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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Osteoporose - Knochenschwund



Mut finden, um für sich selbst einzutreten - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei einer "Osteoporose" handelt es sich um eine (altersbedingte) Erkrankung der Knochen, bei sich die Knochenmasse im Laufe der Zeit mindert und dadurch ein immer höheres Risiko für Knochenbrüche entsteht. "Osteoporose" zählt in Deutschland zu den am häufigsten Beschwerden im Personenkreis ab dem ca. 50. Lebensjahr (vor allem bei Frauen).
Es wird zwischen der "primären Osteoporose" und der "sekundären Osteoporose" unterschieden:

Primäre Osteoporose (häufigste Form) - idiopathische Form (Ursache nicht bekannt - Beginn meist schon in jungen Jahren)
- Typ I (aufgrund eines Östrogenmangels tritt dieser Typ meist nach den Wechseljahren auf)
- Typ II (altersbedingte senile Osteoporose ab dem ca. 70. Lebensjahr - schleichender Verlauf).


Sekundäre Osteoporose
Zu den Ursachen der "sekundären Osteoporose" zählen: - Bewegungsmangel
- Tumore
- Mangelernährung
- Medikamente (z. B. Glukokortikoide, Zytostatika, blutgerinnungshemmende Medikamente)
- Erkrankungen des Verdauungsapparates (z. B. Morbus Crohn)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Alkoholismus
- Untergewicht.


Aufgrund ihrer schleichenden Entwicklung macht die "Osteoporose" erstmals keine Beschwerden, nur teilweise berichten Patienten von Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen. Für gewöhnlich wird die Erkrankung erst erkannt, wenn starke Schmerzen infolge eines nicht offenkundigen Bruches (Fraktur) eintreten. Auch ein "Witwenbuckel" bei älteren Frauen, das Tannenbaum-Phänomen) oder das Verlieren an Körpergröße können Anzeichen einer "Osteoporose" sein.
Zur genauen Diagnostik werden Röntgenaufnahmen, eine Knochendichtemessung (DXA) und ggf. eine Blutuntersuchung durchgeführt.
Schulmedizinisch werden Arzneimittel verabreicht, die den Knochenabbau hemmen (z. B. Bisphosphonaten) oder Hormone (Parathormone) um den Knochenaufbau anzuregen. Physikalische Methoden und Krankengymnastik ergänzen die Therapien.
Im Rahmen der "sekundären Osteoporose" werden zusätzlich die ursächlichen Umstände/Krankheitsbilder behandelt.
Naturheilkundliche Verfahren können sowohl in der Prävention als auch im akuten Geschehen gute Dienste leisten. Schüssler Salze füllen die Mineralspeicher auf und stärken so die Knochensubstanz. Bachblüten stärken die Persönlichkeit und die Phytotherapie kann mit ihren hormonell beeinflussenden Heilpflanzen den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum ist ein wichtiger Mineralstoff für den Knochenaufbau als auch für die Knochenhärtung. Da es sich um ein langsam wirkendes Mineralsalz handelt, ist eine langfristige Einnahme empfehlenswert.
Einnahmeempfehlung: abends 2 - 3 Salze im Mund zergehen lassen

Ein weiteres wichtiges Schüssler-Salz für den Knochenaufbau ist die Nr. 2 Calcium Phosphoricum. Der Mineralstoff ist für das "Innere" im Knochen maßgebend. Auch hier ist eine langfristige Einnahme ratsam.
Ideale Einnahmezeit: in den Morgenstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum besitzt schmerzlindernde Eigenschaften. Bei starken Schmerzen ca. 10 Salze in einem heißen Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken. Dies sollte halbstündlich wiederholt werden.
Zudem wirkt es im seelischen Kontext "Mut spendend" und sorgt so für die nötige Energie für sich selbst einzutreten.
Beste Einnahmezeit: morgens

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum aktiviert die Neubildung von Zellen und blockiert die Knochenschrumpfung.
Beste Einnahmezeit: in den frühen Nachmittagsstunden

Als schmerzstillendes Schüssler-Salz ist die Nr. 7 Magnesium Phosphoricum bekannt. Bei starken Schmerzen empfiehlt sich die Einnahme als "Heiße 7" (ca. 10 Stück des Schüssler-Salzes Nr. 7 in 1/8 Liter gekochtes Wasser auflösen und langsam schluckweise trinken). Überdies kann zur "Heißen 7" das Schüssler-Salz Nr. 3 gemischt werden, so dass sich die Wirksamkeit noch verstärkt.

