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Beschwerden-
Verzeichnis


Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Multiple Sklerose (MS)


Angst und Unerbittlichkeit in Mut und Wärme verwandeln - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Die "Multiple Sklerose", auch "Encephalomyelitis disseminata" genannt, gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Zentralnervensystems im jungen Erwachsenenalter (Erstmanifestierung: ca. 20. - 40. Lebensjahr) - Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Es handelt sich dabei um eine meist schubförmig verlaufende, autoimmun-entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS).
Klar abgrenzende, herdförmige Entzündungsherde - die häufig kleine Narben hinterlassen - sorgen dafür, dass die Erregungsleitung der Nervenbahnen gestört werden, d. h. Impulse (Informationsübertragung) werden verlangsamt, unterbrochen oder überhaupt nicht weitergeleitet.

Die genaue Ursache ist noch nicht geklärt. Vermutet werden genetische Umstände, Umweltfaktoren, virale Infektionen (z. B. Epstein-Barr-Virus), Rauchen, starker Stress und ggf. auch Impfungen (wissenschaftlich nicht erwiesen!).
Charakteristisch ist ein schubförmiger Verlauf, mit zum Teil anschaulichen Rückbildungen der Beschwerden, bis ein neuer Schub neue Symptome und Beeinträchtigungen mit sich bringt.
Anders ist es bei der "Multiplen Sklerose" mit einem primär chronischen Verlauf, hier kommt es zu keiner zwischenzeitlichen Remission -> die Beschwerden nehmen kontinuierlich zu.
Grundsätzlich gibt es keinen eindeutigen Verlauf bei einer "Multiplen Sklerose", das Beschwerdebild kann von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein.
Zu den klassischen Symptomen der zählen:

- Sehstörungen
Sehnervenentzündungen zählen oft zu den Erstsymptomen einer "Multiplen Sklerose", was sich durch verschwommenes Sehen, Doppelbilder, Augenzittern (Nystagmus) und/oder einem drückenden Schmerz am Augapfel bemerkbar macht.
- Sensibilitätsstörungen
"Ameisenlaufen", Taubheitsgefühl an den Extremitäten
- motorische Störungen
Spastische Lähmungen an den Beinen, Gangunsicherheit
- Gesichtsschmerzen
Trigeminusneuralgie
- psychische Störungen
Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression, Schlafstörungen
- sexuelle Funktionsstörungen
- Kleinhirnsymptome
Sprechstörungen, Artikulationsstörungen
- Blasen-Darm-Störungen
unkontrollierbarer Harndrang, Verstopfung
- Fatigue-Syndrom
chronische Müdigkeit mit hohem Schlaf- und Ruhebedürfnis

Zur Diagnosesicherung erfolgen u.a. ein MRT, CT und eine Liquoruntersuchung, u.a. zur Darstellung multipler Herde im ZNS. Ein zusätzlicher Hinweis kann ein positives "Lhermitte-Zeichen" (Nackenbeugezeichen) sein; beim Vorwärtsbeugen des Kopfes kommt es zu einem elektrisierenden, kribbelnden Gefühl, das vom Nacken in Arme und entlang der Wirbelsäule ausstrahlt.
Die eindeutige Diagnose "Multiple Sklerose" kann oft erst nach einem zweiten Schub gestellt werden.
Schulmedizinisch wird mit einem 3-Säulen-System behandelt, d.h. zum einen die Behandlung im akuten Schub (z. B. mit Kortikoiden), des Weiteren werden langfristige immunprophylaktische Maßnahmen (z. B. mit Beta-Interferon) durchgeführt, darüber hinaus symptomatisch therapiert und zur Funktionserhaltung Rehabilitationsverfahren eingesetzt.
Naturheilkundliche Maßnahmen können das Allgemeinbefinden der Patienten verbessern und für ein stabileres Abwehrsystem sorgen. Schüssler Salze kräftigen den Organismus im Allgemeinen, Bachblüten stärken auf mentaler Ebene und die Phytotherapie bietet gute Heilpflanzen zum Ausleiten und Entgiften.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoartum hat generell eine festigende Wirkung auf den gesamten Organismus und sorgt dafür dass "Verhärtungen" wieder weicher und elastischer werden.
Beste Einnahmezeit ist am Abend (2 - 3 Salze langsam auf der Zunge zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum gilt als das "Nervensalz" schlechthin. Es fördert zudem den Aufbau von Körpergewebe, kurbelt die Ausscheidung von Giften und Ablagerungen an und unterstützt die Rekonvaleszenz. Ideale Einnahmezeit: in den frühen Nachmittagsstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Ein weiterer wichtiger Mineralstoff für die Nerven ist das Schüssler-Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum. Es unterstützt die Wiederherstellung der Nervenzellen und verbessert zusätzlich die Reizübertragung im Nervensystem.
Beste Einnahmezeit: abends (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen oder als "Heiße 7" vor dem Schlafengehen)
Zubereitung "Heiße 7":
ca. 10 Stück des Schüssler-Salz Nr. 7 in 1/8 Liter kurz aufgekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken

