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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Ödeme - Wassersucht



Loslassen, anstatt Festhalten - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


"Ödeme" bilden sich durch eine Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, die sich durch eine meist sichtbare, schmerzlose und leicht gerötete Schwellung bemerkbar machen. Hintergrund für die Entstehung eines "Ödems" ist eine Modifikation des Flüssigkeitsverlaufs zwischen den kleinsten Blutgefäßen (Kapillaren) und den Organ-Zwischenräumen (Interstitium).
Es wird u.a. zwischen einem "Generalisierten Ödem" (am ganzen Körper) und einem "Lokalisierten Ödem" (örtlich auftretend) unterschieden.
Als Ursachen für ein "Generalisiertes Ödem" zählen kardiale Umstände (z. B. Rechtherzinsuffizenz), von den Nieren ausgehende Ursachen (z. B. Niereninsuffizienz, Akute Glomerulonephritis), endokrine Auslöser (z. B. Myxödem, Schilddrüsenunterfunktion), Nebennierenerkrankungen oder Ursachen die den Magen-Darm-Trakt betreffen (z. B. Leberinsuffizienz, Malabsorptionsstörungen). Auch die Einnahme von Medikamenten (z. B. Laxantien, Diuretika, Glukokortikoide, Antidepressiva) kann die Bildung eines "Generalisierten Ödem" hervorrufen.
Ferner können eine Mangel- bzw. eine Unterernährung oder eine Schwangerschaft für die Bildung von "Ödemen" verantwortlich sein.

Für ein "Lokalisiertes Ödem" können Gründe wie z. B. durch zu langes Stehen oder Sitzen, Lymphabflussstörungen (z. B. durch Tumorerkrankungen, Infektionen oder Bestrahlungen), venös-bedingte Ursachen (z. B. venöse Abflussbehinderungen in den Beinen), durch Allergien (z. B. Quincke-Ödem), Insektenstiche oder eine Verletzung verantwortlich sein.
Zur genauen Diagnostik erfolgen eine Anamnese und eine körperliche Untersuchung, eine Blut- und eine Urinuntersuchung und ggf. Röntgenaufnahmen, Sonographie und Echokardiographie.
Die Therapie richtet sich nach den auslösenden Faktoren. In der Regel werden Ödeme mit harntreibenden Medikamenten (Diuretika) behandelt. Bei stark ausgeprägten Wasseransammlungen im Bauchraum muss gewöhnlich punktiert behandelt werden (d. h. das Wasser wird abgelassen). Bei Lymphödemen kann eine manuelle Lymphdrainage für Linderung sorgen.
"Ödeme" an den Beinen werden ergänzend mit Kompressionsstrümpfen behandelt.

Naturheilkundliche Therapien können zusätzlich, ggf. mit Rücksprache des behandelnden Arztes, die Bildung von "Ödemen" reduzieren. Schüssler Salze haben einen regulierenden Einfluss auf den Wasserhaushalt im Organismus, Bachblüten unterstützen das "emotionale Loslassen" und die Phytotherapie kann durch ihre Heilpflanzen (z. B. Brennnessel) einen diuretischen Effekt erzielen.


Bachblüten

Wild Rose, Heckenrose
Um "Altes loszulassen" müssen belastende Angelegenheiten erstmals verarbeitet werden. Die Bachblüte Nr. 7 Chestnut Bud fördert die Verarbeitung bitterer Erfahrungen und befreit somit vom emotionalen Ballast.

Organisch bezogen, besteht bei der Bachblüte Nr. 21 Mustard eine Neigung zu hormonellen Störungen, vor allem in Phasen der Hormonumstellung. Entstehen die "Ödeme" anhand hormoneller Beschwerden, sollte "Mustard" im Rahmen der Bachblüten-Therapie nicht fehlen.

Die Bachblüte Nr. 34 Water Violet hat ebenso einen Bezug bei der Neigung zur Bildung von "Ödemen", insbesondere wenn eine Nieren- oder Lungenerkrankung Auslöser für die "Ödeme" sind. Zudem fördert "Water Violet" die Auseinandersetzung mit verdrängten schmerzlichen Erfahrungen, so dass endlich ein "Loslassen" stattfinden kann, was sich letztendlich befreiend auf der körperlichen Ebene auswirkt.

