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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Rekonvaleszenz

Stärke entwickeln... - Schüssler-Salze, Bachblüten und Heilpflanzen helfen dabei


Unter dem Begriff "Rekonvaleszenz" versteht man den Zeitraum nach einer Krankheit/Verletzung, in der sich der Körper und der Geist im abschließenden Genesungsprozess und auf dem Weg zu neuen Kräften befinden (lat. rescendere = stark werden), so dass der ursprüngliche Gesundheitszustand wieder erreicht werden kann.
Der Zeitrahmen der "Rekonvaleszenz" beträgt in der Regel doppelt so lange wie der tatsächliche Krankheitsverlauf, was aufgrund unserer hektischen Zeit meist nicht beachtet wird. Bei starken Infektionskrankheiten, schweren Verletzungen oder nach einer erfolgreich behandelten Krebserkrankung kann sich die Zeitspanne noch erweitern.
Charakteristisch sind in dieser Zeit chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kreislaufprobleme, Schwäche, Kraftlosigkeit, Schweißausbrüche, Nervosität, Gereiztheit und Wetterfühligkeit. Zur Unterstützung des Genesungsprozesses und zur Stärkung der Abwehrkräfte können "Naturheilkundliche Verfahren" eine sehr effektive Wirkung zeigen. Schüssler Salze füllen die Mineralspeicher auf, Bachblüten festigen und stabilisiert die emotionale Ebene und die Phytotherapie (z. B. der Sonnenhut) belebt und stärkt die Abwehrkräfte im Organismus.


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum stärkt das Binde- und Stützgewebe und kräftigt somit generell den Organismus. Da es sich um ein langsam wirkendes Mittel handelt, ist eine längere Einnahmedauer ratsam.
Ideale Einnahmezeit: abends (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Als bedeutendes Aufbaumittel zählt das Schüssler-Salzes Nr. 2 Calcium Phosphoricum. Der Mineralstoff hat eine stabilisierende Wirkung auf die Zellproduktion und den Energiespeicher, was in der Zeit der Rekonvaleszenz dem Wiederaufbau der Kräfte zugutekommt.
Ideale Einnahmezeit: morgens (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zählt ebenso zu den elementaren Mineralstoffen im Genesungsprozess. Es füllt die Eisenspeicher, fördert die Konzentration und unterstützt auf der mentalen Ebene die geistige Konfrontation mit der Erkrankung bzw. der Verletzung.
Ideale Einnahmezeit: 2 x täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Der Mineralstoff im Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium Chloratum wirkt sich gesundheitsstärkend auf die körperliche Verfassung aus und regelt speziell nach Erkrankungen der Atmungsorgane die Schleimzusammensetzung.
Ideale Einnahmezeit: in den Nachmittagstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum gilt als Salz der Nerven und beugt Erschöpfungszuständen vor und trägt so in Zeiten der Rekonvaleszenz zur Nervenstärkung und zur Energiegewinnung bei.
Ideale Einnahmezeit:
In den frühen Nachmittagstunden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen) - es sollte nicht zu spät eingenommen werden, da es eine leicht aufputschende Wirkung hat!

Das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum hat einen regulierenden Einfluss auf den Wasserhalt, was sich im Rahmen von Erschöpfungszuständen, Müdigkeit und Schwäche positiv auswirken kann. Ferner lindert dieser Mineralstoff die morgendliche Antriebsschwäche und Blutarmut.
Ideale Einnahmezeit: am Morgen (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum ist zuständig für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Ist dieser im Lot kann dieser den Genesungsprozess entschieden beschleunigen.
Ideale Einnahmezeit: abends (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea stärkt die Widerstandskräfte, reduziert die Schweißbildung und fördert die Leistungsfähigkeit.
Achtung! Das Salz Nr. 11 ist immer nur zusammen mit dem Schüssler-Salz Nr.9 einzunehmen, da andernfalls die freigesetzte Säure nicht ordentlich abgebaut wird und es zu säurebedingten Erkrankungen kommen kann.
Ideale Einnahmezeit für das Schüssler-Salz Nr. 11: in den Morgenstunden (täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)

Bachblüten

Centaury
Die Bachblüte Nr. 4 Centaury ist angezeigt, wenn die Zeit der Genesung mit depressiver Verstimmung und Erschöpfungszuständen aufgrund fehlender Selbstsicherheit einhergeht. "Centaury" stärkt die eigene Persönlichkeit und regt die Abwehrkräfte sowohl auf körperlicher als auch seelischer Basis an.

Wird die Rekonvaleszenz von Versagensängsten und chronischer Müdigkeit begleitet, so sollte an die Bachblüte Nr. 17 Hornbeam gedacht werden. "Hornbeam" schafft wieder Vertrauen in die eigenen Stärken und fördert zugleich die Aktivität und Unternehmungsfreude.

Olive, die Bachblüte Nr. 23 wird der Regeneration und der Genesung zugeordnet. "Olive" mobilisiert neue Kräfte und sorgt so wieder für mehr Vitalität und Lebensfreude.