Zur Regulation des Säurehaushalts ist das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum zuständig. Ein ausgeglichener Säuren-Basen-Haushalt beugt Schüben vor und unterstützt die Regenerationskräfte im Körper. Hier ist eine regelmäßige Einnahmen, am besten in den Abendstunden, sinnvoll (2 - 3 Salze täglich im Mund zergehen lassen).

Ein substanzielles Mineralsalz für die Nervenfasern ist das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea. "Silicea" hat sowohl eine stabilisierende als auch eine regenerierende Wirkung auf das Nervenleitsystem. Achtung! Das Salz Nr. 11 ist immer nur zusammen mit dem Schüssler-Salz Nr.9 einzunehmen, da andernfalls die freigesetzte Säure nicht ordentlich abgebaut werden kann und es zu weiteren säurebedingten Krankheitserscheinungen kommen kann.
Ideale Einnahmezeit ist am Morgen (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)


Bachblüten

Chicory
Chicory, die Bachblüte Nr. 8 ist angezeigt bei Erkrankungen die von Machtlosigkeit und Bestürzung begleitet werden. "Multiple-Sklerose-Patienten" erhalten durch die Schwere ihres Krankheitsbildes unbewusst sehr viel Zuwendung und Hilfsbereitschaft. "Chicory" instruiert das Unterbewusstsein, dass der Erhalt von Liebe und Aufmerksamkeit nicht unbedingt an eine schwere Erkrankung gekoppelt sein muss.

Die Bachblüte Nr. 10 Crab Apple ist die Blüte der Entgiftung. Zudem hilft "Crab Apple" dabei seelischen Ballast aufzuarbeiten und sich letztendlich davon zu befreien.

Beschwerden, die durch entzündliche Vorgänge im Körper ausgelöst werden, können mit der Bachblüte Nr. 15 Holly gedämpft werden. Ferner ist die Bachblüte "Holly" angezeigt bei Erkrankungen, denen eine Autoimmunstörung zugrunde liegt. "Holly" mildert zudem Gefühle wie Aggressivität und Verbitterung, was zu mehr Entspannung und Lockerung führt.

Oak, die Bachblüte Nr. 22 ist hilfreich, wenn Ermutigung und Ausdauer erforderlich sind. "Oak" verhindert die Selbstaufgabe und fördert das Durchhaltevermögen, was bei Erkrankungen - denen ein langer und komplizierter Therapieverlauf zugrundeliegt - vonnöten ist.

Plagen Schuldgefühle das Gemüt kann die Bachblüte Nr. 24 Pine Abhilfe schaffen. Anhaltende Selbstvorwürfe und ein schlechtes Gewissen können die Konstitution dermaßen belasten, dass die Lebenskraft derart herabgesetzt ist, dass die Bereitschaft des Körpers zur Rekonvaleszenz immens geschwächt ist. "Pine" sorgt für mehr Toleranz gegenüber sich selbst und unterstützt so die Bereitschaft der Aussöhnung mit dem eigenen Gewissen.

Die Bachblüte Nr. 27 Rock Water wird organbezogen dem Bewegungsapparat zugeordnet. "Rock Water" löst "innere Verhärtungen" sowohl auf seelischer als auch auf organischer Ebene, was mehr Lebensfreude und Beweglichkeit mit sich bringt.