Das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum ist für einen ausgeglichenen Flüssigkeitsaustausch im Körper verantwortlich. Des Weiteren ist es hilfreich den Prozess des Lebens zu akzeptieren (Wechseljahre) und unterstützt das "Loslassen" und "Festhalten" an eingefahrenen und gewohnten Situationen.

Ein übersäuerter Organismus forciert durch Demineralisierung der Knochensubstanz eine "Osteoporose". Die Einnahme des Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum kann bei gleichzeitiger entsprechender Ernährung den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.
Einnahmeempfehlung: abends, täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea unterstützt zusätzlich den Säureabbau im Körper. Um eine Säurestau zu vermeiden, empfiehlt sich immer die gemeinsame Einnahme mit dem Schüssler-Salz Nr. 9.
Einnahmeempfehlung: in den Morgenstunden täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Ein weiterer wesentlicher Mineralstoff für die Knochensubstanz ist das Schüssler-Salz Nr. 17 Manganum Sulfuricum. Es unterstützt den Knochenaufbau in dem es die Stoffwechseltätigkeit animiert.
Einnahmeempfehlung: morgens 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 21 Zincum Chloratum sorgt für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt und hat eine regulierende Wirkung auf den Knochenstoffwechsel.
Einnahmeempfehlung: täglich in den Vormittagsstunden 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 22 Calcium Carbonicum zählt im Rahmen einer "Osteoprose-Erkrankung" bzw. auch im prophylaktischen Sinn zu einem bedeutenden Mineralstoff.
Es unterstützt das Wachstum der Knochen und deren Festigkeit.
Einnahmeempfehlung: mehrmals täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen.


Bachblüten

Walnut
Bei fehlendem Selbstvertrauen und vorhandenen Minderwertigkeitskomplexen ist an die Bachblüte Nr. 19 Larch zu denken.
"Larch" hilft dabei seine eigenen Fähigkeiten besser zu erkennen und diese in Einsatz zu bringen. Dies stärkt das Vertrauen in die eigenen Qualitäten und lässt so das Selbstvertrauen wachsen.

Die Bachblüte Nr. 33 Walnut ist angezeigt, wenn ein Wendepunkt im Leben bzw. ein Übertritt in einen neuen Lebensabschnitt einhergeht. "Walnut" hilft dabei sich vom "Gewesenen" zu lösen und den Eintritt/Übergang in einen neue "Zeit" positiv gegenüber zu stehen.

Die Bachblüte Nr. 36 Wild Oat unterstützt die Selbstverwirklichung und hilft dabei den richtigen Weg dazu zu finden. Unzufriedenheit und Lustlosigkeit können so erfolgreich verabschiedet werden.

Fehlt es an Lebensfreude und wurde bereits innerlich "kapituliert", so ist an die Bachblüte Nr. 37 Wild Rose zu denken. "Wild Rose" sorgt für neue Lebensenergie und stärkt den Mut besser für seine eigenen Interessen einzutreten.


Sport

Ganz wichtig ist regelmäßiger Sport, wenn die Erkrankung noch nicht zu weit fortgeschritten ist (Fragen Sie ihren Arzt, ob bei Ihnen Sport erlaubt ist). Dabei kommt es nicht auf die Leistung an, sondern einfach nur um die physikalischen Erschütterungen auf die Wirbelsäure: Das mag ein Trampolin sein, spazieren bzw. wandern gehen (bevorzugt leichtere Steigungen, bergab laufen ist ein guter Reiz für die Knochen; Steile Strecken schaden dagegen eher wieder die Gelenke). Insbesondere auch Joggen, gemütlich auf weichem Waldboden laufen usw. Solche Belastungen lassen unsere Knochen stark und kräftig werden, wenn man in jungen Jahren damit anfängt. Wenn man älter wird kann man damit meistens den aktuellen Status halten.


