Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren


Zurück zur Hauptseite


Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Migräne / heftige Kopfschmerzen



Ich gehe entspannt durch das Leben - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Unter Migräne versteht man einen periodisch auftretenden, meist einseitigen dumpfen Kopfschmerz, welcher mit Symptomen wie Schwindel und Erbrechen einhergehen. Die Dauer der Kopfschmerzen kann sich über Stunden bis hin zu Tagen ziehen. Eine Migräneattacke kann sich mit einer Aura (z. B. Seh- und Sensibilitätsstörungen bis hin zu Lähmungen) ankündigen. Frauen sind bis zu dreimal häufiger betroffen als Männer.
Die genaue Ursache ist unklar. Es wird eine organische Ursache angenommen, welche durch eine Reizung mittels bestimmter Faktoren einen Migräneanfall auslösen kann. Oft liegt eine erbliche Veranlagung vor.
Zu den Auslösern können u.a. psychische Belastungen, hormonelle Faktoren, Medikamente, Nahrungsmittel, Wetterwechsel und Alkohol zählen.
Wenn organische Erkrankungen ausgeschlossen sind, können mit naturheilkundlichen Therapien gute Erfolge erzielt werden. Schüssler-Salze z.B. können ein Gleichgewicht im Mineralstoffhaushalt herstellen und Bachblüten bringen den seelischen Hintergrund wieder ins Lot, welcher bei einer Migränebelastung nicht unterschätzt werden darf.


Die Schüssler Salze Therapie:

Vorbeugend kann die Nr. 1 Calcium Fluoratum eingenommen werden. Es hat eine stabilisierende Wirkung auf die Körperspannung, von der Gesamtmotorik bis in die kleinste Zelle.
Beste Einnahmezeit ist abends. Da es sich um ein langsamwirkendes Salz handelt ist eine längere Einnahmedauer erforderlich.

Eine ausgleichende Wirkung auf die Stoffwechseltätigkeit generell hat das Schüssler-Salz-Nr. 2 Calcium Phosphoricum. Außerdem hat es einen beruhigenden Einfluss auf die Muskeltätigkeit und das Nervensystem. Auch bei Migräneanfällen, die durch Kältereize ausgelöst werden, ist es hilfreich.
Bei einem akuten Anfall bzw. bei Beginn einer Aura kann es zusammen mit der "Heißen 7" (Schüssler-Salz Nr.7) verabreicht werden (die Mischung wird wie folgt zubereitet: je 10 Stück der genannten Schüssler-Salze in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken).
Prophylaktisch empfiehlt es sich täglich morgens 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen zu lassen. Da es sich um ein langsam wirkendes Mittel handelt, ist eine Einnahme über einen längeren Zeitraum erforderlich.

Ein wichtiges Mittel der Schüssler Salze bei Migräneanfällen ist die Nr. 7 Magnesium Phosphoricum. Vor allem wenn es zu Beginn der Attacken als "Heiße 7" eingenommen wird, kann es sich lindernd auf den Anfall auswirken.
Zur Zubereitung der "Heißen 7" ca. 10 Stück der Salze in 1/8 Liter kurz aufkochendes Wasser auflöse. Die Mischung langsam schluckweise trinken (gut einspeicheln)und dies mehrmals wiederholen.

Zu guter Letzt sollte im Akutfall die Nr. 10 Natrium Sulfuricum eingenommen werden. Es eliminiert die Stoffwechsel-Endprodukte und befreit somit den Körper von belastenden Stoffen.
Hier alle 30 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen.
Eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum ist ebenso ratsam.
Beste Einnahmezeit ist vormittags.

Um die Wirkungsweise noch zu verstärken, kann das Schüssler-Salz Nr. 14 Kalium Bromatum hinzugezogen werden. Vor allem wenn dem Anfall eine geistige Überanstrengung vorausgeht.
Während der Migräne-Attacke oder bei Beginn der Aura alle 5 Minuten 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen.


Bachblüten

Elm
Organotrop ist die Blüte Nr. 6 Cherry Plum angezeigt. Sie bringt innerlich mehr Stabilität und hält die Emotionen im Gleichgewicht.

Unter den Bachblüten für chronische Erkrankungen wäre die Nr. 7 Chestnut Bud zu nennen. Sie hilft dabei negative Erfahrungen zu verarbeiten bzw. aus Fehlern zu lernen und für den weiteren Lebensweg das Positive daraus zu ziehen.