Gehen die "Ödeme" auf eine schwere Erkrankung zurück und herrscht aufgrund dessen Mutlosigkeit und Resignation, kann die Bachblüte Nr. 37 Wild Rose wieder Lebensmut und Zuversicht in die Situation bringen.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 2 Calcium Phosphoricum hat einen Einfluss auf die Bildung der Körperflüssigkeit und des Gewebes. Eine regelmäßige Einnahme dieses Schüssler-Salzes kann der Bildung von "Ödemen" entgegenwirken.
Ideale Einnahmezeit: in den Morgenstunden (tägl. 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum stellt ebenso einen wichtigen Mineralstoff im Rahmen der Blut- und Körperflüssigkeiten dar.
Ideale Einnahmezeit: in den frühen Nachmittagstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum hat einen großen Einfluss auf den osmotischen Druck und hat demzufolge einen regulierenden Einfluss auf den Wasserhaushalt im Organismus.
Einnahmeempfehlung: mehrmals täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Ein Säureüberschuss im Körper kann die Bildung der "Ödeme" begünstigen. Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum unterstützt das Gleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt und aktiviert die Stoffwechseltätigkeit.
Ideale Einnahmezeit: abends (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Ein weiteres maßgebendes Schüssler-Salz zur Regulierung der Körpersäfte ist die Nr. 10 Natrium Sulfuricum. Es hat die Fähigkeit Wasser aus dem Organismus zu ziehen und es auf natürliche Weise auszuscheiden.
Einnahmeempfehlung: 3 x täglich (morgens, mittags und am späten Nachmittag 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)


Enzyme

Die Enzyme der Seidenraupe Serrapeptase erhöhen die Permeabilität der Gefäße und damit einen schnelleren Abtransport sich stauender Flüssigkeiten.


Ernährung

Kiwi
Es empfehlen sich regelmäßige, kleinportionierte, frisch zubereite, salz- und fettarme Mahlzeiten.
Auf das Nachsalzen bei Tisch sollte verzichtet werden. Stark salzhaltige Fertiggerichte, gepökelte oder geräucherte Fleisch- und Wurstwaren sind zu meiden. Insgesamt sollte der Salzkonsum auf min. 10 % reduziert werden.
Auf stark zuckerhaltige Nahrungsmittel, Produkten aus Weißmehl und gehärteten Fetten sollte verzichtet werden.
Ferner fördert eine stark basisch angereicherte Kost die Regulation des Wasserhaushalts im Körper.
Zudem unterstützt eine proteinarme (eiweißarme) Ernährung die Bildung von "Ödemen". Hier empfehlen sich kleinere Portionen von Sauermilch-Produkten und selbstgemachter, salzfreier Kräuterquark (bevorzugt Petersilie). Schafs- und Ziegenmilchprodukte sind meist verträglicher als Kuhmilcherzeugnisse.
Je nach Ursache für die "Ödeme" sollte auf die jeweilig angemessene Trinkmenge geachtet werden - es ist ratsam diese mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. Bevorzugtes Getränk ist kohlensäurefreies Wasser.
Kaliumreiche Kost, wie z. B. Kiwis, Walnüsse, Avocados, Vollkornprodukte und Bananen haben einen regulierenden Einfluss auf den Wasserhaushalt im Körper.
Der Verzehr von Alfalfa-Sprossen, Zwiebeln, Endivien-Salat, Sellerie, Curry und Rettich kann der Entstehung der "Ödeme" entgegenwirken.
Wenn aus ärztlicher Sicht nichts dagegen spricht, sollten insbesondere Gurken, Wassermelonen, Erdbeeren, Weintrauben und Ananas in den Speiseplan eingebaut werden, da diese die Wasserausscheidung unterstützen.
Auf Alkohol und Nikotin sollte generell verzichtet werden!


Heilpflanzen

Löwenzahn regt den Stoffwechsel an und wirkt entgiftend
Achtung! Insbesondere bei Herz- oder Nierenerkrankungen bitte Einnahme und Anwendung vorab mit dem behandelnden Arzt abklären!!

Die Birke (Betula pendula), die Brennnessel (Urtica dioica) als auch das Zinnkraut (Equisetum arvense) haben eine harntreibende als auch entwässernde Wirkung.
Verabreichung: Heilpflanzensäfte oder Tee

Eine diuretische Wirkung hat auch der Löwenzahn (Taraxacum officinale), zudem hat er einen hohen Gehalt an Kalium.
Verabreichung: als Tee oder die Löwenzahnblätter in den Salat gemischt



Zusammenfassung

Je nach Ursache, Ausprägung und Erkrankung lassen sich Ödeme im Rahmen von naturheilkundlichen Therapien gut begleitend behandeln. Speziell der emotionale Hintergrund möge nicht unbetrachtet bleiben. An was halte ich fest? Was kann ich nicht loslassen? Was will ich nicht hergeben? Diese Fragen dürfen bei ganzheitlicher Betrachtung nicht fehlen und nicht unbeantwortet bleiben...
Zum Finden der Antwort kann eventuell eine Psychotherapie (bei schwerwiegenden Belastungen), aber auch die Bachblüten-Therapie helfen, so dass seelischer Ballast abfließen kann, was sich zu guter Letzt - im körperlichen Bereich - auf das kontinuierliche Abfließen des angestauten Wassers auswirken kann...




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