisch behandelt werden, da Anschlusserkrankungen wie z. B. eine Endokarditis, ein rheumatisches Fieber oder eine Glomerulonephritis folgen können!
Im Rahmen der Schulmedizin wird bei einem bakteriellen Auslöser mit Antibiotika und fiebersenkenden Mitteln behandelt. Bei einem viralen Infekt werden ebenso fiebersenkende und immunstärkende Medikamente verabreicht. Bei immer wieder auftretenden Infekten kann unter Umständen eine operative Entfernung der Gaumenmandeln sinnvoll sein. Dies sollte aber gut überlegt werden, da die Gaumenmandeln eine bedeutende Abwehrfunktion darstellen.
Auch im Bereich der Naturheilkunde können gute begleitende Maßnahmen ergriffen werden. Die Phytotherapie bietet wirkungsstarke Heilpflanzen, Schüssler Salze können die Entzündung lindern und zusätzlich das Immunsystem stärken. Die Bachblüten greifen in den seelischen Bereich ein, was ebenso dazu beiträgt das Immunsystem zu kräftigen.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zählt als "entzündungshemmendes Salz" bei einer "Mandelentzündung" zu den Hauptmitteln im Rahmen der Schüssler-Salze.
Sofort bei Beginn der Entzündung ist eine halbstündlich Einnahme von 2 - 3 Salzen empfehlenswert, ggf. kann so der Entzündungsprozess gleich zu Beginn ausgebremst werden. Auch zum späteren Zeitpunkt kann durch eine häufige Gabe (halbstündlich 2 - 3 Salze) für Linderung gesorgt werden; bei starken begleitenden Schmerzen empfiehlt es sich sogar alle 5 Minuten 2 - 3 Salze einzunehmen (Wichtig ist, dass diese langsam im Mund aufgelöst werden!)

Bedeutender Mineralstoff für das Drüsengewebe ist das Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium Chloratum. Es fördert die Ausscheidung von Giftstoffen und fördert die Heilung bei hartnäckigen Infekten.
Beste Einnahmezeit: nachmittags
Bei einem akuten Infekt ca. 10 Salze in abgekochtem Wasser auflösen und langsam über den Nachmittag verteilt in kleinen Schlucken trinken.

Da eine Übersäuerung des Körpers die Infektanfälligkeit ansteigen lässt, ist im Zusammenhang mit einer "Angina tonsillaris" immer auch an das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum zu denken, da es den Säurehaushalt im Organismus reguliert. Um den Säurehaushalt auf Dauer positiv zu beeinflussen, ist eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum anzuraten.
Beste Einnahmezeit: abends (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Als Verstärker für die anderen Salze oder/und bei Bildung von Eiter (Hauptmittel bei eitrigen Infekten!) ist das Schüssler-Salz Nr. 12 Calcium Sulfuricum angesagt. Darüber hinaus fördert es die Reinigungs- und Ausscheidungsvorgänge im Körper, was sich günstig auf den Heilungsvorgang bei einer "Angina tonsillaris" auswirkt.
Ideale Einnahmezeit: in den Abendstunden.

Zur Stärkung der Abwehrkräfte leistet zusätzlich das Schüssler-Salz Nr. 16 Lithium Chloratum gute Dienste. Außerdem wird dem Salz nachgesagt, dass es den Heilungsverlauf verstärken bzw. sogar beschleunigen kann.
Es empfiehlt sich eine mehrmals tägliche Einnahme (alle 2 Stunden) von 2 - 3 Salzen (diese langsam im Mund zergehen lassen).


Bachblüten

Centaury
Zur Unterstützung der Reinigungsprozesse ist die Bachblüte Nr. 10 Crab Apple förderlich. Zusätzlich unterliegt "Crab Apple" einem großen Kontrollzwang, dem große Ängste und Gefühlsblockaden zugrunde liegen.
Die Bachblüte lehrt, dass sich im Leben nicht immer alles kontrollieren lässt und spendet Mut um den Gefühlen mehr Raum zu geben und diese dadurch sbesser ausleben zu können.