Ernährung

Grundsätzlich ist eine qualitativ hochwertige Ernährung mit viel Kalzium (enthalten z. B. in Milch und Milchprodukten, Vollkorngetreide, Nüssen) sowohl prophylaktisch als auch bei einer akuten "Osteoporose" empfehlenswert.

Bambus
Ein unausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis begünstigt die Demineralisierung und Stärke der Knochensubstanz, deshalb empfiehlt sich zudem eine basenreiche Kost. Zu vermeiden sind folglich Nahrungsmittel aus Weißmehl, Raffinade-Zucker, Fast-Food, Süßigkeiten, Konserven, Transfette und tierische Nahrungsmittel.

Ebenso hemmen Alkohol, Kaffee, Cola und schwarzer Tee den Stoffwechsel der knochenaufbauenden Zellsubstanz. Ideal ist kohlensäurearmes bzw. -freies Wasser, dies kann mit frisch gepressten Zitronensaft angereichert werden (Vitamin C förder die Kalziumaufnahme).

Vitamin K hat eine regulierende Wirkung auf die Knochensubstanz. Es ist zu finden in Nahrungsmitteln wie z. B. Brokkoli, Rosenkohl, Feldsalat, Sauerkraut (tägl. morgens 1 Glas Sauerkrautsaft), Grünkohl und in Speisequark.

Vitamin D fördert die Kalziumaufnahme aus dem Verdauungsapparat und unterstützt die Aufnahme des Kalziums in die Knochensubstanz. Vitamin D kommt in fetthaltigen Fischen, Leber und Eigelb vor.

Des Weiteren haben kieselsäurehaltige Lebensmittel, wie z. B. Petersilie, Hafer, Hirse und grüner Salat, eine knochenstärkende Wirkung. Einen sehr hohen Gehalt an Kieselsäure haben auch einige Bambussorten, wie beispielsweise Bambusa arundinacea, deren Extrakt man bequem als Unser Webtipp Bambusextrakt einnehmen kann.


Heilpflanzen

Zinnkraut (Equisetum arvense) wird aufgrund seines hohen Gehalt an Kieselsäure eine gute Wirksamkeit bei "Osteoporose" nachgesagt.
Verabreichung: als Tee, Tinktur und/oder als Badezusatz

In den Wechseljahren empfehlen sich die Trauensilberkerze (Cimicifuga racemosa) und der Mönchspfeffer (Agnus cactus). Beide Heilpflanzen enthalten pflanzliche Östrogene, die sich positiv auf die Knochendichte auswirken.
Verabreichung: als Fertigpräparat.


Zusammenfassung

Bei einer "Osteoporose" ist das Verhältnis zwischen Knochenabbau und -aufbau gestört. Beschwerden treten meistens nach den Wechseljahren oder im senilen Alter auf. Präventionsmaßnahmen in jungen Jahren sind viel versprechend und sinnvoll. Hierzu zählen eine basenreiche Kost, viel Bewegung, Aufenthalte und Spaziergänge an der frischen Luft (regt die körpereigene Vitamin-D-Produktion an) und das Meiden von Genussgiften!
Naturheilkundliche Maßnahmen bieten sowohl präventiv als auch im Akutfall gute Möglichkeiten die Beschwerden zu lindern bzw. diesen vorzubeugen.
Ganzheitlich betrachtet weist die "Osteoporose" auf ein schwaches Rückgrat (im psychischen Sinn) hin. Dies kann durch Bachblüten gestärkt werden, so das durch neu gewonnenem Mut der Weg durch das Leben weiterhin aufrecht und mit starkem und stabilen Knochenbau gemacht werden kann.




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