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Schüssler Salze

Bachblüten


Mundschleimhautentzündung - Stomatitis



"Unausgesprochenes" liebevoll vortragen - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Bei einer "Mundschleimhautentzündung" handelt es sich um eine harmlose, meist schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut, die durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden kann.
Als "Verursacher" kommen Bakterien (z. B. Spirillen), Viren (z. B. Herpesviren) oder Hefe-Pilze in Frage. Ferner können auch das Tragen einer Zahnprothese, eine Chemo- oder Strahlentherapie, falsche Ernährung (Vitaminmangel), starke Hitze (Austrocknung), eine Parodontitis, Alkohol- und Nikotinmissbrauch oder ein schwaches Immunsystem verantwortlich für eine "Mundschleimhautentzündung" sein.
Das überragende Symptom der Erkrankung sind die starken brennenden Schmerzen. Zudem ist die Mundschleimhaut stark gerötet und es können sich "weiße Flecken" (z. B. durch Hefe-Pilze), Aphten, Risse, Bläschen oder Geschwüre in der Mundschleimhaut festsetzen. Gleichzeitig können Mundgeruch, Schluckbeschwerden, Appetitlosigkeit, Mundwinkelrhagaden und Taubheitsgefühle das Krankheitsbild begleiten. Desweiteren kann es zu Fieber und einer regionären Lymphknotenschwellung kommen.
Zur Diagnose erfolgt eine Inspektion des Mundraumes und ggf. ein Abstrich zur Feststellung der Krankheitserreger.
Je nach Ursache erfolgen z. B. Mundspülungen mit antiseptischem Mundwasser, ggf. Antibiotika- oder Antimykotika-Behandlungen. Schmerzstillende Mittel werden nur bei sehr starken Beschwerden verabreicht. Ist eine falsch sitzende Zahnprothese für die "Mundschleimhautentzündung" verantwortlich, sollte der Sitz fachmännisch korrigiert werden.
Naturheilkundliche Maßnahmen können den Heilverlauf positiv unterstützen. Schüssler Salze lindern den Entzündungsprozess und fördern die Wiederherstellung der intakten Mundschleimhaut. Bachblüten untermauern die seelisch-geistige Komponente und die Phytotherapie mit ihren Heilpflanzen (z. B. Kamille, Salbei) kurbeln den Heilungsprozess zusätzlich an.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zählt als "Entzündungshemmer" zu den wichtigsten Schüssler-Salzen im Rahmen einer "Mundschleimhautentzündung".
Sofort bei Beginn der Entzündung ist eine viertelstündliche Einnahme von 2 - 3 Salzen anzuraten, möglicherweise kann so die Entzündung gleich zu Beginn gestoppt werden. Bei einer akuten bestehenden Entzündung empfiehlt sich ebenso eine häufige Gabe des Salzes (halbstündlich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Hat sich die Entzündung bereits manifestiert, so ist an das Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium Chloratum zu denken. Es hat eine entzündungshemmende Wirkung und unterstützt die Ausscheidung der Giftstoffe.
Im akuten Zustand ist eine häufige Einnahme ratsam (2 - 3 Salze alle 30 Minuten langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum hat einen stärkenden Effekt auf die Beschaffenheit der Mundschleimhaut. Obendrein hat es noch eine antiseptische Wirkung.
Ideale Einnahmezeit: in den frühen Nachmittagstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Einen engen Bezug zu den Schleimhäuten hat das Schüssler-Salz Nr. 6 Kalium Sulfuricum. Zudem unterstützt es den Stoffwechsel, wirkt heilungsfördernd und forciert die Entgiftung. Optimale Wirkung zeigt es, wenn es gemeinsam mit dem Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum eingenommen wird.
Beste Einnahmezeit des Schüssler-Salzes Nr. 6 ist am späten Nachmittag; das Schüssler-Salz Nr. 10 hat seine beste Wirkungskraft in den Vormittagsstunden (je 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum ist u.a. zuständig für die Schleimbildung und unterstützt so die Regeneration der Mundschleimhaut. Im Akutfall ca. 10 Salze von "Natrium-Chloratum" in einem Glas mit abgekochtem Wasser auflösen und alle zwei Stunden jeweils 1 Glas davon langsam schluckweise trinken.
Im Allgemeinen zur Stärkung der Mundschleimhaut bzw. vorbeugend empfiehlt sich eine tägliche Einnahme von 2 - 3 Salzen am besten in den Morgenstunden.

Als Verstärker der anderen Schüssler-Salze oder bei Tendenz zur Eiterbildung ist das Schüssler-Salz Nr. 12 Calcium Sulfuricum angesagt. Darüber hinaus fördert es die Reinigungs- und Ausscheidungsvorgänge im Körper, was sich vorteilhaft auf den Heilungsprozess in der Mundhöhle auswirkt.
Ideale Einnahmezeit: in den Abendstunden.