Ernährung

Feigen wirken stark basisch
Um die Verdauungskräfte wieder auf Vordermann zu bringen, empfehlen sich mehrere über den Tag verteilte kleine Mahlzeiten (5 - 6 Mahlzeiten/pro Tag).
Gemüse (Karotten, Spinat, Lauch,) und Obst (z. B. Äpfel, Aprikosen) sollten nicht roh verzehrt werden, sondern gedünstet auf den Tisch kommen.
Kartoffeln als Püree oder als Suppe gleichen Mineralstoffdefizite aus.
Haferflockensuppe und Gemüse- bzw. Fleischbrühen sind ideale Begleiter in der Zeit der Genesung.
Die Speisen sollten nicht zu fett sein, da diese den Verdauungskräften zuviel Energie abverlangen.
Wichtig sind viele ungesättigte, essentielle Fettsäuren, welche z.B. in Hanföl, Sojaöl, Walnuss- und Rapsöl enthalten sind.
Nach schwerer Krankheit hat sich aufgrund deren Nähr- und Wirkstoffe (Vitalstoffe) Colostrum und Moringa sehr bewährt, es gibt Kraft und schützt vor Infektionen. Auf Weißmehlprodukte, Süßigkeiten und insbesondere Schweinefleisch sollte verzichtet werden.
Fettarme Milch und Milchprodukte sind wichtige Eiweiß- und Calciumlieferanten und unterstützen den Aufbau der Muskeln.
Wichtig ist zudem die Zufuhr von reichlich Vitaminen durch frischgepresste mit Wasser (kohlensäurearm) verdünnte Säfte (z. B. Orangen, Äpfel).
Feigen und Mandeln eignen sich für Zwischendurch zum Knabbern.
Auf Vollkorngetreide (z. B. Buchweizen, Hafer, Hirse, Gerste, Roggen) in Form von Frischkornbrei oder als Suppe sollte nicht verzichtet werden.
Als Getränke empfehlen sich kohlensäurearmes Wasser, Tee und mit Wasser verdünnte Obstsäfte.
Auf kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Soft-Drinks, schwarzer Tee, Früchtetee, Kaffee und Alkohol sollte verzichtet werden!

Wurde eine Antibiotika-Therapie durchgeführt ist zum Wiederaufbau der Darmschleimhaut eine basisch orientierte Schonkost mit vielen Ballaststoffen empfehlenswert, damit das Verdauungssystem wieder langsam und schonend seinen Aufgaben ordnungsgemäß nachkommen kann.
Ideal sind Naturjoghurts ohne Zucker. Im Handel gibt es spezielle Joghurts, die mit den entsprechenden Bakterien angereichert sind. Allerdings erhalten diese oft einen hohen Zuckeranteil, so dass mit einem "einfachen" Naturjoghurt ohne Zucker die gleiche Wirkung besser erzielt werden kann.
1 Glas Sauerkrautsaft oder 3 EL Sauerkraut täglich unterstützen durch ihre probiotische Wirkung die Sanierung des Darm. Zudem enthält das Sauerkraut viele existenzielle Mikroorganismen, die dem Körper vor Viren, Bakterien und weiteren Parasiten Schutz bieten.


Heilpflanzen

Thymian
Der Wasserdost (Eupatorium cannabinum) stärkt das Immunsystem und wirkt gleichzeitig blutreinigend.
Verabreichung: als Tinktur oder als Tee (2 x täglich 1 Tasse)

Der Thymian ist ein "Alleskönner" unter den Heilpflanzen. Er schafft Linderung während akuter Atemwegserkrankungen und sollte auch in der Zeit der Genesung nicht fehlen. Er hat eine positive Wirkung auf die Verdauungsorgane und stärkt die Leberfunktion. Zudem hat er eine tonisierende Wirkung, was sich im Rahmen der Rekonvaleszenz günstig auf die schnelle Genesung auswirkt.
Verabreichung: als Tee (2 Tassen täglich)

Zur Steigerung des allgemeinen Wohlempfinden und zugleich appetitstärkend wirkt der Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum).
Verabreichung: als Tee bzw. täglich 1 TL zerstoßenen Samen (gemischt mit Honig)

Der Sonnenhut wirkt immunstärkend und weist bei schlecht heilenden Wunden (äußerlich und innerlich) eine heilungsfördernde Wirkung auf.
Verabreichung: als Fertigpräparat (Tinktur oder Tabletten)


Zusammenfassung

Der Genesungsprozess kann durch naturheilkundliche Maßnahmen optimal begleitet werden.
Weitere Schritte zur Herstellung der Gesundheit sind viel Schlaf (mind. 8 Stunden), leichte Spaziergänge an der frischen Luft und Geduld. Zudem sollte die emotionale Ebene nicht vernachlässigt werden - u.U. kann eine Gesprächstherapie notwendig sein. Auf jeden Fall sollte die Frage gestellt werden: "Was wollte mir die Erkrankung/ die Verletzung sagen? Sollen entsprechende Revisionen im weiteren Lebensverlauf vollzogen werden (weniger Stress, Änderung der Lebensgewohnheiten wie z. B. die Ernährungsgepflogenheiten, sich von belastenden Faktoren lösen). Die Bachblüten-Therapie kann hier gute unterstützende Hilfe leisten.




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