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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Morbus Bechterew - Spondylitis ankylopoetica



Sich von Blockaden und Starrheit befreien - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Beim "Morbus Bechterew" handelt es sich um eine chronisch-entzündlich Erkrankung der Wirbelsäule, die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet wird und zur Versteifung der Wirbelsäule führen kann.
Die Krankheit schreitet langsam voran und beginnt meist mit unspezifischen Rückenschmerzen, die sich bis ins Iliosakralgelenk ausbreiten können. Zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommt es gewöhnlich in der zweiten Nachthälfte. Da sich durch Bewegung die Beschwerden bessern, neigt der "Morbus-Bechterew-Patient" dazu das Bett bereits in den frühen Morgenstunden zu verlassen.
Zu den weiteren Symptomen zählen Schmerzen an der Wirbelsäule, ausgelöst durch ein Nießen oder durch Husten, Nackensteifheit, Müdigkeit, Gewichtsverlust, chronische Darmerkrankungen, Entzündungen der Sehnenansätze (z. B. an der Ferse) und in vereinzelten Fällen kann sich die Hauptschlagader entzünden. Zudem kann es zu einer Entzündung der Regenbogenhaut im Auge (Idriozyklitis) und zu einer Arthritis von anderen Gelenken (z. B. Knie-, Hüft-, Schulter- oder Ellenbogengelenk) kommen. Kennzeichnend für die Erkrankung ist ein stark nach vorne gebeugter Rumpf ("Begrüßungshaltung").
Die genaue Ursache der Krankheit ist nicht bekannt. Beobachtet werden genetische Auffälligkeiten die zu einer Autoimmunreaktion im Körper führen. 80% der betroffenen Patienten sind Männer im Altersbereich zwischen dem 16. - 40. Lebensjahr.
Eine eingeschränkte Beweglichkeit der Wirbelsäule (Schober-Test), ein MRT (Magnetresonanz-Tomografie), eine Computertomographie und ein Bluttest mit einem positiven "HLA-B27-Gen" können den Verdacht des "Morbus Bechterew" bestätigen.
Schulmedizinisch werden neben Krankengymnastik (sehr wichtig, damit die Beweglichkeit der Wirbelsäule gefördert wird) Kälte- und Wärmeanwendungen (Thermotherapie) verordnet. Medikamentös werden entzündungs- und schmerzlindernde Arzneimittel eingesetzt. Bei heftigen Schüben werden kortisonhaltige Pharmazeutika angewendet.
Operative Maßnahmen (das Aufrichten der Wirbelsäule) oder eine radioaktive Therapie kommen in schwereren Fällen bzw. im Endstadium (knöcherne Versteifung der Wirbelsäue) in Frage.
Die naturheilkundliche Therapie kann zwar Deformitäten der Wirbelsäule nicht beheben, sie kann aber den Entzündungsprozessen entgegenwirken. Schüssler Salze stellen die notwendigen Mineralstoffe dazu zur Verfügung und Bachblüten haben einen guten Einfluss auf den ganzheitlichen Bereich und können den seelischen (Mit-)Auslösern Einhalt bieten.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum fördert die Beweglichkeit der Rückenmuskulatur und kann Deformierungen entgegenwirken.
Einnahmeempfehlung: am Abend (täglich über einen längeren Zeitraum 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Bei entzündlichen Vorgängen im Körper ist an das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zu denken. Gleich zu Beginn der ersten Anzeichen eines "Schubes" ist eine halbstündliche Einnahme von 2 - 3 Salzen empfehlenswert, so kann ggf. der weitere Verlauf gelindert werden.
Im akuten Zustand können alle 10 Minuten 2 - 3 Salze für Erleichterung sorgen.
Wichtig ist es, die Schüssler-Salze langsam im Mund zergehen zu lassen!
Alternativ können 5 Salze in einem Glas abgekochtem Wasser aufgelöst werden. Das Wasser dann langsam schluckweise trinken - dies kann alle 30 Minuten wiederholt werden).

Bei starken Schmerzen kann zusätzlich zum Schüssler-Salz Nr. 3 das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum für Linderung sorgen.
Die Einnahme als "Heiße 7" wir hier empfohlen! Die Mischung wird wie folgt zubereitet: ca. 10 Stück des Schüssler-Salze Nr. 7 in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken).
Zudem begünstigt es die Energieversorgung der Körperzellen, was zusätzlich einer Deformierung bzw. einer Verknöcherung der Wirbelsäule entgegenwirkt.