Die Bachblüte Nr. 10 Crab Apple befreit von Zwängen und selbst gesetztem Druck. Sie lockert das "Beengte" und zeigt doch realistische Grenzen auf.

Sind Überanstrengungen die Ursache der Migräneattacken kann die Bachblüte Nr. 11 Elm Abhilfe schaffen. Sie relativiert die Probleme und den Stress bzgl. der zu verrichtenden Aufgaben und lernt einem Grenzen aufzuzeigen.

Für Arbeitstiere und Kämpferpersönlichkeiten ist die Bachblüte Nr. 22 Oak angebracht. Sie lehrt, dass das Leben nicht nur aus Pflicht und Arbeit besteht, sondern dass es auch angenehme Seiten zum genießen gibt.


Ernährung

Generell sollten Nahrungsmittel, die als Auslöser in Frage kommen können bzw. die dem Patienten bekannt sind, dass sie bei ihm eine Migräneattacke auslösen können, gemieden werden. Hierzu zählen vor allem Schokolade (Kakao), Rotwein, Käse, geräucherte Speisen (Nitrite), Nüsse und Trauben (Gerbstoffe)und Produkte denen Geschmacksverstärker zugefügt sind.
Auf Genussmittel wie Nikotin, Alkohol und Kaffee sollte verzichtet werden.
Auch dem Süßstoff z. B. Aspartam wird nachgesagt, dass dieser als Auslöser in Frage kommen kann.
Vorteilhaft sind magnesiumhaltige Nahrungsmittel (z.B. Amaranth, Reis) da bei Migräne-Patienten meist ein Mangel dieses Mineralstoffes vorhanden ist bzw. der Magnesium-Stoffwechsel oft gestört ist.
Bei Übelkeit erweist der Ingwer gute Dienste.
Eine Ernährungsumstellung auf eine kochsalzarme, magnesiumreiche Vollwertkost ist ratsam.
Empfehlenswert ist ca. zweimal jährlich eine Heilfastenkur - was langfristig zu sehr guten Therapieerfolgen führt.


Heilpflanzen

Lavendel
Im Rahmen der Phytotherapie kann gute vorbeugende Hilfe geleistet werden: Gute Erfolge werden mit dem Mutterkraut (Tanacetum parthenium) erzielt. Die Wirkstoffe des Mutterkrauts haben eine positive Auswirkung auf den Serotoninhaushalt.
Da das frische Kraut eine schleimhautreizende Wirkung hat, empfiehlt sich ein Fertigpräparat (Dragees oder Tropfen) aus der Apotheke.
Die Inhaltsstoffe der Pestwurz (Petasites hybridus)wirken schmerzstillend und krampflösend. Auch hier ist eine prophylaktische Anwendung in Form von Fertigpräparaten ratsam.
Eine beruhigende und krampflösende Wirkung hat die Schlüsselblume (Primulaceae). Der Tee sollte täglich (ca. 3 - 4 Tassen) über einen längeren Zeitraum getrunken werden.
Im Akutfall kann die Pfefferminze (Mentha x piperita) den Kopfschmerz und den Brechreiz lindern. Den besten Effekt erzielt man, wenn man es als "Ätherisches Öl" auf die Schläfen aufträgt.
Als Badezusatz hat der Lavendel (Lavandula officinalis) einen beruhigende Wirkung. 5 Tropfen des Ätherischen Öls in das Badewasser geben und man hat eine entspannende Wirkung auf den Organismus. Ebenso kann das Öl bei einer Migräneattacke auf die Schläfen gerieben werden, was sich lindert auf die Beschwerden auswirkt


Zusammenfassung

Insgesamt kann die Naturheilkunde bei einer Migräne Linderung bringen. Wichtig ist bei einer Migräne den seelischen Aspekt nicht zu unterschätzen. Vor allem sollte man Lernen das Leben entspannter zu betrachten. Sich nicht an Kleinigkeiten festbeißen, nicht alles in sich hineinfressen und Entspannungspausen (ohne schlechtem Gewissen) schaffen.





Naturheilkunde Forum
Schüssler Salze Selbsttest  Aromatherapie  Bachblüten  Bachblüten Selbsttest  Top