Die Bachblüte Nr. 32 Vine ist angebracht bei Persönlichkeiten, die eine immense "Innere Kraft" besitzen und dadurch ein sehr autoritäres, dominierendes oder gar tyrannisches Verhalten zur Schau tragen. Diese "starken Energien" können sich zugleich auf körperlicher Ebene bemerkbar machen und sich durch eine "Autoimmun-Erkrankung" das nötige Ventil suchen. "Vine" löst den starken "inneren Druck" und macht toleranter und großmütiger. Die starke Willenskraft wird vorteilhaft beeinflusst und trägt dazu bei, dass die souveräne Ausstrahlung besser zum Wohle "aller Mitmenschen" genutzt werden kann.


Ernährung

Weißer Tee (Thea sinensis)
Für "MS-Patienten" ist es ratsam Lebensmittel die Arachidonsäure enthalten zu meiden, da diese die Entzündungsreaktionen erheblich fördern. Hierzu zählen Fleisch, Innereien, Wurst, Milchprodukte und Eier. Anzustreben ist eine frischkosthaltige, vegetarisch-orientierte Vollwertkost.
Lebensmittel, welche Alpha-Linolensäure oder Eicosapentaensäure enthalten, beeinflussen dagegen das Entzündungsverhalten positiv. Enthalten sind diese Säuren in Leinsamen, Walnüssen, Soja, Leinöl, Rapsöl und Fisch (z.B. fette Kaltwasserfische).

Raffinierter Zucker und Weißmehlprodukte sind ebenfall zu meiden und durch Vollkornprodukte und alternative Süßungsmittel wie z. B. Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzt werden.

Des Weiteren ist auf eine hohe Zufuhr von B-Vitaminen (v.a. Vitamin B12), Vitamin C, D und E zu achten - zusätzliche Gaben von Selen können die Wirkung vor allem beim Vitamin E noch unterstützen.

Reichliches Trinken (ca. 1,5 - 2 Liter/je Tag) von kohlesäurearmen bzw. kohlesäurefreien Wasser unterstützen die Abwehrprozesse. 1 - 2 Tassen Weißer Tee über den Tag verteilt, können die Entzündungsbereitschaft reduzieren. Alkoholische Getränke sowie Kaffee sollte gemieden bzw. nur in geringen Maße zugeführt werden.


Heilpflanzen

Weihrauch, ein Gummiharz des Weihrauchbaumes
Zur regelmäßigen Entgiftung bieten sich Heilpflanzen wie z. B. der Löwenzahn (Taraxacum officinale), die Brennessel (Urtica dioeca), der Bärlauch (Allium ursinum) und das Veilchen (Violaceae) an.
Verabreichung: als Tee oder Fertigpräparat

Kurkuma kann die Blut-Hirn-Schranke leicht überwinden und verhindert den Abbau von Nervenzellgewebe!
Dem Ginkgo (Ginkgo folium) wird eine antioxidative Wirkung nachgesagt, was Schutz vor "freien Radikalen" bietet und somit weiteren Schüben vorbeugen kann. Verabreichung: als Tinktur, in Tablettenform oder als Fluidextrakt

Entzündungshemmend wirkt der Weihrauch (Boswellia sacra) und kann somit den Verlauf einer "Multiplen Sklerose" positiv unterstützen.
Verabreichung: Kapselform.


Zusammenfassung

Die "Multiple Sklerose" ist nach aktuellen Stand nicht heilbar, der Verlauf kann aber sowohl durch schulmedizinische als auch durch naturheilkundliche Therapien meistens (Ausnahmefälle) einigermaßen positiv beeinflusst werden. Eine entsprechende Lebensweise (z. B. positive Ernährung, Stressreduzierung, etc.) begünstigen diese Verfahren zusätzlich. Empfehlenswert ist zudem eine Störfeldsanierung (z. B. Zähne, Schlafplatz) und das Betrachten der seelisch-geistigen Hintergründe. Was blockiert mich? Was bremst mich aus? Was macht mich hart? Was lähmt mich vor Angst?
Psychotherapeutische Therapiemaßnahmen können helfen Blockaden zu lösen und die Bachblüten-Therapie kann "alte Muster" auflösen und das Bewußtsein erweitern.




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