Bachblüten

Olive
Zur Verstärkung der Reinigungsvorgänge im Körper ist die Bachblüte Nr. 10 Crab Apple zuständig. Ferner besteht bei "Crab Apple" meist ein großer Kontrollzwang, dem große Ängste - vor allem vor der Zukunft - zugrunde liegen. "Crab Apple" lässt - auch verbal - nichts los, wenn die Konsequenzen unklar sind.
Die Bachblüte lehrt, dass sich im Leben nicht immer alles kontrollieren lässt und gibt Kraft "Ungesagtes" auszusprechen, ohne, dass man weiß wie sich die Angelegenheiten entwickeln werden.

Organisch bezogen, besteht bei der Bachblüte Nr. 4 Centaury einen Hang zur Infektanfälligkeit. Grund dafür ist, dass insbesondere eine Überforderung zugrunde liegt, da die "Centaury-Persönlichkeit" versucht es jedem Recht zu machen und unfähig ist "NEIN" zu sagen.
Die Blüte stärkt die eigene "Courage" und schafft so mehr Platz für die eigenen Ambitionen.

Die Bachblüte Nr. 15 Holly ist angezeigt, wenn ein Potential für Entzündungsprozesse besteht. Da Entzündungen auf emotionaler Ebene immer für unterdrückte Aggressionen sprechen, kann "Holly" dabei helfen, sich langsam und sanft von diesen zu befreien..

Fühlt man sich aufgrund Kummer und Sorgen ausgepowert, hilft die Bachblüte Nr. 23 Olive dabei wieder neue Kräfte zu sammlen, so dass der weitere Weg wieder mutiger und zuversichtlicher bestritten werden kann.


Ernährung

Vitamin C fördert die Heilung der Mundschleimhaut - ideal, im Zusammenhang einer "Mundschleimhautentzündung", sind hier Beeren wie z.B. Heidelbeeren (ggf. püriert) oder Paprika.
Weiche, milde und sämige Lebensmittel wie z. B. Joghurt (mild), Cremesuppen, Frischkäse, Omlette, Kartoffelpüree, gekochtes oder püriertes Obst (Apfelmus) und gedünstetes Gemüse belasten die Mundschleimhaut am geringsten.
Auf säurehaltiges Obst (Zitrusfrüchte, Rhabarber) sollte verzichtet werden!
Bei einer Neigung zur Aphten-Bildung kann ein Mangel an der Aminosäure Lysin eine Rolle spielen. Enthalten ist diese Aminosäure vor allem in Eier- und Milchprodukten.
Es empfiehlt sich das Essen abkühlen zu lassen bzw. auf kalte Speisen auszuweichen, da diese eine beruhigende Wirkung auf die Mundschleimhaut haben.
Zum Trinken eignet sich kohlesäurefreies Wasser.


Heilpflanzen

Römische Kamille
Eine schmerzlindernde Wirkung haben sowohl die Kamille (Matricaria chamomilla) und der Salbei (Salvia). Zudem wirken bei noch antiseptisch, was den Heilverlauf begünstigt.
Verabreichung: als Tee (abgekühlt zum Trinken - Achtung! Der Salbei ist sehr bitter!) als auch als Mundspülung (mehrmals täglich)

Ist der Auslöser eine schlecht sitzende Zahnprothese, empfiehlt es sich den entzündeten Bereich mit einer Myrrhentinktur (Cammiphora myrrha) einzupinseln. Angesichts ihrer adstringierenden, desinfizierenden, entzündungshemmenden und wundheilenden Wirkung trägt sie schnell zur Linderung der Symptome bei.
Verabreichung: Tinktur

Zur Stärkung des Immunsystems trägt der Sonnenhut (Echinacea) bei. Empfehlenswert ist eine Kur über ca. 4 Wochen!
Verabreichung: Fertigpräparat (Dosierung siehe Beipackzettel)

Heilungsunterstützend sind außerdem die Ringelblume (Calendula officinalis) und die Ratanhia-Wurzel.
Verabreichung: als Tee zur Mundspülung (erkaltet) mehrmals täglich anzuwenden oder als Fertigpräparat (Mundwasser).


Zusammenfassung

Der Heilverlauf einer "Mundschleimhautentzündung" kann mit naturheilkundlichen Mitteln (zusätzlich) unterstützt werden. Eine adäquate Mundhygiene beugt der Infektion vor und kann nebenbei den Heilungsprozess unterstützen.
Bei häufigen, immer wieder kehrenden Infekten der Mundschleimhaut sollte auch die psychische Komponente nicht unterschätzt werden. Hier kann die "Bachblüten-Therapie" dabei helfen "Ungesagtes" auszusprechen - ohne mit der Angst sich dabei den Mund zu verbrennen....




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