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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Nasenbluten - Epistaxis



Sich selber akzeptieren - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Das Bluten aus der Nase kann vielfältige Ursachen haben. Es entsteht meist durch ein geplatztes Gefäß im vorderen Bereich der Nasenschleimhaut. Selten kommen die Blutungen aus dem hinteren Bereich der Nase.
Ursachen für das "Nasenbluten":
- habituelles Nasenbluten (ohne erkennbare Ursache, oft bei Kindern -> konstitutionell)
- Schädigung der Nasenschleimhaut durch physikalische oder chemische Einflüsse (z. B. Nasenbohren, Drogenmissbrauch, heftiges Schnäuzen)
- Trauma (z.B. durch einen Sturz oder einen Schlag auf den Kopf -> Schädelbasisbruch, Fraktur der Nasenscheidewand, Fremdkörper in der Nase)
- Infektionen der Atemwege wie Erkältung, Rhinitis...
- Allergien
- Trockene Nasenschleimhaut (z.B. Heizung, Klimaanlage)
- Hypertonie (Bluthochdruck)
- Tumorerkrankungen (gutartige Polypen, Nasennebenhöhlentumor)
- Störungen der Blutgerinnung
- Infektionskrankheiten (z. B. bei Masern)
- psychische Ursachen (Nervosität, Leistungsdruck u.a. bei Schulkindern, Stress)
- Medikamente
- Bluterkrankheit

Erste-Hilfe-Maßnahmen:
1. Patienten beruhigen!
2. Kopf leicht nach vorne gebeugt halten, so dass das Blut ungehindert aus der Nase laufen/tropfen kann. Auf keinen Fall Watte oder ähnliches in die Nase stopfen -> das Blut abfließen lassen!
3. Feuchte, kühle Umschläge auf den Nackenbereich legen (Umschlag alle paar Minuten erneuern, da sich dieser meist sehr schnell erwärmt)
4. Das Schlucken des Blutes sollte vermieden werden, da dies zum Erbrechen führen kann.
5. Durch leichten Druck auf die Nasenflügel kann ggf. der Blutfluss gestoppt werden.
6. Sollte das Bluten nach wenigen Minuten nicht leichter werden bzw. nach ca. 20 Minuten nicht aufhören oder tritt
ein längeres "Nasenbluten" nach einem Trauma auf, so sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden.
Dies gilt auch für Patienten mit Blutgerinnungsstörungen.

Im Rahmen der Schulmedizin lässt sich das "Nasenbluten" mit Silbernitrat zum Stoppen bringen, durch Verödung (mit Strom/Laser), mit Tamponaden, mit einem Ballonkatheter oder durch operative Maßnahmen. Des Weiteren erfolgt eine entsprechende Therapie im Rahmen der zugrundeliegenden Auslösefaktoren.
Naturheilkundlich kann gut begleitend behandelt werden - Schüssler Salze gleichen Mineraldefizite aus und sorgen so für eine ausreichende Befeuchtung und Festigkeit der Nasenschleimhaut, Bachblüten regulieren den psychischen Druck und phytotherapeutisch kann durch entsprechende Heilpflanzen blutungsstillend behandelt werden.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum hat eine stabilisierende Wirkung auf die Zellmembran und zählt zu den Aufbau- und Kräftigungssalzen im Rahmen der Schüssler-Salz-Therapie. Es stärkt den Bereich der Nasenschleimhaut und kann so dem "Nasenbluten" entgegenwirken.
Einnahmeempfehlung: morgens 2 - 3 Salze im Mund zergehen lassen

Geht das "Nasenbluten" mit starkem Leistungsdruck (z. B. bei Schulkindern) einher, so kann das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum nervenstärkende Wirkung zeigen.
Ideale Einnahmezeit: in den Nachmittagsstunden (nicht zu spät, da es eine leicht anregende Wirkung hat)

Bei trockenen Schleimhäuten ist das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum angezeigt. Es reguliert den Wasserhaushalt im Organismus und versorgt so die Schleimhäute mit den nötigen Nährstoffen und Flüssigkeitsmengen.
Beste Einnahmezeit: morgens, im Akutfall empfiehlt sich eine stündliche Einnahme von 2 - 3 Salzen!