Für eine bessere Durchblutung des Rückenbereiches sorgt das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum. Zugleich wirkt es der Entzündungsbereitschaft des Körpers entgegen und hat eine ausgleichende Wirkung auf den Säuren- und Basenhaushalt.
Beste Einnahmezeit ist am Morgen (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Bei einem chronischen Krankheitsgeschehen besteht in den meisten Fällen ein Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt. Das Schüssler-Salzes Nr. 9 Natrium Phosphoricum zeigt hier eine regulierende Wirkung.
Empfohlene Einnahmezeit ist am Abend (über einen längeren Zeitraum täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Zur Stützung und zur Festigung der Wirbelsäule trägt das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea bei. Achtung! Das Salz Nr. 11 ist immer nur zusammen mit dem Schüssler-Salz Nr.9 einzunehmen, da andernfalls die freigesetzte Säure nicht ordentlich abgebaut werden kann und es zu weiteren säurebedingten Krankheitserscheinungen kommen kann.
Ideale Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Generell körperstärkend wirkt das Schüssler-Salz Nr. 13 Kalium Arsenicosum, so dass der Körper, insbesondere bei einem chronischen Leiden, wieder zu mehr Kraft kommen kann. Zudem weist es eine schmerzlindernde und eine entzündungshemmende Wirkungsweise auf.
Beste Einnahmezeit: in den Nachmittagsstunden.


Bachblüten

Vine
Die Bachblüte Nr. 14 Heather sorgt für die nötige Selbstliebe, so dass einem der "eigene Wert", auch ohne der Bestätigung und die Anerkennung seiner Mitmenschen, bewusst werden kann.

Schmerzen, die durch entzündliche Vorgänge im Körper ausgelöst werden, können mit der Bachblüte Nr. 15 Holly gelindert werden. Zudem ist die Bachblüte "Holly" angezeigt bei Erkrankungen, denen eine Autoimmunstörung zugrunde liegt.

Die Bachblüte Nr. 27 Rock Water ist angezeigt, wenn Verbissenheit und Verkrampfung das Leben bestimmen. "Rock-Water" löst die Spannungszustände, was sich letztendlich insgesamt positiv auf die Körperspannung auswirkt und so Versteifungen und Blockaden im Bewegungsapparat entgegenwirken kann.

Die Bachblüte Nr. 32 Vine ist anzeigt bei Menschen, die eine enorme "innere Kraft" besitzen und dadurch ein starkes autoritäres, dominierendes oder gar tyrannisches Verhalten zur Schau tragen. Diese "starken Energien" können sich zusätzlich auf körperlicher Ebene bemerkbar machen und sich durch das Auftreten einer "chronischen Erkrankung" das nötige Ventil suchen. "Vine" löst den starken "inneren Druck" und macht toleranter und großzügiger. Die starke Willenskraft wird vorteilhaft beeinflusst und trägt dazu bei, dass die souveräne Ausstrahlung besser zum Wohle "aller Mitmenschen" genutzt werden kann.


Ernährung

Leinblüte
Ideal ist eine vegetarische Kost bzw. eine frischkosthaltige Vollwertkost.
Nahrungsmittel, die mit Alpha-Linolensäure oder Eicosapentaensäure angereichert sind, haben einen günstigen Einfluss auf die Entzündungsprozesse im Körper. Man findet diese Säuren u.a. in Leinsamen, Walnüssen, Soja, Leinöl, Rapsöl und Fisch (z.B. Hering).
Vitamin C und E haben ebenso eine entzündungslindernde Wirkung. Der Mineralstoff Selen unterstützt diesen Effekt noch zusätzlich.
Darüber hinaus können Bromelain (enthalten in Ananas) und Ingwer den Heilungsverlauf begünstigen.
Zitrusfrüchte, Äpfel und Beeren sollten zudem ausreichend auf dem Speiseplan stehen, da die enthaltenen Flavonoide eine entzündungshemmende Wirkung aufweisen.
Empfehlenswert ist Heilfasten als Kur; es wurde festgestellt, dass während der Kur die Entzündungsparameter erheblich sinken und sich dadurch die Beschwerden deutlich reduzieren. Im Anschluss empfiehlt sich eine Ernährungsumstellung auf eine frischkosthaltige Vollwertkost.


Heilpflanzen

Teufelskralle
Eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung hat die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens).
Verabreichung:
als Abkochung (1 TL Knolle mit ca. 250 ml Wasser aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen - die Abkochung auf ca. 3 Tage verteilt schluckweise trinken) oder als Fertigpräparat.

Die Inhaltsstoffe der Weidenrinde (Salicis cortex) wirken ebenso schmerzstillend und entzündungshemmend.
Verabreichung: Fertig- bzw. Kombipräparate.
Umschläge, die mit einer Arnika-Tinktur (Arnica montana) angereichert sind, können bei akuten Schmerzen lindert wirken.


Zusammenfassung

Im Rahmen der Naturheilkunde kann beim "Morbus Bechterew" sehr gut begleitend therapiert werden. Insbesondere die ganzheitliche Betrachtung der Erkrankung sorgt für ein besseres Verständnis im Zusammenhang mit den Beschwerden und des pathologischen Effekts dieser Krankheit. Mehr Flexibilität und Entkrampfung in der Lebensgestaltung sorgen dafür, dass sich der "Versteifungs-Prozess" auf organischer Ebene nicht weiter fortsetzen kann.
Weitere empfehlenswerte Maßnahmen sind die Fuß-Reflexzonen-Therapie und entspannende Verfahren wie Yoga oder Autogenes Training.




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