Organisch bezogen, hat die Bachblüte Nr. 4 Centaury einen Hang zur Infektanfälligkeit. Grund dafür ist, dass meist eine Überforderung zugrunde liegt, da die "Centaury-Persönlichkeit" versucht es seinen Mitmenschen immer Recht zu machen und sich schwer tut mal "NEIN" zu sagen.
Die Blüte stärkt die eigene "Courage" und schafft so mehr Platz für die eigenen Ambitionen.

Den entzündlichen Infekten wird die Bachblüte Nr. 15 Holly zugeordnet. Es liegt beim Patienten meist eine erhöhte Reizbarkeit und Aggressivität zugrunde. Die Bachblüte besänftigt und lässt die Emotionen wieder entspannter fließen.

Steht eine Neuorientierung oder eine Änderung einer Lebensphase (z. B. bei Kindern Schulwechsel, Kindergarten oder bei Erwachsenen eine berufliche Veränderung) bevor bzw. ist dieser Schritt blockiert, so ist an die Bachblüte Nr. 33 Walnut zu denken. Sie hilft dabei sich vom "Altvertrauten" zu lösen und gibt Mut und Kraft, so dass die "neuen Wege" zielstrebig beschritten werden können.


Ernährung

Paprika
Da bei einer "Angina tonsillaris" meist starke Schluckbeschwerden vorhanden sind, empfiehlt sich erstmals "flüssige Kost" wie z. B. Hühnersuppe mit Knoblauch (am besten zubereitet aus frischen Produkten und das Huhn aus artgerechter Haltung!).
Milchprodukte, stark säurehaltige Obstsorten und scharf gewürzte Speisen sollten gemieden werden.
Kalte Getränke (ideal: kohlensäurearmes Mineralwasser oder kalte Kräutertees) und Eis (kein Milcheis -> Wassereis!) können die Halsschmerzen lindern.
Außerdem sollte während eines Infekt auf Nahrungsmittel mit gesättigten Fettsäuren und anderer schwerer Speisen verzichtet werden, da diese den Körper zusätzlich belasten und ihm so die Kraft für den Heilungsprozess nehmen.
Grundsätzlich sollte dem Körper eine basenreiche Kost zugeführt werden und säurereiche Speisen gestrichen werden. Zusätzlich stärken Vitamin-C-reiche (z. B. Paprika, Broccoli, Kiwi) Nahrungsmittel das Immunsystem.


Heilpflanzen

Salbei (Salvia officinalis)
Zum Gurgeln ist der Salbei (Salvia officialis) aufgrund seines antibakteriellen Wirkstoffes geeignet. 2 EL getrocknete Salbeiblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Mehrmals täglich mit der Flüssigkeit gurgeln.
Weitere antibiotisch wirksame Heilpflanzen sind die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) und der Meerrettich (Armoratica rusticana). Die Heilpflanzen können als Fertigpräparat in der Apotheke gekauft werden oder als Tee verabreicht werden.
Reizmildernd und schleimhautschützend wirkt die Malve (Malva sylvestris). Mehrmals täglich 1 Tasse Malventee kann das Beschwerdebild mildern.
Als Lutschpastillen empfiehlt sich das Isländisch Moos (Chondrus crispus), das sich schützend um die entzündeten Areale legt. Diese können als Fertigpräparate in der Apotheke bezogen werden.
Zur Unterstützung des Immunsystems empfehlen sich Präparate mit der aus Südafrika stammenden Heilpflanze Pelargonium sidoides.


Zusammenfassung

Zu Beginn einer "Angina tonsillaris" können die Mittel (z. B. Schüssler-Salze und Heilpflanzen) aus der Naturheilkunde - wenn diese rechtzeitig eingesetzt werden - eine Verschlimmerung der Erkrankung gut verhindern.
Besteht aber eine akute und intensive Entzündung der Mandeln ist dringend eine schulmedizinische Behandlung notwendig, um der Gefahr einer Zweiterkrankung (z. b. Rheumatisches Fieber) zu entgehen! Die Naturheilkunde kann zur Linderung der Symptome gut begleitend eingesetzt werden.
Vor allem bei immer wiederkehrenden Infekten sollte der seelische und geistige Hintergrund nicht unterschätzt werden. Was blockiert mich im Leben? Wo stockt es? Hier können Bachblüten sehr gute Dienste leisten. Sie öffnen den seelischen Aspekt und geben den Gefühlen die Gelegenheit besser fließen zu können.




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