Das Schüssler-Salz Nr. 22 Calcium Carbonicum kann bei "Nasenbluten" im Kindesalter unterstützende Hilfe leisten. Das Mineralsalz hat eine schützende Wirkung auf die Nasenschleimhaut, vor allem bei Kindern mit häufig wiederkehrenden Schnupfen, kann es die empfindliche Nasenschleimhaut wieder aufbauen.
Einnahmeempfehlung: eine Einnahmedauer über einen längeren Zeitraum (2 - 3 Monate) ist empfehlenswert


Bachblüten

Olive
Besteht ein starker psychischer Druck, so ist an die Bachblüte Nr. 6 Cherry Plum zu denken. "Cherry Plum" sorgt für mehr Ausgeglichenheit und Gelassenheit, so dass ein "druckbedingtes, entladendes Nasenbluten" nicht mehr notwendig ist.

Setzt man sich selbst und ggf. auch seine Mitmenschen stark unter Druck, um "Jedem und Allem" gerecht zu werden, so sind schnell die Grenzen der Überforderung erreicht. Stressbedingtes Nasenbluten, ausgelöst durch eine enorme Erwartungshaltung sich selbst gegenüber, bei Kindern (z. B. den Eltern/Lehrern gegenüber) - können einen starken "inneren Druck" auslösen, der sich u.U. durch das "Nasenbluten" entladen kann. Hier kann die Bachblüte Nr. 11 Elm für Einsicht sorgen, damit die eigenen Grenzen besser erkannt werden.

Ist man mit seinen Kräften am Ende, können die physiologischen Prozesse im Organismus nicht mehr ordnungsgemäß ablaufen, so es zu Störungen" im "menschlichen Getriebe" (Infektanfälligkeit, Blutgerinnungsstörungen) kommen kann. Zur Rekonvaleszenz, Vitalisierung und zur Stärkung des Organismus kann die Bachblüte Nr. 23 Olive beitragen.


Ernährung

Heidelbeeren
Ein starker Mangel an Vitamin C kann für das "Nasenbluten" verantwortlich sein, was aber in den industrialisierten Ländern sehr selten vorkommt.
Dessen ungeachtet, kann eine Vitamin C-orientierte Ernährung vor Zellschädigungen schützen, die Heilung von Wunden und Verletzungen fördern und den Aufbau der Schleimhäute unterstützen.
Für eine ausreichende Vitamin C-Zufuhr sorgen täglich 5 Portionen Obst und Gemüse (z. B. Paprika, schwarze Johannisbeeren, Brokkoli, Tomaten und Orangen). Heidelbeeren wirken aufgrund ihres Gehalts an Gerbstoffen blutstillend, daher am besten prophylaktisch z.B. als Saft einnehmen.

Zur Förderung der Blutgerinnung ist das Vitamin K zuständig. Dies ist z. B. in den Lebensmitteln Kopfsalat, Spinat, Feldsalat, Rosenkohl und in Milch und Milchprodukten (Speisequark) zu finden.


Heilpflanzen

Blutungsstillend wirkt das Hirtentäschlkraut (Capsella bursa-pastoris). Die Anwendung erfolgt als Tee oder als Tinktur - bei akutem "Nasenbluten" kann, um die Blutung zu stillen, mit einer Kompresse - getränkt in Hirtentäschelkraut-Tee (erkaltet) - die Nasenschleimhaut betupft werden.

Blutstillende Kräfte werden auch dem Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) nachgesagt. 1 EL Ackerschachtelhalm mit 250 ml heißem Wasser übergießen und ca. 1 Stunde ziehen lassen. Über den Tag verteilt den Aufguss schluckweise trinken. Achtung! Da der Ackerschachtelhalm auf den Verdauungstrakt eine reizende Wirkung hat, sollte die Anwendung nicht länger als 4 Wochen erfolgen!


Zusammenfassung

Tritt das "Nasenbluten" ohne einen erkennbaren Grund des Öfteren auf, ist es ratsam die psychischen Hintergründe zu hinterfragen. Was bereitet mir zu viel Druck? Wie kann ich diesen Druck abbauen? Habe ich zu hohe Ansprüche an mich selbst? Muss ich immer der/die Beste sein? Warum darf ich keine Fehler machen?
Wichtig ist, sich selbst zu akzeptieren - mit seinen Stärken und seinen Schwächen! Denn die Polarität gehört zum Leben, wird dies akzeptiert, lebt es sich bedeutend leichter und unbeschwerter!




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